schreib mal wieder einen Brief …

Wie jede Morgendämmerung (wie am Bild oben) ist auch jeder Brief ein Schritt nach vorne, ein Weg mit anderen in Verbindung zu bleiben.

Als Kind und Teenager hatte ich so einige Brieffreundschaften, die sich mit den Jahren aber verliefen. Jetzt schreiben wir zumeist über chats oder mails doch Briefe? Wann hast du den letzten Brief mit der Hand geschrieben?

Denken wir an frühere Tage, so kommt uns das Bild einer Postkutsche in den Sinn oder ein junger Mensch, der auf den Brief eines geliebten Mannes oder geliebten Frau wartet. Bevor der Brief geöffnet wird, riecht man/frau dran, häufig ist das Parfum noch dran. Es gibt die Kriegsbriefe, die als Feldpost verschickt wurden und vieles mehr. Vielleicht hast du noch einen Liebesbrief aus längst vergangenen Tagen, den du mit einer Liebe verbindest oder einem Menschen, der dir aus anderen Gründen viel bedeutet hat.

Ich schrieb vor einiger Zeit einen Brief an meine Muse, den ich nie abschickte. Ganz im Gegenteil bewahre ich den Brief bei mir, weil er meine Gedanken trägt und mich an manches erinnert. Nicht, weil ich Angst davor hatte ihn zu übergeben, denn meine Muse kennt mich so viel besser, als ich mich selbst kenne.
Sondern als Reflektion meiner eigenen Gefühle, Gedanken und vieles mehr.

Heute bekommst du eine kleine „Aufgabe“ von mir. Wähle eine Figur aus Film, Fernsehen oder Buch, die du sehr magst, und schreib dieser Figur einen Brief.
Schreib mit der Hand und schreib, was dir in den Sinn kommt und dann pack den Brief weg. Wenn dir einmal eine Schreibblockade kommt, dann hol genau diesen Brief hervor und lies ihn.
Was glaubst du, wird dann passieren?

22 Gedanken zu “schreib mal wieder einen Brief …

    1. Rhiannon

      Schau mal, wie es bei dir selbst funktioniert 🙂
      das Ergebnis ist schon recht interessant und manchmal wirklich eine große Hilfe.

      Übrigens hast du mich mit deinem Brief und dem Sand drin dazu inspiriert – 😉

      Alles Liebe und bleibt gesund.

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      1. Liebe Rhiannon, ich bin davon überzeugt, das durch das Schreiben Gedanken freigesetzt werden und diese zum Empfänger transportiert werden (=Gedankenübertragung). Welches durch das Schreiben verstärkt wird.

        Es freut mich, dass mein Liebesbrief dich inspiriert hat.

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      2. Rhiannon

        geschriebenen Worten wurde einst sehr viel Macht zugeschrieben – weil so wenige Lesen und Schreiben konnten 🙂

        du kannst es immer noch spüren heute

        vielleicht ist es eine gute Idee darüber einmal genauer nachzudenken … hm

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  1. Hallo du Liebe,
    ich habve einige Brief-Freundschaften und schreibe regelmäßig Briefe. Jedoch hält mich das nicht davon ab, deiner Aufgabensteellung nachzukommen. Ich weiß schon sehr genau an ern ich den Brief schreiben werde.
    Es gibt ein paar sehr tolle weibliche Schauspielerinnen, die ich sehr schätze.
    Da fällt mir eine Entscheidung nicht schwer …
    danke und liebe Grüße!
    M.M.

    Ich mag Schreibimpulse gerne! Segen und gute Nacht!

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  2. Früher habe ich Tagebuch geschrieben, auch manchmal Briefe, die ich nicht abgeschickt habe. Heute schreibe ich Briefe an meine Freunde oder Briefe, weil sie auch mal liebe Post bekommen. Aber an eine Person, aus Fernsehn oder Buch ist für mich nicht massgebend. Ich schreibe lieber reale Briefe an Leute, die ich mag. Meine Kids schreiben auch mal liebe Zeilen an mich, die ich aufbewahre. Mir würde auch ein Brief an eine fremde Person keine Schreibblockade lösen. Ich würde eher meine Seele baumeln lassen. Das hilft immer

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    1. Rhiannon

      danke für deine Inspiration 🙂

      Schreibimpulse wirken nicht bei allen gleich – die Seele baumeln lassen, das ist so wundervoll …
      hast du dafür ein ganz bestimmtes Fleckchen?

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    1. Rhiannon

      Trauer oder Schmerz haben eines gemeinsam, sie sind nötig, aber binden manchmal sehr stark.

      Magst du einen „Versuch“ machen?

      Schreib deinem Freund einen neuen Brief, wie es dir grade so geht. Manchmal löst sich dadurch eine Situation auf und du kannst vielleicht nachher wieder schreiben.

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  3. Duzende von Weihnachtskarten, jedes Jahr, seit Jahrzehnten. Frueher gab es fast immer eine zurueck. Dieses Jahr gab es drei. Stattdessen gibt es Bildchen per Whatsapp…die besten gleich mehrfach, denn jeder leitet sie ja einfach weiter.
    Es werden noch nicht einmal mehr ein paar Zeilen dazugeschrieben….einfach nur weitergeleitet.
    Sehr schade.
    Ich schreibe noch immer Briefe, schicke sie aber auch immer ab, denn, wenn ich schreibe, ist es mir wichtig und ich moechte, dass der Andere weiss, dass er mich so viel bedeutet (kann ja auch mal sein, weil man ein Missverstaendnis hatte), dass ich mir gern die Zeit nehme.
    Ich erwarte keine Antwort zurueck, aber, weiss, wenn sich jemand hinsetzt, mir zurueckschreibt, oder mich dann anruft, dann ist es ein Mensch, der es auch wert ist, das man sich bemueht.
    Hoffe, es geht Dir gut und wuensche Dir und Deinem Mann ein schoenes Wochenende 🙂
    ela

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    1. Rhiannon

      Ein klein wenig Sentimentalität klingt durch – es sind schöne Worte, wie du sie schreibst.

      Unsere aktuelle Zeit ist schnelllebig geworden, mit Vor- und auch Nachteilen …. vielleicht sind deswegen die Mails auch noch immer wichtig, auch wenn sie Papier nicht ersetzen können.

      Vermisst du die Zeit der Brieffreundschaften?

      Uns geht es soweit gut, danke 🙂
      es schneit leicht, Wind pfeift und das Eingewöhnen ins ländlichere Umfeld fiel leicht.

      Ich glaube, sollten wir je die Möglichkeit haben uns mal persönlich zu treffen, sollten wir dies nutzen – ich mag dich, weil in deinen Worten so viel Freundlichkeit durchklingt.

      Ich hoffe sehr, dir und deinen Lieben geht es auch gut.

      Alles Liebe

      Rhiannon

      Gefällt 1 Person

  4. Definitiv haben meine Worte mit Sentimentalitaet zu tun! Ein kleiner Platz in meinem Herzen, der es schade findet, dass die Welt und deren Menschen in meinem Umfeld so schnelllebig und teilweise oberflaechlich geworden sind, auf der anderen Seite, aber auch froh bin, dass ich noch die „alten Zeiten“ und die Werte kennengelernt habe und die paar Freunde die ich habe, ich auch wirklich Freunde nennen darf.

    Ja, ich vermisse die Brieffreundschaften, verstehe aber auch sehr gut, dass den Menschen einfach die Zeit dafuer fehlt und mag gern die Alternative, dass mir manche Freunde Sprachnachrichten per Whatsapp zuschicken. Es ist ein gesprochenes Wort und etwas persoenliches, also, kann ich damit auch gut leben 😉

    Mir geht es uebrigens wie Dir…sollte sich einmal die Moeglichkeit ergeben, dass wir uns persoenlich kennenlernen koennten, wuerde ich das sehr gern tun, denn nicht nur die Freundlichekeit, sondern vorallem die Offenheit und ehrlichen Worte, die Du in Deinen Blogs und den Kommentaren zeigst, gefallen mir immer wieder!

    In diesem Sinne…lasst Euch vom Leben nicht unterkriegen und Umarmung von ueber’m Teich
    ela

    Gefällt 1 Person

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