Trau dich – Dare you

Ein neues Projekt kann Angst machen, das kennen doch die meisten von uns. Je größer das Projekt ist, umso größer mögen auch die Bedenkene sein, ob das überhaupt schaffbar ist.

Weißt du, es gibt eine Figur, die so gut wie jeder kennt – in diesem Fall (man möge mir hier verzeihen), ein klein wenig aus dem Kontext gegriffen:

„Lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“
So bat Jesus darum, ihm manches zu ersparen und doch wurde diese Bitte nicht erfüllt.

Im Grunde geht es in diesem Beitrag um das Verlassen der „Komfortzone“. Ob es nun ein neuer Job ist, eine neue Beziehung oder der Beginn eines neuen Projektes – wagen wir den Schritt und verlassen wir die Komfortzone oder bitten wir darum, den Kelch an uns vorbeigehen zu lassen?

Fast immer ist das Verlassen der Komfortzone ein Schritt in der eigenen Entwicklung, wir wagen etwas und stellen später fest, dass wir dadurch nur noch stärker geworden sind.

Darum sage ich dir, wage den Schritt und schreibe. Wenn du bislang Bedenken hattest, es ist nicht einfach das erste Mal die richtigen Worte zu suchen, aber es ist auch noch kein Meister vom Himmel gefallen. Weder du, noch ich, noch so große Schriftsteller wie Goethe, alle haben klein begonnen und lernten aus den Fehlern.

Weißt du, wenn du erst einmal deine „Komfortzone“ verlässt und Worte zu Texten zu formen beginnst, wirst du merken, dass du immer besser wirst.
In diesem Sinne – greif nach dem Kelch.

*****

A new project can be scary; most of us know that. The bigger the project is, the higher may be the doubts about whether it can be done at all.

You know, there is a character that almost everyone knows – in this case (you may forgive me here), a little out of context:

„Let this chalice pass me by!“
So Jesus asked to be spared some things, and yet this request was not granted.

This article is about leaving the „comfort zone“. Whether it is a new job, a new relationship, or the start of a new project – do we dare to take the step and leave the comfort zone, or do we ask to let the cup pass us by?

Almost always leaving the comfort zone is a step in our development, we dare something and later realize that we have only become stronger because of it.

That is why I tell you to dare to take the step and write. If you have had any concerns so far, it is not easy to find the right words for the first time, but no master has fallen from the sky yet. Neither you, nor I, nor such great writers as Goethe, all started small and learned from their mistakes.

You know, once you leave your „comfort zone“ and start to form words into texts, you will notice that you are getting better and better.
In this sense – reach for the cup.

8 Gedanken zu “Trau dich – Dare you

  1. Mein größtes Problem beim Schreiben ist, dass ich es bis zur Mitte gut schaffe, aber spätestens da verstricke ich mich in den Nebensträngen und habe Schwierigkeiten die Geschichte zu Ende zu bekommen.
    Hattest du auch mal solche Probleme?
    Liebe Grüße

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    1. Rhiannon

      hm … das ist eine gute Frage …
      Allzuviele Parallelstränge gibt es bei meinem Roman nicht und ansonsten habe ich bislang vor allem Rezeptbücher geschrieben.

      Wenn ich vor einem solchen Dilemma stehen würde, ich glaube, ich würde mich mal nur auf den Hauptstrang konzentrieren und dann einen Nebenstrang nach dem anderen ausarbeiten … aber das ist auch nicht jedermanns Sache.

      Wie arbeitest du, wenn ich fragen darf? Einfach schreiben oder arbeitest du mit Notizen und Notizzetteln?

      Liebe Grüße

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      1. Wenn die Idee zu einer Geschichte habe, plane ich den Anfang und das Ende. Ich schreibe an meinem IPad. Ein Notizbuch benutze ich für unterwegs, oder auch um schnell eine Idee oder einen Dialog aufzuschreiben und ihn dann später in die Geschichte einzufügen.
        Aktuell stecke ich zum Beispiel an einer Rückblende fest. Diese ist notwendig um den Hauptcharakter und seine Motive zu verstehen.
        Aber wie lang darf sich eine Rückblende hinziehen? Wann ist der Leser „übersättigt“, gelangweilt und möchte wieder in die aktuelle Geschichte zurück?
        Da fehlt mir die Erfahrung und auch das Feingefühl.

        Vielen lieben Dank für deine Antwort.

        Liebe Grüße

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      2. Rhiannon

        Es kommt immer auf die Geschichte selbst an – manchmal ist besser die Rückblende kurz zu halten und manchmal ist die ganze Story eine einzige Rückblende.

        Hast du dir mal überlegt, die Rückblende komplett auszuformulieren und sie dann beispielsweise auf Bruchstücke zu dividieren und diese Bruchstücke von Anfang an einzubauen?

        So könnte der Leser von Anfang an den Hintergrund mitbekommen, ohne, dass er zu viel am Stück zu erzählen.

        Mich freut es, wenn ich dir helfen kann 🙂

        Ganz liebe Grüße

        Rhiannon

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      3. Rhiannon

        In manchen Romanen findest du diese Möglichkeit … meist wird sie genutzt um Charaktere aufzubauen …. für dich könnte es perfekt sein 🙂

        Halt mich auf dem Laufenden …

        Alles Liebe

        Rhiannon

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  2. Schreiben ist vielleicht nicht immer das Problem. Meistens stellt man sich die Frage, ob man es veröffentlich. Lass andere es lesen. Auch Leute die Du gar nicht kennst. Wenn du positive Kritik bekommst, dann fällt die Entscheidung leichter. Aber man stellt sich trotzdem die Frage ist es gut genug. Es ist ja nicht nur bei den Leuten, die schreiben. Alles was mit Kreativ zu tun hat , ist ein Wagnis. Man muss nur den nächsten Schritt wagen, um zu wissen das es gut ist.

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    1. Rhiannon

      Du bringst es gut auf den Punkt!

      Wir wagen häufig viel zu wenig aus Angst vor Zurückweisung. Dabei ist gerade konstruktive Kritik eine gute Methode, um weiter zu kommen und um sich zu entwickeln.

      „Alles was mit Kreativ zu tun hat , ist ein Wagnis. “ …. ja – weil es häufig das Herzblut beinhaltet und wir uns öffnen.

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