Fühlst du dich als Geschichtenerzähler?

In vielen Geschichten gleichwohl in unterschiedlichen Genres tauchen sie auf:
Geschichtenerzähler, Barden und Minnesänger …

Denk an dich selber, fühlst du dich berufen einer zu sein?

Wenn du dir diese Gruppe ansiehst, tauchen sie in ihre Welten ein, erzählen Dinge, die nur sie selbst betrachten und verstehen können. Viele sind wie die Orakel, die Bilder sehen, aber sie nicht verstehen und deshalb nicht alles berichten können.

Kennst du die Geschichte um das »Orakel von Delphi«? Dort saß eine Frau, die als Orakel Weissagungen tätigte. Vielfach waren sie unverständlich und selten klar in ihrem Ausdruck. Andere »Orakel« prophezeiten Dinge, die keiner verstand. Ein anderes gutes Beispiel ist der »Seher« in der Serie »Vikings«, der von künftigen Dingen berichtet, aber selten konkreter wird.

Betrachtest du dich selber, wie nimmst du dich dann wahr? Siehst du dich als Geschichtenerzähler oder fühlst du eine Berufung in dir?

Wenn du in der Geschichte zurückgehst und diese genauer betrachtest, sind Geschichtenerzähler im Regelfall mit einem männlichen Begriff »versehen«. Barden oder Minnesänger sind üblicherweise die männliche Version. Es ist gut, dass es sie gibt. Wer dann aufschreit und nach der weiblichen Version sucht, der wird selten fündig – zu rar sind diese gesät und dennoch existieren sie, hier muss nur ein klein wenig länger gesucht werden.

Wie empfindest du dich für dich selber?

6 Antworten auf „Fühlst du dich als Geschichtenerzähler?

  1. Ich sehe mich schon irgendwie als Geschichtenerzählerin. Meist ausgehend von Beobachtungen, Gesprächen, Fotografien oder auch Träumen, entstehen sie in meinem Kopf oder manchmal ganz selbstständig beim Schreiben, wenn ich einmal angefangen habe. Lieben Gruß, Alice

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  2. Danke für den schönen Gedanken! Ich bin gefühlt auch dabei. Ich mag es schillernde Worteaneinanderreihungen zu finden und jemanden damit zu fesseln. Wenn man erzählt, dann hat es so viel mehr Energie, die man teilt… ich wünsche die Menschen beginnen wieder zuzuhören und loszulassen! Damit die Magie der ausgesprochenen Worte wirken kann.

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  3. Ich schrieb mal: eigentlich sind wir alle unsere eigenen Geschichtenerzähler. Was ist Erinnern anderes als sich selbst etwas über sich zu erzählen? Die meisten sind nur keine guten Erzähler. Sie legen den Fokus auf ihre „Antagonisten“, auf ihr Scheitern, auf Misslungenes, Abseitiges, Unwichtiges. Statt zu sehen, was alles passiert ist, um aus dem Vergangenheits-Ich das gegenwärtige zu entwickeln.
    Erkenne dich selbst, stand ja in Delphi über der Tür.

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