wenn die Stille einkehrt – when silence comes

Wenn du in einer größeren Stadt lebst, dann merkst du auf den ersten Blick, dass etwas anders ist.
Wir beklagen uns so häufig, dass wir keine Zeit haben und ständig unter Strom stehen. Weihnachten wurde kommerzialisiert und die ansonsten ruhige Adventzeit dient noch größerer Hektik.

Wer jetzt auf die Straße sieht erkennt Ruhe und Stille.

Gestern unterhielt ich mich mit einer mir sehr lieb gewordenen Bloggerin und wir sind beide der Meinung, dass diese jetzige Situation bei vielen das wahre Gesicht zum Vorschein bringen wird.
Ich gehe hier noch einen Schritt weiter und sage, die Hektik war für viele ein Anlass sich nicht mit sich selbst zu beschäftigen. Viele kennen ihr eigenes Selbst längst nicht mehr – doch jetzt ist es an der Zeit, dass sie sich selbst kennenlernen können.

Nutzen wir doch die Zeit um innezuhalten. Was ist wirklich wichtig? Was ist DIR wirklich wichtig?

Doch auch, wenn diese Zeit nun seltsam erscheinen mag, so gab es Jahre, in denen es weitaus heftiger zuging. Dazu möchte ich dir einen Roman von Daniel Dafoe empfehlen, den ich vor Jahren gelesen hatte und der seine eigenen Erfahrungen spiegelt:
„Die Pest zu London“

Lies den Roman und bilde dir dein eigenes Urteil. Geht es uns im Moment wirklich so schlecht?

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If you live in a larger city, you notice at first sight that something is different.
We complain so often that we have no time and are always under pressure. Christmas has been commercialized, and the otherwise quiet Advent season serves even greater hectic.

Whoever looks at the street now recognizes peace.

Yesterday I talked to a blogger who has become very dear to me, and we are both of the opinions that this current situation will bring out the real face in many people.
I will go a step further here and say that the hectic pace was an occasion for many not to concern themselves with themselves. Many have not known their self for a long time – but now it is time for them to get to know themselves.

Let us use the time to pause. What is important? What are YOU important?

But even if this time may seem strange now, there were years when things were much more intense. For this I would like to recommend a novel by Daniel Dafoe, which I read years ago and which reflects his own experiences:
„The plague of London.“

Read the novel and form your own opinion. Are we really in such a wrong way right now?

Bilder und ihre Symbolkraft II – pictures and their symbolic power II

Wie bereits vermutet wurde, stellt diese Zeichnung einen Engel dar – ABER – ein Engel muss nicht immer als der reine „Schützer“ wirken.

Wir brauchen alle einen Schutz, in der einen oder anderen Weise und manchmal schießt dieser Schutz über das hinaus, was wir gerne hätten oder auch einfach nur als sinnvoll erachten.
Das empfinden wir dann vielleicht als bedrohlich oder einschränkend.

Kennst du die Geschichte vom „Todesengel“, jenes Wesens, das uns entweder ins Jenseits geleitet oder uns aus dem Leben reißt?

In der Zeichnung trägt der Engel eine Kerze – diese ist das Licht des Lebens jenes Wesens, für das er/sie sorgt. Was geschieht, wenn eine Kerze ausgepustet wird? Was passiert, wenn das Lebenslicht erlischt?
Wohin gehen wir dann?

Hier unterscheiden sich die Meinungen und Religionen. Einerseits denken viele an eine Wiedergeburt, häufig wird gemeint, nach dem Tode gibt es eine Art „Endabrechnung“ – wobei insbesondere das alte Ägypten mit Anubis dies besonders bildhaft darstellt. In manchen Mythologien kommt man wahlweise ins Paradies oder in die Hölle und in anderen Köpfen erlischt das eigene Leben endgültig.

Ja, ich zeichnete hier einen Engel, aber obwohl diese Wesen gemeinhin als Beschützer gelten, können sie auch anders sein. Engel müssen nicht immer freundlich sein, wenn sie jemanden beschützen.

Darum hier der Gedanke, wenn du einen Engel oder ein ähnliches Wesen ins Leben rufen möchtest:
Engel müssen nicht freundlich sein, wenn es darum geht ihrer Pflicht nachzukommen. Vielleicht ist es mal ganz interessant einen Engel zu beschreiben, der auch mal über „Leichen gehen würde“, nur um seinen/ihren Schützling zu behüten oder der seinem/ihren Schützling auch mal kräftig in die Kehrseite tritt um diesen aus einer Lethargie zu erwecken.

Nein, Engel müssen nicht immer nett und freundlich sein und genau das gebe ich dir jetzt mit auf dem Weg für deine Geschichte. Auch, wenn du ein offensichtliches Bild siehst, es steht IMMER auch etwas anderes dahinter, das auf den ersten Blick nicht erkennbar ist. Darum – halte die Augen offen, auch, wenn du glaubst, es sei ohnehin klar – manchmal überrascht einen das Leben dann doch.

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As already suspected, this drawing represents an angel – BUT – an angel does not always have to act as the pure „protector“.

We all need protection, in one way or another, and sometimes this protection overshoots what we would like to have or even consider useful.
We may then find this threatening or restrictive.

Do you know the story of the „angel of death“, the being that either guides us into the hereafter or tears us out of life?

In the drawing, the angel carries a candle – this is the light of the life of the being he/she cares for. What happens when a candle is blown out? What happens when the sun of life goes out?
Where do we go then?

Here opinions and religions differ. On the one hand, many think of a rebirth; often, it is believed that after death, there is a kind of „final settlement“ – whereby especially ancient Egypt with Anubis illustrates this particularly well. In some mythologies, one can choose between paradise or hell, and in other heads, one’s own life is finally extinguished.

Yes, I drew an angel here, but although these beings are generally considered to be protectors, they can also be different. Angels do not always have to be friendly when they protect someone.

So here is the thought if you want to bring an angel or a similar being into being:
Angels don’t have to be friendly when it comes to doing their duty. Maybe it’s interesting to describe an angel who would „walk over dead bodies“ to protect his protégé or who would kick his protégé into the other side to wake him up from lethargy.

No, angels don’t always have to be helpful and friendly, and that’s precisely what I’m going to give you on the way for your story. Even if you see a visible picture, there is ALWAYS something else behind it, which is not recognizable at first sight. Therefore – keep your eyes open, even if you think it is evident anyway – sometimes life surprises you.

Halte inne und sieh hin II – hold on and take a look II

Kennst du dich ein wenig mit amerikanischer Geschichte aus, dann siehst du vielleicht den Soldaten des Sezessionskrieges, den ich hier gezeichnet habe. (Männer zeichnen ist schwer, so gut bin ich darin noch nicht.)

Er steht am Ende einer Schlacht, ist verwundet und müde aber findet die Zeit sich für eine Blüte zu bücken und nach ihr zu greifen.

Trotz der vergangenen Zeit, der Schlachten und des Kämpfens findet er das Schöne und nimmt sich Zeit, um es zu bewundern, vielleicht will er die Blüte auch pflücken und sie einer Seele schenken, die ihm wichtig ist.

Nach jeder Schlacht, nach jedem Kampf im Inneren wie im Äußeren wird aufgeräumt, sauber gemacht und mit etwas Neuem begonnen. Wer aufgibt und sich zum Sterben hinlegt, verliert. Wer, wie dieser Soldat, die Kraft findet, innezuhalten und durchzuatmen, der kann Großartiges erreichen.
Vielleicht will er einfach nur eine Pause, vielleicht aber greift er auch nach einem Funken innerer Stärke. Immerhin – er hat überlebt!

Er betrachtet die Blüte, denkt an jemanden, der ihm wichtig ist – und konzentriert sich darauf. Statt in Selbstmitleid zu zerfließen, denkt er positiv.
Im Kampf lernte er sein wahres Ich kennen, vielleicht war er feige und verkroch sich, vielleicht stand er an vorderster Front – das sagt diese Zeichnung nicht aus.

Er hat gelernt, dass er überlebt, wenn er nicht in Angst erstarrt, wenn er Herr seiner Selbst ist, stark im Inneren ist und lernte, dass Angst zwar wichtig ist, aber er sie überwinden kann.

Mein Gedanke hinter der Zeichnung war, zu zeigen, dass wir alle Angst haben dürfen, aber uns nicht davon zerstören lassen sollen.

Das kannst du auch deiner Figur mitgeben.
Lass sie eine Schlacht schlagen – diese mag im Inneren oder im Äußeren sein und sieh, wie sie darauf reagiert. Verfällt sie in Schockstarre oder überlebt sie? Wie reagiert sie und wie viel Stärke erhält sie dadurch?

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If you know a little bit about American history, you might see the soldier of the War of Secession I drew here. It’s hard to attract men. I’m not that good at it yet.

He is at the end of a battle, wounded and tired, but finds the time to bend over and reach for a flower.

Despite the time that has passed, the battles, and the fighting, he finds the beautiful and takes the time to admire it, maybe he wants to pick the blossom and give it to a soul that is important to him.

After every battle, after every battle inside and outside, we clean up, we clean up and start something new. Whoever gives up and lies down to die, loses. Whoever, like this soldier, finds the strength to pause and breathe deeply can achieve great things.
Maybe he just wants a break, but perhaps he is reaching for a spark of inner strength. After all – he has survived!

He looks at the blossom, thinks of someone who is important to him – and concentrates on it. Instead of melting into self-pity, he thinks positively.
In battle, he got to know his true self, maybe he was a coward and hid away, perhaps he was in the front line – this drawing does not say that.

He has learned that he survives if he does not freeze in fear if he is master of himself if he is strong inside and discovered that concern is essential, but that he can overcome it.

My thought behind the drawing was to show that we can all be afraid, but not be destroyed by it.

You can also give that to your character.
Let it fight a battle – it may be inside or outside and see how it reacts. Will it go into shock, or will it survive? How does it behave, and how much strength does it gain?

Bilder und was sie sagen II – pictures and what they say II

Auf den ersten Blick ist es eine Nonne, die in einer Schriftrolle liest – soweit das Offensichtliche.

In diesem Falle reicht ein Blick in die Vergangenheit um zu verstehen, was ich mit der Zeichnung sagen will.

Einst war lesen und schreiben nur wenigen vorbehalten und zumeist waren diese entweder in höheren Schichten wie dem Adel oder in den Klöstern bei der Geistlichkeit zu finden.
Gehen wir noch etwas weiter zurück, dann war es gerade für Frauen nicht selbstverständlich, das geschriebene Wort zu erlernen. In der Serie „Vikings“ gibt es hier eine wundervolle Szene, in der Judith von Northumbria malen lernen möchte und dafür mehr als seltsame Blicke erntet.

Lesen und schreiben ist mehr als „nur“ das Tor zur Welt.

Betrachtest du die Nonne genauer, dann hält sie eine Schriftrolle in Händen, doch was darin steht, ist ein Geheimnis – und genau darum geht es in dieser Zeichnung – um Geheimnisse!
Hinter dieser Figur steht der Wunsch nach Wissen und der Suche nach Antworten, die doch jeder von uns in sich trägt. Vielleicht kennst du Hildegard von Bingen, die Kräuterkundige und Äbtissin, die für uns alle altes Wissen bewahrte und deren Rezepte noch heute gut für die Gesundheit sind.

Wenn du an einer Figur feilst, so lass diese Figur erkennen, dass sie zwar schon die Fragen gestellt hat, aber vielleicht nicht die richtigen! Betrachte Antworten nicht immer als das, was sie auf den ersten Blick scheinen.
Wenn du deiner Figur Antworten gibst, kannst du sicherstellen, dass sie diese wirklich versteht, aber auch, dass sie nicht begreift.

Es sind Geheimnisse und Antworten, die uns alle immer umgeben – nutze sie für deine Texte – und darum steht auf der Zeichnung eine Nonne mit ihrer Schriftrolle. Nur das, was sie zu lesen bekommt, das werden wir wohl nie erfahren. (Außer du möchtest erzählen, was dort auf der Rolle geschrieben steht.)

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At first sight, it is a nun reading a scroll – so far the obvious.

In this case, a glance into the past is enough to understand what I want to say with the drawing.

Reading and writing were once reserved for only a few, and in most cases, they were found either in higher classes such as the nobility or the monasteries with the clergy.
If we go back a little further, it was not a matter of course, especially for women, to learn the written word. In the series „Vikings“, there is a beautiful scene in which Judith of Northumbria wants to learn to paint, and for this, she gets more than just strange looks.

Reading and writing are more than „just“ the gateway to the world.

If you take a closer look at the nun, she is holding a scroll in her hands, but what is written in it is a secret – and that is what this drawing is about – secrets!
Behind this figure is the desire for knowledge and the search for answers, which each of us carries within us. Perhaps you know Hildegard von Bingen, the herbalist, and abbess, who preserved ancient knowledge for all of us and whose recipes are still good for our health today.

If you work on a figure, let this figure know that she has already asked the questions, but maybe not the right ones! Do not always consider answers as to what they seem at first sight.
When you give your character answers, you can make sure that he or she understands them, but also that he or she does not understand.

They are secrets and answers that always surround us all – use them for your texts – and that is why there is a nun with her scroll on the drawing. Only what she gets to read, we will probably never know. (Unless you want to tell what is written on the parchment).

kleines Training für die Phantasie

Die Zeichnungen sind eine Sache, jedes Bild hat einen Hintergrund, den ich im Nachhinein offenbare.

Eine andere Möglichkeit, die eigene Phantasie zu stärken ist das Beobachten der Wolken am Firmament. Das Foto ist von heute morgen, die Wolken zogen vorbei, bis auf diese eine, die länger an der gleichen Stelle hing.

Betrachte sie genau und überlege dir, was es sein könnte.
Für mich sieht es aus wie ein Engel, ein Schutzwesen, das es wohl in jeder Gegend und in jedem Glauben geben mag. Mich erinnerte es auch an einen Vorlonen aus der Serie „Babylon 5“. Engelhafte Wesen mögen nicht immer nett sein, aber wenn sie dich schützen, dann kannst du ihnen vertrauen.

Ich möchte dir heute diesen Engel schenken. Egal, woran du glaubst oder wofür du ihn/sie heute benötigen magst – vertrau jenem Wesen, das dich schützt – egal wer das auch immer sein mag.
Du bist als der Mensch, der du bist, wertvoll – das vergessen wir nämlich immer wieder mal ganz gerne.

Halte für einen Moment inne und sprich mit jenem Schutzwesen, das dich im Leben begleitet.

In diesem Sinne ausnahmsweise mal abseits der Blogthematik einfach weil wir alle Glück brauchen können. Oder um es anders auszudrücken, sag deinem Schutzwesen auch mal „ich danke dir für deine Arbeit“ – ich wage zu behaupten, ein Danke kommt auch in diese Richtung ganz gut an 🙂

Alles Liebe für dich!

Wenn Krähen lieben … If crows are loving …

Es ist jedes Mal wieder etwas Besonderes, wenn das eigene Buch eintrifft – insbesondere, wenn es sich um den ersten Roman handelt. Ein weiteres, schönes Ergebnis ist ein weiteres Buch auf Amazon 🙂

Bisher entschied ich mich für den Verlag BOD und wagte nun den nächsten Schritt hin zum Verlag „Twentysix“. Wer es nicht weiß, das ist eine Kooperation von BOD und Randomhouse.

Das Printergebnis kann sich sehen lassen und ich bin damit auch zufrieden. Auch die preislichen Kosten halten sich im Rahmen und sind überschaubar.

Nun ist die Frage an dich:
Du hast mich bei meinem Schreiben begleitet, vieles gelesen, was mir so durch den Kopf geht, meine Beiträge vielleicht auch kommentiert.

Mein Roman um Noah ist fertig und ich arbeite schon wieder an neuen Projekten – ein Roman und etwas anderes, Größeres – aber dazu mehr, wenn es etwas Greifbareres ist.

Ich habe meine Erfahrungen großteils selber gemacht, indem ich es einfach ausprobierte und mich ins kalte Wasser stürzte. Mit der Zeit gewann ich einige großartige Menschen zur Unterstützung und an diese richtet sich auch mein Dankeschön!

Nun wende ich mich an dich:
Viele von uns wollen schreiben und ihr eigenes Buch in Händen halten, aber wo fangen wir an?
Was interessiert dich?
Was möchtest du wissen?
Gibt es etwas, wo du dich nicht drüber traust?

Übrigens – es gibt keine blöden Fragen oder Kommentare – nur dämliche Antworten 😉

In diesem Sinne, scheu dich nicht, wenn dich was interessiert, schreib es in die Kommentare oder schicke mir eine Nachricht unter „Kontakt“.

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It is something special every time your book arrives – especially if it is your first novel. Another excellent result is another book on Amazon 🙂

So far, I decided to work for the publishing house BOD, and now I dared to take the next step towards the publishing house „Twentysix“. For those who don’t know, this is a collaboration between BOD and Randomhouse.

The print result is impressive, and I am satisfied with it. The costs are also reasonable and manageable.

Now the question for you is:
You’ve been with me throughout my writing, read a lot of the stuff I’ve been thinking about, and maybe commented on my contributions.

My novel about Noah is finished, and I’m already working on new projects again – a book and something different, bigger – but more about that when it’s something more tangible.

I have made most of my own experiences by merely trying it out and throwing myself into cold water. Over time, I have gained some great people to support me, and it is to them that I extend my thanks!

Now I turn to you:
Many of us want to write and have our book in our hands, but where do we start?
What interests you?
What do you want to know?
Is there something you don’t dare to talk about?

By the way – there are no stupid questions or comments – dumb only answers 😉

In this sense, don’t be shy if you are interested in something, write it in the comments or send me a message under „Contact“.

Schenke ihnen Leben 02

Vorschlag 02 – Fa-Ru-Mar

Kennst du noch die alten Filme wie „Conan“ oder „der Drachentöter“? Ich spreche dabei nicht von den neuen Versionen, sondern von den alten aus den 70er oder 80er Jahren.

Die darin gezeigten Welten sind nicht unbedingt friedliebend, von Feen und Elfen fehlt jede Spur, aber Drachen und andere Kreaturen sind sehr wohl vorhanden. Wovon ich spreche ist „Low Fantasy“, deren gewichtigster Vertreter mit Sicherheit „Conan der Barbar“ ist. Aber auch Filme wie „Red Sonja“ fallen in dieses Genre.

Soweit – so gut.

Damit hast du eine Ahnung, in welcher Welt meine „Fa-Ru-Mar“ lebt. Sie ist eine Kriegerin, ähnlich wie Red Sonja, aber doch anders, behauptet sich in Kämpfen und denkt mit klarem Verstand.
Obwohl sie unvermählt ist und auch so manche Liebschaft in ihrer Vergangenheit hat, so gehört ihr Leben doch dem Wunsch ihrer Familie, ihrem Clan und ihrem Volk Frieden zu schenken. Sie ist eine der wenigen, die es schafften das Joch der Barbarei und Versklavung durch Zufall abzulegen. Doch wie so oft ist ein Zufall kein Zufall und höhere Mächte haben mit Hilfe eines Verwirrspieles ihr zur Freiheit verholfen.
Sie wuchs bei einem Eremiten auf, der sie auch in magischen Künsten unterwies, für die sie aber nur bedingt Talent hatte. So kann sie zwar einige kleinere Tricks, aber die hohe Kunst der Magie bleibt ihr verwehrt.

Über ihrem linken Auge trägt sie eine Narbe, die Folge eines Schwerthiebes, der ihr beinahe das Augenlicht kostete, dem Gegner jedoch sein linkes Bein. Seither ist dieser spinnefeind auf sie und versucht sie nach allen Regeln der Kunst fertigzumachen.
Mit ihm hat sie so ihre liebe Not, da er noch dazu ein guter Vertrauter des herrschenden Clans ist.

Tiefblaue Augen, sonnengebrannter Teint und kastanienfarbene Haare sind ihr Markenzeichen, ebenso wie das Schwert, das sie ständig bei sich trägt.
Bei magischen Themen ist sie auf einen Ab-und-zu-Begleiter angewiesen, der sie unterstützt, aber es gibt auch viele Dinge, die sie alleine bestreitet.

Fa-Ru-Mar ist keine besonders gesellige Persönlichkeit, aber wenn man ihr Herz gewinnt, ist sie treu bis zum Tod dieser Freundschaft verpflichtet – ein Ehrenkodex ihrer eigenen Familie, als einziges Erbe, das sie einst mit sich führte, bis sie in ihren Grundfesten daran beinahe zerbrach. Eines ihrer Familienmitglieder, einer ihrer Brüder, verriet die ganze Familie und damit auch sie.

Nun, als Grundbasis bietet Fa-Ru-Mar einige Möglichkeiten, möchtest du ihr Leben schenken? Sie ist keine einfache Persönlichkeit, sondern hat Ecken und Kanten und manchmal einen ziemlichen Dickschädel – ABER – hast du sie einmal als Freundin gewonnen, dann kann dir selbst der böseste Gegner nichts mehr anhaben.