Fühlst du dich zum Schreiben berufen? – Do you feel called to write?

Heute möchte ich dir eine Frage stellen und gleichzeitig zum Nachdenken anregen.

Fühlst du dich zum Schreiben berufen?

Es geht nicht darum, ob du für dich alleine schreiben willst oder ob du irgendwann davon leben möchtest. Ob du dich zum Schreiben berufen fühlst, das merkst du, wenn dein Herz dafür schlägt und/oder du den Wunsch verspürst deine Worte niederzuschreiben.

Viele heute weltweit bekannte Autoren brauchten Jahre um ihren heutigen Ruhm zu erlangen (wie Stephen King). Andere wiederum sind heute wohl bekannt, aber konnten vom Schreiben nicht leben (wie Kafka).

Setz dich vor einen Spiegel und frage dich, was möchtest du mit dem Schreiben erreichen? Wohin willst du gehen?
Möchtest du eines Tages veröffentlichen oder vielleicht gar bei Schreibwettbewerben gewinnen? Möchtest du einfach nur Tagebuch schreiben oder vielleicht sogar die Drehbücher für Filme schaffen?

Jeder Schreiberling ist auf seine/ihre Weise einzigartig und ich glaube, wenn dein Herz für das Schreiben schlägt, dann folge deinem Traum. Selbst, wenn zwei Personen die gleiche Geschichte schreiben würden, es wären niemals die gleichen Worte.

Stehst du noch ganz am Anfang, so sind es häufig die gleichen Fragen, die einen Schreiberling quälen und vielleicht sogar nerven. Was sind die Fragen, die dir durch den Kopf gehen?

In der heutigen Flut an Geschichten und Romanen ist es schwer aus der Masse hervorzustechen. Wir haben Möglichkeiten unsere Werke zu veröffentlichen auf eine Weise wie nie zuvor. Vielleicht ist nicht jeder Weg der richtige – aber solange du DEINEN Weg findest – ist es für dich stimmig.

Ich selber habe seit Kindertagen gern gelesen und war eine Bücherratte. Gut geschriebene Texte und Romane brachten mich dazu, die Welt um mich herum zu vergessen und mir eine neue Welt zu eröffnen. Ich hoffe, dass es mir mit meinen Geschichten auch so gelingen wird, andere in Welten zu geleiten, sodass sie alles um sich herum vergessen und in die Geschichte eintauchen können.
Natürlich kamen dann irgendwann die Fragen auf, wie ich beispielsweise meine Bücher veröffentlich soll/kann und ob ich mich schon zu Romanen bereit fühle.

Meine Erfahrungen habe ich inzwischen gemacht und sie sind durchwegs positiv.

Ich fühle mich zum Schreiben berufen – was ist mit dir? Du auch?

Verrate mir doch, was sind die Fragen, mit denen du am meisten haderst in diesem Zusammenhang?

*****

Today I would like to ask you a question and at the same time encourage you to think about it.

Do you feel called to write?

It’s not a question of whether you want to write for yourself or whether you want to make a living from it at some point. Whether you feel called to write, you will know when your heart beats for it and you feel the desire to write down your words.

Many of today’s world-famous authors took years to achieve their current fame (like Stephen King). Others are well known today, but could not live on writing (like Kafka).

Sit in front of a mirror and ask yourself what you want to achieve by writing. Where do you want to go?
Do you want to publish one day or maybe even win writing competitions? Do you wish to write a diary or perhaps also create the scripts for movies?

Every writer is unique in his/her way, and I believe that if your heart beats for writing, then follow your dream. Even if two people would write the same story, they would never write the same words.

If you’re starting, it’s often the same questions that plague and maybe even annoy a writer. What are the items that go through your mind?

In today’s flood of stories and novels, it’s hard to stand out from the crowd. We have opportunities to publish our work in a way that has never been done before. Maybe not every idea is the right one – but as long as you find YOUR way – it’s right for you.

I loved reading since childhood and was a book rat. Well-written texts and novels made me forget the world around me and open up a world to me. I hope that with my stories, I will also succeed in guiding others into realms so that they can forget everything around them and immerse themselves in history.
Of course, at some point, the questions arose, for example, how I should/can publish my books and whether I already feel ready for novels.

I have made my experiences in the meantime, and they are positive throughout.

I feel called to write – what about you? You too?

Tell me, what are the questions you are struggling with most in this context?

10 Antworten auf „Fühlst du dich zum Schreiben berufen? – Do you feel called to write?

  1. Es stimmt! Diverse Plattformen im Internet haben es vielen Menschen ermöglicht einfacher ein Buch zu veröffentlichen. Aber genau so bekommt jeder die Chance um ein Buch zu schreiben. Danke dir für deinen Interessanten Beitrag.

    Gruß, Maria

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  2. Ich glaube, diese Frage kann ich eindeutig mit JA beantworten, sonst wäre ich nicht seit letztem Jahr regelmäßig beim #writing friday von elizzy auf ihrem Blog dabei. Als ich dieses Blog noch nicht hatte, habe ich schon eine Art virtuelles Tagebuch im Unterbereich eines Forums für die sogenannte Schwarze Szene (Gruftis, Waver und Metalheads) geführt und Rezensionen für eine inzwischen nicht mehr existierende Verbraucherplattform geschrieben. Dort gab es auch einen Unterbereich mit dem klangvollen Namen „Café“, wo man frei fabulieren konnte.

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  3. Ich schreibe und fotografiere gerne. Mein Buch habe ich veröffentlich und das Cover selbst gestaltet. Das Cover kommt gut an. Leute, die es gelesen haben finden es gut. Es ist schön, das man es selbst veröffentlich kann. Dadurch habe ich auch meinen ersten Artikel für ein Online Magazin geschrieben. Sogar Leute, die mich nicht kennen, finden es gut. Also einfach versuchen und sehen was passiert.

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    1. Wie lange hast du an allem gearbeitet und wie viel Herzblut steckt darin?
      Jedes Buch, das veröffentlicht wird, ist ein Teil desjenigen, der es schreibt. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute damit!

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      1. Danke. Immer zwischendurch, wenn ich Zeit hatte. Genau kann ich es nicht sagen. Die erste Version war in zwei Wochen fertig. Die Feinheiten haben sich hingezogen. Hat lange gedauert, das ich den Entschluss gefasst habe. Jedes Buch braucht seine Zeit.

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      2. Das stimmt auf jeden Fall – ein Buch aus dem Ärmel zu schütteln, das geht einfach nicht. Und egal wie gut es schlussendlich ist, als Schreiberling kannst du IMMER sagen, ich hab ein Projekt zu Ende gebracht 🙂

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      3. Da hast du recht. Mal geht es gut und manchmal stopp das Schreiben. Wenn ich manchmal beim Schreiben bin, dann läuft es einfach aber es gibt Tage, da muss ich mehrmals überlegen und schmeisse den Text um. Mal geht es schnell mal langsam. Die Rohfassung meines Buches habe ich in zwei Wochen gehabt. Eigentlich war es nur für meine Kids. Dann haben mir Menschen gesagt, es wäre gut und ich sollte es veröffentlichen. Dann fingen die Feinheiten an und das hat etwas länger gedauert. Ideen habe ich genug in Kopf und schreibe sie in der Kurzfassung auf. Irgendwann beginne ich die Geschichten abzurunden. Jedenfalls sind es dann Romane. Aber ob ich die veröffentlich, kommt drauf an. Meistens ist die Erstfassung im Blog, aber veröffentlich habe ich erst eins. Ob meine anderen Geschichten zu einen Buch werden, wird sich zeigen

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      4. Du veröffentlichst dann, wenn es dir stimmig scheint.
        Manches braucht kein anderer zu lesen … manches möchte gelesen werden.
        Ich glaube, die Texte wissen das ganz genau 😀

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