Wechsle die Perspektive – Change the perspective

Beim Schreiben wie im normalen Leben stößt du schon mal auf einen Punkt, wo du glauben magst, da geht nichts mehr, wo du anstehst, wo es einfach nicht mehr weitergehen mag.

Wenn ich schreibe und es geht nicht mehr weiter, dann ist es sinnvoll, auch mal den Text beiseitezulegen und an etwas anderem zu arbeiten. Dann greifst du irgendwann wieder zu dem Text und stellst erstaunt fest, dass du jetzt schreiben kannst, wo du zuvor gehangen bist.

Im Grunde hast du dir damit einfach nur die Möglichkeit gegeben, den eigenen Text aus einer anderen Perspektive anzusehen. Du hast die Perspektive gewechselt.

Eine andere Möglichkeit liegt darin, die Geschichte aus der Sicht einer anderen Figur zu betrachten.

Wie im realen Leben auch, ist es manchmal sinnvoll die eigene Perspektive zu lassen und zu überlegen, wie ein anderer die Dinge sehen würde. Das ist, natürlich, oft sehr schwer, aber es eröffnet eine Sichtweise, die wir sonst vielleicht nicht haben und nicht wahrnehmen.

Die ganzen Zeichnungen, die ich bislang eingestellt habe und wo andere noch folgen werden, sind eine gute Möglichkeit diesen Perspektivwechsel zu üben.

Probier es aus – was findest du heraus?

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When writing, as in ordinary life, you sometimes come across a point where you might think that nothing is going on, where you stand in line, where things can’t go on.

When I write, and it doesn’t go on, then it makes sense to put the text aside and work on something else. Then at some point, you reach back to the text and are surprised to find that you can now write where you were before.

You have simply allowed yourself to look at your text from a different perspective. You have changed the perspective.

Another possibility is to look at the story from the perspective of another character.

As in real life, it is sometimes useful to leave your perspective and think about how someone else would see things. This is, of course, often very difficult, but it opens up a view that we might otherwise not have and not perceive.

All the drawings I have made so far and where others will follow are an excellent opportunity to practice this change of perspective.

Try it out – what will you find out?

Bist du Landei oder Stadtkind? – Are you a country bumpkin or a city kid?

Eine Frage tauchte bei den Kommentaren auf, die ich recht interessant finde.
Bloggerin Geschichtentante: “ Wie kommst du auf die Idee von den Tauben von Wien zu erzählen?“

Das ist eine wirklich gute Frage, wie ich ehrlich zugeben muss. Warum ist Rudy eine Wiener Taube?

Dazu möchte ich hier auch mal ein wenig von mir selber erzählen.

Ich wurde in der Waldviertler Stadt „Allentsteig“ geboren und wuchs dort auch auf. Wer seinen Dienst beim Militär antritt, der weiß, dass dort auch der größte Truppenübungsplatz Europas zu finden ist. Manchmal, wenn die Nächte still waren, hörte ich die Panzer zu ihren Manövern fahren. Ich sah bereits als Kind den ein oder anderen Uniformierten. Mein Vater und mein Großvater arbeiteten dort.

Auf den Fotos oben sind zwei der Menschen abgebildet, die mir sehr wichtig waren, aber, die schon seit vielen Jahren nicht mehr leben – meine Großmutter und ihr Bruder! Die Fotos stammen von meiner Mutter und ich darf die Bilder auf dem Blog hier zeigen. Übrigens – ein wunderschönes Lied, wenn es um die Großelterngeneration geht: „Großvater“ – von S.T.S. – du findest es ganz leicht auf Youtube!

Ich liebte es, in den Wäldern zu wandern, Pilze zu suchen und all die Natur um mich zu haben, die mir in Wien oft so sehr fehlt. Es waren Stunden, in denen ich mit einem Buch irgendwo in einer Lichtung saß, die Natur genoss und einfach nur „lebte“. Doch einen Job zu finden ist dort schwer und so bin ich durch die Jobsuche eben nach Wien gezogen.

Seit ich denken kann, bin ich ein Landei und auch irgendwie stolz darauf.

Seit 1996 bin ich jetzt in Wien – aber ob ich mich jetzt wirklich als „Wienerin“ gefühlt habe? Nein, soviel Ehrlichkeit darf schon sein 🙂
Dafür ist mein Mann ein geborener Wiener und unsere Wohnung ist immer noch jene, in der er geborgen wurde. Was dann zu manchen schrägen Situationen führte. Er ist ein Stadtkind! Punktum!

Als Landei ist es für mich oft sehr schwierig mit einer lauten Stadt klarzukommen. Die Hektik und der Stress, den viele verbreiten, damit tue ich mir manchmal sehr schwer. Dafür blühe ich wiederum in der Stille auf und könnte oft stundenlang einfach nur auf einer Wiese sitzen und Schmetterlinge beobachten.

Warum erzähle ich dir das?

Wo viele „typische“ Großstadtkinder und Touristen vorrangig nach Events, Lokalen, Ausgehmöglichkeiten, Museen und guter Versorgung Ausschau halten, da sucht ein „Landei“ wie ich eher nach anderen Dingen. Manchmal sehe ich eine zirpende Grille mitten in Wien, dann sah ich mal drei Hasen (oder Kaninchen?) mitten durch einen Park rennen, ich freue mich über Meisen und Spechte, wenn diese auf der Rosskastanie gegenüber dem Balkon sitzen. Vor Jahren war ein junger Schwan auf der Donauinsel, der noch unsicher herumpaddelte und ich liebe es den Kampf zwischen Möwen und Enten zu beobachten, wenn sich diese um ein paar Brocken Brot streiten.

Dazu gehört dann auch, dass ich die Wiener Tauben beobachte und ihnen zusehe, wie sie miteinander umgehen. Für viele mögen sie „fliegende Ratten“ sein, aber sie tragen wie andere Tiere ein liebendes Herz und gehen (soweit ich weiß) lebenslange Beziehungen mit einer anderen Taube ein – und können sich auch verfliegen.

Wien ist geschichtlich betrachtet ein sehr spezieller Fall, ich würde es gern sehen zu Zeiten, als es noch „Vindobona“ hieß und die alten Römer es besiedelt hatten. Außerdem gibt es einige sehr eigene Sagen, die Wien-speziell sind.

Frage an dich:
Möchtest du etwas mehr dazu erfahren?

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One question came up in the comments, which I find quite interesting.
Blogger Geschichtentante: “ Where did you get the idea to tell about the doves of Vienna?“

It’s an excellent question. I have to admit. Why is Rudy a Viennese dove?

I want to tell you a little bit about myself.

I was born and grew up in the Waldviertel town of „Allentsteig“ If you start your military service, you know that the most significant military training area in Europe is located there. Sometimes, when the nights were quiet, I heard the tanks driving to their maneuvers. Even as a child, I saw one or the other uniformed man. My father and grandfather worked there.

The photos above show two of the people who were very important to me, but who have not been alive for many years – my grandmother and her brother! The photos are from my mother, and I am allowed to show the pictures on the blog here. By the way – a beautiful song when it comes to the grandparent generation: „Grandfather“ – by S.T.S. – you can easily find it on Youtube!

I loved to hike in the woods, to look for mushrooms, and to have all the nature around me, which I often miss so much in Vienna. Those were hours when I was sitting with a book somewhere in a clearing, enjoying nature and just „living“. But finding a job is hard there and so I just moved to Vienna because of the job search.

Since I can think, I am a country bumpkin and somehow proud of it.

I have been in Vienna since 1996 – but did I feel like a „Viennese“ now? No, that much honesty is allowed 🙂
But my husband is a born Viennese, and our apartment is still the one in which he has been sheltered. Which then led to some strange situations. He is a city kid! And that’s that!

As a country bumpkin it is often complicated for me to cope with a noisy city. The hectic pace and the stress that many people spread, I sometimes find it very difficult. On the other hand, I thrive in the silence and could often sit for hours in a meadow and watch butterflies.

Why am I telling you this?

Where many „typical“ city kids and tourists are looking for events, restaurants, nightlife, museums, and good food, a „country bumpkin“ like me is looking for other things. Sometimes I see a chirping cricket in the middle of Vienna. Then I once saw three rabbits (or rabbits?) running through the middle of a park, I am happy about tits and woodpeckers when they sit on the horse chestnut opposite the balcony. Years ago, there was a young swan on the Danube Island, still paddling around unsteadily, and I love to watch the fight between seagulls and ducks when they fight over a few chunks of bread.

This also includes watching the Viennese doves and watching how they interact with each other. For many people, they may be „flying rats“, but like other animals, they carry a loving heart and (as far as I know) enter into lifelong relationships with another pigeon – and can also fly away.

Vienna is historically a very special case. I would like to see it at times when it was called „Vindobona,“ and the ancient Romans had settled it. Besides, some very own legends are unique to Vienna.

The question to you:
Would you like to know more about it?

Kennst du die Serie „Tao-Tao“? – You know that show „Tao-Tao“?

Als Kind liebte ich die Zeichentrickserie „Tao-Tao“. Wenn du sie nicht kennst, darin geht es um ein Pandakind, dem die Mutter immer ein Märchen erzählt und immer waren die Märchenfiguren Tiere.
Bis heute blieb mir diese Serie als eine der wenigen in Erinnerungen und ich finde sie auch jetzt noch für Kinder eine wundervolle Sache.

Was gab es noch an Serien:
„Puschel, das Eichhorn“
„Lassie“
oder
„Nils Holgerson“

Was haben diese Serien gemeinsam? Zum einen waren sie vor fast 35 Jahren im staatlichen Fernsehen, sie erzählen allesamt wundersame Geschichten und zuguterletzt sind Tiere die Hauptprotagonisten.

Viele haben Tiere zu Hause und sehen sie häufig schon als Ersatz für Partner und/oder Kinder, aber sind sie das wirklich? Eines jedenfalls sind sie – lebende, liebende Geschöpfe, die mitunter ein immenses Ego haben aber auch Gefühle.

Ich hoffe, mir ist es mit Noah und Soar gelungen dies zu schildern. 🙂

Nun habe ich mal eine Frage an dich:
Welche Tiergeschichten magst du und welche Autoren siehst du als besonders gelungen an, wenn es um Tierromane und/oder -Erzählungen geht?

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As a child, I loved the cartoon series „Tao-Tao“. If you don’t know it, it’s about a panda child who’s mother always tells him a fairy tale and the fairy tale characters were still animals.
To this day, this series has remained in my memory as one of the few, and I still think it is a beautiful thing for children.

What else was there in series:
„Puschel, the Squirrel“
„Lassie“
or
„Nils Holgerson“

What do these series have in common? Firstly, they were on state television almost 35 years ago, they all tell wondrous stories and last but not least, animals are the main protagonists.

Many have animals at home and often see them as substitutes for partners and/or children, but are they? One thing they are – living, loving creatures, who sometimes have an immense ego but also feelings.

I hope I have succeeded with Noah and Soar in describing this. 🙂

Now I have a question for you:
Which animal stories do you like, and which authors do you consider to be particularly successful when it comes to animal novels and/or stories?

#iorestoacasaperte tu fallo per me

Diesmal etwas Italienisches (ich hab auch den Translator gebraucht). Nach einem kurzen Gedankenaustausch – reblogge ich diesen Beitrag. Vielleicht möchte ja der ein oder andere von euch mitmachen 🙂

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This time something Italian (I also used the Translator). After a short exchange of ideas – I reblog this post. Maybe one or the other of you would like to participate 🙂

Please Another Make up by lellaj1005

#iorestoacasaperte, tu fallo per me.
Non è più un invito a restare in casa per non ammalarci, ma una richiesta di rispetto nei confronti degli altri e di noi stessi.

logo_iorestoacasaperte

Allora oggi con ElebBlog , che ha ideato il logo carinissimo, abbiamo deciso di fare qualcosa insieme, lontane ma vicine e lo vogliamo fare insieme a tutti voi!
Non è il solito Tag, a dire il vero non è un tag, anche perché non nominiamo nessuno, ma allo stesso tempo vi aspettiamo in molti perché ci teniamo ad essere solidali in questa stupenda piattaforma!
Il nostro obiettivo è quello di toccare e sensibilizzare più persone possibili ad un comportamento corretto e incline al benessere comune. Ma anche tenerci compagnia in questo periodo destabilizzante per tutti.
Non cadiamo nella pesantezza del periodo, ma partiamo con delle semplici regoline di questo nuovo “gioco“, di sensibilizzazione e condivisione. ( ci…

Ursprünglichen Post anzeigen 302 weitere Wörter

Hast du Angst vor der Angst? – Are you afraid of fear?

Es gibt einen schönen Spruch, den du mit Sicherheit kennen wirst:

Die einzige Angst, die du haben mußt, ist die Angst vor der Angst selbst.

Wenn du dir unsicher bist, ob du schreiben sollst oder nicht, dann frag dich doch mal, warum du unsicher bist.
Wovor hast du Bedenken?
Fehlt dir die Zeit? Hast du zu viel um die Ohren? Kannst du keine Worte finden? Ist es, weil du Angst vor dem hast, was andere über dein Werk sagen könnten?

Wenn du noch am Anfang stehst und Bedenken hast, dann denk einmal so:
Jeder hat einmal klein angefangen.

Erinner ich mich an die ersten Werke, die ich schrieb, dann hätte ich vielleicht auch einige Fehler nicht machen müssen, aber ich hab es einfach gewagt.
Nunja, aus Fehlern lernen wir – zumindest ist es das, was wir tun sollten. Du musst am Anfang nicht perfekt sein – warum auch?

Deine Texte bergen einen Teil deiner Seele und deines Ich – keiner ist absolut perfekt. Wir haben Fehler und Makel, aber auch gute Seiten in uns. Wir sind hier um zu lernen und besser zu werden und genauso sind es die Texte auch.

Sieh dich einmal im Spiegel an, die meisten Menschen finden das ein oder andere, das sie an sich selber nicht mögen – und genauso sehen sie auch ihre Texte.

Wir sind nicht perfekt und genau das macht uns gut und schön. Sieh dir alte Menschen an. In ihren Gesichtern sind Falten – sie tragen das Leben in sich. Das können aber auch Lachfalten sein – und die zeugen von etwas Wundervollem.

Also – trau dich!

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There’s a beautiful spell that you will know for sure:

The only fear you need to have is fear of fear itself.

If you are unsure whether to write or not, ask yourself why you are unsure.
What are you afraid of?
Lack of time? Do you have too much on your mind? Can’t you find the words? Is it because you are afraid of what others might say about your work?

If you are still in the beginning and have doubts, think like this:
Everyone starts small.

If I remember the first words I wrote, then perhaps I wouldn’t have had to make some mistakes, but I dared to do so.
Well, we learn from mistakes – at least that’s what we should do. You don’t have to be perfect in the beginning – why should you?

Your lyrics hold a part of your soul and your ego – nobody is perfect. We have mistakes and flaws, but also the right sides in us. We are here to learn and to become better, and so are the lyrics.

Look at yourself in the mirror; most people find one or two things they don’t like about themselves – and that’s how they see their lyrics.

We are not perfect, and that is what makes us good and beautiful. Look at older adults. There are wrinkles on their faces – they carry life in them. But they can also be laughter lines – and they are a sign of something beautiful.

So – dare!

Trau dich – Dare you

Ein neues Projekt kann Angst machen, das kennen doch die meisten von uns. Je größer das Projekt ist, umso größer mögen auch die Bedenkene sein, ob das überhaupt schaffbar ist.

Weißt du, es gibt eine Figur, die so gut wie jeder kennt – in diesem Fall (man möge mir hier verzeihen), ein klein wenig aus dem Kontext gegriffen:

„Lass diesen Kelch an mir vorübergehen!“
So bat Jesus darum, ihm manches zu ersparen und doch wurde diese Bitte nicht erfüllt.

Im Grunde geht es in diesem Beitrag um das Verlassen der „Komfortzone“. Ob es nun ein neuer Job ist, eine neue Beziehung oder der Beginn eines neuen Projektes – wagen wir den Schritt und verlassen wir die Komfortzone oder bitten wir darum, den Kelch an uns vorbeigehen zu lassen?

Fast immer ist das Verlassen der Komfortzone ein Schritt in der eigenen Entwicklung, wir wagen etwas und stellen später fest, dass wir dadurch nur noch stärker geworden sind.

Darum sage ich dir, wage den Schritt und schreibe. Wenn du bislang Bedenken hattest, es ist nicht einfach das erste Mal die richtigen Worte zu suchen, aber es ist auch noch kein Meister vom Himmel gefallen. Weder du, noch ich, noch so große Schriftsteller wie Goethe, alle haben klein begonnen und lernten aus den Fehlern.

Weißt du, wenn du erst einmal deine „Komfortzone“ verlässt und Worte zu Texten zu formen beginnst, wirst du merken, dass du immer besser wirst.
In diesem Sinne – greif nach dem Kelch.

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A new project can be scary; most of us know that. The bigger the project is, the higher may be the doubts about whether it can be done at all.

You know, there is a character that almost everyone knows – in this case (you may forgive me here), a little out of context:

„Let this chalice pass me by!“
So Jesus asked to be spared some things, and yet this request was not granted.

This article is about leaving the „comfort zone“. Whether it is a new job, a new relationship, or the start of a new project – do we dare to take the step and leave the comfort zone, or do we ask to let the cup pass us by?

Almost always leaving the comfort zone is a step in our development, we dare something and later realize that we have only become stronger because of it.

That is why I tell you to dare to take the step and write. If you have had any concerns so far, it is not easy to find the right words for the first time, but no master has fallen from the sky yet. Neither you, nor I, nor such great writers as Goethe, all started small and learned from their mistakes.

You know, once you leave your „comfort zone“ and start to form words into texts, you will notice that you are getting better and better.
In this sense – reach for the cup.

du und dein Werk – you and your work

Die meisten Schreiberlinge – gerade im Selfpublishing – tun sich mit einer Sache besonders schwer:
sich zu vermarkten …

vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag hier auf dem Blog verfasst, wo jeder sein Werk zeigen konnte …

Die Bloggerin „Geschichtentante“ brachte mich dazu auf eine Idee:
Wenn du selbst ein Buch geschrieben hast – dann schreib in den Kommentarbereich Buchtitel, Autor und ISBN Nummer …
Betrachte dies als Möglichkeit von Schreiberling zu Schreiberling!
Du kannst auch ein paar Worte zum Inhalt posten!

Hier werde ich nichts zu den Kommentaren schreiben – denn das ist jetzt mal dein Bereich!

Damit du weißt, was ich meine:
Mein neuestes Werk findest du hier:
Wenn Krähen lieben …

Wenn die Krähe ihr Herz verschenkt …, in sich hineinmurmelnd, spielte er weiter mit seiner Flöte und zwirbelte wieder an seinem Bart.

Eine Liebesgeschichte unter den Krähen im Wiener Augarten, die Sehnsucht nach der verschwundenen Liebsten treibt Noah zu einer Suche nach seiner geliebten Soar und findet dabei einen ungewöhnlichen Freund.

Autor: Rhiannon Brunner
Verlag: TWENTYSIX
erschienen als Taschenbuch UND Ebook

Amazon:
https://www.amazon.de/Wenn-Kr%C3%A4hen-lieben-Aufzeichnungen-Sk%C3%A1ldkonur-ebook/dp/B08618TFNM/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=wenn+kr%C3%A4hen+lieben&qid=1585728230&sr=8-1

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Most writers – especially in self-publishing – find one thing particularly tricky:
to market themselves…

Some time ago I wrote a post here on the blog, where everybody could show his work …

The blogger „History Aunt“ gave me an idea:
If you have written a book yourself – write in the comments section book title, author, and ISBN number …
Think of this as a possibility from scribbler to scribbler!
You can also post a few words about the content!

Here I will not write anything about the comments – because this is your area now!

So you know what I mean:
You can find my latest work here:
When Crows Love …

When the crow gives away its heart … murmuring to himself, he continued to play with his flute and twirled his beard again.

A love story among the crows in the Viennese Augarten, the longing for the missing loved one drives Noah to search for his beloved soar and finds an unusual friend.

Author: Rhiannon Brunner
Publisher: TWENTYSIX
published as paperback AND ebook

Amazon:
https://www.amazon.de/Wenn-Kr%C3%A4hen-lieben-Aufzeichnungen-Sk%C3%A1ldkonur-ebook/dp/B08618TFNM/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=wenn+kr%C3%A4hen+love&qid=1585728230&sr=8-1

Am I a writer?

Helen stellt hier eine gute Frage: Was ist ein Schreiberling wirklich? Wo ziehen wir die Grenze und gehöre ich dazu, nur weil ich vielleicht „nur“ Tagebuch schreibe?

Meiner Meinung nach ist JEDER ein Schreiberling, der Worte zu Texten fasst, dann bist du ein Schreiber. Es fehlt nur häufig

Es gibt ein sehr gutes Indiz ob Schreiben für dich wirklich mehr ist als nur Worte zu notieren:
„… dieses plötzliche Verlangen, diesen Drang zu schreiben … “

Fühlst du es? Dann bist du ein Schreiberling!

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Helen asks a good question here: What is a hack? Where do we draw the line and do I belong, just because I might „only“ write a diary?

In my opinion, EVERYONE who puts words to texts is a hack. Then you are a hack. It’s just often missing.

There is an excellent indication whether the writing is more than just taking down words for you:
„…this sudden urge to write…“

Do you feel it? Then you are a one!

Utopie versus Realität

In meiner von Film und Literatur geprägten Vorstellung sind Künstler*innen Menschen mit einer brennenden, unstillbaren Leidenschaft. Menschen, die nächtelang wach bleiben, vergessen zu essen, sich völlig von der Außenwelt abkapseln, um dieser Leidenschaft nachzugehen. Deren Lebenssinn darin besteht, zu erschaffen; auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn balancierend. Die, die Kunst atmen, Kunst ausstrahlen, sich mit Kunst umgeben, Kunst sind. Deren Leben ohne ihre Leidenschaft sinnlos und grau ist.

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Winterschlaf und seine Folgen – Hibernation and its consequences

Wenn ich mich bei den anderen Blogs so umsehe, dann gibt es natürlich das eine, große, dominierende Thema. Allgemeiner werden jedoch die Beiträge weniger – oder kommt es mir nur so vor?

Die jetzige Situation stellt natürlich vor neue Situationen, aber sie schenkt auch so einiges Wundervolles.

Wie ich schon des Öfteren erwähnte, ich wohne in Wien, nahe dem Zentrum. Da die Bundesgärten geschlossen haben fehlen natürlich auch die Grünflächen – aber es geht jetzt gar nicht um die Spaziergänge. Nein.

Als ich gestern aus dem Fenster blickte, sah ich das erste Mal auf der Rosskastanie dem Haus gegenüber einen Specht!!!! Vielleicht können die Tiere dort jetzt auch einmal aufatmen, nur die Fütterungsstellen werden nicht mehr befüllt. Da stellt sich nur die Frage, was wohl Noah und Soar in dieser Situation machen würden 😉

Es wird so häufig geschrieben, wie es Erwachsenen geht, die alles unter einen Hut bringen müssen, aber wie geht es den Kindern und den Haustieren? Sind diese froh, dass Eltern/Dosenöffner momentan viel zu Hause sind?
Gehe ich nach meinen Miezen, dann freut es sie. Sehr sogar.

Aber um noch einmal auf den Titel des Beitrags zurückzukommen:
Die Menschheit geht derzeit in eine Art Winterschlaf, zumindest sieht es so aus. Wie Tiere, die Winterschlaf halten, wird es auch hier wieder ein Erwachen geben.

Umso schöner sind dann jene zauberhafte Momente, die wir erst durch diesen Winterschlaf erleben dürfen.

Die Sache mit dem Specht gehört für mich zu einem wirklich wundervollen Erlebnis. Welchen zauberhaften Moment hast du in der jetzigen Phase erlebt?

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If I look around the other blogs like this, there is, of course, the one big, dominant theme. More generally, however, the contributions become less – or do it just seem like it?

The current situation, of course, presents new situations, but it also gives some beautiful things.

As I have often mentioned, I live in Vienna, near the center. Since the Federal Gardens have closed, the green spaces are naturally also missing – but it’s not about the walks at all. No, it’s not about the trails.

When I looked out of the window yesterday, I saw for the first time a woodpecker on the horse chestnut opposite the house!!!! Maybe the animals there can breathe a sigh of relief now. Only the feeding places are no longer filled. The only question is what Noah and Soar would do in this situation 😉

It is written as often as it is done by adults, who have to bring everything under one hat, but how are the children and the pets doing? Are they happy that parents/can openers are at home a lot at the moment?
If I go after my chicks, they are happy. Very much so.

But to get back to the title of the article:
Humanity is going into a kind of hibernation at the moment, or so it seems. Like animals that hibernate, there will be an awakening.

All the more beautiful than are those magical moments that we may only experience through this hibernation.

The thing with the woodpecker is for me a really enjoyable experience. What magical moment have you experienced in this phase?

wie sich unser Denken verändert II – how our thinking changes II

Sieh dich und dein Umfeld an und überlege, wie es dich bislang verändert hat.
Werden wir hinterher noch die Gleichen sein?

Wie ich schon des Öfteren schrieb, in jeder Krise steckte eine Chance, die wir nutzen können.

Realistisch betrachtet werden aber die meisten wohl hinterher wieder zum Status Quo zurückkehren und es wird sich ein neuer Lebensrhythmus einpendeln. Wenn du wissen willst, woher ich diese Vermutung habe, dann wirf einen Blick in die Vergangenheit und die großen Krisen (Pest, Schwarzer Freitag, Spanische Grippe, …). Der Mensch ist ein „Stehaufmännchen“ und wird immer weitermachen.

Aus jeder Krise entstanden Träume und Wünsche, Geschichtenerzähler, Barden und Skalden trugen Geschehenes weiter, wandelten sie zu Märchen und Sagen, schrieben Romane oder beließen Geschehenes in Form von Kinderliedern.
Als Beispiel das Lied „Maikäfer flieg, der Vater ist im Krieg …“
Du weißt vielleicht, wie es weitergeht, aber weißt du auch, woher es stammt? Wo liegt der Ursprung?

Es liegt an uns Geschichtenerzählern, Barden und Skalden dafür zu sorgen, dass die Nachwelt sich an Geschehenes erinnert. In diesem Sinne trifft es das Zitat des Dalai Lama.

Und ich möchte dich ermutigen, wenn du dich nicht dafür hältst, vielleicht liegt der Kern eines Erzählers in dir!

Wie siehst du das?

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Look at yourself and your environment and consider how it has changed you so far.
Will we still be the same afterward?

As I have often written, in every crisis, there is an opportunity that we can seize.

Realistically, however, most of us will probably return to the status quo afterward, and a new rhythm of life will settle in. If you want to know where I got this assumption from, then take a look at the past and the big crises (plague, Black Friday, Spanish flu, …). Man is a „stand-up guy“ and will always go on.

Dreams and wishes arose from every crisis, storytellers, bards, and scalds carried on with what had happened, transformed them into fairy tales and legends, wrote novels, or left events in the form of children’s songs.
For example, the song „May bug fly, the father is at war…“
You may know what happens next, but do you know where it comes from? Where does it come from?

It is up to us storytellers, bards, and scalds to ensure that posterity remembers what happened. In this sense, it is the Dalai Lama’s quote.

And I want to encourage you, if you don’t think you are, perhaps the core of a storyteller lies within you!

How do you see that?