der Beginn deines Projektes – the beginning of your project

Was hältst du für klüger?
Ein Projekt auf gut Glück irgendwo zu starten oder zumindest eine ungefähre Ahnung zu haben, wohin du damit gehen möchtest?

Bereits bei dieser Frage mögen sich die Geister scheitern. Doch vor allem anderen ist der Punkt:
Wo und wie fangen wir überhaupt an?

Hier tun sich viele – vielleicht auch du – sehr schwer und genau das ist auch der erste Schritt:

Überlege dir, WARUM und WOFÜR du überhaupt schreiben willst. Bedenke aber, dass sich ein Projekt im Lauf der Zeit auch zu verändern vermag.
Vielleicht startest du ein Schreibprojekt damit, dass du eine Art Tagebuch für dich selbst ins Leben rufen möchtest und dann entscheidest, du machst ein Buch daraus – oder du wagst dich an einen Roman und merkst dann, es wird ein Buch voller Kurzgeschichten.

Sieh die Dinge wie sie sind – alles was wir tun, kann sich im Lauf der Entwicklung verändern und das ist gut so.

Wovor hast du Bedenken, wenn du bislang noch nicht den Mut gefunden hast dein Schreibprojekt anzugehen? Hast du Furcht davor, deine Arbeit könnte zerrissen werden oder dass du glaubst, du könntest nicht die richtigen Worte finden?

Ich sage dir, du hast das Zeug dazu – du musst nur DEINEN für DICH passenden Weg finden – dann kannst du auch erkunden, warum du überhaupt schreibst.

Mach dir klar, dass Schreiben ein Handwerk ist und dass du darin mit jedem Werk besser wirst.

Darum hier eine Aufgabe und Frage für und an dich:

  1. Warum und wofür willst du schreiben?
  2. Finde heraus, warum und wofür du schreiben willst, wenn du es noch nicht weißt.

Wenn du dies weißt, dann bist du bereit für den nächsten Schritt.

*****

Which do you think is wiser?
To start a project on the off chance somewhere or at least have a rough idea where you want to go with it?

Already at this question, the spirits may fail. But above all else, the point is:
Where and how do we even start?

Here many people – maybe you too – are having a hard time, and this is precisely the first step:

Think about WHY and FOR WHAT you want to write. But keep in mind that a project can also change over time.
You might start a writing project by creating a kind of diary for yourself and then decide to make a book out of it – or you might dare to write a novel and then realize that it will be a book full of short stories.

See things as they are – everything we do can change as we go along, and that’s good.

What are you worried about if you haven’t yet found the courage to tackle your writing project? Are you afraid that your work might be torn up or that you think you can’t find the right words?

I tell you, you have what it takes – you just have to find YOUR way to write – then you can explore why you write at all.

Realize that writing is a craft and that you will get better at it with each piece of work.

So here is a task and question for and to you:

  1. why and for what do you want to write?
  2. find out why and for what you want to write if you don’t know it yet.

When you know this, then you are ready for the next step.

8 Antworten auf „der Beginn deines Projektes – the beginning of your project

  1. Ich glaube, ich weiß für wen oder was ich schreiben möchte. Aber ich weiß auch, dass ich ein wenig Angst habe. Natürlich mal wieder eine völlig irrationale Angst (sind sie das nicht alle?). Jedenfalls fürchte ich mit meinem Unterfangen zu scheitern, weil ich irgendwann einfach aufhören werden an dem Buch zu arbeiten. Das war zumindest in der Vergangenheit so. Am Anfang bin ich planlos losgerannt und noch ein oder zwei Kilometern wars das dann. Dieses Mal versuche ich vernüftiger vorzugehen, einen PLan zu haben, die Strecke zu kennen, aber ich finde es einfach nur gruselig wie lange es dauern wird „das Ziel“ zu erreichen. Aber gut, wenn man den ersten Schritt nicht geht wird man niemals irgendwo ankommen. Also werde ich nun losgehen. Und ich werde laufen – solange ich kann, mit so viel Disziplin, Neugier und Freude wie ich kann. Danke für den schönen Post! Hat mich viel zum Nachdenken gebracht!
    Alles Liebe
    Marleen

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    1. Liebe Marleen,

      es macht auch nichts, wenn du an einem Projekt mal nicht weiterkommst, du es beiseite legst und an einem anderen weiterschreibst.
      Wir schreiben doch mit Herz und Gefühl, aber auch mit Verstand, wir sind keine Maschinen und manchmal will das Herz etwas anderes schreiben.

      In dem Fall legst du das Aktelle einfach beiseite und arbeitest an etwas Neuem weiter … holst das Alte später wieder hervor.

      Wichtig ist, hab Freude an dem, was du tust – und ja, mach den ersten Schritt, der Rest folgt.

      Viel Glück für dich und ich hoffe es werden noch andere Posts kommen, die dich ähnlich inspirieren werden.

      LG

      Rhiannon

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  2. Bei mir war es zunächst ein Experiment, bei dem ich nach 6 Kapiteln erst merkte, dass ich eigentlich in eine ganz andere Richtung will. Angst hatte ich im Prinzip nur davor, in eine Blockade zu geraten und das ganze Projekt, das ursprünglich nur für mich selber gedacht war, komplett fallenzulassen (ist mir schonmal passiert).

    Dass am Ende dann wirklich ein ganzes Buch draus geworden ist, das ich hier kapitelweise nun jeden Sonntag hochlade, hätte ich mir zu Beginn auch nicht träumen lassen.

    Den ungefähren Plot hatte ich schon zu Beginn grob im Kopf – den Anfang und das Ende dagegen schon fest, blieb nur das, was dazwischen passieren konnte. Das verlief bei mir dann „Step by Step“.

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    1. Wie möchtest du dein nächstes Projekt angehen? Diesmal gezielter oder wieder wie beim jetzigen?

      Manchmal kann es spannend sein, wenn wir die Art ändern, wie wir schreiben 🙂

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    1. selbst 5 Minuten am Tag summieren sich … es kommt nicht darauf an, wie viel wir schreiben, sondern eine Art Routine aufbauen .. es soll sogar Leute geben, die sich nur am Klo die Zeit fürs Schreiben nehmen – und nö, ich rede nicht von mir …

      Überleg dir einfach mal, wann du dir ein paar Minuten mal hier, mal da abzwacken kannst … du schaffst das, wenn du das schaffen möchtest 🙂
      mag vielleicht länger dauern, aber spielt das eine Rolle?

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  3. Manchmal ist es ein erster Satz, der zum Weiterschreiben reizt, manchmal auch ein Ende und die Frage, wie es dazu gekommen ist. Und natürlich wird nicht aus jeder Idee gleich eine Geschichte oder ein tragfähiges Projekt. Das ist ganz normal. Manchmal kann man frühere Ideen wieder aufgreifen und unter einem neuen Blickwinkel sehen und plötzlich wird die Sache wieder spannend.

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    1. Sehr schöne Worte Anna Marie, und du hast absolut recht – manchmal liegt ein Projekt brach und wird nach einiger Zeit erneut hervorgeholt und lässt sich dann mit anderem Blickwinkel sehen.

      Gut geschrieben.

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