Awesome Blogger Award

Ich danke liebe Maria vom Meereskindblog für deine Nominierung meines Blogs.
So manch ein Follower hat mich bereits zu Beiträgen inspiriert und genau so soll es sein – sich gegenseitig fördernd für ein gutes Miteinander und ein gemeinsames Wachsen. Darum danke, dass ihr mal mehr, mal weniger häufiger bei mir vorbeiseht.

Über den Awesome Blogger Award:

„Dies ist eine Auszeichnung für die absolut wundervollen Schriftsteller auf der ganzen Welt des Bloggens. Sie haben hinreißende und wunderschöne Blogs, sind bezaubernd und liebenswürdig und finden immer einen Weg, dem Leben ihrer Leser Glück und Lachen zu verleihen. Das ist es, was einen großartigen Blogger wirklich ausmacht.“

Regeln, um Teil des „Awesome Blogger Award“ zu sein:

– Danke der Person, die Dich nominiert hat.

– Kennzeichne den Beitrag mit #awesomebloggeraward.

– Beantworte die Fragen, die Dir gestellt wurden.

– Nominiere mindestens 5 Blogger und informiere diese über ihre Nominierung.

– Gib ihnen 10 neue Fragen zur Beantwortung.

  1. Wenn du nochmal die Möglichkeit hättest dein Leben von vorne anzufangen. Was würdest du anders tun?

    Studieren und einen ganz anderen Berufsweg einschlagen. ABER dann wäre ich auch an einem anderen Platz und hätte vielleicht so wundervolle Persönlichkeiten wie meine Muse niemals kennengelernt.

  2. Wenn du wählen könntest als Vogel oder als Fisch zur Welt zu kommen. Für welches Lebewesen würdest du dich entscheiden und warum?

    Fisch
    Weil wir zwar die Lüfte erforscht haben und bis in den Weltraum vorgestoßen sind, aber die Meere nach wie vor Geheimnisse tragen.

  3. Bei einem Wettbewerb hast du eine Reise nach deiner Wahl gewonnen, für welches Reiseziel würdest du dich entscheiden?

    den hohen Norden wo es gerade schneit und das Eis liegt – wäre dann wohl der Nordpol im Moment

  4. Für wen würdest du gerne deine Leibspeise kochen und diese Person als Gast an deinem Tisch haben?

    Michael Ende – weil er mich mit seinen Geschichten zutiefst berührt hat … leider ist der Mann aber verstorben und mit einem Skelett aus dem Grab speisen wäre wohl ein recht eintöniger Gedankenaustausch 😉

    Liebe Maria – eigentlich dich, weil wir uns noch nie persönlich getroffen haben. Aber das ist sicher auch nur eine Zeitfrage 🙂

  5. Wenn du dir jetzt deinen innigsten Wunsch erfüllen könntest würdest du das jetzt tun?

    Wünsche haben IMMER einen Haken – die Frage ist – was wäre der Preis für diesen Wunsch? Wäre ich bereit ihn zu bezahlen?
    Ja – sofern der Preis für mich akzeptabel wäre.

  6. Welches Buch war in deinem Leben so eindrucksvoll, das du es gleich mehrmals lesen musstest?

    die unendliche Geschichte von Michael Ende
    auch, wenn es wie eine Kindergeschichte wirkt, so steckt doch sehr viel mehr dahinter, als es auf den ersten Blick scheint – und sie hat mein Leben geprägt

  7. Hast du schon Mal etwas total Verrücktes in deinem Leben gemacht, bei welchem du dich immer wieder noch gerne daran erinnerst und was war das?

    Allerdings 🙂 … ich kann nur sagen, es hat mit einer mir sehr wichtigen Person zu tun – alles andere ist ein klein wenig zu privat 😉
    und bevor es Spekulationen gibt – es geht in Richtung emotionaler Stabilisierung …

  8. Ist die Digitalisierung für dich Fortschritt und wie hat dieses Medium dein Alltag verändert?

    Digitalisierung ist beides – Fluch wie auch Segen …. wir können Gutes wie Schlechtes damit bewirken und es auf die verschiedensten Weisen für uns nutzen.
    Mein Alltag ist dadurch definitiv verändert, ich schreibe viel für den Blog, an meinen Büchern und manchmal wünsche ich mich durch die Digitalisierung auch zurück in die einfacheren Zeiten, als das Leben noch von Wind und Wetter bestimmt war.

  9. Was war dein erster Gedanke als das Lockdown durch Covid19 ausgerufen wurde?

    Anfangs hielt ich es eher für einen Scherz – und binnen kurzer Zeit erinnerte ich mich an Bücher wie „die Pest zu London“ und begann zu vergleichen. Aber den einen Gedanken hatte ich in dem Sinn nicht.

  10. Was würde sich für dich verändern beim Schreiben, wenn sich hinter einem Blog ein weltberühmter Autor verbirgt und er dir eine positive Private Message zukommen lässt. Würde sich dein Schreibverhalten ändern?

    Nein. Denn jeder Mensch – egal wie berühmt er/sie auch sein mag – ist ein Mensch mit Stärken und Schwächen, Träumen und Wünschen.

Ich würde gerne die folgenden Blogs nominieren:

https://schreibrausch.com/
https://bluemooncaffee.de/
https://susannehaun.com/
https://kloenschnack.blog/
https://lukonblog.wordpress.com/
https://restless-roots.com/
https://msnaiv.blog/
https://derkleineherrfelix.wordpress.com/
https://veledalantia.wordpress.com/
https://books2cats.wordpress.com/

Die 10 Fragen für die Neu-Nominierten:

1. Mit welcher Person aus der Vergangenheit würdest du gerne essen und warum gerade diese? Es kann genauso gut ein einfacher Bauer wie eine berühmte Persönlichkeit sein.
2. Könntest du eine Figur aus einer Geschichte in unser reales Leben ziehen – wer wäre das und warum gerade diese?
3. Würdest du die Patenschaft für ein Kind übernehmen, für welches Land würdest du dich entscheiden?
4. Welche Mythologie findest du besonders spannend – es spielt keine Rolle ob du an diese glaubst oder nicht.
5. Feierst du die Feste wie sie fallen oder ziehst du eher Traditionen vor?
6. Küchenköstlichkeiten aus welchem Land würdest du gerne mal probieren?
7. Hättest du die Möglichkeit einen Bestseller zu schreiben – worum ginge es dabei?
8. Nimm an, eine gute Fee würde dich in eine Epoche deiner Wahl schicken können (du müßtest dort aber für den Rest deines Lebens verweilen) – welche wäre das?
9. Hättest du die Chance an einem neuen Projekt teilzunehmen, wofür würdest du dich entscheiden und warum gerade dieses?
10. Stell dir vor, eine Person der du zutiefst vertraut, würde dich fragen, ob du lieber die blaue Pille (für das Vergessen und weitermachen wie gewohnt) oder die rote Pille (für eine erschütternde Wahrheit) wählen würdest. Wie würde deine Entscheidung lauten?

Gastbeitrag – Alles ist Welt

Wir sind viele. Je weiter wir im Leben gehen umso mehr verbinden wir uns mit anderen, knüpfen Lebensfäden und entwickeln uns auch durch andere weiter.
Wir inspirieren und kreieren neue Ideen, suchen und finden Sinn in Worten und Texten. Über viele dieser Themen unterhielt ich mich mit Dirk vom Blog Schreibrausch und darf euch nun einen Gastbeitrag von ihm vorstellen.

Seinen Blog findest du hier (einfach draufklicken).

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Für Sinnsucher, Schriftsteller, Blogger und Texter

Vom Glück des Schreibens

Dem Glücklichen, sagt man, schlägt keine Stunde. Vielleicht haben Sie es ja schon erlebt: Sie folgen schreibend ihren Gedanken und ringen um die passenden Worte. Kein Radio, keine Mails. Vielleicht haben Sie vergessen, die Heizung anzustellen und nicht einmal gemerkt, dass Sie frieren. In der Kaffeetasse dümpelt einsam ein Rest des heißgeliebten Getränks. Und wo ist eigentlich das Handy?

Es ist dieser Zustand, der mit dem Begriff „Flow“, Selbstvergessenheit oder „im Hier und Jetzt sein“ bezeichnet wird. Gedanken, Gefühle, Worte und Sätze fließen. Sie müssen nichts tun – rein gar nichts, außer aufzuschreiben, was Ihnen durch den Kopf geht. Selbsterkenntnis breitet sich aus wie süßer Tau. Nichts liegt Ihnen ferner als darüber nachzudenken, was andere von Ihrem Text halten oder ob Sie damit einst Geld verdienen werden.

Wenn Sie regelmäßig schreiben, werden Sie diesen Zustand als eine positive Form von Sucht erleben. Er wird Sie anziehen wie eine verwunschene Insel. Aber das ging schon anderen so.

Franz Kafka schrieb seine Erzählung „Das Urteil“ in einer einzigen Nacht nieder und berichtete von rauschhaften Glückszuständen. Er beschrieb eine Vater-Sohn-Beziehung, die für beide tödlich endet. Warum konnte ihn das glücklich machen? Dem Werk liegt ein selbst durchlebter, schmerzhafter Konflikt zugrunde, der Kafkas Leben und Persönlichkeit nachhaltig geprägt hatte. Versuche mit seinem Vater zu reden, waren gescheitert. Der warf ihm Kälte, und Undankbarkeit vor und verurteilte ihn und alles was er tat. Es war ihm nicht zu vermitteln, dass er, der Vater, daran seinen Anteil trug. Kafka schrieb es sich von der Seele. Es ging um nichts weniger als um sein Leben. Er fand psychische Entlastung durch Projektion seines Problems in die Protagonisten und rauschhafte Glückszustände im nächtlichen Flow.

Vielleicht ziehen wir dann nach einer Zeit selbstvergessener Beschäftigung die Rollläden hoch und blinzeln in den trüben Morgen. Da ist er, der Tag, und er hat ganz ohne uns angefangen. Wir waren weg – hin und weg könnte man sagen. Alles, was wir heute wirklich tun wollten, ist getan. Jetzt kommen die Nebensachen.

Jener Text, den Kafka wie im Rausch niederschrieb, handelte von seinem ganz persönlichen Problem, das er jedoch, wie sich zeigte, mit vielen Menschen seiner Generation teilte. Dem Problem lagen die Konflikte einer patriarchalisch organisierten Gesellschaft zu Grunde. Kafka hat über sich und seinen Vater geschrieben, über sein tief empfundenes, persönliches Leid. Aber es war das Leid seiner Generation und das Leid eines ganzen Jahrhunderts, das er im Kunstschaffen verewigte. Auf dem Wege der Veröffentlichung konnte er sich wieder mit dem Kollektiv verbinden.

Achten Sie jeden Ihrer Gedanken, jedes Ihrer Gefühle, denn Ihr scheinbar individueller Flow ist Teil der großen Kette von Ursachen und Wirkungen, die wir als die Welt beschreiben. In jedem Gedanken, jedem Gefühl manifestiert sie sich. Der Dualismus zwischen „Innen“ und „Außen“ ist eine Illusion. In Wahrheit gilt: Alles ist Welt.

Herzlich grüßt Euch Euer Sinnsucher

Dirk von Schreibrausch

Frisuren wie ein Wikinger

Nachdem es meiner Carry besser geht, dürfen wir uns an etwas anderem erfreuen – nämlich neuer Leselektüre.

Wobei es sich bei den Büchern eher um Flechtanleitungen handelt.

Ich bin keine Friseurin und meine „Haarkunst“ erstreckt sich bei einfachen Zöpfen, aber wer von euch mal etwas Neues ausprobieren möchte – die Bücher hab ich vom dänischen Nationalmuseum.

Die Autorin arbeitete sich dabei durch Funde und nutzte auch Inspirationen von entsprechenden Events. Die darin enthaltenen Anleitungen sind übrigens gut nachflechtbar.

Wenn dich historische Flechtkunst interessiert, die Bücher zahlen sich aus.

Knastschwester

Ab und zu – wenn du ein Mitbewohner von pelzigen Geschöpfen bist – wirst du auch den Besuch beim Tierarzt erledigen. Begeistert ist wohl keine von ihnen 😉 aber hey – das sind wir doch auch nicht.

Hier mal ein kleines Up-Date meiner Carry, der der heutige Weg nicht erspart blieb und zurück ging es dann mit Augentropfen für ihr beleidigtes Auge.

Wie geht es denn deiner Mieze beim Tierarzt? Wir haben jetzt eine gaaanz liebe Tierärztin, bei der sich die Kleine wohl fühlt und wo sie schon die ganze Praxis erkunden war. Neugier ist eine Mietze 🙂

Wie kannst du „lebendig erzählen“?

Es ist keine Kunst Geschichten „lebendig zu erzählen“, es ist vielmehr ein Handwerk, das sich erlernen lässt.
Wichtig ist hier vor allem eines – erzähle so, dass derjenige, der es liest, sich mitgenommen fühlt.

Oft reicht es vollkommen aus, einen Satz oder Absatz auszuschmücken, „schillernder“ und „farbiger“ zu gestalten.
Es ist immer einfacher, etwas als Beispiel zu haben.

Nehmen wir drei verschiedene Worte nach x-beliebiger Wahl:
Ruhe, See, strahlen

Bilde daraus einen einfachen Satz wie:
Er strahlte eine Ruhe aus, welche sie wie ein klarer See anzog.

Und nun formuliere daraus etwas „Größeres“, du kannst es auch auf mehrere Sätze aufteilen:

Er strahlte eine unglaubliche Ruhe aus, die sie ummantelte und festhielt. Dieses Gefühl erinnerte sie an eine Szene in ihrer Kindheit, als sie vor einem kleinen See stand und die klare, glatte Oberfläche betrachtete, die sie anzog.

Du kannst natürlich, wenn du das möchtest, auch diese Sätze ausbauen.
Der „Trick“ beim lebendig erzählen ist simpel gesagt, umschreibe etwas, verwende keine 08/15 Wörter, sondern werde klarer und deutlicher.

Nimm das Wort Baum und überleg dir, was du bei diesem Wort vor deinem inneren Auge hast. Bei mir wäre es ein verschneiter Nadelbaum oder eine Birke im Frühjahr auf einer schönen, offenen Wiese. Du siehst einen Baum vielleicht gefällt am Boden liegend oder als Weihnachtsbaum im Wohnzimmer stehen – vielleicht ist ein Baum für dich auch einfach ein kleiner Setzling oder etwas ganz anderes.
Wenn du lebendig schreiben willst, dann nutze die Macht der Worte und werde genauer – baue Texte und Sätze aus.

Probier mal folgende drei Worte:
* Heim, Schwester, sonnig
* Gefühl, Fluss, gläsern
* Unsterblichkeit, Vorstellung, abstrakt

Was zauberst du daraus?

Was haben Waldluft und der Blues mit einem Polarfuchs zu tun?

Hast du manchmal den „Blues“, wenn dir nichts mehr recht ist und du nur noch genervt bist?
Jeder von uns hat ihn manchmal – bei dem einen geht es vielleicht sogar in Richtung Depressionen, der andere hat dies vielleicht nur ab und zu, wenn etwas schief läuft und gerade wir Frauen benötigen manchmal monatlich Unmengen an Schokolade, um den „Blues“ wieder loszuwerden.

Die Taktiken, damit umzugehen sind naturgegeben verschieden.
Der eine nutzt eine TV-Show, um sich darin zu verlieren, wir verspachteln vielleicht Unmengen an leckerem Vanilleeis oder gehen shoppen. Andere wie ich relaxen im Wald oder anderem natürlichen Umfeld.

Mein Weg ist da ein anderer – ich liebe den Wald und die darin verbundene Freiheit einmal weg von allem zu sein. Das Leben in einer Großstadt kann manchmal sehr anstrengend werden, vor allem, wenn man eigentlich ein Landei ist wie ich. Da ist ein Ausflug ins Grüne auch mal sehr wichtig und bringt einen wieder die nötige Ruhe ins Herz.

Warst du schon mal nachts im Wald spazieren? Gut, mich hat gestern ein heftiger Regenguss dabei erwischt und ich war schlussendlich nass bis auf die Haut – aber dafür durfte ich den Duft „Petrichor“ genießen, den der Waldboden nach einem Regen schenkt, wenn zuvor eine Hitzewelle vorhanden war.
Mitten im Wald entdeckte ich eine kleine Wiese – auf der leider der Vollmond nicht zu sehen war, dank der dicken Regenwolken 🙂 aber das machte nichts. Ganz im Gegenteil durfte ich dabei die diesigen Nebelwolken genießen, die über den Baumwipfeln hingen, die wenigen Nachtvögel, die schrien, gaben allem einen herrlichen Sound von Frieden und vollkommener Entspannung.

Wenn du das noch nie in deinem Leben gemacht hast – ich kann dir nur empfehlen, probier es aus. Nimm aber eine Taschenlampe oder Ähnliches mit, wenn du die Wege nicht kennst, sonst geht es dir wie mir gestern und du stehst mitten im grünen Gemüse und hast keine Ahnung, wie du da eigentlich hingekommen bist …

So ganz auf sich selbst zurückgeworfen, in einem wunderschönen, natürlichen Umfeld, kannst du dich mit Fragen beschäftigen, die dir sonst keine Lösung erlauben, weil es schlichtweg einfach zu laut ist oder du keine Ruhe hast, um an einer Lösung einer bestimmen Problematik zu arbeiten.
Das tat ich gestern auch und erhielt dabei Antworten, mit denen ich nie im Leben gerechnet hätte. Ganz nebenbei ist es auch eine Möglichkeit, um neue Figuren für deine Geschichten zu finden – und ich habe einen „Polarfuchs“ dabei entdeckt, der sich unbedingt als Teil einer Geschichte zeigen möchte. Da diese nicht nur wunderschön sind, sondern auch in Island ihr Zuhause haben, wäre das eine interessante Idee, eine entsprechende Geschichte für den Polarfuchs zu schaffen …

Wie entspannst du dich, wenn du den Blues hast?

Spürst du die Macht der Stimme?

Kennst du die Macht der Stimme?
Natürlich können wir die Stimme trainieren, Sprachtraining absolvieren und vieles mehr, aber es gibt einzelne Menschen, die von Natur aus über eine ganz besondere Stimme verfügen.

Ein Freund von mir gehört dazu. Wenn er spricht, hat man das Gefühl, sich bei ihm geborgen und sicher zu fühlen. Diese Stimme kann unglaubliche Gänsehaut verursachen und vieles mehr – kurzerhand, seine Stimme ist einfach zum Niederknien. Er hat nie dafür geübt oder trainiert – seit ich ihn kenne, hat er es einfach in sich – und wichtig dazu zu sagen ist, dass er diese Gabe nicht missbraucht – ganz im Gegenteil!

Ich gehöre nicht in diese „Kategorie“ und etwas Derartiges hab ich auch bei keinem anderen bisher erlebt – aber wenn du einmal jemanden sprechen hörst, der über eine ähnliche Art verfügt, dann spürst du es, du fühlst es.

In manchen Märchen und Sagen gibt es Figuren, die über eine Stimme verfügen, mit denen sie sich alles erobern können ohne große Mühe aufzuwenden. Eine Stimme, die Wände einstürzen lassen kann, die ein Weltreich erobern könnte oder die einfach nur ein gutes Händchen für Tiere ermöglicht.
Die Macht der Stimme kann vieles ermöglichen und verändern. Wir hören Stimmen tagtäglich, sei es im Radio, TV, Podcats oder auch im direkten Gespräch. Es ist eine ganz besondere Gabe, die solche Menschen tragen – auch wenn sie dies vielleicht selbst nicht einmal wissen.

Die Macht der Stimme kann uns verzaubern, entzücken oder verängstigen – eines ist gewiss, keine Stimme ist gleich.
Lassen wir uns verzaubern davon, wie in unseren Kindertagen und freuen wir uns, wenn wir eine solch ungewöhnliche Stimme vernehmen dürfen. Denn sie ist etwas Besonderes – genauso wie der Mensch, zu dem sie gehört.

Kennst du so jemanden Besonderen?

schreiten wir voran, entwickeln wir uns weiter …

Heute einmal etwas ganz Neues von meiner Seite her … die Aufnahme ist vielleicht nicht die Beste, aber sie kann dir mal einen Eindruck von meiner Stimme vermitteln 😉
Einfach, weil ich nicht über das passende Equipment verfüge, so muss halt das Diktaphon meines Handy dafür herhalten ….

Manchmal spüren wir, es ist Zeit für den nächsten Schritt im Leben. Ich arbeite derzeit in einem Callcenter und helfe dabei in beratender Tätigkeit – bin quasi eine Art „Problemlöser“.
In letzter Zeit höre ich immer wieder, ich hätte doch eine wundervolle, beruhigende Stimme und merke selbst, dass ich es schaffe, sogar die aufgeregtesten Gemüter zu beruhigen.
Treten manche Dinge gehäuft im Leben auf, so können sie durchaus als Zeichen zu werten sein. In meinem Fall sehe ich es als Hinweis mehr mit meiner Stimme zu machen. Wer weiß heute schon, was sich daraus entwickeln wird?

Lass mich mal deine Meinung dazu hören oder lesen 😉

Magst du Märchen?

Die meisten von uns haben ein ganz bestimmtes Lieblingsmärchen. Verrate mir doch, welches ist dein Lieblingsmärchen?

Diese schönen Geschichten lernen wir bereits in frühesten Kindertagen kennen. Als ich noch klein war, liebte ich die tschechischen Versionen der Märchen, die heute manchmal noch zu finden sind.
Es sind häufig wunderschöne Märchen aus alten Tagen, in denen wir noch träumen dürfen. Disney hat die Neuverfilmungen von Märchen fast schon wie ein Geschäft aufgezogen – mir etwas zu kommerziell, denn ich mag lieber die alten, charmanten Märchenfilme – aber Geschmäcker sind glücklicherweise verschieden. 🙂

Gehen wir den Märchen ein klein wenig auf den Grund, so finden wir manchmal sogar den Kern einer alten Geschichte, etwas Zauberhaftes oder Gruseliges darin, das Schreiberlinge wie die Gebrüder Grimm schlichtweg entsorgten.
Beispielsweise war Rotkäppchen einst alles andere als kindertauglich, denn der ach so pöse Wolf wollte sie nicht nur fressen. In manchen Varianten geht Rotkäppchen auf eine der alten Werwolfsgeschichten zurück – und wie wir wissen, sind Werwölfe mit Vorsicht zu genießen.
Schneewittchen wiederum beruht auf einer Adelstochter, die aus ihrem Heim entlaufen war und schlussendlich bei 7 Bergleuten unterkam.
In anderen Märchen findest du alte Gottheiten, beispielsweise war „Frau Holle“ ursprünglich Huld, die Holde oder einfach auch nur Holle, die germanische Erd- und Himmelsgöttin.

Viele Märchen tragen einen wahren Kern in sich, der mit der Zeit jedoch gründlich ausgeschmückt wurde. Mach dir mal den Spaß und recherchier selbst ein wenig nach, wenn es dich interessiert.

Auch Märchen sind ein Teil unserer Geschichte, ein Teil unserer Wurzeln und Ahnen, durch die wir heute das geworden sind, was wir nun sind und es ist immer spannend ein wenig in den alten Zeiten zu suchen und zu graben – wer weiß heute schon, was wir dort noch finden werden …

Welches ist dein Lieblingsmärchen und warum gerade dieses?

der nächste Entwicklungsschritt

Wir können uns alle nur dann weiterentwickeln, wenn wir ab und zu innehalten, zurückblicken und sehen, was haben wir gut oder schlecht gemacht, wo haben wir etwas gelernt und wo hätten wir mehr Geduld benötigt. An manchen Themen verlieren wir mit der Zeit das Interesse, dafür entstehen andere Bereiche, die uns faszinieren.

Lass dich überraschen, wie dies auf meinen Blog zutreffen wird 🙂

Meine Muse sagte einmal:
Zur Weiterentwicklung gehst du 3 Schritte vor und dann 2 Schritte zurück. Halte inne und betrachte, wie du im Leben weitergekommen bist. Dann erst, gehst du die nächsten 3 Schritte vorwärts.

Anfangs begriff ich nicht genau, was meinte meine Muse damit, dann verstand ich und wusste, das trifft nicht nur auf mich zu, sondern auch auf andere Themen wie den Blog. Das Leben steckt schließlich voller Überraschungen.

Wie hat sich dein Blog entwickelt, seit du ihn führst? Hast du schon mal einen „Frühjahrsputz“ gemacht und ihm neue Strukturen verpasst?