Grundbasis für den Charakter Step 2 – The basic for your character Step 2

Part 2 – innere Stärke

Fühlt sich dein Charakter anfangs schwach und machtlos? Dann ist eine Suche nach der „inneren Stärke“ interessant.
Dabei könnte er die Bedeutung falsch verstehen und sich nach Vorherrschaft orientieren. Aber weitaus wichtiger als die „Herrschaft nach außen“, ist doch die „Herrschaft nach Innen“, also die innere Stärke, nach der er/sie/es sucht.

Wie bei der Suche nach spirituellem Reichtum wird er/sie/es sich vermutlich zuerst den eigenen Schwächen stellen und genau diese dann in Stärken wandeln. So kann ein schüchterner Schüler beispielsweise an Redewettbewerben teilnehmen und dadurch Preise erlangen und vielleicht sogar eine Reise gewinnen.

Dieser Weg ist ein schmerzhafter, vor allem, wenn er/sie/es anfangs vielleicht sogar Angst vor allem hat, insbesondere davor, sich seinem eigenen ich zu stellen.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Wie nutzt er/sie/es diese innere Stärke?

Problemstellung:
Hier sind die Schwächen der Schlüssel.

Was ist die Lösung?
Dein Charakter könnte sich beispielsweise eine Schwäche gezielt auswählen, die ihm/ihr/es Angst macht und sich damit konfrontieren. Er/sie/es könnte eine Erfahrung machen und erkennen – dass hier eine Schwäche liegt und an dieser gezielt arbeiten.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die aufgrund einer Schwäche Schwierigkeiten im sozialen Umgang haben
  • Figuren, die ein Trauma hinterfragen oder lösen wollen
  • Geschichten mit einem schulischen Kontext oder einer allgemeinen „Schulsituation“

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Wie würdest du das „Dilmma“ lösen?

*****

Part 2 – inner strength

Does your character feel weak and powerless in the beginning? Then a search for „inner strength“ is interesting.
He might misunderstand the meaning and orientate himself towards domination. But far more important than the „domination to the outside“ is the „domination to the inside“, the inner strength he/she is looking for.

As in the search for spiritual wealth, he/she will presumably first face his/her own weaknesses and then turn them into strengths. For example, a shy student can take part in speech competitions and win prizes and perhaps even a trip.

This way is a painful one, especially if he/she may even be afraid of everything in the beginning, especially of facing his/her own self.

What should the character recognize now?
How does he/she use this inner strength?

Problem:
Here the weaknesses are the key.

What is the solution?
Your character could, for example, specifically choose a weakness that frightens him/her and confront them. He/she could make an experience and recognize that there is a weakness here and work on it purposefully.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures who have difficulties in social interaction due to a weakness
  • Figures who want to question or solve a trauma
  • stories with a school context or a general school situation

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
How would you solve the „Dilemma“?

8 Antworten auf „Grundbasis für den Charakter Step 2 – The basic for your character Step 2

      1. Danke!
        Kursiv finde ich auch ansprechender, aber macht es eigentlich einen Unterschied ob kursiv oder mit Anführungszeichen?

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      2. Ja. Anführungszeichen sind in erster Linie für Zitate da, Kursivierung hauptsächlich als Auszeichnung. Mit Anführungszeichen kann man im Einzelfall auch auszeichnen, mit Kursivierung jedoch nicht zitieren.

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      3. Verstehe ….
        😄

        Danke für die Ausführungen, ich hab es jetzt auch soweit berücksichtigt.

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  1. Schon wahr, was lyriost schreibt, viele Wörter werdem im Englischen etwas anders verwendet und dann gibt es noch den Unterschied zum Amerikanischen… aber ich denke auch, dass jeder, der es gewohnt ist, sich auf Englisch auszudrücken, weiss, dass es sich hier um eine Blog-Autorin handelt, deren Muttersprache nicht Englisch ist und somit durchaus gewillt ist, zwischen den Linien zu lesen und den Sinn des Textes trotzdem versteht.
    Davon abgesehen, das englische Wort „Character“ hat sie doch korrekt verwendet. Ich wusste eher nicht, dass man das Wort auch im Deutschen auf diese Art benutzen kann. Daher würde ich es ganz berstimmt nicht in Anführungszeichen setzen. Jedenfalls nicht im englischsprachigen Text.
    Bezüglich des eigentlichen Sinns dieser Blogbeiträge, wie man seinen Romanfiguren ein Seelenleben gibt:
    Also persönlich mache ich es einfach so, dass ich den Figuren eine natürliche Verhaltensweise andichte. Ich kenne mich im Bereich der Psychologie sehr gut aus und schreibe somit teilweise so, wie die Leute typisch reagieren. Der Sinn meiner Geschichten ist in der Regel, dass die Figuren eine Verhaltensweise an den Tag legen, die wünschenswerter ist, als das, was der Durchschnitt normalerweise tut. Das heisst, die Leute benehmen sich besser, verantwortungsbewusster, als das, was man typischerweise an Verhalten im täglichen Leben beobachten kann, denn die Geschichten sollen den Leser ermutigen, mit sich selbst zu ringen und so auch zu einer Katharsis zu gelangen.

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    1. Ganz lieben Dank für deine Worte.
      Meine Muttersprache ist Deutsch – das stimmt, aber ich bin auch immer dankbar dafür, wenn mir etwas geholfen wird. Vieles ist in einer anderen Sprache oft gänzlich unbekannt und nicht verständlich, bis es einem jemand erklärt. Darum glaub ich, hat lyriost das auch ganz gut gelöst.

      Ich gebe mir Mühe damit, besser in Englisch zu werden und die ersten Ansätze von Isländisch zeigen ja auch schon ihre Früchte 🙂

      ****

      Wie würdest du deine Geschichten definieren?
      Als lehrreich? Hilfreich? Oder vielleicht ganz etwas anderes?

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