Der Werdegang deiner Geschichte – The career of your story

Schreibst du vor allem für dich selber oder beabsichtigst du etwas anderes damit?
Möchtest du deine Geschichte veröffentlichen und vielleicht mehr?

Oft entwickeln sich diese Dinge im Lauf der Zeit beim Schreiben von selber. Manchmal wissen wir das bereits vorher.

Es spielt dabei keine Rolle ob du eines Tages als Schreiberling von deinen Werken leben möchtest, oder sie ala long einfach nur verborgen hältst, weil du glaubst, sie für dich zu behalten ist das bessere. Das spielt hier keine Rolle.

Im Lauf der Jahre, in denen sich schreibe, haben sich einige Punkte herauskristallisiert, die du vielleicht für dich auch ganz gut umsetzen und nutzen kannst:

  1. Warum schreibst du überhaupt? Warum willst du ein fertiges Buch in Händen halten?
  2. Für wen schreibst du? Ist es nur für dich, für die breite Öffentlichkeit oder schlichtweg für eine ganz bestimmte Person?
  3. Planst du dein Werk oder lässt du dich lieber überraschen?
  4. Wie arbeitest du an deinem Werk? Kannst du dir ausreichend Zeit im Alltag nehmen oder geschieht es „zwischendurch“?
  5. Ist es fertig, wie willst du es veröffentlichen? Oder lässt du das fertige Manuskript lieber im Kasten liegen? Wenn nicht, dann stellt sich die Frage der Art der Vermarktung.
  6. Wie willst du dein Werk vermarkten? Viele von uns tun sich schwer die eigenen Werke zu „bewerben“. Wie ist deine „Strategie“?

Es sind Fragen, die sich bei mir im Lauf der Jahre aufgetan haben. Ich stehe selber noch ziemlich am Anfang, aber ich habe Menschen gefunden, die mir helfen. Wie sieht es bei dir aus? Wo stehst du? Welche Fragen findest du selbst auch noch für wichtig?

*****

Do you write mainly for yourself or do you intend something else with it?
Do you want to publish your story and maybe more?

Often these things develop over time as you write. Sometimes we already know that.

It doesn’t matter if one day you want to live from your works as a writer, or if you just keep them hidden because you think keeping them for yourself is better. That doesn’t matter here.

In the years, in which you write, some points have crystallized out, which you can perhaps also convert and use quite well for yourself:

  1. Why do you write at all? Why do you want to hold a finished book in your hands?
  2. Who are you writing for? Is it just for you, for the general public or simply for a specific person?
  3. Do you plan your work or do you prefer to be surprised?
  4. How do you work on your work? Can you take enough time in everyday life or does it happen „in-between“?
  5. Is it finished, how do you want to publish it? Or would you rather leave the finished manuscript in the box? If not, then the question is how to market it.
  6. How do you want to market your work? Many of us find it difficult to „advertise“ our works. What is your „strategy“?

These are questions that have arisen for me over the years. I am still pretty much at the beginning myself, but I have found people who help me. What about you? Where do you stand? Which questions do you find important yourself?

16 Antworten auf „Der Werdegang deiner Geschichte – The career of your story

  1. Interessanter Beitrag, und tatsächlich beschäftigen mich einige Fragen schon hin und wieder. Aber für mich kann ich mir für mich nicht vorstellen, etwas druckenswertes zu veröffentlichen. Allein schon die Vorstellung, bei einem Verlag unter Vertrag zu kommen und unter Druck zu geraten, ständig etwas Neues zu produzieren.

    Lieber schreibe ich für mich und verarbeite damit Ereignisse aus der Vergangenheit – im Prinzip ähnlich wie ein Tagebuch. Ab und zu habe ich dabei dann Einfälle, die ich dann im Rahmen des „writing friday“ (eine Aktion der Bloggerin elizzy) hochlade. Eigentlich ist das wirklich nichts anderes als ein Hobby, als Ausgleich zu dem stressigen Alltag.

    Und tatsächlich haben sich bei mir bestimmte Zeiten eingependelt, meistens abends nach 22 Uhr, wenn es im Haus bedeutend ruhiger wird. Oder an Wochenenden, so wie an diesem, wenn ich von zu Hause wegkomme und die Zeit in meinem Häuschen im Grünen verbringen kann. Da stört mich keiner, und ich habe geistigen Input durch die Natur.

    Es ist einfach eine Auszeit bzw. kleine Flucht vom Alltag.

    LG
    Ulrike

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  2. Ich finde insbesondere den Punkt mit dem Werben schwierig. Gerade, weil ich über die Evolution meines Schreibens durch das erste „ins Feuer wagen“ mit einem Erstlingswerk eben jenes Erstlingswerk zwar immer noch richtig und wichtig finde, aber im Wissen um die Schwächen dafür Werben noch viel schwerer finde als zuvor.

    Allerdings: Ich schreibe größtenteils für mich selbst und einen kleinen Personenkreis – namentlich mein bester Freund, dessen Vater, ein weiterer guter Freund und mein Mann. Planung ist immer dabei, wobei in den Details auch mal Überraschungen da sind, die oft zu retrospektiven Anpassungen führen.

    Für mich haben sich die „Miniatur Writer’s Retreat“s als gut erwiesen – mit etwas zu Trinken und dem Laptop im Garten sitzen und konzentriert schreiben. Das bringt am meisten!

    Letztlich sind die Fragen wichtig, sie für sich zu beantworten und auch die Veränderung in der Antwort immer wieder anzusehen, ist sicher hilfreich, um sich klar zu machen, was man warum tut und sich dabei von unrealistischen Erwartungen zu befreien!

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    1. Exakt, du sprichst hier einen Punkt an, der vielen schwer fällt. Kaum einer von uns Schreiberlingen hat Erfahrung in allen Aspekten – vom Schreiben bis hin zum Verkaufen. Doch genau dadurch lernen wir so viel mehr als in anderen Bereichen. Gerade Selfpublisher sind fast schon gezwungen sich mit all diesen anderen Aspekten zusätzlich auseinander zu setzen. Aber das ist doch auch schon was 🙂

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  3. I have always loved writing. Been writing since I was eight year old. I believe the wisest saying is. Write about, what you know. I tell the young people, travel, test life and have fun. Create your own stories.

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    1. Wise words.
      I would like to encourage others to start writing with my blog. Many want, but don’t dare. Your thoughts are a wonderful way to say – dare you!

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  4. Schöner Artikel!
    Das Schreiben mache ich für mich. Es macht mich glücklich meinen Gedanken nachzuhängen, in der Phantasie zu leben und so für eine Weile abzutauchen. Über das Thema veröffentlichen möchte ich mich noch einmal gründlich informieren und nach meinem aktuellen Projekt eine Woche dafür einräumen. Wenn jemand dazu Infos oder Links zu geeigneten Infos hat, bin ich für einen Tipp dankbar.Zum Beispiel wo ich ein gutes Lektorat finde oder einen Agenten. Das Buch wird „Schreiben als Weg“ heißen und hat einen seeehr spirituellen Einschlag mit ziemlich steilen Thesen über das Leben und das Schreiben, jenseits von Allem, was man zum Thema so kennt, weil ich mich vielfach von der Philosophie des Zen ausgehe. Die Gliederung habe ich zuerst gemacht und bin bei Seite 60. Ohne die wäre ich verloren.

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  5. Ich persönlich bin Mitautor bei einem Fachbuch über IT-Security. Das vereinfacht es, wenn es um die vielen Aspekte der Bucherstellung geht. Ich müsste mich z.B nicht über die Suche nach einem Verlag, die Vertragsgestaltung, das Marketing und die Abrechnung kümmern. Ich könnte mich dankenswerter Weise auf die Inhalte konzentrieren, was mir als IT-Berater leicht fällt. Es gibt so viele interessante Themen, die ich im Kopf herumjonglieren. Und dafür ist mein Blog. Eigentlich dient er dazu diese Gedanken auszuspeichern. Er müsste nicht öffentlich sein. Aber es ist schon spannend einen solchen Blog zu veröffentlichen und Reaktionen zu erfahren.

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    1. Einer der wichtigsten Aspekte eines Blogs ist der Austausch. Wie gelingt es leichter, sich mit anderen rund um den Erdball zu unterhalten?

      Gerade IT ist doch so ein Thema, das sich beständig weiterentwickelt, wo einem mitunter leicht der Mund offen bleibt und dann mal der Aha-Effekt eintritt 🙂

      Dein kleines Museum, das du auf deinem Blog präsentierst ist eine schöne Sammlung 🙂
      Zeit zugleich auch, wie sich die Dinge immer schneller entwickeln.

      Darf ich fragen in welche Richtung dein Buch gehen soll/wird?

      Eines stimmt schon … ein Buch zu schreiben ist alleine ja nicht alles – das ganze Drumherum braucht gleichermaßen viel Aufmerksamkeit, aber es ist auch eine schöne Möglichkeit sich selbst weiterzuentwickeln.

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      1. Meine Erfahrung mit dem Buch habe ich schon gemacht. Aber ich will nicht sagen, daß ich nie mehr ein Buch schreiben werde. Im Moment ist es nicht meine Absicht. Es ist schön, dass man heutzutage so viele Möglichkeiten hat, Bücher herauszubringen und toll dabei unterstützt wird. Ein Freund hat ein Comic über Amazon veröffentlicht.

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      2. das stimmt definitiv …
        Vor vielen Jahren war das nicht so einfach wie jetzt … die Möglichkeiten geringer …
        und es kommt immer auf die Intention hinter dem Veröffentlichen an … allein die Erfahrungswerte sind interessant …

        waren deine durchweg positiv?

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      3. Technische Fachbücher veralten sehr schnell. Wir sind vom Verlag innerhalb Jahresfrist aufgefordert eine erste Überarbeitung herauszubringen. Und selbst diese Version ist heute auch wieder veraltet. Es ist viel Arbeit, für die ich selten Zeit habe. Wir haben für die erste Version einfach die aktuellen Ergebnisse aus mehreren Projekten verarbeitet. Aber für die Überarbeitungen ist in den meisten Fällen viel Freizeit erforderlich, um zu recherchieren und zu bearbeiten.

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      4. Es ist interessant mal etwas in der Richtung zu lesen, ein ganz anderes Thema als Kochbücher oder Romane (beispielsweise). Gewiss wird hier auch die Arbeit anfangs gründlich unterschätzt.

        Bei einem Projekt wie dem deinen glaub ich durchaus, dass es sehr sinnvoll ist, mit mehreren zusammen zu arbeiten und sich die Aufgabe eben auch zu teilen.

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