neues Jahr – new year

Feierst du den Eintritt in das neue Jahr? Silvester ist zwar „allgemein“ der Anfang des neuen Jahres, aber nicht das einzige, in dem das neue Jahr willkommen geheißen wird.

Die bekannteste „Alternative“ ist das chinesische Neujahr, das am 25. Januar 2020 gefeiert wird.

Doch abseits davon gibt es noch viele andere „Neujahre“:
(Liege ich bei welchen falsch – bitte schreib mir eine Nachricht, ich korrigiere es dann. Danke!) – Feste nach dem Mondkalender variieren im Regelfall mit ihrem Datum)

  • Thailand – Songkran (13. April)
  • Israel – Rosch ha-Schana (19. September bis 20. September)
  • Asatru – Julfest (21. Dezember)
  • Haiti – Voodoo – (1. November)
  • Vietnam – Tết Nguyên Đán – (zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar)
  • Japan – Oshôgatsu – 1. Januar

Natürlich gibt es noch viele, viele andere. Schreib doch in den Kommentarbereich, welches du feierst.

Als kleines „Neujahrsgeschenk“ für dich:
In diesem kleinen Zyklus zur „Grundbasis“ findest du verschiedene Ideen für neue Figuren. Wenn du eine Idee für einen neuen Charakter brauchst, dann nutze diese Grundidee – sie ist frei!

In diesem Sinne – ob du nun Christ, Asatru, Voodoonsi, Shintoist, Buddhist oder Jude, Wiccaner, Schamane oder etwas ganz anderes bist – ich wünsche dir ein schönes neues Jahr, wann und wie auch immer du es feierst. Möchtest du ein schönes Neujahrsfoto auf meinem Blog posten, dann schreib mir eine Nachricht.

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Are you celebrating the start of the new year? New Year’s Eve is „generally“ the beginning of the New Year, but it is not the only one in which the New Year is welcomed.

The best known „alternative“ is the Chinese New Year, which is celebrated on January 25, 2020.

But apart from that, there are many other „New Years“:
(If I’m wrong about any of them – please write me a message, I’ll correct it then. Thanks!) – celebrations according to the lunar calendar usually vary with their date)

  • Thailand – Songkran (April 13)
  • Israel – Rosh ha-Shana (September 19 to September 20)
  • Asatru – Yule (December 21)
  • Haiti – Voodoo – (November 1)
  • Vietnam – Tết Nguyên Đán – (between 21 January and 21 February)
  • Japan – Oshôgatsu – January 1

Of course, there are many, many others. Why don’t you write in the comments section, which you celebrate?

As a little, „New Year’s gift“ for you:
In this short cycle for the „Basic -Basis“ you will find various ideas for new figures. If you need an idea for a new character, use this basic idea – it’s free!

In this sense – whether you are a Christian, Asatru, Voodoonsi, Shintoist, Buddhist or Jew, Wiccan, Shaman, or something completely different – I wish you a happy new year, whenever and however you celebrate it. If you would like to post a beautiful New Year’s photo on my blog, please send me a message.

Grundbasis für den Charakter Step 16 – The basic for your character Step 16

Part 16 – Glück

Steht deine Figur vor einer Situation, in der sie nahe am Verzweifeln ist, weil sie die Lösung auf eine Antwort nicht sieht?
Viele Charaktere verfügen über unglaublich viel Kraft, Motivation und die Gaben, etwas Gutes zu tun und auch zu erreichen, aber erkennen nicht, dass das Glück bereits an ihrer Seite ist.
Nicht jedes Projekt kann allein durch harte Arbeit abgeschlossen werden, manchmal benötigt es auch eine gute Portion Glück dafür.

Stell dir eine Figur vor, die vielleicht aus dem Armenhaus Londons im 19. Jahrhundert stammt. Es ist ein Junge, der versucht mit Zeitungsverkäufen sich etwas zu erarbeiten. Die typischen Zeitungsjungen prägten das Stadtbild einer zerrissenen Stadt, in der die Kluft zwischen arm und reich immens groß war.
In diesem Jungen steckt Glück. Was er anpackt, könnte gelingen, wenn er dies zuließe. Doch dafür darf er nicht auf der faulen Haut liegen. Er muss zugreifen, wenn sich eine Chance ergibt. Dazu muss er aber auch auf seinen Bauch hören.
Dann steht er eines Tages da, die Sonne strahlt von oben herab, es ist ein wunderschöner Tag. Vögel zwitschern in der noch kühlen Morgensonne und der Junge steht mit den Zeitungenda, blickt nach oben und spürt, es wird ein guter Tag werden. Wenig später stolpert er über einen Pater, der offensichtlich Hilfe braucht. Sein Bauch sagt ihm, hilf dem Mann.
Der Junge hat eine Chance vor sich, die er nutzen kann oder auch nicht. Hört er auf seinen Bauch und hilft uneigennützig, dann könnte dieser Pater ihn unter seine Fittiche nehmen und ihm lesen und schreiben beibringen und vielleicht sogar zu einer guten Zukunft verhelfen. Nichts geschieht ohne Grund und oft ist der Dank des Schicksals näher, als man glaubt.

Manchmal ist eine Phase der Ruhe und des Stillstandes notwendig, doch dann kommt eine Phase, in der es undenkbar ist, weiter zu ruhen. Nun ist die Zeit gekommen, aktiv zu werden.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Der Charakter, an dem du schreibst, sollte erkennen, dass die Zeit der Ruhe vorbei ist. Wo ist die Chance, die ihn/sie/es vorwärtsbringt?

Problemstellung:
Nach einer Phase der Ruhe, in der die Figur zum Stillstand fast schon genötigt worden war, ist es fraglich, ob er/sie/es wirklich den Moment erkennt, dass der Stillstand vorbei ist. Lässt er/sie/es die Information des Bauchgefühls zu oder macht er/sie/es weiter mit ausruhen und entspannen?

Was ist die Lösung?
Hier ist die Devise – halte die Augen offen.
Die Zeit des Ruhens ist vorbei, nun ist es an der Zeit herauszufinden, wo sich die Chance auf eine Verbesserung der aktuellen Situation befindet. Stelle deine Figur vor Chancen, damit zumindest eine davon ergriffen wird.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die in einer schwierigen Situation feststecken
  • Figuren, die einem Traum nachjagen
  • Figuren, die nach alten Dingen suchen
  • Geschichten um Weiterentwicklung
  • Geschichten um Märchenfiguren

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Erkennt die Figur die Chance, die nach der Ruhephase geboten wird? Wie viele „Stöckchen“ wirfst du deiner Figur hin, damit sie in die Gänge kommt?

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Part 16 – Luck

Is your character facing a situation where she is close to despair because she doesn’t see the solution to an answer?
Many characters have incredible strength, motivation, and the gifts to do and achieve good, but don’t realize that luck is already at their side.
Not every project can be completed by hard work alone. Sometimes it takes a good portion of luck to do so.

Imagine a character who may have come from the poorhouse of London in the 19th century. It’s a boy trying to earn something by selling newspapers. The typical newspaper boys shaped the cityscape of a torn city where the gap between rich and poor was immense.
There is happiness in this boy. What he tackles could succeed if he allowed it to happen. But for this, he must not lie on his tired skin. He must seize the opportunity when it presents itself. But he must also listen to his gut.
Then one day, he stands there, the sun shines down from above, it is a beautiful day. Birds are chirping in the still cold morning sun, and the boy is standing with the newspaper agenda, looking up and feeling it will be a good day. A little later, he stumbles over a father who needs help. His stomach tells him, help the man.
The boy has a chance before him, which he may or may not be able to take. If he listens to his belly and helps unselfishly, then this father could take him under his wing and teach him to read and write and maybe even help him to have a good future. Nothing happens without reason, and often the thanks of fate are closer than you think.

Sometimes a phase of rest and standstill is necessary, but then comes a step in which it is unthinkable to continue resting. Now is the time to become active.

What should the character recognize now?
The character you are writing should recognize that the time of rest is over. Where is the chance that will bring him/her forward?

Problem definition:
After a period of calm, when the character was almost forced to stop, it is questionable if he/she recognizes the moment that the standstill is over. Does he/she allow the information of the gut feeling, or does he/she continue to rest and relax?

What is the solution?
Here is the motto – keep your eyes open.
The time for resting is over. Now it is time to find out where the chance for improvement of the current situation is. Put your figure in front of luck, so that at least one of them is seized.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • characters who are stuck in a difficult situation
  • Figures chasing a dream
  • Figures looking for old things
  • Stories about further development
  • Stories around fairy tale characters

Examples:
Which characters come to your mind that have already gone this way or is stuck in a story with it?

Question:
Does the character recognize the opportunity offered after the rest period? How many „sticks“ do you throw to your character to get him or her going?

Grundbasis für den Charakter Step 15 – The basic for your character Step 15

Part 15 – Schutz

An etwas und an sich selbst zu glauben ist eine Sache, die viele Figuren erst im Lauf einer Geschichte erlernen müssen. Andere wiederum glauben von vorneweg an sich selbst.
Hier geht es darum, dass deine Figur ein höchst riskantes Vorhaben ausführen will. Dies mag beispielsweise eine Spekulation an der Wallstreet oder der Kampf mit einem Drachen sein. Hohes Risiko kann großen Gewinn mit sich bringen. Die Frage ist nun eher, wie er/sie/es dieses Vorhaben angeht.
Vertraut die Figur alleine auf sich und ihre Werte und Überzeugungen? Hat er/sie/es Familie und/oder Freunde, die helfen?
Oder – um auf den Kern dieses Punktes zu kommen – hat er/sie/es ein ganz spezielles Wesen, das für diesen Charakter da ist?

Betrachten wir die ganzen Glaubenssysteme und Geschichten, Märchen, Mythen und Sagen, so fällt auf, dass in den meisten Kulturen „unsichtbare“ Wesen helfend eingreifen. Das können Schutzengel sein, ein schützendes Totemtier, ein verstorbener Ahne, ein Geistwesen oder etwas ganz anderes. Für manche ist es ein ganz besonderer Mensch, der auf andere Ebenen und/oder Welten zugreifen kann und auf diesem Wege hilft – dies könnte beispielsweise ein Schamane sein.

Deine Figur bekommt sozusagen eine „unsichtbare“ Wesenheit zur Seite gestellt, mit der er/sie/es vielleicht anfangs sogar Schwierigkeiten hat, bis sie „zueinander“ finden.

Nehmen wir dieses Mal eine Figur aus dem hohen Norden. Er/sie/es war auf einer schamanistischen Reise und lernte dabei das eigene Totemtier kennen. Viele Arten von Tieren kennt diese Figur nicht – doch aus dem eigenen Umfeld heraus ist es mit Tieren wie einem großen Elch wohl vertraut.
Diese Figur lernt also ihr Totemtier kennen – es ist ein Elch, ein geistiger Beschützer vor schlechten, verderblichen Einflüssen. Es kann deiner Figur aber auch vor Gefahren warnen, da es sie spürt und deinem Charakter damit insbesondere in schwierigen Zeiten zur Seite stehen.
Somit kann deine Figur nun, mit diesem Schutz im Hintergrund, dem Wunsch nachgehen, um die Hand der Tochter des Clanführers anzuhalten. Dieser Wunsch ist ein mächtiges und riskantes Unterfangen, da der Charakter bislang weder über materielle Güter verfügte noch etwas ganz Besonderes konnte.
Nun wagt er es, seine Angebetete anzusprechen und zu fragen. Die Angst vor einem Nein hatte die Figur bislang davon abgehalten, den Versuch in die Tat umzusetzen.
Sein Totemtier hilft der Figur nun dabei, den richtigen Moment auszuwählen, denn nicht jeder Augenblick ist günstig. Hast zur falschen Zeit ist der verkehrte Weg!

Was soll der Charakter nun erkennen?
Wer oder was ist der Schutz, den deine Figur auf seinem/ihrem Weg bei sich führt? Jeder von uns wird beschützt – manchmal ist die Erkenntnis und das Wissen, wer oder was es ist – schwierig.
Dein Charakter sollte nun erkennen, wer sich um dessen Wohlergehen sorgt und auf dieses Wesen vertrauen. Dabei spielt es keine Rolle wer oder was es ist, sondern nur, dass es da ist. Mit diesem Wissen kann der Charakter auch Risiken eingehen, die er/sie/es zuvor vermieden hat.

Problemstellung:
Wer diesen Schutz erkennt, könnte sich leicht als „unverwundbar“ fühlen und Risiken eingehen, die viel zu gewaltig sind, um sie zu überstehen.
Schutzwesen sind nicht allmächtig – sie sind wie ein Navigationsgerät durch das Meer und warnen vor Untiefen oder Unwetter, damit die Figur diese umschiffen kann. Gerade die Kenntnis um diesen Schutz vermag eine Figur in den Leichtsinn treiben, wo er/sie/es das Schutzwesen schlichtweg überfordert.

Was ist die Lösung?
Kennt deine Figur dieses Wesen, dann ist es sinnvoll, auf sein Bauchgefühl zu hören. Schutzengel und andere Wesen dieser Art „kommunizieren“ gern über ein Bauchgefühl.
Lernt deine Figur dieses „Bauchgefühl“ richtig zu lesen, beginnt er/sie/es zu spüren, wo Risiken zu groß werden, aber welche Risiken er/sie/es noch gehen kann. Vorsichtig und ohne Hast kann diese Figur nun auch größere Projekte angehen.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die als Börsenmakler spekulieren
  • Figuren, die aus ihrem Alltag ausbrechen wollen
  • Figuren, die etwas „Höheres“ erreichen wollen
  • Geschichten um große Taten
  • Biographien

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Welches Schutzwesen stellst du deiner Figur beiseite und wie lernen die beiden, miteinander umzugehen?

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Part 15 – Protection

To believe in something and oneself is something that many characters have to learn in the course of a story. Others believe in themselves from the outset.
The point here is that your character is about to carry out a highly risky venture. This might be speculation on Wall Street or fighting a dragon. High risk can mean high profit. The question now is how he/she approaches this.
Do the character trust himself/herself and his/her values and beliefs? Does he/she have family and/or friends who can help?
Or – to get to the heart of the matter – does he/she have an extraordinary being that is there for this character?

If we look at all the belief systems and stories, fairy tales, myths, and legends, it is noticeable that in most cultures, „invisible“ beings help. These can be guardian angels, a protecting totem animal, a deceased ancestor, a spirit being, or something completely different. For some, it is an extraordinary person who can access other levels and/or worlds and help in this way – this could be a shaman, for example.

Your character gets an „invisible“ being put aside, with whom he/she might even have difficulties at first until they find „each other“.

This time let’s take a figure from the far north. He/she was on a shamanistic journey and got to know his/her totem animal. This figure does not know many kinds of animals – but from his environment, he is well acquainted with animals like a big elk.
So this figure gets to know her totem animal – it is an elk, a spiritual protector against bad, pernicious influences. But it can also warn your character of dangers because it senses them and thus supports your character, especially in difficult times.
So now, with this protection in the background, your character can follow your wish to ask for the hand of the clan leader’s daughter. This wish is a mighty and risky undertaking, as the character has not had any material goods at his disposal until now, nor was he able to do anything special.
Now he dares to speak to his beloved and ask her. The fear of a „no“ had so far prevented the character from putting the attempt into action.
His totem animal now helps the figure to choose the right moment, because not every moment is favorable. Haste at the wrong time is the wrong way!

What should the character recognize now?
Who or what is the protection that your character carries with him/her on his/her way? Each of us is protected – sometimes, it isn’t very easy to recognize and know who or what it is.
Your character should now recognize who is concerned about his or her well-being and trust in this being. It doesn’t matter who or what it is, only that it is there. With this knowledge, your character can also take risks that he/she has avoided before.

Problem definition:
Whoever recognizes this protection could quickly feel „invulnerable“ and take risks that are far too enormous to survive.
Protective structures are not omnipotent – they are like a navigation device through the sea and warn of shoals or storms so that the figure can avoid them. It is precisely the knowledge of this protection that can drive a figure into recklessness, where he/she overwhelms the protection being.

What is the solution?
If your figure knows this being, it makes sense to listen to his/her gut feeling. Guardian angels and other people of this kind like to „communicate“ via a gut feeling.
If your character learns to read this „gut feeling“ correctly, he/she begins to feel where risks become too big, but which risks he/she can still take. Carefully and without haste, this character can now tackle larger projects.

For what kind of stories could this search be suitable?

  • Figures who speculate as stockbrokers
  • Characters who want to break out of their everyday life
  • Figures who wish to achieve something „higher“
  • Stories about great deeds
  • Biographies

Examples:
Which characters come to your mind that have already gone this way or is stuck in a story with it?

Question:
What kind of protection do you put aside for your character, and how do the two learn to deal with each other?

Grundbasis für den Charakter Step 14 – The basic for your character Step 14

Part 14 – Entscheidung – „Du hast keine Macht über mich!“

Was besagt dieser Spruch?
Viele glauben an Schicksal oder an höhere Mächte, die ihr Leben beeinflussen wo sie selbst nichts zu einer Veränderung beitragen können. Sie sind somit Spielball im Willen des Universums.
Nimmst du eine Figur, die ebenso denkt, dann steht vor ihr die Erkenntnis, dass sie selber lernen muss, für sich zu entscheiden.

Sicher, die Umstände mögen nicht immer gut sein, aber deine Figur hat IMMER ein Wahl, und sei es nur, dass er/sie/es sich nicht entscheidet – auch das ist eine Entscheidung.

Dies mag bei der Berufswahl beginnen und dabei enden, ob er/sie/es ein Vermögen im Lotto investieren soll oder nicht. Selbst kleinste Entscheidungen können unglaublich viel beeinflussen.

Nehmen wir diesmal eine Figur aus einer früheren Zeit – jene des Mittelalters. Diese Figur ist eine junge Frau, die eigentlich heiraten soll, aber der ihr zugedachte Mann ist nicht das, was sie haben will. Im Herzen trägt sie Zuneigung zu einem anderen, der von ihrer Liebe weiß und diese erwidert.
Die erste Entscheidung:
So will sie mit ihm durchbrennen und zieht dies auch durch. Da ihre Eltern und ihr Verlobter nicht begeistert sind, suchen sie nach ihr und finden sie schließlich auch. Sie entführen sie weg von ihrem Geliebten und bringen sie zurück nach Hause. Dort sperren sie sie ein. Nachdem sie festgestellt haben, sie ist noch immer Jungfrau wollen sie ihr doch noch die eigentliche Ehe antragen.
Die zweite Entscheidung:
Die junge Frau verweigert sich, obwohl sie weiß, dass ihr Geliebter vom eigenen Vater für die „Entführung“ gehängt wurde. Also stellen die Eltern sie nun vor die einzige, logische Alternative.
Die dritte Entscheidung:
Kloster oder Ehe? Die junge Frau verweigert die Entscheidung – somit entscheidet der Vater, sie ins Kloster zu bringen. Die „Ehe“ mit Gott ist eine ehrwürdige Alternative und damit legitim.

Mehrere Entscheidungen und nicht immer sind diese leicht.
Setz deine Figur vor Entscheidungen, die ihr vielleicht das Herz zum Bluten bringen. Dazu braucht es kein bestimmtes Genre, nur die Notwendigkeit.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Sich nicht zu entscheiden ist auch eine Entscheidung – aber nur mit einer bewussten Entscheidung kann die Figur ihr eigenes Leben auch wirklich in die Hände nehmen anstatt sich von anderen wie eine Marionette lenken zu lassen.

Problemstellung:
Manchmal ist eine Entscheidung ein Ding der Unmöglichkeit. Wie soll beispielsweise eine Figur entscheiden, wer leben und wer sterben soll? Für manche Entscheidungen bedarf es ein starkes Herz und auch mehr Wissen, aber auch Einfühlsamkeit.

Was ist die Lösung?
Entscheidungen werden immer getroffen – auch unbewusst und intuitiv. Lass deine Figur auf ihren Bauch hören und sie vom Kopf dabei unterstützen. Das Schicksal deiner Figur ist nicht unausweichlich. Sie muss nur lernen die Würfel des Schicksals selbst zu werfen, um schlussendlich ihr eigenes Ziel zu erreichen.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren auf Abenteuersuche
  • Figuren mit großer Verantwortung (sich selber aber auch anderen gegenüber)
  • Figuren, die etwas bewegen wollen
  • Geschichten, in denen es um definitive Weiterentwicklung geht
  • Geschichten mit großen Schicksalsschlägen

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Welche Entscheidung wird deine Figur bekommen, die ihr Leben von Grund auf ändern wird? Womit stellst du sie vor eine Wahl, die sie absolut nicht verweigern kann?

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Part 14 – Decision – „You have no power over me!“

What does this spell say?
Many believe in fate or in higher powers that influence their lives, where they can contribute nothing to change. They are, therefore, pawns in the will of the universe.
If you take a character who thinks the same way, then you will see that he must learn to decide for himself.

Sure, the circumstances may not always be right, but your character ALWAYS has a choice, even if he/she does not decide – that too is a decision.

This may start with the choice of career and end with whether or not he/she should invest a fortune in the lottery. Even the smallest decisions can have an incredible impact.

This time let’s take a figure from an earlier time – that of the Middle Ages. This figure is a young woman who is supposed to marry, but the man she is destined for is not what she wants. In her heart, she has affection for someone else who knows about her love and returns it.
The first decision:
So she wants to run away with him and goes through with it. Since her parents and her fiancé are not enthusiastic, they search for her and finally find her. They kidnap her away from her lover and bring her back home. There they lock her up. After they have found out that she is still a virgin, they want to offer her real marriage after all.
The second decision:
The young woman refuses, even though she knows her father hung her lover for „kidnapping“. So her parents now present her with the only logical alternative.
The third decision:
Convent or marriage? The young woman refuses the decision – so the father decides to take her to a convent. The „marriage“ with God is a venerable alternative and, therefore, legitimate.

Several decisions and not always these are easy.
Put your character in front of decisions that might make her heart bleed. No particular genre is needed, only necessity.

What should the character recognize now?
Not to decide is also a decision – but only with a conscious decision can the character take his own life into his own hands instead of letting others guide him like a puppet.

Problem definition:
Sometimes a decision is an impossibility. For example, how should a figure decide who should live and who should die? Some decisions require a healthy heart and also more knowledge but also empathy.

What is the solution?
Decisions are always made – even unconsciously and intuitively. Let your character listen to her belly and let her head support her. The fate of your character is not inevitable. It just has to learn to roll the dice of fate itself to reach its own goal finally.

What kind of stories could this quest be good for?

  • Figures in search of adventure
  • Figures with great responsibility (towards themselves but also others)
  • Figures that want to make a difference
  • Stories that are about definitive evolution
  • Stories with great fortunes

Examples:
Which characters come to your mind that has already gone this way or is stuck in a story with it?

Question:
What decision will your character get who will change his life from the ground up? With what will you present her with a choice, she absolutely cannot refuse?

Weihnachtszeit – Christmastime

Du musst kein Christ sein, um Weihnachten zu feiern. Es macht einfach Freude, Zeit mit den Liebsten zu verbringen und vielleicht auch das ein oder andere Geschenk aus Zuneigung heraus zu erhalten.
Brauchen wir dazu wirklich den Kaufrausch, dem so viele verfallen oder ist nicht Zeit das eigentlich Wesentliche?
Frag doch einmal die Kinder. Viele würden sogar auf Geschenke verzichten, wenn sie dafür mehr Zeit mit den Eltern verbringen könnten.

Meine beiden „Kinder“ sind meine Katzen, mein Mann hat sich noch bemüht, den Baum zu schmücken. Das Ergebnis ist oben zu sehen und ich finde schon, es ist gut geworden 🙂

Geschenke gibt es zwar auch bei uns, aber Dinge, die wir als nützlich erachten oder die einen gewissen Sinn ergeben oder auch, die symbolisch für etwas stehen. Dazu braucht es kein Vermögen an Geld, sondern einfach nur über das Jahr verteilt gut zuhören.

In diesem Sinne – euch allen noch im Nachhinein ein schönes Weihnachten.

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You don’t have to be a Christian to celebrate Christmas. It is only a joy to spend time with your loved ones and perhaps to receive one or two gifts out of affection.
Do we need the shopping frenzy to which so many people are addicted or are time not the most important thing?
Just ask the children. Many would even do without gifts if they could spend more time with their parents.

My two „children“ are my cats; my husband still tried to decorate the tree. The result can be seen above, and I think it turned out well 🙂

There are presents here, too, but there are things that we consider useful or that make some sense or that is symbolic of something. You don’t need a fortune in money for that but listen well throughout the year.

In this sense – a Merry Christmas to all of you in retrospect.

Grundbasis für den Charakter Step 13 – The basic for your character Step 13

Part 13 – Transformation – von der Raupe zum Schmetterling

Lässt du deine Figur eine Wandlung durchmachen, so kann dies auch in Form einer neuen „Geburt“ sein.
Dabei ist es unerheblich, ob es nun eine Reise in Form einer Reinkarnation ist, sich die Figur an ein neues Umfeld anpasst oder schlichtweg die Transformation sich ausschließlich im eigenen Inneren abspielt.

Ein perfektes Beispiel stellt hier das Leben einer Raupe dar. Sie führt erst ihr Leben als Krabbeltier, frisst sich voll und verpuppt sich. Die nächste Phase ist die Transformation und das Ergebnis stellt einen wunderschönen Schmetterling dar, der über die Wiesen flattert.

Lass diese Art der Transformation auch deine Figur durchleben!

Verharrt eine Figur zu lange im gleichen Zustand, so verliert sie leicht Elan und Lebensmut. In den Geschichten und Romanen findet sich oft, dass ein Charakter das alte Ich abstreift und zu etwas Neuem wird.

Dazu muss er/sie/es aber auch zulassen, dass das Alte gehen darf. Etwas um jeden Preis festhalten zu wollen, verhindert auch die eigene Entwicklung.

Nehmen wir als Beispiel einen Charakter, der noch an der alten Liebe festhängt. Er/sie/es war unsterblich verliebt und verkraftet es nicht, dass der Partner/die Partnerin nun andere Wege geht. Für diese Figur ist die Notwendigkeit diese „Liebe“ loszulassen um das eigene Glück zu finden. Mit ihrer Zuneigung trägt die Figur Ketten, die ihn/sie/es an einem Weiterkommen hindern.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Welche „Ketten“ binden die Figur und hindern sie so an der persönlichen Weiterentwicklung? Was ist es, das sie noch in alten „Mustern“ hängen lässt? Er/sie/es muss nun erkennen, dass es Zeit ist loszulassen und sich auf eine neue Transformation einlassen.

Problemstellung:
Es ist schwierig die eigenen Makel, Fehler oder „Ketten“ zu erkennen. Andere sehen diese oft viel leichter und schneller. Selbst die Erkenntnis ihrer Existenz hilft nicht sofort, sie auch gehen zu lassen. Emotionen sind überaus stark, somit ist es eine Frage, ob die Figur es schafft hier loszulassen.

Was ist die Lösung?
Selbstgewählte „Ketten“ aus eigenen Stücken zu lösen ist schwer. Deine Figur könnte beispielsweise erkennen, was er/sie/es sich durch die Ketten versagt. Auch, wenn es schwer ist, so bleibt häufig nur diese Erkenntnis um loszulassen und in die Transformation einzutauchen. Sie könnte beispielsweise die Ketten als Vision erleben und sie fortschicken.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die sich einem anderen Glauben zuwenden
  • Figuren, die sich von einer alten Liebe lösen
  • Geschichten um Tiere wie Schmetterlinge oder Schwäne

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Schafft deine Figur es, den Wandel willkommen zu heißen oder lehnt sie das Neue ab? Sie lebt in einem Zyklus, wie alles andere Leben auch. Wie hilfst du ihr dabei, den Widerstand gegen das Neue abzulegen?

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Part 13 – Transformation – from caterpillar to butterfly

If you let your character transform, this can also be in the form of a new „birth“.
It is irrelevant whether it is a journey in the form of reincarnation, whether the figure adapts to a new environment or whether the transformation takes place exclusively within itself.

A perfect example is the life of a caterpillar. It first leads its life as a crawling animal, eats itself full and pupates itself. The next phase is the transformation, and the result is a beautiful butterfly that flutters across the meadows.

Let your character live through this kind of transformation!

If a figure remains in the same state for too long, it quickly loses its energy and courage to live. In the stories and novels, it is often found that a character stripped the old self and became something new.

But he/she must also allow the old to go. Wanting to hold on to something at all costs also prevents one’s development.

Let’s take as an example a character who still clings to the old love. He/she was immortally in love and cannot cope with the fact that the partner is now going other ways. For this figure, the necessity is to let go of this „love“ to find one’s happiness. With her affection, the character wears chains that prevent him/her from progressing.

What should the character recognize now?
Which „chains“ bind the character and prevent him/her from personal development? What is it that still leaves them hanging in old „patterns“? He/she must now realize that it is time to let go and engage in a new transformation.

Problem:
It is difficult to recognize one’s flaws, mistakes, or „chains“. Others often see them much easier and faster. Even the realization of their existence does not immediately help to let them go. Emotions are powerful, so it is a question whether the figure manages to let go here.

What is the solution?
It is challenging to solve self-chosen „chains“ from one’s pieces. Your character could, for example, recognize what he/she is failing through the chains. Even if it is difficult, often, only this knowledge remains to let go and to dive into the transformation. For example, she could experience the chains as a vision and send them away.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures that turn to a different faith
  • Figures that break away from an old love
  • Stories about animals like butterflies or swans

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
Does your character manage to welcome the change, or does he reject the new? She lives in a cycle, like all other lives. How do you help her to overcome resistance to the original?

Grundbasis für den Charakter Step 12 – The basic for your character Step 12

Part 12 – Ernte des Gesäten

Einst war der Herbst die Zeit der Fülle und des Lohnes für harte Arbeit. Nun durfte gefeiert werden, ohne Selbstgefälligkeit, einfach aus Dankbarkeit heraus. Daher kommen ja auch Erntedankfeste, das Thanksgiving und andere, ähnliche, Feiern. Doch diese Zeit geht auch einmal vorüber und macht Platz für den harten Winter.

Schenke deiner Figur einen Aspekt oder Zeitraum, in dem er/sie/es etwas feiern darf. Vielleicht ist es ein Geschenk für eine bestandene Abschlussprüfung oder eine Prämie für einen hart erarbeiteten Geschäftsdeal.

Gibt sich die Figur damit zufrieden, das Erreichte zu genießen, oder strebt er/sie/es nach mehr?

Setzen wir uns mit dem Wort „Ernte“ genauer auseinander, dann wird klar, Ernte ist nichts, das so einfach geschenkt wird. Es ist, bei genauer Betrachtung, harte Arbeit das Korn einzufahren, die Früchte zu ernten und alles auf den richtigen Platz für die kommenden, mageren Zeiten zu legen. Was übersehen wird, kann verrotten.

Nehmen wir an, deine Figur arbeitet als Missionar/in um Menschen in anderen Ländern zu helfen. Er/sie/es baut ein Kinderdorf auf, weil die Menschen ihre Kinder nicht mehr unterstützen können. Es ist geschafft, das Dorf steht und die Kinder haben ein Zuhause und eine Möglichkeit zu lernen und ausreichend Essen zu bekommen. Hier ist der Grund zu feiern. Die erste Saat ist ausgesät und die erste Ernte eingefahren.
Doch ausruhen kann diese Figur nicht, denn nun geht es daran, die Kinder auch weiter versorgen zu können. Hier könnte die nächste Arbeit darin bestehen, Pateneltern für die Kinder zu finden, die monatlich Geld überweisen, um einem Kind Hilfe für einen Start in ein neues Leben zu geben.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Ein Ziel zu erreichen sollte kein Argument dafür sein, um nun die Hände in den Schoß zu legen. Das Leben besteht aus vielen Zwischenschritten, diese Ernte ist nur eine von vielen im Leben der Figur. Es werden weitere, größere, anstrengendere Ernten folgen.

Problemstellung:
Genügt deiner Figur das Erreichte oder will er/sie/es mehr? Sieht der Charakter ein ferneres Ziel, wird ihm/ihr/es klar, dass Ruhe fehl am Platz ist. Die Fragestellung ist nun, welches Saatgut soll gesät, welche „Keimlinge“ gepflanzt werden, um das nächste Ziel zu erreichen?

Was ist die Lösung?
Gib deiner Figur eine Aufgabe und unterteile diese in kleinere Zwischenstufen. So kann von einer Ernte zur nächsten „gearbeitet“ werden, von einem Step zum nächsten. Jede Ernte ist größer und kostet mehr Kraft als die vorherige, aber die Belohnung ist dann auch eine weit größere als die vorherige.
Eine Ernte, wie sie hier gemeint ist, ist ein Wendepunkt des Lebens, in der die Figur die eigenen Ziele überdenken kann und das Lebensziel vielleicht auch neu ausrichten möchte.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die etwas Großes erreichen und/oder aufbauen wollen
  • Figuren, die etwas Bestimmtes zu erreichen suchen (ein Amt, einen Lehrabschluss, …)
  • Geschichten vom Werden und Verblühen
  • Geschichten über Familien über mehrere Generationen hinweg

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Schafft deine Figur es, die Ernte dessen, was sie ausgesät hat einzusammeln und sich der Früchte zu erfreuen? Ist er/sie/es bereit für den nächsten Zyklus? Welche Ernte bekommt sie und wohin geht es für den Charakter als nächstes?

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Part 12 – Harvest of the sowings

Once upon a time, autumn was the time of abundance and reward for hard work. Now it was possible to celebrate, without complacency, only out of gratitude. That’s where harvest festivals, Thanksgiving, and other similar celebrations come from. But this time passes and makes room for the hard winter.

Give your character an aspect or period in which he/she can celebrate something. Maybe it’s a gift for a passed final exam or a reward for a hard-earned business deal.

Is the character content with enjoying what he or she has achieved, or is he or she striving for more?

If we take a closer look at the word „harvest“, then it becomes clear that harvest is not something that is given as a gift. On closer inspection, it is hard work to break in the grain, harvest the fruit, and put everything in the right place for the lean times ahead. What is overlooked can rot.

Let us assume that your figure works as a missionary to help people in other countries. He/she is building a children’s village because people can no longer support their children. It is done, the village stands and the children have a home and an opportunity to learn and get enough food. Here is the reason to celebrate. The first seed is sown, and the first harvest is brought in.
But this figure cannot rest, because now it goes to be able to supply the children also further. Here the next work could be to find godparents for the children who transfer money monthly to help a child start a new life.

What should the character recognize now?
Reaching a goal should not be an argument for putting one’s hands in one’s lap. Life consists of many intermediate steps. This harvest is only one of many in the life of the character. Further, more abundant, more strenuous harvests will follow.

Problem:
Is your figure satisfied with what you have achieved, or does he/she want more? If the character seems a more distant goal, he/she will realize that calmness is out of place. The question now is, which seeds should be sown, which „seedlings“ should be planted in order to reach the next goal?

What is the solution?
Give your figure a task and divide it into smaller intermediate stages. So you can „work“ from one harvest to the next, from one step to the next. Each grain is more significant and costs more energy than the previous one, but the reward is also much bigger than the previous one.
A harvest like the one meant here is a turning point in life, where the character can rethink her own goals and may also want to realign her life goal.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures who want to achieve and/or build something great
  • Figures who seek to make something specific (an office, a diploma, …)
  • Stories of becoming and withering away
  • Stories about families over several generations

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
Does your character manage to collect the harvest of what he has sown and enjoyed the fruits? Is he/she ready for the next cycle? What crop does she get, and where does the character go next?

Grundbasis für den Charakter Step 11 – The basic for your character Step 11

Part 11 – Stillstand

Manchmal geht einfach nichts weiter. Da können wir tun, was wir wollen, wir treten am gleichen Punkt und finden kein vorwärts.
Oft genug passiert dies auch einer Figur in einer Geschichte. Egal, was diese Figur tut, sie bleibt an der gleichen Stelle hängen.

Manche Figuren tragen in sich das Gefühl, zu warten und auszuharren ist ein Fehler. Dann probieren sie alles Mögliche, nur, um den Moment des Wartens endlich abhaken zu können. In den meisten Fällen mag das auch klappen, die Figur kommt auf Ideen, die sie sonst nicht hätte. Manchmal jedoch ist abwarten, die bessere Lösung.

Nehmen wir an, deine Figur ist ein Erfinder. Er/sie/es sucht nach einer Lösung um eine bestimmte Krankheit zu heilen. Dies mag eine dramatische Seuche sein. Hier ist die Zeit knapp. In jedem Moment, der verstreicht, stirbt jemand an dieser Seuche. Ist hier wirklich die richtige Lösung abzuwarten?
Manchmal ist es das sogar in einer derartigen Situation. Auch deine Figur muss mal schlafen und sich regenerieren. Hier durchzuarbeiten kann zu Fehlern führen, die die Forschungsergebnisse beeinträchtigt.

Nicht immer ist es sinnvoll, sich völlig zu verausgaben. Mitunter ist eine Pause notwendig, um neue Kraft zu schöpfen und der eigenen Seele etwas Ruhe zu gönnen. Danach geht es mit neuer Kraft weiter.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Steht deine Figur vor einem scheinbar unüberwindlichen Hindernis, sollte sie geduldig und klug entscheiden. Manchmal müssen erst die äußeren Umstände passen, um ihn/sie/es an das Ziel zu lassen. Wichtig ist, dass die Figur ihr Ziel nicht aus den Augen verliert.

Problemstellung:
Gerade junge Charaktere neigen mitunter zu Ungeduld, sie wollen alles sofort und am liebsten vorvorgestern. Dabei übersehen sie häufig, dass es manchmal erst die Erfahrung ist, die sie erlernen müssen um ein Rätsel zu lösen.

Was ist die Lösung?
Die Figur steht bei ihren Erfindungen an und kommt nicht weiter. Er/sie/es hat alles ausprobiert, was eine Lösung versprach. Hier wäre eine Ruhephase sinnvoll, in der diese Figur nachdenken kann. Manchmal kommen die richtigen Lösungen sogar im Schlaf.
Doch eines darf die Figur nicht – aufgeben! Sie sollte an einer Lösung weiterarbeiten, aber sich zuvor eine Pause gönnen. Innehalten und rekapitulieren, schweigend den bisherigen Status betrachten und überlegen, ob der Weg wirklich richtig ist.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die in einer Zwickmühle stecken
  • Figuren, die ein großes Ziel verfolgen – wie auch immer dies aussehen mag
  • Figuren, die sich in klösterliche Gefilde zurückziehen, um sich selbst zu finden
  • Geschichten um Zweifel und die Angst nicht gut genug zu sein

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Wo könnte deine Figur hängen? Welchen Stillstand würdest du dem Charakter mit auf den Weg geben?

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Part 11 – Standstill

Sometimes just nothing goes on. There we can do what we want. We step at the same point and find no way forward.
Often enough, this also happens to a character in a story. No matter what this character does, it stays in the same place.

Some characters have the feeling that waiting and persevering is a mistake. Then they try all sorts of things, to get rid of the moment of waiting finally. In most cases, this might work; the character comes up with ideas she wouldn’t otherwise have. Sometimes, however, waiting is a better solution.

Let’s assume that your figure is an inventor. He/she is looking for a solution to cure a specific disease. This may be a dramatic plague. Time is short here. In every moment that passes, someone dies of this disease. Is there the right solution to wait?
Sometimes it is even in such a situation. Your figure also has to sleep and regenerate. Working through this can lead to mistakes that affect the research results.

It doesn’t always make sense to spend all your time. Sometimes it is necessary to take a break to recharge your batteries and give your soul some rest. Then it goes on with new strength.

What should the character recognize now?
If your character is faced with a seemingly insurmountable obstacle, it should decide patiently and wisely. Sometimes the outer circumstances have to fit first to let him/her reach the goal. The character mustn’t lose sight of his or her goal.

Problem:
Young characters in particular sometimes tend to be impatient, they want everything immediately and preferably the day before yesterday. They often overlook the fact that it is sometimes the experience that they have to learn to solve a puzzle.

What is the solution?
The figure stands in line with her inventions and doesn’t get any further. He/she has tried everything that a solution promised. Here a rest phase would be meaningful, in which this figure can think. Sometimes the right answers even come during sleep.
But one thing the figure must not – give up! It should continue to work on a solution but allow itself a break before. Pause and recapitulate, silently consider the previous status and consider whether the way is correct.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures stuck in a dilemma
  • Figures that pursue a great goal – whatever it may look like
  • Figures retreating into monastic realms to find themselves
  • Stories of doubt and fear of not being good enough

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
Where could your character hang? Which standstill would you give the figure on the way?

Grundbasis für den Charakter Step 10 – The basic for your character Step 10

Part 10 – Bedürfnis

Welchem Traum folgt deine Figur? Will er/sie/es berühmt und/oder reich werden? Will er/sie/es die Liebe des Lebens finden? Oder strebt deine Figur nach gänzlich anderen Träumen?

Nehmen wir als Figur ein Kind, das auf Adoptiveltern wartet. Es wartet Jahr um Jahr, doch keiner will es haben. Dann gibt es vielleicht eines Tages auf und glaubt, es wird niemals Adoptiveltern haben. Wenige Wochen später kommt ein Paar, das sich genau für dieses eine Kind entscheidet, obwohl es vielleicht schon 14 Jahre alt ist.
Oder eine andere Figur könnte ein Tier in einem Tierheim sein, das mit ein oder zwei Jahren dort „einzog“. Vielleicht kommt eine alte, einsame Frau, die meint, sie könne es nicht verantworten ein junges Tier zu adoptieren, weil sie selber nur noch wenig Zeit zu leben hat. Sie ist einsam und möchte einem Wesen ein schönes Heim bieten.
In beiden Fällen ist es der gleiche Traum, in beiden Fällen haben die Figuren ihren Traum abgehakt oder sogar vergessen. Genau dann sind sie aber geistig so weit, dass ihr Wunsch erfüllt wird.

Steht die Figur in einer Situation, wo sie sich etwas sehnlichst wünscht, wird er/sie/es wohl nicht erhalten. Das Herz zeigt, wohin es geht, es schlägt sehnsüchtig für einen Wunsch, so intensiv wie nichts anderes. Im Grunde „programmiert“ es damit den Weg, wohin diese Figur will. Doch im Überschwang ist eine Erfüllung zu früh.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Eine Figur muss manchmal erst das Gegenteil dessen erleben, was sie erreichen und/oder haben will. Es ist die Frage, wie geht er/sie/es damit um, den Traum in weite Ferne entschwinden zu sehen?

Problemstellung:
Was eine Figur braucht, um ihrem Traum näher zu kommen, ist oft das genaue Gegenteil dessen, was sie haben will. Einem Traum und/oder Wunsch nachzujagen, hat viele zerstört, aber vielen auch den Weg dazu ermöglicht. Die Fragestellung ist nun, wie schafft die Figur es, ihre „Lektion“ zu lernen, indem sie mit dem Gegenteil konfrontiert wird und dann ihren Traum zu erlangen?
Was ist ein Traum/Wunsch wert, der sofort erfüllt wird? Wird er dann noch geschätzt?

Was ist die Lösung?
Einen Wunsch, den man sich selbst nicht erfüllt …
Ein Traum, den man sich selbst verwehrt …
Es gibt so vieles im Leben, das der Charakter tun oder angehen kann. Manchmal ist es sinnvoll, den eigentlichen Traum ruhen zu lassen und sich anderen Dingen zu widmen. Wünscht sich der Charakter, adoptiert zu werden, ist es wenig sinnvoll, wenn er/sie/es ständig sehnsüchtig nach Adoptiveltern Ausschau hält. Manchmal kommen diese aus einer Ecke, wo sie nicht erwartet werden.
Die Lösung könnte in diesem Fall darin bestehen, sich in einer Gabe oder einem Talent, das er/sie/es hat, besonders zu engagieren und damit auf sich aufmerksam zu machen.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die adoptiert werden wollen
  • Figuren, die nach der „einzig, wahren Liebe“ suchen
  • Figuren, die reich werden wollen
  • Geschichten über Verlustängste

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Welches Bedürfnis könnte deine Figur haben? Durch welches „Gegenteil“ schickst du sie, damit sie ihre Lektion lernen kann?

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Part 10 – Need

What dream does your character follow? Does he/she want to become famous and/or rich? Does he/she want to find the love of life? Or does your character aspire to completely different dreams?

Let’s take as a figure a child waiting for adoptive parents. It waits year after year, but nobody wants it. Then perhaps one day, he will give up and believe that he will never have adoptive parents. A few weeks later, a couple comes and decides to have this one child, even though it is perhaps already 14 years old.
Or another figure could be an animal in an animal shelter that „moved in“ at the age of one or two. Maybe an old, lonely woman comes who thinks she can’t take responsibility for adopting a young animal because she has little time to live herself. She is alone and would like to offer a beautiful home to a being.
In both cases, it is the same dream; in both cases, the characters have ticked off or even forgotten their goal. Exactly then, however, they are mentally so far that their wish is fulfilled.

If the figure is in a situation where she desires something, he/she will probably not receive it. The heart shows where it is going, and it beats longingly for a wish, as intense as nothing else. It „programs“ the way where this figure wants to go. But in plenty, a fulfillment is too early.

What should the character recognize now?
Sometimes a character must first experience the opposite of what it wants to achieve and/or have. The question is, how does he/she deal with seeing the dream vanish into the distance?

Problem:
What a character needs to get closer to her dream is often the exact opposite of what she wants. Chasing a vision and/or desire has destroyed many, but has also made it possible for many. The question now is, how does the character manage to learn her „lesson“ by being confronted with the opposite and then achieving her dream?
What is the value of a dream/wish that is fulfilled immediately? Will it still be appreciated?

What is the solution?
A wish that one does not fulfill oneself …
A dream that one denies oneself …
There are so many things in life that the character can do or approach. Sometimes it makes sense to let the actual dream rest and to devote oneself to other things. If the character wishes to be adopted, it makes little sense if he/she is always on the lookout for adoptive parents. Sometimes they come from a corner where they are not expected.
The solution, in this case, could be to become mainly involved in a gift or talent that he/she has and to draw attention to him/herself.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Characters who want to be adopted
  • Figures looking for the „only true love
  • Figures who want to get rich
  • Stories of fears of loss

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
What need could your character have? What „opposite“ do you send her through so she can learn her lesson?

wenn im Dezember die Tage endlich ruhiger werden – when the days finally calm down in December

Letztes Jahr schrieb ich hier über unseren Neuzugang Maze. Inzwischen ist die Kleine eine wunderschöne Katzendame geworden, schwarz wie ein Panther und mit einem perfekten Dackelblick.

Hier wünsche ich im Namen aller schon jetzt fröhliche Weihnachten (oder auf isländisch: Gleðileg jól!):

  • Ein schönes Weihnachten denen, die christlich feiern.
  • Ein schönes Julfest oder Julblót jenen, die dieses feiern (euch ein schönes Neujahr).
  • Ein schönes Chanukka-Fest allen Juden.
  • Ein schönes Diwali den Hindi.
  • Bei vielen polytheistischen Glaubensrichtungen kenne ich nicht einmal die Namen – euch ebenfalls ein schönes Fest.
  • Und wer sich selber als Atheist bezeichnet – dem wünsche ich schlichtweg ein paar ruhige Tage zur Erholung.

Möchtest du mir erzählen, wie du feierst? Welches Fest feierst du? Bei uns gibt es einen künstlichen Tannenbaum, der kurz aufgebaut und danach wieder abgebaut wird.

Vielfach wird gezankt, von Weihnachtsfrieden ist leider nicht überall zu sehen oder zu hören.

Darum wünsche ich dir und deinen Liebsten, deinen Freunden und deiner Familie ein schönes, besinnliches Fest. Ob du Christ bist oder einer anderen Glaubensgemeinschaft angehörst, spielt dafür keine Rolle, denn es ist der Gedanke, der zählt. Vor allem spielt es keine Rolle ob du in Haiti, Australien, Amerika, Island oder anderswo lebst.

Für all jene, die noch nicht wissen, was sie schenken sollen, für die hätte ich hier ein paar Vorschläge:

  • eine Patenschaft für ein Kind (aus ärmeren Ländern wie Haiti) – ich hatte über 10 Jahre eine solche und dadurch viel über Haiti kennengelernt
  • eine Tierpatenschaft – gerade diese Wesen brauchen unseren Schutz
  • Ein kleines Stückchen Land auf dem Mond, dem Mars oder in einem anderen Land (mein Mann hat mir das vorab schon geschenkt – 2 kleine Grundstücke 100×100 Inches (das sind gerade einmal 254×254 cm)
    das gibt es beispielsweise für die USA oder auch für Bayern.

Willst du wissen, wo du das bekommen kannst, dann schreib mir eine Nachricht. 😉

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Last year I wrote here about our newcomer, Maze. Meanwhile, the little one has become a beautiful cat lady, black as a panther, and with a perfect dachshund look.

Here I wish you all a Merry Christmas (or in Icelandic: Gleðileg jól!):

  • A Merry Christmas to those who celebrate Christianity.
  • A beautiful Julfest or Julblót to those who celebrate this (to you a delightful New Year).
  • A beautiful Hanukkah festival to all Jews.
  • A beautiful Diwali the Hindi.
  • With many polytheistic faiths, I don’t even know the names – a glorious feast for you as well.
  • And who calls himself an atheist – I simply wish him a few quiet days to rest.

Would you like to tell me how you celebrate? What feast do you celebrate? We have an artificial fir tree, which is set up briefly and then dismantled again.

There is a lot of bickering, but Christmas peace is, unfortunately, not everywhere to be seen or heard.

That is why I wish you and your loved ones, your friends, and your family a beautiful, contemplative feast. Whether you are a Christian or belong to another denomination does not matter, because it is the thought that counts. Above all, it doesn’t matter whether you live in Haiti, Australia, America, Iceland, or elsewhere.
For those who don’t yet know what to give, I have a few suggestions:

  • a sponsorship for a child (from poorer countries like Haiti) – I had gotten to know such a child for over ten years and through it a lot about Haiti
  • an animal sponsorship – just these beings need our protection
  • A small piece of land on the moon, Mars or in another country (my husband gave me this in advance – 2 small plots 100×100 Inches (that’s just 254×254 cm)
    This is the case, for example, in the USA and Bavaria.
    If you want to know where you can get it, write me a message. 😉