„Du bekommst was du brauchst, nicht was du willst!“ – „You get what you need, not what you want!“

„Du bekommst was du brauchst, nicht was du willst!“
Diese Worte stammen von meiner Muse.

Wie oft wünschen wir uns etwas, betrachten die Welt nur mit den Augen des „Ich-will-das-haben“?
Aber wäre es wirklich gut, diesen Wunsch jetzt sofort erfüllt zu bekommen?
Muss man selber (oder der Charakter, an dem wir schreiben) nicht manchmal auf etwas verzichten, um zu reifen?

Dann gibt es einen Wunsch, der reift und stärker wird. Doch statt ihn erfüllt zu bekommen, erhältst du etwas anderes. Was du bekommst, ist etwas, das dir hilft dich weiterzuentwickeln oder das dich schützt. Vielleicht ist dein Wunsch zum falschen Zeitpunkt gekommen oder der Platz ist der falsche.
So geht es mit dem Schreiben auch manchmal.

Hast du dir je die Frage gestellt, was du willst und warum du es nicht bekommst? Vielleicht liegt die Antwort darin, weil du in dem Moment etwas anderes brauchst, um dich selbst weiterzuentwickeln.

Wenn du schreibst, dann gibst du deinem Charakter auch nicht immer alles, was er/sie/es sich wünscht. Du überlegst dir, was kann diese Figur zur Entwicklung brauchen und schenkst später das Gewünschte vielleicht als Belohnung. Natürlich mag auch ein Funke Enttäuschung dabei sein. Daher ist die Fragestellung auch, wie geht der Charakter damit um? Ist allein die Akzeptanz ein Zeichen von Reife oder ist nur der Frust da, wie bei einem kleinen Kind?
Wo steht der Charakter, an dem du schreibst? Kann er/sie/es verkraften, wenn der Wunsch nicht erfüllt wird? Oder verhält er/sie/es sich wie ein trotziges Kind?

Der Weg der eigenen Entwicklung ist mit Verzicht gepflastert und mitunter spielen harte Entscheidungen eine Rolle. Unmengen an Charakteren in Geschichten und Romanen erleben das auf jeder einzelnen Seite ihres Daseins. Du kennst es aus deinem Leben ganz sicher auch.

Darum blieben mir diese Worte von meiner Muse so gut in Erinnerung. Sie haben mir geholfen, ein paar Dinge in meinem Leben zu verstehen und zu erkennen, warum manches im Leben notwendig ist und wir nicht jeden Wunsch dann erfüllt bekommen, wenn wir uns danach verzehren.

Die Frage ist daher, wie gehen wir damit um?
„Du bekommst was du brauchst, nicht was du willst!“

Hätte mir meine Muse damals den Wunsch erfüllt, hätte ich etwas anderes, weitaus Wertvolleres, nicht bekommen. Im Nachhinein betrachtet ist es vor allem die Erkenntnis, dass ich ein Stück gereifter bin, mehr in mir selber ruhe. Darum erfüllte mir die Muse damals den Wunsch nicht, sondern hielt mir mit den Worten einen Spiegel der Selbsterkenntnis vor Augen.

Betrachte diese Art der Worte genauer. Wie würdest du darauf reagieren, wenn es ein Wunsch ist, der dir wichtig ist?
Oder anders gefragt, wenn du einen Charakter beschreibst, wie würde dieser darauf reagieren?

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„You get what you need, not what you want!“
These words come from my muse.

How often do we wish for something, look at the world only through the eyes of the „I want to have it“?
But would it be good to get this wish fulfilled right now?
Don’t you (or the character we write about) sometimes have to give up something to mature?

Then there is a wish that matures and becomes stronger. But instead of getting it fulfilled, you get something else. What you get is something that helps you to develop further or that protects you. Maybe your wish has come at the wrong time or the place is the wrong one.
That’s how writing works sometimes.

Have you ever asked yourself what you want and why you don’t get it? Maybe the answer is because you need something else at that moment to develop yourself.

When you write, you don’t always give your character everything he/she wants. You think about what this character can use for development and perhaps give what you want later as a reward. Of course, there might also be a spark of disappointment. Therefore the question is also, how does the character deal with it? Is acceptance alone a sign of maturity or is there only frustration, like with a small child?
Where is the character you are writing on? Can he/she cope if the wish is not fulfilled? Or does he/she behave like a defiant child?

The path of personal development is paved with abandonment and sometimes hard decisions play a role. A vast number of characters in stories and novels experience this on every single page of their existence. You certainly know it from your life, too.

That’s why I remembered these words from my muse so well. They helped me to understand a few things in my life and to recognize why some things are necessary for life and why we don’t get every wish fulfilled when we consume ourselves for them.

So the question is, how do we deal with it?

„You get what you need, not what you want!

If my muse had fulfilled my wish at that time, I would not have got something else, something far more valuable. In retrospect, it is above all the realization that I am a bit more mature, more resting within myself. That’s why the muse didn’t fulfill my wish at that time but held a mirror of self-knowledge before my eyes with the words.

Take a closer look at these words. How would you react if it was a wish that was important to you?
Or in other words, if you describe a character, how would it react?

wähl das richtige Material – choose the right material

Gerade zu Beginn ist es wichtig, auch das passende Schreibwerkzeug zu haben. Füllfeder und Tinte lassen sich ja relativ leicht auftreiben. Doch die passenden Schreibhefte zu finden ist schwer.

Per Zufall bin ich dann über ein Schreibheft gestolpert, das ich mir auf gut Glück bestellt habe. Heute kam es mit der Post an und macht einen guten Eindruck. Gehalten im A5 Format sollte es gerade fürs Üben und Schreiben lernen eine gute Hilfe sein.

wer auch welche haben möchte:
https://www.twentysix.de/shop/schreibheft-fuer-suetterlin-alois-meier-9783740744434

Es ist aus dem twentysix.de Verlag und hat 180 Seiten. Damit ihr einen Eindruck bekommt, ist eine klassische Füllfeder dazu abgebildet.
Auf mich macht es einen guten Eindruck, zumal die Ringbindung es ermöglicht, ohne Knick zu arbeiten.

Wenn du auch überlegst, ob du Sütterlin anfangen willst, ist das eine gute Idee 😉

Welche Materialien brauchst du für deine Projekte?

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Especially at the beginning, it is important to have the right writing tool. Fountain pens and ink are relatively easy to find. But finding the right notebooks is difficult.

By chance, I stumbled across a notebook that I ordered on good luck. Today it arrived by post and makes a good impression. Held in A5 format it should be a good help for practicing and learning to write.

whoever wants some:
https://www.twentysix.de/shop/schreibheft-fuer-suetterlin-alois-meier-9783740744434

It is from the twentysix.de publishing house and has 180 pages. So that you get an impression, a classical fountain pen is illustrated also.
It makes a good impression on me, especially since the ring binding makes it possible to work without kinks.

If you are also considering whether you want to start Sütterlin, this is a good idea 😉

What materials do you need for your projects?

Welche Projekte verfolgst du im Moment? – What projects are you pursuing at the moment?

Du hast nun einen kleinen Einblick in die Projekte, die derzeit meine Zeit in Anspruch nehmen. Ich habe dabei Hilfe von verschiedenen Menschen, die mir zur Seite stehen, mich inspirieren und beraten. Einige davon kenne ich persönlich, mit anderen schreibe ich.

Wie steht es um dich und deine Projekte? Woran arbeitest du im Augenblick?
Ist es ein Buch, das du schreibst? Bist du dabei eine Sprache zu lernen oder kümmerst du dich um etwas ganz anderes?

Unter euch gibt es Menschen, die großartige Fotos schießen, fantastische Texte hervorbringen oder einfach nur ein goldenes Herz haben.

Erzähl doch mal, was bewegt dich im Augenblick?

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You now have a small insight into the projects that currently take up my time. I have the help of different people who help me, inspire and advise me. Some of them I know personally, others I write with.

What about you and your projects? What are you working on at the moment?
Is it a book you are writing? Are you learning a language or are you taking care of something completely different?

Among you, some people take great photos, produce fantastic texts or just have a golden heart.

Tell me, what moves you right now?

Tritt einen Schritt zurück um voran zu kommen. – Take a step back to get ahead.

In dieser schnellebigen Zeit muss alles immer rascher und flotter werden. Viele haben gar keine Möglichkeit mehr, um sich daran anzupassen. Immer mehr sehnen sich nach der „guten, alten Zeit“, ohne sich wirklich mit ihr zu befassen.
Wir „entschleunigen“ unser Leben und behalten dabei doch das Smartphone im Auge.

In der Schulzeit wurde das Alphabet per Hand erlernt und nun schreiben die meisten nur noch am Computer. Wir beschleunigen uns dabei immer mehr selber, ohne uns auch einmal rückwärts zu besinnen.

Für gute Geschichten ist es sinnvoll, auch einmal innezuhalten. Händisch zu schreiben kann auch als Form der Meditation betrachtet werden. Neben meinem „Privatprojekt“ wird es einen weiteren Punkt geben, der den Blog bereichern wird:

Klappt es wie gewünscht, wird es neben dem englischen Beitrag auch den Text in Sütterlin geben. Viel Spaß beim Lesen!

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In these fast-moving times, everything has to get faster and faster. Many have no way to adapt to it. More and more people are longing for the „good old days“ without really dealing with them.
We „decelerate“ our lives while keeping an eye on the smartphone.

In school, the alphabet was learned by hand and now most people only write on the computer. We accelerate ourselves more and more without thinking backward.

For good stories it makes sense to pause for a moment. Writing by hand can also be seen as a form of meditation. Beside my „private project“ there will be another point, which will enrich the blog:

If it works as desired, there will also be the text in Sütterlin in addition to the English contribution. Have fun reading!

Freud und Leid für deinen Teddybären – was schenkst du ihm? – Pleasure and sorrow for your teddy bear – what do you give him?

Nachdem wir jetzt soweit sind, dass wir die wichtigsten Basics für den Teddybären haben, braucht er eine Aufgabe oder eine Situation, die ihn in seine Abenteuer stürzen lassen.

Doch was wollen wir machen? Was soll er bekommen? Willst du eine „klassische“ Situation oder etwas Ausgefallenes?

Überleg dir, was dir als Erstes einfällt und nimm genau diese Situation für den Teddybären. Ob dies eine Suche ist oder einfach nur der Wunsch nach einem Abenteuer, spielt hier vorerst keine Rolle.

Nehmen wir meinen Teddy. Er ist in der freien Natur, wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen. Wie kommt er an diesen Platz? Nehmen wir ihm die Erinnerung daran und es gibt einen guten Anfang für seine Geschichte.
Teddy ist also auf der Suche danach, wie er an diese Stelle kam.

Was machst du mit deinem Teddybären?

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Now that we are ready to have the most important basics for the teddy bear, he needs a task or a situation that will let him plunge into his adventures.

But what do we want to do? What should he get? Do you want a „classic“ situation or something out of the ordinary?

Think about what comes to your mind first and take exactly this situation for the teddy bear. Whether this is a search or just the desire for an adventure, doesn’t matter for the time being.

Let’s take my teddy bear. He is in the open nature, where fox and hare say goodnight to each other. How does he get to this place? Let’s take away his memory and there will be a good start for his story.
So Teddy is looking for how he got there.

What are you doing with your teddy bear?

Ein altes Projekt auf das neue übertragen – macht das Sinn? – Transferring an old project to a new one – does that make sense?

1. Versuch in Sütterlin – 1. attempt in Sütterlin

In meiner Schulzeit wählte ich ein Projekt für mich, das für ein Kind mitunter atypisch erscheinen mag – ich übte für mich selbst die Kurrentschrift.
Durch meine Beschäftigung mit historischen Themen erwachte dieses Interesse erneut, nur bin ich jetzt zum Sütterlin übergegangen.

Dieses Projekt ist vorerst mein „Privatprojekt“. Ihr wisst, ich schreibe an einem Roman. Für mich selbst werde ich diese Geschichte parallel dazu in Sütterlin verfassen, einfach, wie eine große Schreibübung.

Dieses Foto zeigt meinen ersten Versuch und ich kann versichern, wenn man schon ewig nicht mehr mit einem Füllfederhalter und Tinte gearbeitet hat, ist es eine ziemlich heftige Umstellung. Irgendwie war das Gefühl von einem Schulanfänger wieder da.

Ein paar Worte zum Sütterlin selbst:
Heute können nur noch wenige diese Schrift lesen, aber gerade, wenn einem beispielsweise ein altes Kochbuch in die Hände fällt, in denen noch die Rezepte in Sütterlin geschrieben sind, dann ist hilfreich diese Schrift zu können. Viele alte Postkarten oder sogar Feldpost wurde noch in Sütterlin verfasst.

Und hier ist der Originaltext, wie er auf dem Foto zu lesen ist:
Es würde ein Frosttag werden.
Über dem Wiener Augarten lag angenehme Stille. An heißen Sommertagen von Erholungssuchenden überrannt, schlief nun das Leben. Die Zeit stand still wie in einem alten Wintermärchen.

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When I was at school, I chose a project for myself that might sometimes seem atypical for a child – I practiced the Currents script for myself.
This interest was awakened again by my involvement with historical themes, but I have now moved on to Sütterlin.

This project is my „private project“ for the time being. You know, I am writing a novel. For myself, I will write this story parallel to it in Sütterlin, simply, like a great writing exercise.

This photo shows my first attempt and I can assure you that if you haven’t worked with a fountain pen and ink for a long time, it’s quite a violent change. Somehow the feeling of a school beginner was back.

A few words about Sütterlin himself:
Today only a few people can read this script, but just when for example an old cookbook falls into your hands, in which the recipes are still written in Sütterlin, then it is helpful to be able to read this script. Many old postcards or even field post were still written in Sütterlin.

And here is the original text as it can be read on the photo (translated to English!):
It would be a frosty day.
Over the Viennese, Augarten lay pleasant silence. On hot summer days, overrun by those seeking relaxation, life now slept. Time stood still as in an old winter fairy tale.

Wer fordert deinen Teddy heraus? – Who’s challenging your teddy bear?

Gizmo … Nachbars Kater – Neighbour’s tomcat
Copyright – (meine Nachbarin – my neighbour)

Der Teddybär hat nun die wichtigsten Dinge, die er braucht, um in sein Leben zu steigen.

Doch was benötigt eine gute Geschichte noch?

Jeder Hauptcharakter einer Story hat einen Gegenspieler, der ihn (heraus)fordert. Ist dein Teddy also der wichtigste Charakter, dann kann er ein anderes Plüschtier als Gegner haben oder es ist ein anderes Tier wie eine Katze. Diese gehören ja nicht ohne Grund eines der beliebtesten Haustiere.
Aber es gibt auch viele Freigänger, die es im Leben nicht immer leicht haben.

In meinem Umfeld lebt ein wundervoller Kater namens Gizmo. Etwas eigenwillig, aber eine treue Seele mit einem Herzen aus Gold und eine Samtpfote in den besten Jahren. Die erste Zeit seines Lebens verbrachte er in einem Katzenheim, bis er in sein neues Zuhause bei meiner Nachbarin und ihren Kinder einzog.

Die Frage ist also, was könnte er erzählen? Wäre er clever wie ein klassischer Reineke Fuchs in den klassischen Märchen?

So bekommt der Teddy einen interessanten Counterpart.

Was ist dein Gegenspieler? Und warum gerade dieser?

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The teddy bear now has the most important things he needs to get into his life.

But what else does a good story need?

Every main character of a story has an opponent who challenges him. So if your teddy is the most important character, then he can have another stuffed animal as his opponent or it’s another animal like a cat. They belong to one of the most popular pets for a reason.
But many outdoor pets don’t always have it easy in life.

In my environment lives a wonderful tomcat named Gizmo. Somewhat idiosyncratic, but a faithful soul with a heart of gold and a velvet paw in the best years. He spent the first part of his life in a cat home until he moved into his new home with my neighbor and her children.

So the question is, what could he say? Would he be as clever as a classic Reineke fox in classic fairy tales?

So the teddy gets an interesting counterpart.

What is your opponent? And why this one?

erlaube deinem Teddy zu leben – allow your teddy to live

Teddy

Wenn du den Teddybären als neuen Hauptcharakter ausgesucht hast, fehlen dir vor allem zwei Punkte, um eine Geschichte zu beginnen:

Wo soll sie spielen und was sind seine wichtigsten Charakterzüge?

Es ist eine süße Idee den Teddy als Hauptcharakter heranzuziehen. Geliebt von Kindern und geschätzt von Erwachsenen, haben die meisten eine gewisse Verbindung zu ihm aufgebaut.
Doch wie soll er werden? Wie soll er sein?
Die meisten Figuren in einer Geschichte verfügen über gewisse Charakterzüge, die sie prägen und die ihnen helfen ihre Abenteuer zu bestehen.
Welche Charakterzüge sollte er für dich haben?

Charakterzüge

Nimm eine Person, die dir viel bedeutet. Über welche besonders hervorstechenden Charakterzüge und Eigenschaften verfügt diese Person? Nimm genau diese und lege sie auf den Teddy um.

Für mich ist es meine Muse, die mir viel bedeutet, ein interessanter Mensch mit Ecken und Kanten, aber jemand, zu dem ich auch aufschauen kann. Jemand mit einer eigenen Meinung, die auch vertreten wird – aber zugleich auch jemand, der immer da ist, wenn er gebraucht wird.

Wie würde mein Teddybär also sein?
Er hätte ein starkes Herz, das immer wieder herausgefordert wird. Eine eigene Meinung, die er auch vertritt – obwohl es für ihn nicht unbedingt immer gut enden mag und wenn er ein Wesen sieht, das in Not ist, hört er auf sein Herz und fragt sich, wie kann er dem Wesen helfen?

Wie würdest du diese Eigenschaften auf deinen Teddy umlegen?

Wo spielt die Geschichte?

Wo lebst du? Könntest du dir die Location als Hintergrund für deinen Teddybären vorstellen?
Mach ein kleines Experiment – nimm das, wo du jetzt lebst, und wähle das exakte Gegenteil davon. Es spielt keine Rolle, ob du es kennst oder nicht – ob es real existiert oder nicht.

Ich lebe in Wien, einer Millionenstadt, die jetzt schon wieder mehr Einwohner hat, als um 1900 herum. Der Platz wird immer enger und die Grünflächen sind gerade in der warmen Zeit vollkommen überrannt.
Meinen Teddy würde ich mitten ins Nirgendwo setzen, in eine Landschaft wo sich „Fuchs und Hase Gute-Nacht“ sagen. Weg von den Menschen und hin wo noch die Eulen in der Nacht rufen. Wo die Sterne nicht vom Feinstaub der Großstadt verdeckt sind und wo nicht den ganzen Tag über Baulärm die Ruhe stört.
Der Teddy wäre in einer ruhigen, stillen Umgebung, wer weiß, vielleicht trifft er dort sogar Feen, Elfen und andere Naturgeister 😉

Wohin würdest du deinen Teddy setzen?

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If you’ve chosen the Teddy Bear as your new main character, you’re missing two points to start a story:

Where should it play and what are its main character traits?

It’s a sweet idea to use the teddy bear as the main character. Loved by children and appreciated by adults, most have established a certain connection with him.
But how should he become? What should he be like?
Most characters in a story have certain character traits that shape them and help them survive their adventures.
What character traits should he have for you?

Character Traits

Take a person who means a lot to you. What are this person’s outstanding traits and qualities? Take them and put them on the teddy bear.

For me, it’s my muse who means a lot to me, an interesting person with rough edges, but someone I can look up to. Someone with his own opinion, who is also represented – but at the same time someone who is always there when he is needed.

So what would my teddy bear be like?
He would have a strong heart that is always challenged. An own opinion, which he also holds – although it may not always end well for him and when he sees a being in need, he listens to his heart and asks himself, how can he help the being?

How would you put these qualities on your teddy bear?

Where does the story take place?

Where do you live? Could you imagine the location as a background for your teddy bear?
Do a little experiment – take where you live now and choose the exact opposite. It doesn’t matter whether you know it or not – whether it exists or not.

I live in Vienna, a city of millions that already has more inhabitants than around 1900. The square becomes narrower and narrower and the green spaces are completely overrun, especially in warm times.
I would put my teddy bear in the middle of nowhere, in a landscape where „fox and hare say goodnight“. Away from the people and where the owls still call in the night. Where the stars are not covered by the fine dust of the big city and where the silence is not disturbed by construction noise all day long.
The teddy would be in a quiet, quiet environment, who knows, maybe he even meets fairies, elves and other nature spirits there 😉

Where would you put your teddy bear?

der Teddybär und seine Geschichte – the teddy and his story

Vor Jahren bekam ich einen Teddybären von meinem jetzigen Gatten geschenkt. Ein schönes Stofftier, das mir einfach nur Freude machen sollte. Nach wie vor ist er einer meiner liebsten „Hausgenossen“.
Teddybären sind wundervolle Gefährten für Kinder, aber auch für Erwachsene. Betrachten wir die Geschichte, so stehen sie für weitaus mehr.
So sind sie nach dem amerikanischen Präsidenten „Theodore Roosevelt“ benannt, der unter anderem auch den Grundstein für all die großartigen Nationalparks in den USA legte. Wer weiß, ob es sie ohne diesen Präsidenten überhaupt gäbe.

Ein Teddybär kann ein wunderbares Mittel sein, wenn niemand anderer da ist, der zuhören mag. Kinder lieben diese Stoffwesen nicht ohne Grund.

Mach einmal ein kleines Experiment:
Nimm einen Teddy, den du in der Nähe hast und stell dir vor, das wäre die Hauptfigur in einer deiner Geschichten.
Wie ist er?
Ist er lieb und kuschelig?
Ist er ein großartiger Kamerad?
Ist der Teddy vielleicht ein Monster, das aus verschiedenen Gründen bislang nichts tun konnte?
Oder ist er einfach nur ein alter Nörgler?

Sieh dir den Teddybären an und überleg dir, was er sein könnte. Nimm das, was du in ihm siehst und stell dir daraus eine eigene Welt zusammen. Wohin setzt du ihn?
Ist er „Star“ in einem Kinderzimmer oder will er die Bühnen der Welt erobern?
Bleibt er ein Stoffbär oder bekommt er von dir ein ganz anderes Aussehen?

Kommst du an eine Schreibblockade, versuch doch einmal diese Methode. Der Teddybär kann vieles sein – finde heraus, was er ist und du hast eine Idee, wie du deine Schreibblockade überwinden kannst.

Was findest du, wäre ein weiteres geeignetes Mittel aus deinem eigenen Umfeld?

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Years ago, my present husband gave me a teddy bear. A beautiful stuffed animal, which should make me simply an only joy. He is still one of my favorite „housemates“.
Teddy bears are wonderful companions for children, but also adults. If we look at the story, they stand for much more.
They are named after the American President „Theodore Roosevelt“, who laid the foundation for all the great national parks in the USA. Who knows if they would even exist without this president.

A teddy bear can be a wonderful tool when there is no one else to listen. Children don’t love these creatures without reason.

Do a little experiment:
Take a teddy bear you have nearby and imagine what would be the main character in one of your stories.
What is he like?
Is he sweet and cuddly?
Is he a great comrade?
Is the teddy bear perhaps a monster that hasn’t been able to do anything yet for a variety of reasons?
Or is he just an old whinger?

Look at the teddy bear and think about what he could be. Take what you see in him and make your world out of it. Where do you put him?
Is he a „star“ in a nursery or does he want to conquer the stages of the world?
Will he remain a rag bear or will he get a completely different look from you?

If you come across a writer’s block, try this method. The teddy bear can be many things – find out what it is and you have an idea how to overcome your writer’s block.

What do you think would be another suitable tool for your environment?

Die Sache mit dem Klappentext – wie geht es dir damit? Worauf legst du Wert? – The blurb thing – how are you doing with it? What do you value?

Abgesehen vom Aspekt der Covergestaltung ist der naheliegendste Aspekt die Gestaltung des Klappentextes.

Gehe ich nach mir selbst, dann sollte der Klappentext ansprechend, kurz und kompakt sagen, worum es im Buch geht, aber nicht zu viel verraten.
Nun, das ist leichter gesagt, als getan. Denk an dich selbst. Du stehst in einer Buchhandlung und hältst ein Buch in der Hand, dessen Cover ansprechend wirkt. Du überlegst dir, es zu kaufen, und liest den Klappentext.
Noch bevor du damit fertig bist, stellst du es zurück ins Regal und greifst nach dem nächsten Buch.

Meiner Meinung nach gibt es gewisse Aspekte, die ein guter Klappentext beinhalten sollte:

Aufmerksamkeit

  • kurz und kompakt, worum geht es?
    Interesse
  • aus der Kürze, womit lässt sich das Interesse festigen?
    Neugierde
  • wie geht es im Buch weiter?
    Zugreifen und lesen
  • wollen wir das nicht erreichen, wenn wir schreiben?

Klappentexte sind nichts anderes als Werbung für das Werk in deiner Hand.
Denk einmal daran, wie oft du online nach einem guten Buch suchst. Es gibt so viele geniale Buchrezensions-Blogs. Daher mal die Frage an euch:
Wonach entscheidet ihr, welches Buch ihr rezensiert? Wonach geht ihr? Ist es wirklich nur Glückssache oder habt ihr gewisse Kriterien?

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Apart from the aspect of the cover design, the most obvious aspect is the design of the flap text.

If I go after myself, then the flap text should be appealing, short and compact, saying what the book is about, but not giving away too much.
Well, that’s easier said than done. Think of yourself. You’re standing in a bookstore holding a book whose cover is appealing. You think about buying it and read the blurb.
Before you’re done with it, you put it back on the shelf and grab the next book.

In my opinion, there are certain aspects that a good blurb should include:

Attention

  • short and compact, what’s it all about?
    Interest
  • from the brevity, how can the interest be consolidated?
    Curiosity
  • what happens in the book?
    Access and read
  • isn’t that what we want to achieve by writing?

Flap texts are nothing more than advertising for the work in your hand.
Just think how often you search online for a good book. There are so many ingenious book review blogs. Hence the question to you:
What do you decide which book to review? What are you going to do? Is it just a matter of luck or do you have certain criteria?