Buchmagie – wem vertraust du bei Empfehlungen?

Wir können nicht alles gelesen haben – wonach orientierst du dich?

Ein neues Buch muss her. Unbedingt. Sofort. Hach, die Bücherregale sind durchgelesen – ich brauche wieder mal „Buchmagie“. Ich hab zwar einige offene Bücherkästen und im Regelfall auch etliche ungelesene Bücher in der Nähe, aber an und an braucht es einfach neue Lektüre.

Nehmen wir doch einmal an, Bücher könnten „leben“, selbst agieren und müssten mitunter angekettet werden, um keinen Schaden anzurichten. Du kennst diese Szenen ganz bestimmt aus Geschichten und Filmen. Bist du auf der Suche nach Fachliteratur zu Themen, wo es wenig gibt, bist du ohnehin drauf angewiesen zu nehmen, was da ist.
Ansonsten kannst du natürlich nach den Kritiken bei Amazon gehen (tun wir das eigentlich wirklich?), du kannst nach Buchkritikern und Buchrezensenten gehen oder du kannst einfach auf gut Glück gehen. Vielleicht hast du auch den ein oder anderen Buchhändler an der Hand, der für dich bestellt und dessen Empfehlungen du vertraust.

Buchmagie ist ein Teil, warum wir Bücher überhaupt in die Hand nehmen und die Inhalte lesen. Es ist der Teil in uns, der uns vorantreibt und Lust auf mehr macht.

Was verstehst du darunter?

Ich überlege recht gut, wo ich einen Kommentar hinterlasse, überfliege häufig Beiträge und lese sie auch genauer, wenn mich der Kern interessiert. Dann hinterlasse ich schon auch mal einen Beitrag und schlage mitunter auch Bücher vor, die ich selber mag oder die dazu passen.

Wir haben in der Bloggersphäre so viele Rezensenten, die eine Unmenge an Literatur kommentieren, manche sind in ihren ganz eigenen Genres, die anderen wiederum kommentieren, was ihnen gerade zwischen die Finger kommt. Heute hätte ich von dir gerne einfach ein paar Gedanken.

Erzähl doch mal, welche/r Buchblogger ist deiner Meinung nach ein guter Rezensent? Wer in all der Bloggesphäre schafft es, dir ein Buch so zu empfehlen, dass du zugreifst und weißt, du WILLST es wirklich lesen?

Wenn wir Scheiberlinge Texte verfassen, so tun wir dies aus verschiedenen Gründen heraus. Um zu unterhalten ist nur einer der Punkte. Ich rezensiere recht wenige Bücher, weil es einfach nicht mein Hauptblogthema ist, vielleicht hab ich hier auch etwas Nachholbedarf 😉

Wenn Bücher rezensiert werden, so geschieht dies ebenso aus verschiedenen Gründen heraus. Wenn du zu denen gehörst, die rezensieren, erzähl doch mal ein wenig von dir … warum tust du das? Wie schaffst du es, die Buchmagie zu übermitteln?

Erzähl doch mal 🙂
Die ganze Welt ist Bühne 🙂

11 Gedanken zu “Buchmagie – wem vertraust du bei Empfehlungen?

  1. Ich lasse mich gelegentlich von (ausführlichen) Rezensionen in großen Tages- oder Wochenzeitungen anregen, manchmal auch von Buchhändlern. Blog-Rezensionen sind mir oft zu emotional und von persönlichen Vorlieben geprägt, die ich nicht teile oder nicht einschätzen kann. Ich bin Mitglied in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, die eine große Auswahl an wissenschaftlichen und Sach-Büchern bietet mit Schwerpunkt auf den Geisteswissenschaften. Und ich stöbere gern mal in Buchhandlungen und Antiquariaten, z.T. auch online, wenn ich bestimmte Sachgebiete suche. Und Zufallsfunde in öffentlichen Bücherschränken können auch mal spannend sein, aber eher selten. Ich bestelle grundsätzlich über meinen Buchhändler, denn ich bin froh, dass es noch ziemlich viele Buchhandlungen gibt, in denen man ein Buch auch in die Hand nehmen und vor Ort anschauen kann.

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    1. Rhiannon

      Gute Buchhändler sind Goldes wert – gerade heute, wenn sie online auch erreichbar sind. Spezialisten in ihrer Art 🙂

      Oh ja – Zufallsfunde – die können manchmal herrlich sein – hab selber einige davon 😉

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  2. Often I buy books on sites I got to know very well over the years when it comes to buying specific publications on the Viking Age period. Like http://www.oxbowbooks.com and http://www.antikmakler.de
    I don’t read reviews often, often I get persuaded about the excerpt of the book or the writer I know. If I write a review, which I not often do, I am reviewing only a truly outstanding book, which really adds something to the overall corpus. I read books, I buy them more often. Rhiannon, you just gave me a new idea for an blog. I will post it on http://www.thomaskamphuis.com tomorrow and no, it is not a review! 🙂

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    1. Rhiannon

      Hey, I’m happy if I could inspire you 🙂
      Yes, sometimes we need online second-hand bookshops because they allow us to obtain works that are no longer available to us. They are treasure trove and treasure in one. In any case, I hope that you will find a lot of good books on the subject 🙂

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  3. Vor Jahr und Tag hatte ich gemeinsam mit meiner Tochter einen reinen Rezensionsblog, später ich alleine einen mit thematischer Spezialisierung, bis ich merkte, dass ich das zeitlich nicht bewältigen kann. Ich musste in hoher Frequenz lesen und dann möglichst sachlich rezensieren und das immer schnell, weil die Erwartungshaltung der Follower diese Takthetze verlangt. Damit habe ich deshalb aufgehört!

    Auf meinem jetzigen Blog finden sich keine Rezensionen, weil ich es seltsam fände, als Schreiberling andere zu kritisieren. Eine Meinung zu Gelesenem habe ich aber immer! Deshalb rezensiere ich hin und wieder beim großen A..

    By the way: Eine Rezension ist keine Buchempfehlung, sondern eine möglichst sachliche, neutrale Betrachtung (deshalb gibt es positive und negative Kritiken!), die ein persönliches Statement oder Fazit aufweisen. Ich lese sehr gerne Rezensionen, weil sie mir schon im Vorfeld Hinweise darauf geben können, ob ich gerade bereit bin 20€ für einen Roman auszugeben, von dem ich anhand der Kritiken schon erahne, dass er nicht meinen Erwartungen entspricht (das heißt nicht, dass er schlecht ist, sondern evt. nur nicht zu mir passt).

    Ich bevorzuge Rezensionen, die den Kern knapp und stringent darlegen – vielleicht mit Humor und Augenzwinkern. Furchtbar finde ich die ellenlange Klassenbesten-Manier: „Das Cover: xxx, Der Klappentext: xxx, Der Inhalt: xxx, …. Mein Fazit: xxx, Ich vergebe daher soundsoviele Irgendwas“ 😱

    Apropos ellenlang … mea culpa!

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    1. Rhiannon

      untersteh dich deine Kommentare kürzer zu schreiben, wenn du alles sagen möchtest 🙂

      ich freu mich – gerade auch über längere Kommentare – denn dazu schreibe ich bei den Beiträgen im Anschluss ja die Fragen .. weil mich Meinungen interessieren – also mach bitte weiter so … denn das bist DU und das ist gut so 🙂

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    2. Rhiannon

      als Schreiberling andere „rezensieren“ … interessanter Gedankengang jedenfalls.

      Manchmal, so sehe ich es, dann ist eine Art „Rezension“ als Unterstützung für das eigene Tun sicher eine gute Idee. Beispielsweise wenn ich für meinen Wikingerblog Bücher über Wikingerkleidung kommentiere, dennn da geht es drum, möglichst viel Authentizität einzubingen. Bei Romanen jedoch – vielleicht kommt es doch drauf an, wie wir kommentieren, denn konstruktiv geht eigentich fast immer 🙂

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  4. Auf jeden Fall, solange man fair und sachlich bleibt! Auf einige Bücher habe ich mich auch schon in beiträgen bezogen. Dennoch empfinde ich eine „echte“ Rezension auf meinem Schreiberling-Blog seltsam, und ich möchte den Vorwurf „Mach´s doch besser, wenn du kannst“ vermeiden. Grundsätzlich lautet mein Standpunkt aber: Man muss nicht selber großartige Arien singen können, um einen schiefen Ton wahrzunehmen.😉

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