Kennst du – „Name it to tame it“ („Benenne es, um es zu bezähmen“)?

In vielen Geschichten geht es darum, dass ein Hauptcharakter sich seinen Ängsten stellen muss. Einerseits geht es um eine nötige Weiterentwicklung der Figur, andererseits um einen Handlungsbogen, der eben diese Geschichte erzählen hilft.

Kannst du dich an deine Kindheit erinnern? JEDES Kind hat vor irgendetwas Angst und sei es noch so winzig. Für den einen mag es ein Tier wie eine Spinne sein, die Angst davor, allein zu bleiben, keine Freunde zu finden oder etwas, das das Kind gar nicht benennen kann, weil es so „alien“ ist.

Vielleicht kennst du das Tischrollenspielbuch „Kleine Ängste“, darin geht es um kleine Kinder, die sich ihren eigenen Ängsten stellen müssen, beispielsweise das Monster unter dem Bett, wenn die Schatten um das Bett herumkriechen, oder das Monster im Kleiderschrank und vieles mehr.
Dazu gibt es ein ganz nettes Lied:
https://www.youtube.com/watch?v=CO05RUuRY5M

Wie oft steht der Charakter in einer Geschichte vor einer Angst, einer Situation, die ihn zu Tode fürchten lässt und im Lauf der Geschichte merkt der Charakter dann, er/sie/es hat sich umsonst so sehr gefürchtet, weil das Furchtbare gar nicht so furchtbar ist oder die Begegnung nötig war, um ihn/sie/es wachsen zu lassen.

Manchmal ist die Lösung für den Charakter einen Namen für die Angst zu finden. Namen haben Macht – und genau das kannst du dir für deine Geschichte zunutze machen.

Nun stell dir vor, dass du selbst dieser Charakter bist – welche Angst ist es, die dich quält und wie benennst du sie, um sie zu „zähmen“?

Zählt für dich nur der erste Eindruck bei einem Buch?

Hast du je „die unendliche Geschichte“ gelesen oder auch nur das Buch in Händen gehalten?

Gibt es etwas, das dir daran als ganz besonders in Erinnerung ist?

Das Cover selber ist – je nach Verlag – zwar schön gemacht, aber bleibt nicht zwangsläufig alleine in Erinnerung. Das Aurin, die beiden in sich verschlungenen Schlangen, die sich gegenseitig in den Schwanz beißen, das ist vielfach längst zum Synonym geworden.

Doch das, was das Buch allein auf den ersten Blick so besonders macht ist die Farbwahl innerhalb des Buches. Nahezu jedes Buch wird mit schwarz geschrieben und auch so verkauft – bei diesem Buch ist es ganz anders: Grün und Violett ersetzen hier die Farbe Schwarz.

Allein dieser Umstand zieht das Interesse auf sich und brachte so manchen dazu, das Buch zu lesen.

Das Besondere ist hier die Aufmachung – ungewöhnlich und dadurch bleibt sie in Erinnerung.

Wenn wir schreiben stellt sich zuerst einmal der Gedanke nach der Geschichte per se – erst danach fallen meistens die Frage nach der Coverwahl oder ob es Blocksatz werden soll, Paperback oder gebunden und vieles mehr.

Verrate mir doch mal, welches Buch hat dich allein aufgrund des ersten Eindrucks dazu gebracht, dass du es gelesen hast? Es geht hier nicht um den Inhalt der Geschichte, sondern tatsächlich um Aufmachung sowie Verpackung.

Bei mir war es „die unendliche Geschichte“, was war es bei dir?

Ein paar Worte in eigener Sache … – Ergänzung und Update

Erst einmal danke an euch alle, für die lieben Nachrichten, Mails und Co … ich werde die nächsten Tage alles aufarbeiten.

Ab und an ist noch der Reflex da, die Brille hochzuschieben – aber ansonsten – war die Entscheidung goldrichtig und ich kann jedem nur empfehlen, Augenlasern in Erwägung zu ziehen. Wenn es nicht geht, kann es auch sein, dass die Ärzte ablehnen, das habe ich im Wartezimmer selbst mitbekommen. 🙂

Und da wir schon bei lebensverändernden Umständen sind (und nein, meinen Mann behalte ich mir 🙂 ) … wir ziehen aus Wien weg nach Kritzendorf. Es ist ein schöner, ruhiger Flecken zwischen Wald und Donauauen. Mietvertrag ist unterschrieben und die nächsten Tage geht es ans Übersiedeln.

Carry und Maze sind derzeit von der Rolle – aber ihr neues Heim wird ihnen sicher auch gut gefallen 🙂

Parallel dazu bereite ich gerade einige Beiträge für den Blog vor, daher frage ich dich:
Gibt es etwas, das dich interessiert oder wo du mehr wissen möchtest?

Von meiner Seite her wird es wieder in Richtung Schreibtipps gehen, auch mal das Durchchecken von Möglichkeiten um an Leser zu kommen, und einiges mehr. Darum ist mir ein kleines Feedback von deiner Seite her wichtig.

Ein paar Worte in eigener Sache …

Manchmal wird es etwas ruhiger um einen Blog – in diesem Fall lag der Ausschlag beim Schildmaid-Thema 😉

Ich trage seit etwa 30 Jahren eine Brille mit annähernd 5 Dioptrien und habe öfters überlegt, ob ich nicht was dagegen tue, nun, durch die Schildmaid-Sache gab es dann den Ausschlag und ich war letzte Woche meine Augen lasern. Das Foto ist einige Stunden nach der Operation gemacht worden.

Es ist bei solchen historischen Reenactment-Themen immer schwierig Brille oder Kontaktlinsen zu nutzen, wenn es in der Ära nichts Vergleichbares gab. Somit nahm die Thematik einfach eine Entscheidung ab – und was soll ich sagen – ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. In dem Fall ist es gut, wenn man/frau „Durchschnitt“ ist. Falls du dich dafür interessierst und selber überlegst, frag mich ruhig, ich find das Ergebnis sehr gelungen. 🙂

All jene, die auf etwas von mir warten (Karte, Nachricht oder ähnliches) – ich meld mich in den nächsten Tagen, meine Ärztin hat mir angeraten die Augen noch etwas zu schonen.

In diesem Sinne – ich bin bald wieder öfters für dich/euch da 🙂 aber freu mich trotzdem auf eine Nachricht von dir 🙂

Kennst du Murpy?

Du kennst sicher den Spruch „was schief gehen kann, geht schief!“ – nun, das ist Murphy.
„Murphys Rules“ oder „Murphys Law“ besagen exakt das:

“Anything that can go wrong will go wrong.”
„Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“

Was in den letzten Tagen so passiert ist, brauche ich dir vermutlich nicht zu erzählen, sind aber Teil dessen, warum ich derzeit etwas rarer geworden bin. Ich wohne in Wien, ganz in der Nähe des 1. Bezirk und hörte in der Nacht auch die Helikopterflüge. Mehr möchte ich dazu aber nicht sagen, denn es gibt mehr als genug Informationen im Internet zum Geschehenen.

Fakt ist, ich hatte am 2. November Geburtstag und am 3. November hätte ich einen Voruntersuchungstermin für meine geplante Augenlaser-OP haben soll – und genau das wurde abgesagt, weil die Klinik im 1. Bezirk war.
In dem Moment dachte ich mir nur „Murphy, du kannst so ein verfl…er Ar…h sein!“ … Es kamen noch einige andere Punkte dazu – und ich konnte nur noch den Kopf schütteln über so viel von „Murphys Geschenk!“.
Gleich vorweg, seit der Serie „Z-Nation“ mag ich den Namen Murphy, und mitunter kann Murphy auch ein wundervoller Humor sein, der eine Sache trifft – ABER eben nicht immer.

2020 ist ein reichlich seltsames Jahr geworden, vielleicht ist jetzt die Zeit für das große Umdenken in der Gesellschaft, vielleicht geht alles den Bach runter – ich weiß es nicht. Doch was ich weiß ist, dass Murphy gründlich mitmischt, weil keiner so richtig sagen kann, was geschehen wird.
In den letzten Tagen hatte ich viel Zeit zum Nachdenken und beschloss, es ist wieder Zeit für Rudy und Karl, meine beiden Tauben … also werdet ihr in nächster Zeit wieder etwas mehr davon haben 🙂
Vielleicht freut dich das ja ein klein wenig. Und somit hat Murphy auch etwas Gutes.

Wo hat sich Murphy bei dir zuletzt gemeldet?

Strengst du dich zu sehr an um Erfolg zu ernten?

Ein alter Freund von mir sagte mal zu mir: „Du strengst dich viel zu sehr an! Lass die Dinge fließen, setz Impulse und dann lass die Dinge wachsen!“

Er ist einer der wenigen Menschen, wo ich im Nachhinein immer wieder drauf komme – er hat absolut recht, wenn er mir einen Rat gibt.
Auch in diesem Fall stimmte es wieder – er hatte Recht.

Die meisten gehen ein Projekt an, pflanzen einen Samen in die „Erde“ und gießen oft Wasser hinzu, geben Dünger dazu und bestrahlen es vielleicht noch mit künstlichem Licht. Es wird viel aufgefahren, um zum Erfolg zu kommen, und genau dadurch behindern wir uns mitunter.

Wenn wir uns die Natur ansehen, so gibt es keine Zielgerade darin, es gibt keine wirklichen Schranken (auch Berge und Meere können überwunden werden), keine geraden Linien und kaum direkte Verbindungen. Die Natur wächst wild, aber sie nimmt keimendes Leben und schenkt Kraft und Energie.
Betrachte einen liebevoll gepflegten Garten, gehegt und gepflegt und daneben einen Garten, in dem alles wild wuchern darf. Wo finden sich mehr Insekten und mehr Schmetterlinge? Wo wuchern schönere Blüten und wo fühlt man/frau sich wohler?

Ich seh es an mir selber, pflanze den Samen zu einem Projekt und tu mir schwer damit zu warten, bis es Früchte trägt. Aber ich lerne gerade es zu verlangsamen und den Projekten die Zeit zu geben, die sie brauchen. Denn die Arbeit läuft uns nicht weg, aber das Durchatmen und Krafttanken mitunter schon.

Wie geht es dir? Strengst du dich auch zu sehr an und wunderst dich dann, warum sich nichts tut? Ist es vielleicht so, dass wir uns beide zu sehr anstrengen?
Wie siehst du das?

Bilder und was sie sagen – die Tattoofrage

Vielen Dank an alle, die ihre Ideen in die Kommentare posteten.

Tatsächlich sind es zwei Raben, zwei Delphine und eine Rose in der Mitte.

Die Raben stehen für den hohen Norden, mit Eis und Schnee und Winterzauber, Raureif und Eisblumen, Kuscheldecke und warmen Kakao, glitzernde Schneeflocken im Abendlicht und dem herrlichen Duft nach kalter Luft. Ich bin ein Winterkind und dafür stehen die Raben.

Die Delphine stehen für den Süden. Ich hatte einst ein Patenkind auf Haiti und das ist die Verbindung dazu.

Die Rose ist speziell … ich suchte nach Nationalblumen verschiedener Länder und blieb dann bei der Nationalblume der USA hängen – und das ist die Rose. Mir gefiel der Gedanke einer Blüte, die so viel Liebe trägt (rote Rosen schenkt man dem geliebten Menschen) und die mit ihren offenen Blüten gleichzeitig auch so verschlossen sein kann. Das ist die Bedeutung der Blume in der Mitte.

Die Raben wirken beschützend und die Delphine schenken Lebendigkeit – so hat die Blume Zeit zu reifen – wie ein Projekt.

Doch eure Interpretationen finde ich auch wunderbar 🙂 – dafür vielen Dank.

Ich kann nur nicht so gut zeichen … 😉

Carpe diem

Zuletzt hatte mein Gatte Geburtstag und der wurde – im Rahmen der Möglichkeiten – zu zweit gefeiert. Doch müssen wir immer zum Geburtstag etwas schenken? Wir einigten uns darauf, wir schenken uns dann etwas, wenn es nötig ist oder wir es als richtig erachten.

Mir hat er beispielsweise den Brettchenwebrahmen gebaut und geschenkt – wo ich dann meinte „perfekt, damit brauchst mir zum Geburtstag nichts mehr schenken – ich hab schon mein Geburtstagsgeschenk!“.

Heute beim Einkaufen stachen mir diese Rosen ins Auge und ich nahm sie mit. Müssen die Rosen denn immer nur von Männern an Frauen verschenkt werden? Ich finde, wir dürfen das als Geste auch umgekehrt machen 😉

Überraschung gelungen … 🙂

Das Foto möchte ich dir/euch schenken / widmen. Nimm die erblühende Rose als Symbol und betrachte, was sie sein oder werden könnte. Wir arbeiten und basteln an so vielen Projekten und wundern uns manchmal, wie schnell die Zeit verrinnt. Eine Rose ist eine Blume mit viel Symbolkraft und daher auch mit mannigfaltiger Bedeutung.

Ich möchte dir die Rose schenken, weil ich denke, wir können alle mal eine solche brauchen. Glaub an dich und deine Projekte, an deine Arbeit, deine Träume und all das, was dich im Inneren ausmacht.

Und ich möchte dir einen Gedanken auf den Weg mitgeben – schenk der Person, die du liebst einfach mal spontan etwas, wir vergessen oft viel zu leicht, wie wertvoll diese Person für uns ist und trauern, wenn wir dieser Person eines Tages vielleicht nichts mehr sagen können.

Carpe diem – nutze den Tag 🙂

Bilder und was sie sagen

Wieder hätte ich ein Bild für dich – was siehst du darauf? Was könnte es sein?

Hierzu eine kleine Anekdote am Rande. Eigentlich wollte ich dies ja als Tattoo, nur ließ mich der Tättowierer dann schnöde im Stich (mein kleiner Preis fürs Corona vermutlich).

Das Bild selber ist mir recht wichtig. Wenn du gut zeichnen kannst, melde dich bitte bei mir … denn mit der Skizze hab ich noch was anderes vor 😉

Möchtest du mehr über mein neues „Projekt Schildmaid“ erfahren?

Du hast vielleicht den Beitrag zum Thema „Eyya“ gelesen und wozu sie mich inspiriert hat. Dazu lade ich dich ein, mich hier zu besuchen:
https://schildmaiddotart.wordpress.com/home/

Es wird so einiges an Recherchen, Arbeit und viel Schweiß benötigen, um ein passendes Ergebnis zu erzielen und um Informationen zu sammeln. Daher wird dort auch nicht jeden Tag ein Beitrag stehen, aber vielleicht inspiriert es dich, dort nach deinem eigenen, inneren Wikinger zu suchen.

Auch Themen wie nähen, Brettchenweben und vieles mehr werden dort einfließen.

In diesem Sinn – fühl dich eingeladen ab und an reinzulesen – und vielleicht etwas Schönes für dich zu entdecken.