Wenn die Welten durchlässig werden … When the worlds become permeable

Viele feiern alte Feste wie das Julfest, die Sommersonnenwende um den 20.-23. Juni. Manche sagen, in dieser Zeit werden die Welten durchlässiger und die Verbindungen stärker.

Wir blicken auf jahrtausendealte Traditionen des Geschichtenerzählens zurück. In den meisten Fällen waren es Barden oder Minnesänger oder männliche Erzähler aus den südlicher gelegeneren Gegenden wie Marokko. Der Norden Europas wartet hier mit einer „Spezialität“ auf, die mir in dieser Art bislang nicht untergekommen ist – die weiblichen Erzähler an den Höfen der skandinavischen Adeligen und Herrscher.

Gute Geschichten sollten so erzählt werden, dass sie das Herz berühren und in Erinnerung bleiben. Es sind Geschichten aus dem Hier und Jetzt, aber auch aus dem Einst oder aus Welten, die es so vielleicht noch gar nicht gibt und die du beim Schreiben selbst erst erschaffst.

Nicht jeder muss eine eigene Welt kreieren, aber wenn wir schreiben – wollen wir nicht das Herz des Lesers berühren?

Sieh in die Zeit zurück, betrachte, was die guten Erzähler ausmachte und denk an dich selbst. Willst du einer oder eine davon werden? Es ist nicht einfach und kostet Zeit, Kraft und Energie. Aber es ist wundervoll zu sehen, wenn die eigenen Texte andere dermassen berühren können, dass sie mit den Figuren mitfiebern und mitleiden.

Gelingt es dir, für den Leser die Welten „durchlässiger“ zu gestalten, dann bist du am besten Weg zu einem Leben als Barden – als Geschichtenerzähler.

Wie weit willst du in diese „Tradition“ des „alten“ Erzählers eintauchen und vielleicht auch selber eine/r werden?

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Many celebrate old festivals such as the Julfest, the summer solstice around 20-23 June. Some say that in this time the worlds become more permeable and the connections stronger.

We look back on the millennia-old traditions of storytelling. In most cases, it was bards or minstrels or male narrators from the more southern regions like Morocco. The north of Europe offers here a „specialty“ that I have never encountered before – the female narrators at the courts of the Scandinavian aristocrats and rulers.

Good stories should be told in such a way that they touch the heart and remain in memory. They are stories from the here and now, but also from the past or from worlds, which perhaps do not yet exist and which you create yourself while writing.

Not everyone has to create their own world, but when we write – don’t we want to touch the reader’s heart?

Look back in time, see what made the good storytellers and think of yourself. Do you want to become one or one of them? It’s not easy and it takes time, strength and energy. But it’s wonderful to see your own texts touching others so much that they are feverish and suffer from the characters.

If you succeed in making the worlds more permeable for the reader, then you are the best way to a life as bards – as storytellers.

How far do you want to dive into this „tradition“ of the „old“ narrator and perhaps become one yourself?

du und dein werk – blick über den Tellerrand hinaus – you and your work – looking outside the box

Vielfach sind „Kleinigkeiten“, die Auslöser für eine Geschichte oder eine Romanfigur, aus der später mitunter „Weltliteratur“ oder simple Unterhaltungslektüre entstehen kann.

Wann warst du das letzte Mal in einem Museum und hast Statuen, Bilder oder andere Werke betrachtet? Vor manchen Werken stehen wir mit staunenden Augen und wissen nicht, wie es gemeint ist, bei anderen ist im Augenblick des Betrachtens etwas da, das uns tief im Innersten berührt.

Erinnere dich an jenes Werk, das dich am meisten inspiriert hat. Weißt du noch, was es war?

In den nächsten Tagen wird es einen Beitrag geben, der genau solche Werke betrifft. Wenn du selbst ein kreativer Geist bist und etwas erschaffen hast (beispielsweise ein Gemälde oder eine Statue), dann kontaktiere mich. Ich brauche von dir ein Foto deines Werkes und ein paar Worte dazu.

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In many cases „trifles“ are the triggers for a story or a novel character, from which later „world literature“ or simple entertainment reading can emerge.

When was the last time you were in a museum and looked at statues, paintings or other works? In front of some works we stand with amazing eyes and don’t know how it is meant, in others, there is something in the moment of viewing that deeply touches us.

Remember the work that inspired you the most. Do you remember what it was?

In the next few days, there will be a contribution that concerns exactly such works. If you are a creative spirit yourself and have created something (a painting or a statue, for example), then contact me. I need a photo of your work and a few words.

du und dein Werk – die kreativen Köpfe … you and your work – the creative minds

Dieser Beitrag ist euer Platz, hier könnt ihr euch und eure Werke vorstellen. Du kannst dich auch später noch hier einfinden. Wenn du etwas vorstellen willst, dann melde dich bei mir und schreib mir eine Nachricht.

Je mehr, umso besser 😉 und umso schöner die Präsentation der Vielfalt.

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This post is your place, here you can introduce yourself and your works. You can also come here later. If you want to introduce something, contact me and write me a message.

The more, the better 😉 and the more beautiful the presentation of diversity.

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Titel:  Mixed Pickles
Sprache: deutsch
Verlag: story.one publishing – ISBN:978-3-99087-006-8
Genre: Moderne Prosa
Autor:
Lopadi 1958
Inhalt:
ein Gedicht und eine Fiktion aus 12 weiteren Kurzgeschichten aus meinem Leben – Geschichten aus dem Leben und meiner Kindheit am Land. Die Bandbreite reicht von aussergewöhnlichen Begegnungen bis hin zu, humorvollen, manchmal auch gruseligen Erzählungen aus dem Leben einer Frau, deren Geschichten es Wert sind aufgeschrieben zu werden, um sie für spätere Generationen zu erhalten.
online zu finden: www.lopadistory.com

„Mixed Pickles“ by LoPadi

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Titel:  Am Rand des Strömungsabrisses
Sprache: deutsch
Genre: Roman
Verlag: Bayer Verlag – ISBN: ISBN 978-3-9815359-3-8
Autor: Talianna / http://en.gravatar.com/thehighwaytales
Inhalt:
Mein Erstlingswerk. Ein Coming-Of-Age-Roman über die wütende, traumatisierte Jenny Korrenburr, die als Pilotin in die Konflikte ihrer Welt stürzt – und deren Kameraden sich immer wieder fragen, ob der Konflikt, in dem sie zum Einsatz kommen, oder der Konflikt tief in Jenny drin der schwerer zu lösende ist. Geschrieben habe ich es auf Deutsch, erschienen ist es als eBook, erhältlich bei Amazon, iTunes und Kobo.
online zu finden: http://thehighwaytales.wordpress.com und http://www.bayerverlag.de/bayerverlag-amra.html

“ Am Rand des Strömungsabrisses “ by Talianna Schmidt

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Titel: Schreiben als Weg
Sprache: deutsch
Genre: Sachbuch/Pampleth
Verlag: dzt am Entstehen – ISBN: kommt später 🙂
Autor: D.H.Ludwig / http://en.gravatar.com/openheartmantrablog
Inhalt:
Digitaler Konsum oder schöpferische Beschäftigung. Sie haben es in der Hand. Schreiben als Weg handelt vom Glück des Schreibens und zeigt Wege auf, wie Sie schreibend ihr Leben verbessern können,- und im besten Falle auch das Ihrer Leserschaft. Sie lernen, Ihren Schreibprozess tiefer zu reflektieren, verlieren die Angst vorm leeren Blatt, nehmen eigene Gedanken intensiver wahr, finden Zugang zu ungeahnten inneren Ressourcen und erweitern Ihre selbstgesteckten Grenzen. Übungen und Hinweise, führen zu packenden und unvergesslichen Texten.
Welchen Einfluss haben unsere vom Materialismus geprägten Weltbilder und Glaubenssätze? Was leistet Meditation für unser Leben und Schreiben? Schreiben als Weg ist ein Pamphlet für ein kreatives Leben, nebenher eine Abrechnung mit der toten, öden Welt des Materialismus und ein unverzichtbarer Ratgeber für Menschen, denen das Schreiben ein wesentlicher Teil Ihres Weges ist.
online zu finden: https://schreibrausch.com/

Autor: D.H.Ludwig

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Titel: Der Apparat
Sprache: deutsch
Genre: Kurzgeschichte
Verlag: dzt am Entstehen – ISBN: kommt später
Autor: Sonja Beckmann
Inhalt:
Jack hat Glück gehabt. Die Hölle des katholischen Waisenhauses hat er überlebt, ist glücklich verheiratet und beruflich erfolgreich. Doch nur die wenigsten können ihrer Vergangenheit entkommen und mit jedem Tag, den er seinen kleinen Sohn beschützen muss, nähert er sich seinem eigenen Abgrund.
Online zu finden: https://booksandcoffee.video.blog

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Titel: Trauer- und Kondolenzbuch zur Erinnerung an einen geliebten Menschen
Sprache: deutsch
Verlag: bod.de – ISBN: 9783748166924
Genre: Sachbuch/Lebenshilfe
Autor:
Ace Charon
Inhalt:
Trauer- und Kondolenzbücher helfen den Hinterbliebenen dabei, den Verlust eines geliebten Menschen zu verarbeiten.
Trauerbewältigung ist ein schmerzhafter Prozess. Er lässt sich linden, indem über den Verschiedenen reflektiert werden kann.
online zu finden: keine Online-Präsenz

for the english people – the book is translated:
Book of mourning and condolence – in memory to a beloved person ISBN: 9783748157113
Mourning and condolence books help the bereaved to cope with the loss of a loved one.
Dealing with bereavement is a painful process. It can be limed by reflecting on the different.

„Trauer- und Kondolenzbuch“ by Ace Charon

Über das Wetter lässt sich nicht streiten – ziehst du Sommer oder Winter vor? … You can’t argue about the weather – do you prefer summer or winter?

Spiegelfolie – mirror foil

Dieser Tage beschert vielen Menschen eine Gänsehaut, nicht weil sie frieren, sondern weil sie unter den hohen Temperaturen leiden.
Darunter sind beispielsweise ältere Personen oder Menschen mit Morbus-Crohn und anderen Erkrankungen.

Ob du zu den Sonnenhungrigen gehörst oder eher kühlere Temperaturen vorziehst, keiner kann das Wetter zu den eigenen Gunsten derart beeinflussen. Somit sind wir allesamt darauf angewiesen mit dem zu leben, was die Sonneneinstrahlung bringt.

Hitzegeplagte wissen oft nicht, wie sie der hohen Temperaturen Herr werden. Vorschläge gibt es viele, aber meistens sind die Ideen gleich.

Siehst du nach oben, weißt du, ob ich eher den Sommer oder den Winter vorziehe 😉

Dieses Jahr probiere ich Neues aus – nämlich Spiegelfolie. Sie ist in Baumärkten erhältlich und das Ergebnis ist links oben auf dem Foto zu sehen.

Ein weiterer Tipp, über den ich vor Jahren stolperte, sind kühlende Kleidungsstücke, die es inzwischen auf einzelnen Online-Märkten gibt.

Über die Jahre hinweg sammelten sich praxiserprobte Ideen, die ich in einem Buch zusammenfasste. Vielleicht ist es für den ein oder anderen unter euch eine Hilfe.

Hier findest du das Buch:

https://myskaldkonur.com/2018/11/14/das-hitze-hassbuch/

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These days many people get goosebumps, not because they are cold, but because they suffer from high temperatures.
These include, for example, older people or people with Crohn’s disease and other illnesses.

Whether you are sun-hungry or prefer cooler temperatures, no one can influence the weather in this way. So we are all dependent on living with what the sun brings.

Heat-stricken people often don’t know how to cope with the high temperatures. There are many suggestions, but mostly the ideas are the same.

If you look up, you know whether I prefer summer or winter 😉

This year I try something new – mirror foil. It is available in DIY stores and the result can be seen in the top left corner of the photo.

Another tip I stumbled across years ago is cooling garments that are now available at individual online markets.

Over the years, I collected ideas that have been tried and tested in practice and summarized them in a book. Maybe it will help some of you.

Here you find the book:

https://myskaldkonur.com/2018/11/14/das-hitze-hassbuch/

du und dein Werk – you and your work

Schreibst du selber gerade ein Buch oder hast eines fertig, auf das du stolz bist?

Ich den nächsten Wochen ist ein Beitrag geplant, in dem du es vorstellen kannst. Wir schreiben so unterschiedliche Werke in so verschiedenen Genre, dass es eine gute Idee ist, hier einmal auch die Bandbreite und Fülle zu zeigen.

Was ich dafür von dir brauche:

Erzähl mir von dir und einem Werk, es muss nicht viel sein, sollte aber das Herzstück beinhalten.
Welches Genre?
Welche Sprache?

Wenn du Interesse hast, dann schick mir eine Nachricht über den „Kontakt-Button“ in der Leiste oben.

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Are you writing a book yourself or have you finished one you’re proud of?

In the next few weeks, I’m planning a contribution in which you can introduce it. We write such different works in such different genres that it’s a good idea to show the breadth and depth here.

What I need from you:

Tell me about you and work, it doesn’t have to be much, but it should contain the heart.
Which genre?
What language?

If you are interested, then send me a message via the „contact button“ in the bar above.

Wie geht es dir, wenn du eine Weile nicht schreiben kannst? – How do you feel if you can’t write for a while?

Jeder von uns kennt Phasen, wo das, was er / sie gerne tut, in den Hintergrund rücken muss, weil andere Dinge aktuell wichtiger sind. Manchmal liegt es an einem neuen Job, an Überstunden, der Familie oder anderen Aspekten des Daseins.

Viele können aus unterschiedlichsten Verpflichtungen heraus nicht immer wie sie wollen und nehmen sich bewusst Auszeiten, um ihren Vorlieben nachgehen zu können.

Mir ist das Schreiben inzwischen sehr wichtig geworden. Komme ich aus verschiedensten Gründen nicht dazu, fühle ich mich leicht unrund und die Zufriedenheit lässt nach. Schreiben ist für mich ein Quell der Freude und gibt mir Lebenslust und Energie.

Wenn mir für einige Tage die Zeit fehlt, dann merke ich es sehr deutlich. Ich spüre Texte in mir, die rauswollen und so nutze ich jedes Fitzelchen Zeit, das ich finde, um Texte auf Papier zu bringen. Ich halte dann einen Packen Notizzettel in Händen und bemühe mich darum die Notizen in Einklang zu bringen.

Solche Zeiten können gründlich frustrieren. Sitze ich dann endlich wieder hinter der Tastatur, fühlt es sich an, als wäre ich wieder „nach Hause gekommen“.

Wie kommst du mit solchen „Durststrecken“ zurecht, wenn es deine „Lieblingsthemen“ betrifft?

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Each of us knows phases were what he/she likes to do has to move into the background because other things are currently more important. Sometimes it is because of a new job, overtime, family or other aspects of existence.

Many people are not always able to take the time they want out of various commitments and consciously take time out to pursue their preferences.

Writing has become very important to me. If I don’t get along for various reasons, I easily feel unrounded and the satisfaction decreases. Writing is a source of joy for me and gives me joy and energy.

When I lack the time for a few days, I notice it very clearly. I feel texts within me that want to get out and so I use every little bit of time I find to put texts on paper. I then hold a pack of notes in my hands and try to bring the notes into harmony.

Such times can be thoroughly frustrating. When I finally sit behind the keyboard again, it feels like I’ve „come home“ again.

How do you deal with such „dry spells“ when it comes to your „favorite topics“?

Strahlt deine Geschichte wie ein heller Stern? – Does your story shine like a bright star?

Wann hast du das letzte Mal einen Sternenhimmel betrachtet und dir überlegt, auf welchem der Sterne Leben sein könnte?
Einige der Sterne leuchten heller als andere, wir nehmen sie bewusster wahr und erfreuen uns ihres Anblicks selbst dann, wenn die anderen nicht zu sehen sind.
Sterne erzählen Geschichten!

Hat deine Geschichte das Zeug dazu, einer dieser Sterne zu werden?

Im Vorhinein kannst du das nur bedingt sagen. Es ist möglich im Fahrwasser eines „Trends“ zu schreiben – aber ein Trend endet auch einmal.
Nimm als Beispiel die „Twilight-Filme“. Sieh dir an, wie viele Vampirromane danach geschrieben und veröffentlicht wurden. Wie viele neue Vampirromane sind es jetzt?

Willst du wirklich einem Trend folgen, dann überleg dir gut, ob deine Geschichte das Licht dieses besonderen Sterns erreichen kann in einer Fülle von Sternen.
Das hat nichts damit zu tun ob deine Geschichte gut ist oder nicht. Vielmehr ist die Frage, wie viel andere auch die gleiche Art der Geschichten schreiben.

In letzter Zeit schrieb ich mit einigen Blogger, die noch nicht so recht wissen, was sie schreiben wollen und welches Genre ihnen liegt. Einem Trend zu folgen kann jedoch sehr leicht nach hinten los gehen.

Wie siehst du das?

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When was the last time you looked at a starry sky and thought about which of the stars might be life?
Some of the stars shine brighter than others, we perceive them more consciously and enjoy their sight even when the others cannot be seen.
Stars tell stories!

Does your story have what it takes to become one of these stars?

In advance, you can say that only conditionally. It is possible to write in the waters of a „trend“ – but a trend also ends once.
Take „Twilight movies“ as an example. Take a look at how many vampire novels were written and published afterward. How many new vampire novels are there now?

If you really want to follow a trend, think carefully about whether your story can reach the light of that particular star in an abundance of stars. It has nothing to do with whether your story is good or not. Rather the question is how many others also write the same kind of stories.

Lately, I’ve been writing with some bloggers who don’t really know what they want to write and what genre they like. However, following a trend can easily backfire.

How do you see that?

du und dein Buch -> trau dich …. you and your book -> dare you

meine bisherigen Werke – my previous works

Heute haben wir so viele Möglichkeiten ein Buch zu veröffentlichen. Es ist lediglich die Frage, traust du dich drüber oder eher nicht?
Ich verlege meine Bücher bislang als Selfpublisher. Daran ist nichts Schlechtes, hilft es doch auch, seine eigenen Schwächen zu erkennen. Wir sind nicht perfekt. Keiner von uns Schreiberlingen ist es. Mit jedem Buch lernen wir dazu und werden besser. Blicke ich auf meine ersten Bände zurück, weiß ich, was ich damals besser hätte machen können.

Ich hatte nur den Mut den Schritt zu gehen. Dir kann ich es nur empfehlen, geh ihn auch, wenn du ein fertiges Buch als Ziel hast.
Warum du veröffentlichen willst, ist vorerst zweitrangig!

Ein paar kleine Tipps, damit du den Mut finden kannst, und das „Projekt Buch“ dir nicht mehr wie ein gigantisches Monument erscheint.

  1. Du bist nicht perfekt.
    Egal, wie oft du über dein Manuskript drüber liest – rechne damit, es werden sich Fehler einschleichen. Vielfach bieten Lektoren ihre Hilfe an, aber vorerst reicht auch jemand, dem du vertraust, dass er oder sie drüber liest. Gib das Manuskript jemandem zu Gegenlesen und nimm konstruktive Kritik an.
  2. Vergiss dein Ego!
    Jeder kann scheitern oder für verrückt erklärt werden, aber hat das die großen Autoren davon abgehalten ihr Werk zu veröffentlichen? Mit Gegenwind wirst du rechnen müssen. Macht dir das Angst, dann wähle ein Pseudonym.
  3. Such dir Unterstützung.
    Bist du in allem perfekt? Wohl eher nicht. Lass dir ruhig bei den Fotos, gestalterischen Elementen und anderen Aspekten helfen. Du bist nicht alleine! Jeder, der veröffentlicht, hat irgendwann einmal angefangen und meist sind es die gleichen „Fehler“. Nimm als Beispiel Coverbilder. Bist du wirklich gut genug darin? Fühlst du die Harmonie des Covers und spürst du, wie es wirkt?
    Es muss kein Profi sein, ein Hobbyfotograf mit Freude am Fotografieren reicht aus 😉
  4. Ein Schritt nach dem anderen.
    Jeder Weg besteht aus Schritten, überspring sie nicht. Geh einen nach dem anderen! Überleg dir gut, wie die Reihenfolge sein soll/wird und dann geh den Weg. Das fertige Buch ist das Ziel. Aber spielt es eine Rolle, ob du erst das Covermotiv hast, dann das Buch schreibst und zuletzt das Format festlegst?
    Es liegt allein an dir, wie du es machen willst – aber wähle DEINEN Weg und dann geh ihn.

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Today we have so many possibilities to publish a book. It’s just the question, do you dare or not dare?
I publish my books as a self-publisher. There’s nothing wrong with that because it also helps to recognize your own weaknesses. We are not perfect. None of us writers are. With every book, we learn and get better. When I look back at my first volumes, I know what I could have done better back then.

I only had the courage to take the step. I can only recommend it to you, go it too if you have a finished book as your goal.
Why you want to publish is of secondary importance!

A few small tips so that you can find the courage and the „Project Book“ no longer seems like a gigantic monument to you.

  1. You are not perfect.
    No matter how often you read your manuscript – expect it, mistakes will creep in. Editors often offer their help, but someone you trust to read about it will do for the time being. Give the manuscript to someone to read and accept constructive criticism.
  2. Forget about your ego!
    Anyone can fail or be declared crazy, but has that stopped the great writers from publishing their way? You will have to reckon with headwinds. If that scares you, choose a pseudonym.
  3. seek support.
    Are you perfect in everything? Probably not. Accept help you with the photos, creative elements, and other aspects. You are not alone! Everyone who publishes has started at some point in time and mostly they are the same „mistakes“. Take cover pictures as an example. Are you really good enough at them? Do you feel the harmony of the cover and how it works?
    It doesn’t have to be a professional, a hobby photographer who enjoys taking pictures is enough 😉
  4. One step after the other.
    Every path consists of steps, do not skip them. Go one step at a time! Think carefully how the order should be/will be and then go the way. The finished book is the goal. But does it matter whether you first have the cover motif, then write the book and finally determine the format?
    It’s up to you how you want to do it – but choose YOUR way and then go it.

Erinnerungsbilder – memorial pictures

Hast du den Roman „die unendliche Geschichte“ von Michael Ende jemals gelesen?

In der zweiten Hälfte des Buches geht es darum, wie Bastian das „Land Phantasien“ wieder aufbaut. Eine der Szenen beschreibt einen unterirdischen Bereich, in dem unendlich viele Bilder lagern. Jedes dieser Bilder beinhaltet eine Erinnerung.

Emotionen tragen Bilder. Diese wiederum können in einem einzigen Moment festhalten, wofür du zum Beschreiben viele Seiten Papier benötigen würdest. Ein einziges Bild erzählt oft mehr als tausende von Worten.

Stell dir vor, du betrittst ein Gewölbe oder eine große Halle, vielleicht auch Katakomben oder eine alte, verlassen geglaubte Bergwerksmine und findest dort solche Erinnerungsbilder.
Sie sind Erinnerungen, die du greifen kannst. Manche von ihnen sind schöne, andere furchterregende, liebevolle oder welche, in denen große Wut eine Rolle spielt.

Nimm dir eines dieser Gemälde und betrachte es. Was siehst du darauf? Was spürst du, wenn du es betrachtest? Gibt es etwas, das dich daran berührt und das du erzählen willst?

Was siehst du darauf und was spürst du beim Betrachten?

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Did you ever read Michael Ende’s novel „The Neverending Story“?

The second half of the book is about how Bastian rebuilds „Land Fantasies“. One of the scenes describes a subterranean area in which an infinite number of pictures are stored. Each of these pictures contains a memory.

Emotions carry images. These, in turn, can capture in a single moment what you would need many pages of paper to describe. A single image often tells more than thousands of words.

Imagine you enter a vault or a large hall, perhaps catacombs or an old mine that was believed to be abandoned, and you find such memorabilia there.
They are memories that you can grasp. Some of them are beautiful, others fearsome, loving or some in which great anger plays a role.
Take one of these paintings and look at them. What do you see in it? What do you feel when you look at it? Is there something that touches you and that you want to tell?

What do you see on it and what do you feel when you look at it?

Schreiben und überarbeiten, wie arbeitest du? … Writing and reworking, how do you work?

Mit dem Fertigstellen einer Geschichte ist es nicht getan. Die erste Fassung ist meistens ein Rohentwurf, der in eine passende Form gebracht werden will.

Mein Rohentwurf landet meist für ein oder zwei Wochen in einer „Lade“ und wartet. In der Zwischenzeit schreibe ich andere Texte oder mache Pause vom Schreiben.
Nach dieser Zeit nehme ich mir den Text wieder vor und überarbeite ihn. Ich korrigiere Grammatik, Rechtschreibung und Stil. Gleichzeitig kümmer ich mich um unlogische Textpassagen, Wortwiederholungen oder andere Aspekte, die in einem guten Text stören.
Danach lege ich ihn wieder ein paar Tage auf Pause.

Abschließend folgt die letzte Überarbeitung. Hier kommen Feinheiten zum Tragen, ich lese den Text kritischer durch und füge Aspekte ein, die eine Szenerie anschaulicher beschreiben.

Es können auch Anhaltspunkte für eine gewisse Zeit sein. Beispielsweise „Gustav Adolfs Kriegsheer“, wenn du die Zeit des 30jährigen Krieges wählst oder „der alte Trenchcoat, wie ihn bereits ein altbekannter Detektiv gern trug“.

Zuletzt bitte ich meine Muse den Text kritisch zu lesen.

Erst danach halte ich ihn für bereit seine ersten, selbständigen Schritte zu gehen.

Wie hältst du es in diesem Zusammenhang?

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Completing a story isn’t enough. The first version is usually a rough draft that needs to be put into a suitable form.

My rough draft usually lands in a „drawer“ for one or two weeks and waits. In the meantime, I write other texts or take a break from writing.
After this time, I take the text back and revise it. I correct grammar, spelling, and style. At the same time, I take care of illogical text passages, word repetitions or other aspects that interfere with a good text.
After that, I take a break for a few days.

Finally, the last revision follows. This is where subtleties come into play, I read the text through more critically and insert aspects that describe a scenery more vividly.

They can also be clues for a certain period of time. For example „Gustav Adolf’s War Army“, if you choose the time of the 30-year war or „the old trench coat, as already a well-known detective liked to wear it“.

Finally, I ask my muse to read the text critically.

Only then do I consider him ready to take his first independent steps.

How do you see it in this context?