Schreiben als Lernprozess …

Jeder Schreiberling arbeitet anders. Wo die einen das blühende Leben um sich herum brauchen, die nächsten Gerüche oder Düfte, ziehe ich die Stille vor. Für die einen ist es die Stimme eines besonderen Menschen, für den anderen ist es das Schnurren der Hauskatze.
Der Besuch in einem Wald oder die Natur um einen herum, manchmal laufen gehen und den Kopf auf dem Weg freizubekommen, viele schätzen diesen Aspekt um im Schreiben kreative Fortschritte zu machen.
Ideen kommen zu den unterschiedlichsten Momenten und auf die seltsamsten Wege zu einem und Inspiration vermag aus mehreren Bereichen des Lebens zu entstammen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Berufsautor oder einen Hobbyschreiber handelt.

Das Schreiben ist ein Lernprozess. Es erfordert Denken um die passenden Worte zu finden, lenkt vielfach die Gedanken in neue Wege und benötigt daher Offenheit. Kreativität und Phantasie können schon da sein oder entwickeln sich im Lauf der Zeit.
Überdies ist ein gewisses Maß Zugänglichkeit eine gute Sache, wenn der Text einmal partout nicht den Weg geht, der ihm zugedacht ist.
Mir erscheint das Schreiben inzwischen wie eine Art »kleines Leben«, in dem nicht klar ist, wohin es geht. Die Dinge entwickeln sich mit der Zeit, bauen auf bereits Vorhandenem auf und erfordern die Auseinandersetzung mit neuen Aspekten des Daseins und des Lebens.

Das Schreiben ist im Grund genommen somit eine Art der persönlichen Weiterentwicklung. Keiner von uns lebt um statisch an seinem Flecken zu verharren, sondern um sich zu entwickeln.
Es geht dabei nicht einmal um die Romanfiguren (ja, Noah überrascht mich immer wieder), sondern um den schreibenden Menschen dahinter und wie diese Person sich besser zu verstehen lernt.

Wie ist es dir in dieser Hinsicht bislang ergangen? Würdest du sagen, das Schreiben als »Lernprozess« hat dich bisher in deiner Entwicklung vorwärts gebracht?

15 Antworten auf „Schreiben als Lernprozess …

  1. Hi Rhiannon,
    ich denke, Schreiben lernt man nur durchs Schreiben. Und natürlich durchs Lesen. Wenn ich ganz alten Kram von mir (der natürlich niemals das Licht außerhalb der Schublade erblicken wird) mit dem vergleiche, was ich heute so schreibe, würde ich sagen, ja natürlich hat mich der Lernprozess vorangebracht. Ist ja eigentlich auch eine logische Entwicklung, oder? Ich brauche zum Schreiben übrigens auch Ruhe. Der Einzige, der mich stören darf, ist mein alter Kater, wenn er über die Tastufhfjkdk … da, schon wieder! 😉

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    1. Das mit der Katze kommt mir so bekannt vor.
      Oh, alter Kram ist aber gut, umschreiben und zu was Neuem machen, meist liegt darin eine Basis für eine gute, spätere Geschichte.

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    2. Denke, s.g. Ulrich lucas, dass ich dir nicht folgen werde. Alle Literatur wurde nicht durch schreiben geboren, sondern durch das erleben, welches dann und /oder danach dokumentiert, sprich nieder geschrieben worden ist. ..Mit Ausnahme der Fantasy – Literatur >’a Stan Lehm, welche auf vorliegenden papers entwickelt worden ist. Liebe Grüße! 😎

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      1. Okay! Danke für Zeilen, Lieber Ulrich Lucas. Im Augenblick frage ich mich allerdings, um welchen Kommentar es von mir und in welchem Zusammenhang er zu sehen ist, denn eigentlich geht. Sorry. Hoffe, wir können das gemeinsam ‚aufdröseln‘! Liebe Grüße aus plön!

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  2. Grüß dich
    Schreiben braucht Muse. Eine Muße Namens Inspikreativität. Ich denke das es sehr nützlich ist einen Blog zu betreiben, wenn man gewillt ist sich in Schriftstellersche Sphären begeben zu wollen. Es erfordert viel Übung, wenn es darum geht etwas Ausdrücken zu wollen. Auch lernt ma das viele Dinge, die man schreibt, völlig anders rüber kommen als gedacht. Daher ist Schreiben als Lernprozess für mich, sehr wohl eine Weiterentwicklung der eigenen Person. Zumal beim Schreiben, zumindest bei mir, sich andere kreative Tätigkeiten anhängen.
    Lg Robert

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    1. Lieben Gruß zurück,

      gute Gedanken, die du einwirfst.

      Die besten Autoren, so sehe ich es, verstehen Schreiben als Handwerk, das sich lernen lässt. Mit „Input“ von anderen und kreativem Austausch, profititeren alle davon.

      Du beziehst dich bei dir aufs Kochen? Oder auch auf andere Aspekte der Kreativität?

      LG

      Rhiannon

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      1. Sahen wir Helfer, die mit Rat und Tat zur Seite stehen, sollten Fragen aufkommen. Ich lerne Portraits zu malen. Von Null bis hoffentlich meinen Ansprüchen entsprechend. Ist aber wie ein entspannendes Hobby.

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  3. Danke, Liebe Rhia für deine Replik! Und ja, natürlich hat mich das Schreiben in meinem Leben immer und immer wieder und weiter in meinen Kreisbewegungen des Lebens voran gebracht bis ich endlich vor knapp 10 Jahren, nach Jahren des Wanders, übrigens auch durch Austria usw. hier oben ’saddle down‘ gemacht habe. Ich möchte zu deinen Sätzen jedoch noch einen ganz wesentlichen hinzu fügen können>dürfen: „Schreiben & Musik & Malerei, DAS sind die Grundelemente unseres Handeln und Strebens, alles was wir Menschen brauchen um auf diesem Planeten glücklich werden zu können.“ Eine Schöne kreative Zeit für Dich mit LG aus dem ’stürmischen Norden‘!
    Dein/Ihr Nachbar hotscha24.

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