Isländisch lernen – learn Icelandic

Hier findest du bald meinen neuen „Isländisch lernen Blog“:
https://islensku.com/

Sei willkommen, sei mein Gast, bedenke bitte dabei, ich bin selbst ein Anfänger in der isländischen Sprache. Ich werde Fehler machen, werde vielleicht so einiges falsch verstehen, auf die Schnauze fallen – ABER ich werde wieder aufstehen und weitermachen!

Der Blog dient vorrangig dazu, auch dir einen kleinen Einblick in das isländische zu geben, vielleicht findest du ja Gefallen und möchtest selber diese Sprache erlernen.

https://islensku.com/ – islensku ist das isländische Wort für „isländisch“ 😉
vereinzelt findest du auch isländische Vokabel wie diese Kombination in deutsch/englisch/isländisch:
Willkommen – Welcome – Velkominn

Farbwahl und Hintergrundbild wirken auf den ersten Blick kühl und rauh, doch genau so soll es sein. Island selbst ist ein Land, das im krassen Gegensatz zur Farbenvielfalt südlicherer Regionen steht – und genau das zurückgeworfen sein auf die Basics ist etwas Besonderes – und so möchte ich dir zeigen, wie schön ein raues Land mit seiner Kultur, den alten Wurzeln und einer wunderschönen Sprache sein kann.

In diesem Sinne, fühle dich eingeladen mich auf meiner Reise zu begleiten und werde vielleicht ein dauerhafter Weggefährte in ein neues Leben 🙂

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Here you can find soon my new „Learn Icelandic Blog“:
https://islensku.com/

Be welcome, be my guest, please remember that I am a beginner in the Icelandic language myself. I will make mistakes; maybe I will misunderstand some things and fall on my face – BUT I will get up again and continue!

The blog is primarily intended to give you a little insight into Icelandic. Maybe you will find it appealing and want to learn the language yourself.

https://islensku.com/ – islensku is the Icelandic word for „Icelandic“ 😉
Occasionally you can also find Icelandic vocabulary like this combination in German/English/Icelandic:
Willkommen – Welcome – Velkominn

The choice of color and background image appear cool and rough at first glance, but that’s precisely how it should be. Iceland itself is a country that stands in stark contrast to the colorfulness of southern regions – and precisely this being thrown back to the basics is something special – and so I want to show you how beautiful a rough country with its culture, old roots, and a beautiful language can be.

In this sense, feel invited to accompany me on my journey and maybe become a permanent companion in a new life 🙂

als Anfänger isländisch lernen – learn Icelandic as a beginner

Mit den Monaten und Jahren verändern sich Blogs, wir starten neue Abteilungen, lassen alte Dinge hinter uns und entwickeln uns gemeinsam mit den Dingen, die wir machen, tun und werden tagtäglich zu etwas Neuem.

Heimat ist für mich etwas, wo man weiß, das ist stimmig und das Herz schlägt damit im Einklang. Ein Klang dieser Art spüre und fühle ich, wenn ich isländisch höre.

Darum entschloss ich mich jetzt, isländisch wirklich zu erlernen. Bislang war es nicht mehr als ein „Flirt mit der Sprache“, doch jetzt ist ein Punkt im Leben erreicht, wo klar ist – da möchte ich mehr dazu erfahren.

Dich lade ich ein, mich zu begleiten. Ich werde parallel zu diesem und der Skaldenschule einen weiteren Blog gestalten, der ausschließlich dem isländisch lernen gewidmet ist.
Wenn du ein „Native Islandic“ bist, fühl dich bitte eingeladen, mich zu begleiten und mich gern auch auf Fehler hinzuweisen.
Wenn es dich interessiert und du einfach so auch ein wenig mitlernen möchtest, dann fühl dich eingeladen, mit mir die ersten Schritte zu tun.

Ich weiß noch nicht, wie weit ich kommen werde, die Feuertaufe wird mein nächster Urlaub in Island sein 🙂

Also, sei eingeladen mich auf dem Weg zu begleiten und vielleicht findest du auch Gefallen an einer Sprache, die vielleicht 350.000 Menschen wirklich sprechen und verstehen können.

Übrigens – wenn du deutsch UND englisch kannst, dann hast du bereits die eine sehr gute Basis – weil sich viele Dinge sehr ähnlich sind.

In diesem Sinne – fühl dich eingeladen, mich zu begleiten.

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Over the months and years, blogs change, we start new departments, leave old things behind, and develop together with the things we do, do and become something new every day.

Home is something where you know it’s right, and your heart beats in harmony with it. I feel and feel the sound of this kind when I listen to Icelandic.

That is why I decided to learn Icelandic now. Until now, it was nothing more than a „flirt with the language“, but now a point in life has been reached where it is clear – I would like to learn more about that.

I invite you to accompany me. Parallel to this one and the Skaldenschule, I will create another blog, which is exclusively dedicated to learning Icelandic.
If you are a „Native Icelandic“, please feel invited to accompany me and point out my mistakes.
If you are interested and just want to learn a little bit, please feel invited to take the first steps.

I don’t know how far I will get, the baptism of fire will be my next holiday in Iceland 🙂

So, be invited to accompany me on my way, and maybe you will also enjoy a language that maybe 350.000 people can speak and understand.

By the way – if you can speak German AND English, you already have an excellent basis – because many things are very similar.

In this sense – feel invited to accompany me.

Island / Iceland: Herzhaftes aus dem hohen Norden / Hearty food from the far north

Sind es nicht häufig die einfachen Gerichte, die besonders lecker und schmackhaft sind?
Was du hier siehst ist Plokkfiskur – ein typisch isländisches Gericht und wie so vieles andere auch, aus Not heraus entstanden.
Island war wirtschaftlich nicht immer auf dem jetzigen Stand, sondern kennt auch Wirtschaftkrisen. In genau diesen Krisen besinnt man sich jedoch auf die wahren Werte und was man mit dem machen kann, was einem tatsächlich zur Verfügung steht.

Einst brachten isländische Köche und Hausfrauen vor allem Fisch und Kartoffeln auf den Tisch. Als Grundnahrungsmittel sind beides gesunde Produkte auf einer Insel leicht verfügbar und gerade die Kartoffel wächst ja praktisch überall.
Blieben davon Reste über, wurden sie am folgenden Tag zerkleinert, vermischt und auf den Tisch gebracht. Im Lauf der Zeit entstand daraus Plokkfiskur – was soviel wie „gestampfter Fisch“ bedeutet.

Als ich es zubereitet und serviert habe, erinnerte es mich an ein einfaches Essen meiner Großmutter – und somit hat die isländische Küche eine wunderschöne Erinnerung an sie wieder hervorgeholt – das Glück eines Kindes von der Oma umsorgt zu werden.

Aus Zwiebelstücken, Milch, Butter, Mehl, Salz und Pfeffer wird eine sämige Sauce zubereitet. Fisch und gekochte Kartoffel kommen in eine Backpfanne, die Sauce wird drübergegeben, mit Käse bestreuen und ab in den Backofen.

Also ich kann dir das Gericht nur ans Herz legen. Lass es dir schmecken.

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Is it not often simple dishes that are particularly tasty and delicious?
What you see here is Plokkfiskur – a typical Icelandic dish, and like so many other things, it was created out of necessity.
Iceland has not always been economically on the current level but also knows economic crises. In precisely these crises, however, you reflect on your true values and what you can do with what you have at your disposal.

Once upon a time, Icelandic cooks and homemakers mainly brought fish and potatoes to the table. As a staple food, both healthy products are readily available on an island, and potatoes, in particular, grow practically everywhere.
If there were leftovers, they were cut up, mixed, and brought to the table the following day. Over time, the potatoes became plokkfiskur – which means „mashed fish“.

When I prepared and served it, it reminded me of a simple meal my grandmother had made for me – and so Icelandic cooking has brought back a beautiful memory of her – the happiness of a child being cared for by his grandmother.

A creamy sauce is prepared from pieces of onion, milk, butter, flour, salt, and pepper. Fish and boiled potatoes are placed in a baking pan. The sauce is poured over it, sprinkled with cheese and put in the oven.

So I can only recommend this dish to you. Enjoy it.

die Coolness der Isländer – the coolness of the Icelanders

Dass ich mich seit einiger Zeit immer intensiver mit Island beschäftige, wirst du vermutlich schon mitbekommen haben, wenn du meinen Blog regelmässig liest und ich finde immer mehr Gefallen an diesem Volk.

Eines möchte ich dir hier einfach mal sagen, das in Island wohl schon so etwas wie der „inoffizielle Slogan“ ist:
„þetta reddast“ und bedeutet so viel wie „Das wird schon“

In diesen Tagen können wir „þetta reddast“ gut brauchen, machen wir uns doch viel zu viele Gedanken um alles mögliche, viel zu viele Sorgen und viel zu viel Kummer, als dass wir einfach alle einmal vertrauen. Ja, es ist nicht einfach, aber ich glaube, so wie wir Kreativität lernen können, so können wir auch „þetta reddast“ einüben.

Weißt du, ich glaube, du hast, wie jeder andere auch, deine Sorgen und deine Probleme, darum möchte ich dir jetzt eines sagen:
„þetta reddast“. Was auch immer dich gerade bedrückt, hab Vertrauen – es wird alles gut werden.

Fühl dich umarmt und gedrückt in diesen seltsamen Zeiten – und denk einmal isländisch – þetta reddast!

meine heutige Frage:
Was meinst du, wie könnte eine isländische Romanfigur sein? 😉

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You will probably already have noticed that I have been dealing with Iceland more and more intensively for some time now if you read my blog regularly, and I am getting more and more fond of these people.

One thing I would like to tell you here only times, that in Iceland probably already something like the „unofficial slogan“ is:
„þetta reddast“ which means „it’ll work out.“

In these days we can use „þetta reddast“ very well because we worry too much about all kinds of things, too many worries and too much grief, to trust all of us at some point. Yes, it is not easy, but I believe that just as we can learn creativity, we can also practice „þetta reddast“.

You know, I think you, like everyone else, have your worries and problems, so I want to tell you one thing now:
„þetta reddast. Whatever’s bothering you right now, have faith – it’ll all work out.

Feel embraced and pressed in these strange times – and think Icelandic – þetta reddast!

my question today:
How do you think an Icelandic novel character could be? 😉

wie du Exotik in die Texte bringen kannst – how you can bring exoticism to the texts

Wenn du gerne liest, wirst du deine Genre und Geschichten haben, die du wirklich gerne liest. Dabei werden sich die Grundstrukturen in ihrer Erzählweise gewiss auch häufig ähneln.
Nimm beispielsweise das Vampirgeschichten-Genre, das sich seit den Anfängen gravierend verändert hat. Im Mittelalter ähnelten Vampire eher den heutigen Zombies, um die Zeit von Maria Theresia gab es die „realen“ Vampirvorkommnisse wie jene Geschichte um Peter Plogojowitz und ihrem Arzt Starhemberg, der das Vorbild für Draculas Gegenspieler „Van Helsing“ wurde, dann entwickelte sich der Vampir zum erotischen Verführer und nun ist er im Teenager-Genre angekommen. Doch die Grundstrukter in der Vampirerzählung bleibt per se immer sehr ähnlich.

Wenn du Geschichten schreibst, wirst du auch deine „Grundlinie“ haben, der du großteils folgst.

Was tust du, wenn du einmal aus deiner Grundlinie ausbrechen möchtest? Welche Methoden ziehst du vor bzw. würden für dich Sinn ergeben?
Du kannst den Schauplatz ändern oder exotische Namen und Figuren einfügen, vielleicht mischt du die Genre durch oder dir fällt etwas ganz anderes ein, oder verlegst die Geschichte in eine andere Zeit.

Wie wäre es, wenn du ein paar Brocken einer fremden Sprache einfließen läßt? Dabei spielt es keine Rolle ob die Sprache erfunden wurde (beispielsweise Klingonisch) oder ob sie aktuell real gesprochen wird (beispielsweise Isländisch).
Für den exotischen Touch ist es sinnvoll sich für eine Variante zu entscheiden, deren Schriftzeichen nicht zu 100 % deiner gewohnten Schrift entsprechen.

Als Beispiel möchte ich hier Isländisch anführen, wobei du hier drei Buchstaben hast, du supergut für „Exotischeres“ nutzen kannst:

Thorn
– Þ (groß)
– þ (klein)
Eth
– Ð (groß)
– ð (klein)
Ligatur aus A und E
– Æ (groß)
– æ (klein)

Ob du dies nun für eine alte Schriftrolle nutzt, die ein Charakter findet und entziffern soll oder ob es eine Figur ist, die aus einem exotischen Land kommt, spielt hier keine Rolle.
Allein Kleinigkeiten können deiner Geschichte einen Touch des Besonderen geben, das du brauchst, um aus der großen Masse hervorzustechen.

heutige Frage:
Welche Sprache würdest du verwenden um etwas Exotik in die Story zu bringen und warum gerade diese?

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If you like reading, you will have your genre and stories that you enjoy reading. The basic structures will certainly often be similar in their narrative style.
Take, for example, the vampire story genre, which has changed a lot since the beginning. In the Middle Ages vampires were more like today’s zombies, around the time of Maria Theresa there were the „real“ vampire incidents like the story about Peter Plogojowitz and her doctor Starhemberg, who became the model for Dracula’s antagonist „Van Helsing“, then the vampire developed into a sensual seducer. Now he has arrived in the teenage genre. However, the basic structure of the vampire narrative always remains very similar per se.

If you write stories, you will also have your „baseline“, which you follow for the most part.

What do you do if you ever want to break out of your baseline? Which methods do you prefer, or would it make sense to you?
You can change the location or add exotic names and characters, maybe you mix the genre, or you can think of something else, or move the story to another time.

How about adding a few chunks of a foreign language? It doesn’t matter if the language was invented (e.g., Klingon) or if it is spoken (e.g., Icelandic).
For the exotic touch, it makes sense to choose a more unusual variant, whose characters do not correspond 100% to your regular font.

As an example I would like to mention Icelandic, where you have three letters, which you can use for „more exotic“:

Thorn
– Þ (big)
– þ (small)
Eth
– Ð (big)
– ð (small)
Ligatur aus A und E
– Æ (big)
– æ (small)

Whether you use this for an ancient scroll that a character is supposed to find and decipher, or whether it is a character that comes from an exotic country, it doesn’t matter here.
Just little things can give your story a touch of the special touch you need to stand out from.

today’s question:
What language would you use to add some exoticism to the story, and why this one?