Orte der Stille – besuchst du manchmal die Toten?

Wenn du Ruhe suchst, bedenke einen weiteren Ort mitten in den Städten: Die Friedhöfe!

Mountainview Cemetery in Butte, Montana

In ihnen wirst du Stille und Besinnlichkeit finden, wie kaum an einem anderen Platz. Wobei Wien hier eine »Sonderstellung« einnimmt. Viele Parks waren einst Friedhöfe! In den meisten von ihnen wirst du zwar keine diesbezügliche Anmerkung finden, aber du kannst sie im Internet recherchieren.

Doch geh nicht davon aus, dass dem überall so ist. In manchen Ländern feiern die Menschen mit ihren Ahnen auf den Friedhöfen und veranstalten dabei Feste und Picknicks. Es kommt also ganz darauf an, in welchem Land du gerade bist.

Auf vielen, wie dem Wiener Zentralfriedhof, wirst du Wildtiere wie Hasen entdecken, Streunerkatzen und andere Tiere, die dort ihre neue Heimat gefunden haben.

Nimm dir ein Buch und Schreibsachen mit, setz dich auf eine der meist vorhandenen Bänke und genieße die Stille. Zieh Kraft daraus, was du fühlst und spürst und nimm das mit.
Manche erzählen von besonders kreativen Schwüngen, die sie auf Friedhöfen empfinden, andere berichten, dass sie Ideen haben, die ihnen nie zuvorgekommen wären. Sei bereit dafür, deine innere Stimme zu vernehmen, und hör ihr zu. Vielleicht sagt sie dir, wie es mit deiner neuen Geschichte weitergehen kann.

Wie empfindest du den Besuch eines Friedhofes, wenn du einfach nur Ruhe haben willst?

19 Antworten auf „Orte der Stille – besuchst du manchmal die Toten?

    1. That´s interesting because I don´t know this. But I think you are not the only person needing white noise.
      Do you think in quietness there is more space to think about things you don´t want thinking about?

      Gefällt mir

  1. Die einen beurteilen es als Ruhe und andere verbinden Friedhöfe immer gleich mit Angst, wiederum andere meinen die verstorbenen Seelen fühlen zu können. Nicht ganz unwahr meiner Meinung nach, aber wenn man an solche Energien glaubt, dann müsste einem doch klar sein, dass diese überall und nicht nur auf Friedhöfen sind.

    Ich persönlich mag Friedhöfe sehr, jedoch weniger aufgrund der Ruhe. Finde mehr dass dies kontra produktiv ist. Alle gehen trauernd und in sich gekehrt dort hin. Was sollen sich denn die Toten denken🤣.

    Trauergesellschaft auf Schweigetour. Als sie noch lebten, war dies doch auch nicht so.

    Ich gehe gerne auf Friedhöfe um alte Bekannte, Verwandte und Freunde zu besuchen und um mit ihnen Zeit zu verbringen. Weniger um die Ruhe zu geniessen. Um Ruhe und Energie zu tanken eignet sich meiner Meinung nach die allgemeine Natur vollkommen gut. 👌🏻

    Friedhöfe rauben mir sie mehr, da ich meinen verstorbenen viel Energie hinlege um näher bei ihnen zu sein.

    Gefällt 1 Person

    1. ***
      … aber wenn man an solche Energien glaubt, dann müsste einem doch klar sein, dass diese überall und nicht nur auf Friedhöfen sind.
      ***

      Gehen wir in der Geschichte zurück, müsste halb Europa ein „Friedhof“ sein. Tote verblieben an den unterschiedlichsten Orten. Mitunter finden sich Massengräber aus Pestzeiten, auf denen längst Häuser erbaut sind.
      Geht es „rein“ um diese Art der Energie – ist dein Gedankengang stimmig 

      Energie vergeht nicht, sie verändert sich nur. Manche sagen auch, es gibt Plätze/Häuser, an denen genau diese Energie noch vorhanden ist.
      Hier fallen mir als Beispiele diverse Burgen und Schlösser ein, denen Geister nachgesagt werden aber auch Orte, an denen viel Leid geschah – wie beispielsweise der amerikanischen Nervenheilanstalt Penhurst. Besonders sensible Menschen spüren genau diese Energie.

      Ob ein Platz sich „verändert“, wenn Menschen konkret zur Trauer hingehen, vermag ich zwar nicht zu beurteilen, jedoch könnte ich es mir gut vorstellen.

      ***
      Ich persönlich mag Friedhöfe sehr, jedoch weniger aufgrund der Ruhe. Finde mehr dass dies kontra produktiv ist. Alle gehen trauernd und in sich gekehrt dort hin. Was sollen sich denn die Toten denken🤣.
      ***

      Solange wir die Verstorbenen noch in Erinnerung behalten sind sie defakto nicht wirklich tot. Viele Kulturen und Glaubensrichtungen pflegen nach wie vor einen entsprechenden Kontakt zu den Ahnen. Warum auch nicht? Warum sollte ich nicht mit meinen verstorbenen Ahnen sprechen? Eine Antwort zu erhalten ist mitunter etwas kompliziert.

      Ich danke dir für deine wunderbaren Worte.

      Gefällt 1 Person

      1. No problem.
        Du hast doch ein „Theme“ ausgesucht, sprich wie dein Blog optisch aussehen soll.
        Geh dort mal auf „anpassen“ – bei vielen Themes hast du eine Art „Kontaktformular“, das du nur übernehmen brauchst.

        Gefällt mir

  2. I visit cemeteries. I like the quiet. But what is quiet? The natural world can give us silence, but more often there is wind across the land or sea, the ocean’s pulsing roar, the hum of bees, the songs and squawks of birds. I much prefer the natural sounds to the din humanity has created.

    Cemeteries are also great places to collect names if you’re a writer.

    Gefällt 1 Person

    1. You gave good input.

      A lot of people love the sounds of nature. Of course, it is not absolutely quiet, but it gave a sound of silence and peace in our heart.
      Some years ago I visited a wood in winter. The only noise was my steps in the snow – nothing else. The silence at this moment had a loudness hitting my ear. It was so strange standing at a place and absolutely nothing to hear.

      What kind of natural sounds did you mean? Do you prefer music or silent talking?

      Collecting names on cemeteries is a really good idea. Thank you!

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s