Grundbasis für den Charakter Step 13 – The basic for your character Step 13

Part 13 – Transformation – von der Raupe zum Schmetterling

Lässt du deine Figur eine Wandlung durchmachen, so kann dies auch in Form einer neuen „Geburt“ sein.
Dabei ist es unerheblich, ob es nun eine Reise in Form einer Reinkarnation ist, sich die Figur an ein neues Umfeld anpasst oder schlichtweg die Transformation sich ausschließlich im eigenen Inneren abspielt.

Ein perfektes Beispiel stellt hier das Leben einer Raupe dar. Sie führt erst ihr Leben als Krabbeltier, frisst sich voll und verpuppt sich. Die nächste Phase ist die Transformation und das Ergebnis stellt einen wunderschönen Schmetterling dar, der über die Wiesen flattert.

Lass diese Art der Transformation auch deine Figur durchleben!

Verharrt eine Figur zu lange im gleichen Zustand, so verliert sie leicht Elan und Lebensmut. In den Geschichten und Romanen findet sich oft, dass ein Charakter das alte Ich abstreift und zu etwas Neuem wird.

Dazu muss er/sie/es aber auch zulassen, dass das Alte gehen darf. Etwas um jeden Preis festhalten zu wollen, verhindert auch die eigene Entwicklung.

Nehmen wir als Beispiel einen Charakter, der noch an der alten Liebe festhängt. Er/sie/es war unsterblich verliebt und verkraftet es nicht, dass der Partner/die Partnerin nun andere Wege geht. Für diese Figur ist die Notwendigkeit diese „Liebe“ loszulassen um das eigene Glück zu finden. Mit ihrer Zuneigung trägt die Figur Ketten, die ihn/sie/es an einem Weiterkommen hindern.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Welche „Ketten“ binden die Figur und hindern sie so an der persönlichen Weiterentwicklung? Was ist es, das sie noch in alten „Mustern“ hängen lässt? Er/sie/es muss nun erkennen, dass es Zeit ist loszulassen und sich auf eine neue Transformation einlassen.

Problemstellung:
Es ist schwierig die eigenen Makel, Fehler oder „Ketten“ zu erkennen. Andere sehen diese oft viel leichter und schneller. Selbst die Erkenntnis ihrer Existenz hilft nicht sofort, sie auch gehen zu lassen. Emotionen sind überaus stark, somit ist es eine Frage, ob die Figur es schafft hier loszulassen.

Was ist die Lösung?
Selbstgewählte „Ketten“ aus eigenen Stücken zu lösen ist schwer. Deine Figur könnte beispielsweise erkennen, was er/sie/es sich durch die Ketten versagt. Auch, wenn es schwer ist, so bleibt häufig nur diese Erkenntnis um loszulassen und in die Transformation einzutauchen. Sie könnte beispielsweise die Ketten als Vision erleben und sie fortschicken.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die sich einem anderen Glauben zuwenden
  • Figuren, die sich von einer alten Liebe lösen
  • Geschichten um Tiere wie Schmetterlinge oder Schwäne

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Schafft deine Figur es, den Wandel willkommen zu heißen oder lehnt sie das Neue ab? Sie lebt in einem Zyklus, wie alles andere Leben auch. Wie hilfst du ihr dabei, den Widerstand gegen das Neue abzulegen?

*****

Part 13 – Transformation – from caterpillar to butterfly

If you let your character transform, this can also be in the form of a new „birth“.
It is irrelevant whether it is a journey in the form of reincarnation, whether the figure adapts to a new environment or whether the transformation takes place exclusively within itself.

A perfect example is the life of a caterpillar. It first leads its life as a crawling animal, eats itself full and pupates itself. The next phase is the transformation, and the result is a beautiful butterfly that flutters across the meadows.

Let your character live through this kind of transformation!

If a figure remains in the same state for too long, it quickly loses its energy and courage to live. In the stories and novels, it is often found that a character stripped the old self and became something new.

But he/she must also allow the old to go. Wanting to hold on to something at all costs also prevents one’s development.

Let’s take as an example a character who still clings to the old love. He/she was immortally in love and cannot cope with the fact that the partner is now going other ways. For this figure, the necessity is to let go of this „love“ to find one’s happiness. With her affection, the character wears chains that prevent him/her from progressing.

What should the character recognize now?
Which „chains“ bind the character and prevent him/her from personal development? What is it that still leaves them hanging in old „patterns“? He/she must now realize that it is time to let go and engage in a new transformation.

Problem:
It is difficult to recognize one’s flaws, mistakes, or „chains“. Others often see them much easier and faster. Even the realization of their existence does not immediately help to let them go. Emotions are powerful, so it is a question whether the figure manages to let go here.

What is the solution?
It is challenging to solve self-chosen „chains“ from one’s pieces. Your character could, for example, recognize what he/she is failing through the chains. Even if it is difficult, often, only this knowledge remains to let go and to dive into the transformation. For example, she could experience the chains as a vision and send them away.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures that turn to a different faith
  • Figures that break away from an old love
  • Stories about animals like butterflies or swans

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
Does your character manage to welcome the change, or does he reject the new? She lives in a cycle, like all other lives. How do you help her to overcome resistance to the original?

2 Antworten auf „Grundbasis für den Charakter Step 13 – The basic for your character Step 13

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