Kennst du die „Sprache der Dichtkunst“?

Erinnerst du dich an jene Tage in deiner Schulzeit, als dir versucht wurde, Rechtschreibung und Grammatik beizubringen – du die „Sprache der Dichtkunst“ über Goethe, Schiller & Co erfahren solltest?

Rechtscheibung wie Grammatik sind nicht unbedingt die Favoriten eines Schulkindes, aber nichtsdestotrotz für den Grundriss einer Geschichte nötig oder zumindest sinnvoll.

Weitaus beliebter war das „freie Schreiben“ bei so gut wie allen. Manche versuchten einen Roman aus Aufgaben zu verfassen, andere hielten sich kurz. Ich selbst schrieb damals schon meist ohne Ende und dann fehlte mir die Zeit, die Texte zu kontrollieren.

Wie ging es dir dabei?

Ein wesentlicher Kern beim Schreiben ist es, einen Satz, einen Text oder einfach nur kurze Worte „auszuschmücken“. Frigga legte mir hier die „Edda“ nahe, das berühmteste Werk von Snorri Sturluson. Im zweiten Teil geht es vorrangig um „die Sprache der Dichtkunst“.

Beispielsweise wird darin erläutert:

„Ich muss meine Gedanken und das unvergängliche Gedicht anstrengen, um es einem Herrscher zu widmen.“
Das daraus Ausgebaute:
Ich muss anschwellen den Wind der Braut des Felsenjarls und das später alt werdende Schiff der Zwerge, um es auf den Weg zu schicken.

Oder

„Überall wo die Sonne über dem freigebigen Fürsten steht.“
Das daraus Ausgebaute:
Überall wo die Waberlohe der Schale der Welt schwebt über unserem Freund der Kostbarkeiten, am grimmigsten dem Feuer der Burg Beitis.

Wir müssen nicht unbedingt so lyrisch werden, aber einen Satz ausbauen um einen Text zu veranschaulichen, ist eine gute Idee.
Wie tust du dir damit?

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