Welche Projekte verfolgst du im Moment? – What projects are you pursuing at the moment?

Du hast nun einen kleinen Einblick in die Projekte, die derzeit meine Zeit in Anspruch nehmen. Ich habe dabei Hilfe von verschiedenen Menschen, die mir zur Seite stehen, mich inspirieren und beraten. Einige davon kenne ich persönlich, mit anderen schreibe ich.

Wie steht es um dich und deine Projekte? Woran arbeitest du im Augenblick?
Ist es ein Buch, das du schreibst? Bist du dabei eine Sprache zu lernen oder kümmerst du dich um etwas ganz anderes?

Unter euch gibt es Menschen, die großartige Fotos schießen, fantastische Texte hervorbringen oder einfach nur ein goldenes Herz haben.

Erzähl doch mal, was bewegt dich im Augenblick?

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You now have a small insight into the projects that currently take up my time. I have the help of different people who help me, inspire and advise me. Some of them I know personally, others I write with.

What about you and your projects? What are you working on at the moment?
Is it a book you are writing? Are you learning a language or are you taking care of something completely different?

Among you, some people take great photos, produce fantastic texts or just have a golden heart.

Tell me, what moves you right now?

Freud und Leid für deinen Teddybären – was schenkst du ihm? – Pleasure and sorrow for your teddy bear – what do you give him?

Nachdem wir jetzt soweit sind, dass wir die wichtigsten Basics für den Teddybären haben, braucht er eine Aufgabe oder eine Situation, die ihn in seine Abenteuer stürzen lassen.

Doch was wollen wir machen? Was soll er bekommen? Willst du eine „klassische“ Situation oder etwas Ausgefallenes?

Überleg dir, was dir als Erstes einfällt und nimm genau diese Situation für den Teddybären. Ob dies eine Suche ist oder einfach nur der Wunsch nach einem Abenteuer, spielt hier vorerst keine Rolle.

Nehmen wir meinen Teddy. Er ist in der freien Natur, wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen. Wie kommt er an diesen Platz? Nehmen wir ihm die Erinnerung daran und es gibt einen guten Anfang für seine Geschichte.
Teddy ist also auf der Suche danach, wie er an diese Stelle kam.

Was machst du mit deinem Teddybären?

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Now that we are ready to have the most important basics for the teddy bear, he needs a task or a situation that will let him plunge into his adventures.

But what do we want to do? What should he get? Do you want a „classic“ situation or something out of the ordinary?

Think about what comes to your mind first and take exactly this situation for the teddy bear. Whether this is a search or just the desire for an adventure, doesn’t matter for the time being.

Let’s take my teddy bear. He is in the open nature, where fox and hare say goodnight to each other. How does he get to this place? Let’s take away his memory and there will be a good start for his story.
So Teddy is looking for how he got there.

What are you doing with your teddy bear?

Wer fordert deinen Teddy heraus? – Who’s challenging your teddy bear?

Gizmo … Nachbars Kater – Neighbour’s tomcat
Copyright – (meine Nachbarin – my neighbour)

Der Teddybär hat nun die wichtigsten Dinge, die er braucht, um in sein Leben zu steigen.

Doch was benötigt eine gute Geschichte noch?

Jeder Hauptcharakter einer Story hat einen Gegenspieler, der ihn (heraus)fordert. Ist dein Teddy also der wichtigste Charakter, dann kann er ein anderes Plüschtier als Gegner haben oder es ist ein anderes Tier wie eine Katze. Diese gehören ja nicht ohne Grund eines der beliebtesten Haustiere.
Aber es gibt auch viele Freigänger, die es im Leben nicht immer leicht haben.

In meinem Umfeld lebt ein wundervoller Kater namens Gizmo. Etwas eigenwillig, aber eine treue Seele mit einem Herzen aus Gold und eine Samtpfote in den besten Jahren. Die erste Zeit seines Lebens verbrachte er in einem Katzenheim, bis er in sein neues Zuhause bei meiner Nachbarin und ihren Kinder einzog.

Die Frage ist also, was könnte er erzählen? Wäre er clever wie ein klassischer Reineke Fuchs in den klassischen Märchen?

So bekommt der Teddy einen interessanten Counterpart.

Was ist dein Gegenspieler? Und warum gerade dieser?

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The teddy bear now has the most important things he needs to get into his life.

But what else does a good story need?

Every main character of a story has an opponent who challenges him. So if your teddy is the most important character, then he can have another stuffed animal as his opponent or it’s another animal like a cat. They belong to one of the most popular pets for a reason.
But many outdoor pets don’t always have it easy in life.

In my environment lives a wonderful tomcat named Gizmo. Somewhat idiosyncratic, but a faithful soul with a heart of gold and a velvet paw in the best years. He spent the first part of his life in a cat home until he moved into his new home with my neighbor and her children.

So the question is, what could he say? Would he be as clever as a classic Reineke fox in classic fairy tales?

So the teddy gets an interesting counterpart.

What is your opponent? And why this one?

erlaube deinem Teddy zu leben – allow your teddy to live

Teddy

Wenn du den Teddybären als neuen Hauptcharakter ausgesucht hast, fehlen dir vor allem zwei Punkte, um eine Geschichte zu beginnen:

Wo soll sie spielen und was sind seine wichtigsten Charakterzüge?

Es ist eine süße Idee den Teddy als Hauptcharakter heranzuziehen. Geliebt von Kindern und geschätzt von Erwachsenen, haben die meisten eine gewisse Verbindung zu ihm aufgebaut.
Doch wie soll er werden? Wie soll er sein?
Die meisten Figuren in einer Geschichte verfügen über gewisse Charakterzüge, die sie prägen und die ihnen helfen ihre Abenteuer zu bestehen.
Welche Charakterzüge sollte er für dich haben?

Charakterzüge

Nimm eine Person, die dir viel bedeutet. Über welche besonders hervorstechenden Charakterzüge und Eigenschaften verfügt diese Person? Nimm genau diese und lege sie auf den Teddy um.

Für mich ist es meine Muse, die mir viel bedeutet, ein interessanter Mensch mit Ecken und Kanten, aber jemand, zu dem ich auch aufschauen kann. Jemand mit einer eigenen Meinung, die auch vertreten wird – aber zugleich auch jemand, der immer da ist, wenn er gebraucht wird.

Wie würde mein Teddybär also sein?
Er hätte ein starkes Herz, das immer wieder herausgefordert wird. Eine eigene Meinung, die er auch vertritt – obwohl es für ihn nicht unbedingt immer gut enden mag und wenn er ein Wesen sieht, das in Not ist, hört er auf sein Herz und fragt sich, wie kann er dem Wesen helfen?

Wie würdest du diese Eigenschaften auf deinen Teddy umlegen?

Wo spielt die Geschichte?

Wo lebst du? Könntest du dir die Location als Hintergrund für deinen Teddybären vorstellen?
Mach ein kleines Experiment – nimm das, wo du jetzt lebst, und wähle das exakte Gegenteil davon. Es spielt keine Rolle, ob du es kennst oder nicht – ob es real existiert oder nicht.

Ich lebe in Wien, einer Millionenstadt, die jetzt schon wieder mehr Einwohner hat, als um 1900 herum. Der Platz wird immer enger und die Grünflächen sind gerade in der warmen Zeit vollkommen überrannt.
Meinen Teddy würde ich mitten ins Nirgendwo setzen, in eine Landschaft wo sich „Fuchs und Hase Gute-Nacht“ sagen. Weg von den Menschen und hin wo noch die Eulen in der Nacht rufen. Wo die Sterne nicht vom Feinstaub der Großstadt verdeckt sind und wo nicht den ganzen Tag über Baulärm die Ruhe stört.
Der Teddy wäre in einer ruhigen, stillen Umgebung, wer weiß, vielleicht trifft er dort sogar Feen, Elfen und andere Naturgeister 😉

Wohin würdest du deinen Teddy setzen?

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If you’ve chosen the Teddy Bear as your new main character, you’re missing two points to start a story:

Where should it play and what are its main character traits?

It’s a sweet idea to use the teddy bear as the main character. Loved by children and appreciated by adults, most have established a certain connection with him.
But how should he become? What should he be like?
Most characters in a story have certain character traits that shape them and help them survive their adventures.
What character traits should he have for you?

Character Traits

Take a person who means a lot to you. What are this person’s outstanding traits and qualities? Take them and put them on the teddy bear.

For me, it’s my muse who means a lot to me, an interesting person with rough edges, but someone I can look up to. Someone with his own opinion, who is also represented – but at the same time someone who is always there when he is needed.

So what would my teddy bear be like?
He would have a strong heart that is always challenged. An own opinion, which he also holds – although it may not always end well for him and when he sees a being in need, he listens to his heart and asks himself, how can he help the being?

How would you put these qualities on your teddy bear?

Where does the story take place?

Where do you live? Could you imagine the location as a background for your teddy bear?
Do a little experiment – take where you live now and choose the exact opposite. It doesn’t matter whether you know it or not – whether it exists or not.

I live in Vienna, a city of millions that already has more inhabitants than around 1900. The square becomes narrower and narrower and the green spaces are completely overrun, especially in warm times.
I would put my teddy bear in the middle of nowhere, in a landscape where „fox and hare say goodnight“. Away from the people and where the owls still call in the night. Where the stars are not covered by the fine dust of the big city and where the silence is not disturbed by construction noise all day long.
The teddy would be in a quiet, quiet environment, who knows, maybe he even meets fairies, elves and other nature spirits there 😉

Where would you put your teddy bear?

der Teddybär und seine Geschichte – the teddy and his story

Vor Jahren bekam ich einen Teddybären von meinem jetzigen Gatten geschenkt. Ein schönes Stofftier, das mir einfach nur Freude machen sollte. Nach wie vor ist er einer meiner liebsten „Hausgenossen“.
Teddybären sind wundervolle Gefährten für Kinder, aber auch für Erwachsene. Betrachten wir die Geschichte, so stehen sie für weitaus mehr.
So sind sie nach dem amerikanischen Präsidenten „Theodore Roosevelt“ benannt, der unter anderem auch den Grundstein für all die großartigen Nationalparks in den USA legte. Wer weiß, ob es sie ohne diesen Präsidenten überhaupt gäbe.

Ein Teddybär kann ein wunderbares Mittel sein, wenn niemand anderer da ist, der zuhören mag. Kinder lieben diese Stoffwesen nicht ohne Grund.

Mach einmal ein kleines Experiment:
Nimm einen Teddy, den du in der Nähe hast und stell dir vor, das wäre die Hauptfigur in einer deiner Geschichten.
Wie ist er?
Ist er lieb und kuschelig?
Ist er ein großartiger Kamerad?
Ist der Teddy vielleicht ein Monster, das aus verschiedenen Gründen bislang nichts tun konnte?
Oder ist er einfach nur ein alter Nörgler?

Sieh dir den Teddybären an und überleg dir, was er sein könnte. Nimm das, was du in ihm siehst und stell dir daraus eine eigene Welt zusammen. Wohin setzt du ihn?
Ist er „Star“ in einem Kinderzimmer oder will er die Bühnen der Welt erobern?
Bleibt er ein Stoffbär oder bekommt er von dir ein ganz anderes Aussehen?

Kommst du an eine Schreibblockade, versuch doch einmal diese Methode. Der Teddybär kann vieles sein – finde heraus, was er ist und du hast eine Idee, wie du deine Schreibblockade überwinden kannst.

Was findest du, wäre ein weiteres geeignetes Mittel aus deinem eigenen Umfeld?

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Years ago, my present husband gave me a teddy bear. A beautiful stuffed animal, which should make me simply an only joy. He is still one of my favorite „housemates“.
Teddy bears are wonderful companions for children, but also adults. If we look at the story, they stand for much more.
They are named after the American President „Theodore Roosevelt“, who laid the foundation for all the great national parks in the USA. Who knows if they would even exist without this president.

A teddy bear can be a wonderful tool when there is no one else to listen. Children don’t love these creatures without reason.

Do a little experiment:
Take a teddy bear you have nearby and imagine what would be the main character in one of your stories.
What is he like?
Is he sweet and cuddly?
Is he a great comrade?
Is the teddy bear perhaps a monster that hasn’t been able to do anything yet for a variety of reasons?
Or is he just an old whinger?

Look at the teddy bear and think about what he could be. Take what you see in him and make your world out of it. Where do you put him?
Is he a „star“ in a nursery or does he want to conquer the stages of the world?
Will he remain a rag bear or will he get a completely different look from you?

If you come across a writer’s block, try this method. The teddy bear can be many things – find out what it is and you have an idea how to overcome your writer’s block.

What do you think would be another suitable tool for your environment?

Die Sache mit dem Klappentext – wie geht es dir damit? Worauf legst du Wert? – The blurb thing – how are you doing with it? What do you value?

Abgesehen vom Aspekt der Covergestaltung ist der naheliegendste Aspekt die Gestaltung des Klappentextes.

Gehe ich nach mir selbst, dann sollte der Klappentext ansprechend, kurz und kompakt sagen, worum es im Buch geht, aber nicht zu viel verraten.
Nun, das ist leichter gesagt, als getan. Denk an dich selbst. Du stehst in einer Buchhandlung und hältst ein Buch in der Hand, dessen Cover ansprechend wirkt. Du überlegst dir, es zu kaufen, und liest den Klappentext.
Noch bevor du damit fertig bist, stellst du es zurück ins Regal und greifst nach dem nächsten Buch.

Meiner Meinung nach gibt es gewisse Aspekte, die ein guter Klappentext beinhalten sollte:

Aufmerksamkeit

  • kurz und kompakt, worum geht es?
    Interesse
  • aus der Kürze, womit lässt sich das Interesse festigen?
    Neugierde
  • wie geht es im Buch weiter?
    Zugreifen und lesen
  • wollen wir das nicht erreichen, wenn wir schreiben?

Klappentexte sind nichts anderes als Werbung für das Werk in deiner Hand.
Denk einmal daran, wie oft du online nach einem guten Buch suchst. Es gibt so viele geniale Buchrezensions-Blogs. Daher mal die Frage an euch:
Wonach entscheidet ihr, welches Buch ihr rezensiert? Wonach geht ihr? Ist es wirklich nur Glückssache oder habt ihr gewisse Kriterien?

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Apart from the aspect of the cover design, the most obvious aspect is the design of the flap text.

If I go after myself, then the flap text should be appealing, short and compact, saying what the book is about, but not giving away too much.
Well, that’s easier said than done. Think of yourself. You’re standing in a bookstore holding a book whose cover is appealing. You think about buying it and read the blurb.
Before you’re done with it, you put it back on the shelf and grab the next book.

In my opinion, there are certain aspects that a good blurb should include:

Attention

  • short and compact, what’s it all about?
    Interest
  • from the brevity, how can the interest be consolidated?
    Curiosity
  • what happens in the book?
    Access and read
  • isn’t that what we want to achieve by writing?

Flap texts are nothing more than advertising for the work in your hand.
Just think how often you search online for a good book. There are so many ingenious book review blogs. Hence the question to you:
What do you decide which book to review? What are you going to do? Is it just a matter of luck or do you have certain criteria?

Hat deine Werk eine Stimme? – Does your work have a voice?

War es früher einfacher oder schwerer ein Buch auf den „Markt“ zu bringen? Anders war es in jedem Fall.

Wer damit anfängt Bücher zu schreiben – auch wenn er nicht beabsichtigt sie zu veröffentlichen – wird früher oder später zu jenem Punkt gelangen, wo er/sie sich überlegt, wie er sein Werk bekannter machen kann um Leser/Käufer anzulocken.

Vielen fällt es sehr schwer für sich selbst zu werben, wir sind es einfach nicht gewohnt das richtige Mittelmaß zu finden. So finden sich viele entweder im Bereich, wo sie sich gar nicht trauen oder überschwänglich allen mit ihrem Buch auf die Nerven gehen.

Es gehört ein gutes Maß Selbstüberwindung für viele dazu, mit dem „Werben“ überhaupt zu beginnen. Es ist wie beim Bewerben für einen Job, nichts, das wir nicht lernen können.

Bedenken wir dabei aber auch, es ist nicht einfach über den eigenen Schatten zu springen.

Vielfach spielt gewiss der Bereich mit rein, wo und wie wir aufgewachsen sind. Trauen wir uns vieles zu oder halten wir uns lieber zurück? Sind wir lieber die graue Maus im Hintergrund oder stehen wir lieber im Rampenlicht? Menschen sind sehr verschieden. Zum Glück sind wir es!

Ob du nun Social Media wählst, bloggst oder dich zu Lesungen in Buchhandlungen setzt – es kommt vor allem auf dich selbst an, WIE du für dein Werk wirbst und ob du dies überhaupt tust.

Wie gehst du diesen Aspekt an, wenn du veröffentlichst? Bist du eher zurückhaltend oder forsch? Gehst du stark nach außen oder ist dir der ruhige Ort lieber? Bedenke, du bist du – und nicht jemand anderer!

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Was it easier or harder in the past to bring a book to the „market“? It was different in every case.

Whoever starts to write books – even if he doesn’t intend to publish them – will sooner or later reach the point where he/she thinks about how to make his/her work better known to attract readers/buyers.

Many people find it very difficult to advertise for themselves, we are simply not used to finding the right mediocrity. So many find themselves either in the area, where they don’t dare at all or exuberantly get on everyone’s nerves with their book.

It takes a good deal of self-overcoming for many to start „advertising“ at all. It’s like applying for a job, nothing we can’t learn.

But let us also remember that it is not easy to jump over one’s own shadow.

In many cases, the area of where and how we grew up certainly plays a role. Do we dare to do a lot or do we prefer to hold back? Do we rather be the grey mouse in the background or do we rather stand in the spotlight? People are very different. Fortunately, we are!

Whether you choose social media, blog or read in bookshops – it’s all up to you how you promote your work and whether you do it at all.

How do you approach this aspect when you publish? Are you more reserved or brash? Do you go out strongly or do you prefer a quiet place? Remember, you are you – and not someone else!

Der Werdegang deiner Geschichte – The career of your story

Schreibst du vor allem für dich selber oder beabsichtigst du etwas anderes damit?
Möchtest du deine Geschichte veröffentlichen und vielleicht mehr?

Oft entwickeln sich diese Dinge im Lauf der Zeit beim Schreiben von selber. Manchmal wissen wir das bereits vorher.

Es spielt dabei keine Rolle ob du eines Tages als Schreiberling von deinen Werken leben möchtest, oder sie ala long einfach nur verborgen hältst, weil du glaubst, sie für dich zu behalten ist das bessere. Das spielt hier keine Rolle.

Im Lauf der Jahre, in denen sich schreibe, haben sich einige Punkte herauskristallisiert, die du vielleicht für dich auch ganz gut umsetzen und nutzen kannst:

  1. Warum schreibst du überhaupt? Warum willst du ein fertiges Buch in Händen halten?
  2. Für wen schreibst du? Ist es nur für dich, für die breite Öffentlichkeit oder schlichtweg für eine ganz bestimmte Person?
  3. Planst du dein Werk oder lässt du dich lieber überraschen?
  4. Wie arbeitest du an deinem Werk? Kannst du dir ausreichend Zeit im Alltag nehmen oder geschieht es „zwischendurch“?
  5. Ist es fertig, wie willst du es veröffentlichen? Oder lässt du das fertige Manuskript lieber im Kasten liegen? Wenn nicht, dann stellt sich die Frage der Art der Vermarktung.
  6. Wie willst du dein Werk vermarkten? Viele von uns tun sich schwer die eigenen Werke zu „bewerben“. Wie ist deine „Strategie“?

Es sind Fragen, die sich bei mir im Lauf der Jahre aufgetan haben. Ich stehe selber noch ziemlich am Anfang, aber ich habe Menschen gefunden, die mir helfen. Wie sieht es bei dir aus? Wo stehst du? Welche Fragen findest du selbst auch noch für wichtig?

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Do you write mainly for yourself or do you intend something else with it?
Do you want to publish your story and maybe more?

Often these things develop over time as you write. Sometimes we already know that.

It doesn’t matter if one day you want to live from your works as a writer, or if you just keep them hidden because you think keeping them for yourself is better. That doesn’t matter here.

In the years, in which you write, some points have crystallized out, which you can perhaps also convert and use quite well for yourself:

  1. Why do you write at all? Why do you want to hold a finished book in your hands?
  2. Who are you writing for? Is it just for you, for the general public or simply for a specific person?
  3. Do you plan your work or do you prefer to be surprised?
  4. How do you work on your work? Can you take enough time in everyday life or does it happen „in-between“?
  5. Is it finished, how do you want to publish it? Or would you rather leave the finished manuscript in the box? If not, then the question is how to market it.
  6. How do you want to market your work? Many of us find it difficult to „advertise“ our works. What is your „strategy“?

These are questions that have arisen for me over the years. I am still pretty much at the beginning myself, but I have found people who help me. What about you? Where do you stand? Which questions do you find important yourself?

was inspiriert dich? – what is inspiring to you?

Wir leben in einer Welt voller Einflüsse. Diese sind, natürlich, auch in deinen Texten und Geschichten zu finden – mal mehr und mal weniger.

Liest du beispielsweise gerne Sci-Fi, dann wirst du vermutlich auch eher zu dem Genre beim Schreiben tendieren. Magst du lieber historische Themen, dann wirst du dir beim Schreiben auch mit historischen Themen leichter tun.

Aber Inspiration geht weiter, als das reine Interesse.

Meine Schulzeit ist über 20 Jahre her. Ich las, seit ich denken kann. Mein erstes Buch aus der öffentlichen Bücherei war damals „der verhexte Besen“. Ich mag Geschichten um taffe Charaktere wie Alanna (die schwarze Stadt), liebte die Geschichten um die „Kinder aus Bullerbü“, entdeckte meine Liebe zur Serie „the magicians“ …. aber ich mag auch historische Themen wie „Vikings“, schwerere Literatur wie „der Wolkenatlas“.
Es spielt hier keine Rolle, wie historisch korrekt die Geschichten sind oder wie gut recherchiert sie sein mögen, sondern lediglich, wie sehr sie inspirieren können.

Auf diesem Blog verweise ich manchmal auf Geschichten/Serien/Filme, die mich inspirieren und die mich seit langem auf kreative Gedanken bringen.

Ein paar davon:

Babylon 5 und Babylon Crusade:
Die Geschichten sind gut durchdacht, die Handlung zieht sich wie ein roter Faden durch und im Endeffekt ist keiner wie es am Anfang wirkte.
Doch das Wichtigste an der Serie sind die Fragen, die sie mitunter aufwerfen und Zitate, die in allen Lebenslagen brauchbar sind.

Der Wolkenatlas:
Hier ist mitdenken gefragt. Es sind mehrere Zeitlinien, die miteinander verwoben sind. Leben, die miteinander verbunden sind über die Jahrhunderte hinweg. Abgesehen von den genialen Leistungen der Schauspieler galt die Geschichte über lange Zeit als unverfilmbar. Manches versteht man erst beim 5. Mal sehen. Mir gefällt vor allem „Old George“, aufgrund seiner Art, wie er einen zum Nachdenken bringt.
Zitat daraus: „Unsere Leben sind miteinander verwoben!“

Die schwarze Stadt und im Bann der Göttin:
Eine wundervolle Geschichte um eine junge Frau, die ihren eigenen Weg geht. Ein starker, weiblicher Charakter, der zeigt, wie viel Kraft es mitunter kostet, um vom Pfad des Erwünschten abzuweichen und welche „Belohnung“ schlussendlich auf einen wartet.

Vikings:
Historisch inspiriert – aber nicht historisch korrekt! Es ist einfach eine schöne Saga, die mitreißen kann, wenn man als Zuseher dies zulässt. Sie zeigt auf bildliche Weise eine Entwicklung in der Geschichte.
Hier wiederum ist insbesondere Floki der Liebling sehr vieler Zuseher, die sich die Serie nur noch wegen ihm ansehen.

the Magicians:
Diese Serie ist eine Art „Harry-Potter für Erwachsene“ und nicht kindgerecht! Aber sie bringt einen zum Nachdenken. Eine Serie, die das hinbekommt hat zumindest einen zweiten Blick verdient.

Natürlich gibt es noch anderes, das ich als inspirierend empfinde.

Was ist es bei dir? Was empfindest du als inspirierend aus Film und/oder Literatur?

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We live in a world full of influences. These are, of course, also to be found in your lyrics and stories – sometimes more and sometimes less.

For example, if you like to read Sci-Fi, then you will probably tend towards the genre of writing. If you prefer historical topics, then you will find it easier to write with historical topics.

But inspiration goes further than pure interest.

My school days are over 20 years ago. I’ve been reading since I can think. My first book from the public library was „The Hexed Broom“. I like stories about tough characters like Alanna (the black city), loved the stories about the „kids from Bullerbü“, discovered my love for the series „the magicians“ …. but I also like historical themes like „Vikings“ or heavier literature like „the cloud atlas“.

It doesn’t matter how historically correct the stories are or how well researched they may be, it just matters how much they can inspire.

On this blog, I sometimes refer to stories/series/movies that inspire me and that have long brought me to creative thinking.

A few of them:

Babylon 5 and Babylon Crusade:
The stories are well thought out, the plot runs like a red thread and in the end, there is no one as it seemed at the beginning.

But the most important thing about the series is the questions they sometimes raise and quotes that can be used in all situations.

The Cloud Atlas:
This is where thinking is called for. Several timelines are interwoven with each other. Lives that are connected over the centuries. Apart from the brilliant performances of the actors, the story was considered unfilmable for a long time. Some things are only understood when you see them 5 times. I especially like „Old George“ because of the way it makes you think.
Quote from it: „Our lives are interwoven!

The black city and under the spell of the goddess:
A wonderful story about a young woman who goes her way. A strong, feminine character who shows how much strength it sometimes takes to deviate from the path of what is desired and what „reward“ awaits you in the end.

Vikings:
Historically inspired – but not historically correct! It’s simply a beautiful saga that can carry you away if you as a viewer allow it. It shows pictorially a development in history.

Here again, Floki, in particular, is the favorite of many viewers who only watch the series because of him.

the Magicians:
This series is a kind of „Harry Potter for adults“ and not suitable for children! But it makes you think. A series that manages to do that deserves at least a second look.

Of course, there’s something else I find inspiring.

What is it with you? What do you find inspiring in film and/or literature?

Welches Cover findest du für deine Geschichte passend? – Which cover do you find suitable for your story?

Das richtige Coverfoto ist wie ein Mittel zur Werbung. Denk an dich selbst, wenn du Bücher kaufst. Wonach gehst du?

Vergleiche Coverbilder früherer Bücher mit denen heutiger Werke. Viele moderne Bücher sind mit aufwendigen Covers geschmückt, vieles davon sind wunderschöne Fotos oder Grafiken, die mitunter mehr versprechen, als der Inhalt hält.

Vor allem Selfpublisher stehen vor der Qual der Entscheidung, welche Art Cover sie nun wählen sollen um ein aufmerksames Publikum zu gewinnen.
Denk an jene Geschichte, die du mal gelesen hast und die dir am besten in Erinnerung geblieben ist. Du hast vielleicht noch das Cover im Kopf. Würdest du das Buch heute noch in die Hand nehmen, aufgrund des Covers?
Wäre es dein Buch, würdest du ein anderes Motiv wählen?

Stell dir vor, es ist DEIN Buch, was würdest du anders machen?

Ich habe die Coverwahl meiner Bücher bislang selbst getroffen und vieles aus dem Bauch heraus entschieden. Ob die Wahl die richtige war, kann ich nicht sagen. Aber sie erschien im Moment der Entscheidung als passend. Einiges würde ich anders machen, anderes gleich behalten.

Vor einiger Zeit las ich den Roman „Der Wind von Montana“, die Geschichte um eine Sheriff-Familie in Montana, ein wunderbares Buch. Es war ein Geschenk meiner Mutter und ich verschlang den Roman. Das Cover passte hervorragend, aber ich hätte mit Sicherheit ein anderes Motiv gewählt. Ein Gegenbeispiel dazu war „Inquisitor“ aus dem Warhammer-Universum. Das Cover hätte ein wenig mehr „Biss“ vertragen und mir war es dann doch ein wenig zu viel Warhammer, anstatt auf den Hauptcharakter wirklich einzugehen. Hier hätte ich gewiss ganz anders entschieden, obwohl das Cover gut gewählt war.

Wie sieht es bei dir aus? Welche zwei Beispiele würdest du wählen?

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The right cover photo is like a means of advertising. Think of yourself when you buy books. What are you going to do?

Compare cover images from earlier books with those of today. Many modern books are decorated with elaborate covers, many of which are beautiful photos or graphics that sometimes promise more than the content holds.

Self-publishers, in particular, are faced with the agony of deciding which type of cover to choose in order to attract an attentive audience.
Think of the story you’ve read and remembered best. Maybe you still have the cover in your head. Would you take the book into your hands today because of the cover?
If it were your book, would you choose a different motif?

Imagine it is YOUR book, what would you do differently?

I’ve chosen the cover of my books myself so far and decided a lot from my gut. I can’t say whether the choice was the right one. But it seemed appropriate at the moment of the decision. I would do some things differently, keep others the same.

Some time ago I read the novel „The Wind of Montana“, the story of a sheriff family in Montana, a wonderful book. It was a gift from my mother and I devoured the novel. The cover was a great fit, but I would certainly have chosen a different motif. A counterexample was „Inquisitor“ from the Warhammer universe. The cover would have taken a bit more „bite“ and it was a bit too much Warhammer for me instead of really going into the main character. Here I would certainly have decided quite differently, although the cover was well chosen.

How does it look with you? Which two examples would you choose?