sich neu erfinden – warum?

Warum erfinden wir uns immer wieder neu?

An manchen Tagen werden wir, vielleicht auch du, nachdenklicher. Geht es dir auch so, wenn du wieder eine weitere Kerze auf der Geburtstagstorte siehst? 😉

2. November – Allerseelen und in so mancher Kultur ein besonderer Tag…
Der 2. November als Geburtstag ist (und war) wohl schon immer ein ganz besonderer Tag, viel mehr noch, als so mancher andere 😉 und ich mag diesen Tag sehr gerne.

Ein Blick zurück in die eigenen Kindertage zeigt, dass die aktuellen Lebensziele andere sind, als die, denen wir als Kinder nachhingen. Betrachte dein Ich von vor einigen Monaten oder Wochen – was ist heute anders?

Umzug, Einzug und ein ganz neuer Garten, ein neuer Job und vieles mehr, das geht schon auch an die Substanz, jetzt ist es an der Zeit wieder etwas zur Ruhe zu kommen und auch wieder das Schreiben anzugehen. Wo sich meine Ziele veränderten und anpassten, liegt dies vorrangig an der neuen Wohnadresse, die nun doch etwas städtischer geworden ist, als ich es gern gehabt hätte … also wieder mal keine Hühner im Garten … (wie gemein …. wäääääh).
Dafür eine Fläche, wo ein schöner Gemüsegarten entstehen soll. Und so, wie diese Dinge wachsen und sich entwickeln werden, wird es auch das Schreiben sein. Meine Ziele haben sich angepasst an die Gegebenheiten – aber auch an veränderte Umstände und dass sich manch eine geplante Romanfigur gleich mal in den Urlaub begab (bäh!). Aber gut, auch Romane und Geschichten werden neu und anders.
Sich ändernde Ziele sind ja auch nur eine Art von „sich neu erfinden“ … und blieben wir allesamt gleich, wie wir sind, wäre es doch auch ganz schön langweilig.

Es gibt Künstler, die sich immer wieder neu erfinden, ihr aktuelles Sein ausreizen und etwas Neues werden, etwas Neues erstehen lassen um diesem Neuen Raum zu lassen. Manchmal ist eine „Auszeit aus der Notwendigkeit heraus“ zwar nicht schön, aber sie schneidet eine Art Cut, trennt altes vom Neuen und gibt dem inneren Kern damit eine Chance sich gründlich weiterzuentwickeln.

So ist es mit meinem Mortimer auch – er trat als Katzentod ins Sein und jetzt – was ist an ihm zu sehen? Ich sehe ihn wie in den Film-Noir-Streifen nur als Schemen, wie er sich niederkniet vor einer Schachtel, und vom Bauch heraus sind in der Kiste kleine Kitten … wohin er sich nun entwickeln wird? Das wird er mir noch verraten – ganz bestimmt sogar 🙂

Wie steht es bei dir mit dem Thema „sich neu erfinden“?

3 Gedanken zu “sich neu erfinden – warum?

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