Fehlt dir die zündende Idee?

Was sind Geschichten anderes mehr als Träume oder gelebte Leben?

Ganz am Anfang meines Blogs schrieb ich mal, warum ich zu schreiben begonnen habe. Den Beitrag kannst du hier finden.
https://myskaldkonur.com/2018/11/16/wie-kommt-jemand-eigentlich-zum-schreiben-und-glaubt-dann-noch/

Das Foto ist zwar von vor einigen Tagen (jaaaa, es grünt inzwischen 🙂 ) – aber es zeigt gut ein mitunter vorhandenes Dilemma. Manchmal stehen wir da und warten einfach auf eine zündende Idee. Es kann eine Schreibblockade sein oder schlichtweg einfach, dass wir noch nicht so recht wissen, wohin wir gehen wollen.

Vor kurzem entdeckte ich ein Bild, ähnlich einem Scherenschnitt, der mich auf eine Idee brachte, eine Geschichte zu schreiben, die märchenhaft sein soll, dem Wikingerthema nahe und einen Touch meines letzten Romans einbinden könnte. Also – liebe Leute – zu meinen ganzen anderen Projekten kommt jetzt wohl noch ein erster „Liebesroman“ dazu … 😉 … keine Ahnung wie lange das wieder dauern wird.

Hier war meine zündende Idee für eine Geschichte, und ich glaube, du weißt inzwischen, ich bleibe an meinen Projekten dran 🙂 Genauso wie am Interviewbuch (wenn du noch dazu stoßen möchtest – melde dich dafür – noch ist Platz 🙂 )

Wenn wir uns nun umsehen und merken, manchmal brauchen wir etwas Input, so stehen wir häufig da, starren vielleicht in die Luft und verzehren uns nach einer Idee – die sich genauso gut versteckt wie die Liebe, wenn wir sie verzweifelt suchen. Darum ist es eine ganz gute Idee, solche zündenden Ideen (wenn wir sie denn haben) aufzunotieren.
Woran ich arbeite, bzw. was auf meiner Liste steht, das findest du übrigens hier:
https://myskaldkonur.com/aktuelle-projekte/

Manchmal ist es wichtig einfach den Blickwinkel zu verändern, so sehen wir vielleicht nicht das Hoppelhäschen, das sich im hohen Gras verbirgt, oder die Taube, die zwischen den Ästen hockt, wir sehen nur den Baum oder das Gras.

Verändern wir den Blickwinkel, sehen wir, was wir vorher nicht sahen.

Vielleicht spielt es anfangs nicht so sehr eine Rolle WIE wir zum Schreiben kommen, als vielmehr, dass wir es einfach angehen. Wenn du noch nicht schreibst aber drüber nachdenkst, dann tu es einfach. Es muss doch gar kein Meisterwerk sein, lass die Worte fließen.

Wenn du schon schreibst, wie hat es bei dir begonnen und woher nimmst du deine zündende Idee für das jeweilige Projekt?

4 Gedanken zu “Fehlt dir die zündende Idee?

  1. Angeblich dauert es im Durchschnitt zwei Monate, bis aus regelmäßigen Handlungen eine Gewohnheit, ein automatischer Ablauf wird. Möchte man also Schreibroutine entwickeln, sollte man sich mindestens zwei Monate lang (manche benötigen länger, wenige weniger) „zwingen“, am besten zu einer selbstgewählten festen Uhrzeit und Dauer, etwas zu schreiben, wobei der Inhalt zunächst nebensächlich ist.

    Ich sammle handschriftlich in Notizbüchern ständig Gedanken, Plotideen, witzige (vllt. halte auch nur ich sie dafür) Wendungen, Dialogfetzen, Zitate, Beobachtetes, Gelesenes und und und … Eine kleine Fundgrube, in die ich immer mal reinschaue, wenn´s „klemmt“. Leider besteht ein Projekt nicht aus diesen Fetzen, sondern auch aus hart zu erarbeitendem Füllwerk. Da mach ich´s wie die Hühner: Brüten, brüten, brüten. Manchmal ist leider auch ein Windei dabei. 🐓

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    1. Rhiannon

      coole Sache wie du das machst …

      Windei – das hab ich lange nicht mehr gelesen … solang es sich nicht zum Kuckuckskind entwickelt ?
      wobei – manchmal könnte auch hier der Kern einer Geschichte stecken 🙂

      Gefällt 1 Person

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