Lässt du dich gerne inspirieren? Was tust du, wenn die „Luft raus ist“?

Sind wir nicht umgeben von vielerlei Inspirationsquellen? Doch welche passt zu mir?

Könntest du dir ein Leben ohne Pausen vorstellen?

Das Schreiben und daraus werden ist ein kreativer Prozess, der manchmal einen Push braucht. Schreibblockaden oder wenn „die Luft raus ist“ mögen ein Graus sein, aber vielleicht sind sie sinnvolle „Pausen“, die dabei helfen, wieder etwas zu Atem zu kommen.

Wenn ich ein Werk fertig habe, schließe ich es geistig ab und schon, während das fertige Manuskript bereit ist, beim Verlag hochgeladen zu werden, arbeite ich schon an nächsten Buch, bin geistig schon beim folgenden Werk – wobei ich immer an mehreren Sachen parallel arbeite. Für mich ist es kein Multi-Tasking, sondern schlichtweg bin ich nicht immer in der gleichen Stimmung. So kann ich abwechseln und immer an dem Arbeiten, wonach mir gerade ist. Aber auch ich kenne es, wenn die „Luft raus ist“ und nutze dann mein Umfeld, um mich inspirieren zu lassen.

Besonders gut eignen sich für mich beispielsweise die verschiedenen Elemente:

*) Wasser – diesem Element zuzusehen, wenn es fließt, die Geräusche zu hören, wenn es gluckst oder im Regen zu stehen, wenn er auf die Haut prasselt – das erweckt Geschichten, Träume und Phantasie …
Übrigens gilt Wasser als „weibliches“ Element – vielleicht sind deswegen so viele Sagengestalten weiblich? Wer weiß …

*) Feuer – es ist inspirierend, wenn ich in die prasselnden Flammen sehe, wie sie sich bewegen, der Geruch von Kaminfeuer inspiriert mich, weil ich einfach ein Faible für das Einstige habe und ich den Duft mit alten Geschichten längst vergangener Tage verbinde

*) Luft – jedesmal, wenn ich von meinen Ausflügen zurückkehrte in die Großstadt fühlte es sich für mich an, als würde mir jemand die Kehle zuschnüren. Wien ist, dank Feinstaubbelastung, nicht unbedingt der beste Ort für die Gesundheit, aber das ist ein anderes Thema. Fuhr ich hingegen aufs Land hinaus, klagte mein Mann häufig darüber (wenn auch im Scherz), es gäbe jetzt eine „Sauerstoff-Watschn“ (also ne kräftige Ohrfeige). Luft kann ebenso inspirieren, wenngleich hier aber Wind und Co eine tragende Rolle spielen. Stell dir mal vor, du wärest an einem Ort, wo keine Luft und kein Sauerstoff wären 😉

*) Erde – hast du mal als Kind in der Erde gegraben? Ich finde dieses Element unglaublich inspirierend, du weißt doch nie, was sich unter der obersten Erdschicht wirklich befindet.
Wie oft finden wir wahre Schätze unter der Bodenkrume in Form von Artefakten? Allein das so gut bekannte Pompeji birgt nach wie vor unbekannte Schätze. Weißt du denn, unter wie vielen Stellen der Erde sich Tote befinden? Nicht zuletzt sind die Erdölfelder nichts anderes als die sterblichen Überbleibsel der Dinosaurier. Ein weiteres Beispiel sind die Wiener Parks – die oftmals Friedhöfe waren – aber das wissen viele auch nicht mehr.

*) Holz – ist das nicht in manchen Kulturen auch als „Element“ gültig?
Betrachte einfach einmal ein x-beliebiges Stück Holz, sei es in verarbeiteter Form wie einer Tischplatte oder ein Baum, vor dem du gerade stehen magst. Sieh dir die Maserung an und berühre das Material. Schließe die Augen und fühle einfach nur – inspirieren lassen durch die Sinne 🙂

Selbst wenn die Luft raus ist und du erst einmal Pause brauchst, ist das nicht wichtige, denn selbst bei einem Dauerlauf wird dir irgendwann mal die Kraft ausgehen – dann halte inne und lass dich inspirieren 🙂

Welches Element würde denn zu dir passen in dieser Situation?

10 Gedanken zu “Lässt du dich gerne inspirieren? Was tust du, wenn die „Luft raus ist“?

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