Grundbasis für den Charakter Step 13 – The basic for your character Step 13

Part 13 – Transformation – von der Raupe zum Schmetterling

Lässt du deine Figur eine Wandlung durchmachen, so kann dies auch in Form einer neuen „Geburt“ sein.
Dabei ist es unerheblich, ob es nun eine Reise in Form einer Reinkarnation ist, sich die Figur an ein neues Umfeld anpasst oder schlichtweg die Transformation sich ausschließlich im eigenen Inneren abspielt.

Ein perfektes Beispiel stellt hier das Leben einer Raupe dar. Sie führt erst ihr Leben als Krabbeltier, frisst sich voll und verpuppt sich. Die nächste Phase ist die Transformation und das Ergebnis stellt einen wunderschönen Schmetterling dar, der über die Wiesen flattert.

Lass diese Art der Transformation auch deine Figur durchleben!

Verharrt eine Figur zu lange im gleichen Zustand, so verliert sie leicht Elan und Lebensmut. In den Geschichten und Romanen findet sich oft, dass ein Charakter das alte Ich abstreift und zu etwas Neuem wird.

Dazu muss er/sie/es aber auch zulassen, dass das Alte gehen darf. Etwas um jeden Preis festhalten zu wollen, verhindert auch die eigene Entwicklung.

Nehmen wir als Beispiel einen Charakter, der noch an der alten Liebe festhängt. Er/sie/es war unsterblich verliebt und verkraftet es nicht, dass der Partner/die Partnerin nun andere Wege geht. Für diese Figur ist die Notwendigkeit diese „Liebe“ loszulassen um das eigene Glück zu finden. Mit ihrer Zuneigung trägt die Figur Ketten, die ihn/sie/es an einem Weiterkommen hindern.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Welche „Ketten“ binden die Figur und hindern sie so an der persönlichen Weiterentwicklung? Was ist es, das sie noch in alten „Mustern“ hängen lässt? Er/sie/es muss nun erkennen, dass es Zeit ist loszulassen und sich auf eine neue Transformation einlassen.

Problemstellung:
Es ist schwierig die eigenen Makel, Fehler oder „Ketten“ zu erkennen. Andere sehen diese oft viel leichter und schneller. Selbst die Erkenntnis ihrer Existenz hilft nicht sofort, sie auch gehen zu lassen. Emotionen sind überaus stark, somit ist es eine Frage, ob die Figur es schafft hier loszulassen.

Was ist die Lösung?
Selbstgewählte „Ketten“ aus eigenen Stücken zu lösen ist schwer. Deine Figur könnte beispielsweise erkennen, was er/sie/es sich durch die Ketten versagt. Auch, wenn es schwer ist, so bleibt häufig nur diese Erkenntnis um loszulassen und in die Transformation einzutauchen. Sie könnte beispielsweise die Ketten als Vision erleben und sie fortschicken.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die sich einem anderen Glauben zuwenden
  • Figuren, die sich von einer alten Liebe lösen
  • Geschichten um Tiere wie Schmetterlinge oder Schwäne

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Schafft deine Figur es, den Wandel willkommen zu heißen oder lehnt sie das Neue ab? Sie lebt in einem Zyklus, wie alles andere Leben auch. Wie hilfst du ihr dabei, den Widerstand gegen das Neue abzulegen?

*****

Part 13 – Transformation – from caterpillar to butterfly

If you let your character transform, this can also be in the form of a new „birth“.
It is irrelevant whether it is a journey in the form of reincarnation, whether the figure adapts to a new environment or whether the transformation takes place exclusively within itself.

A perfect example is the life of a caterpillar. It first leads its life as a crawling animal, eats itself full and pupates itself. The next phase is the transformation, and the result is a beautiful butterfly that flutters across the meadows.

Let your character live through this kind of transformation!

If a figure remains in the same state for too long, it quickly loses its energy and courage to live. In the stories and novels, it is often found that a character stripped the old self and became something new.

But he/she must also allow the old to go. Wanting to hold on to something at all costs also prevents one’s development.

Let’s take as an example a character who still clings to the old love. He/she was immortally in love and cannot cope with the fact that the partner is now going other ways. For this figure, the necessity is to let go of this „love“ to find one’s happiness. With her affection, the character wears chains that prevent him/her from progressing.

What should the character recognize now?
Which „chains“ bind the character and prevent him/her from personal development? What is it that still leaves them hanging in old „patterns“? He/she must now realize that it is time to let go and engage in a new transformation.

Problem:
It is difficult to recognize one’s flaws, mistakes, or „chains“. Others often see them much easier and faster. Even the realization of their existence does not immediately help to let them go. Emotions are powerful, so it is a question whether the figure manages to let go here.

What is the solution?
It is challenging to solve self-chosen „chains“ from one’s pieces. Your character could, for example, recognize what he/she is failing through the chains. Even if it is difficult, often, only this knowledge remains to let go and to dive into the transformation. For example, she could experience the chains as a vision and send them away.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures that turn to a different faith
  • Figures that break away from an old love
  • Stories about animals like butterflies or swans

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
Does your character manage to welcome the change, or does he reject the new? She lives in a cycle, like all other lives. How do you help her to overcome resistance to the original?

Grundbasis für den Charakter Step 12 – The basic for your character Step 12

Part 12 – Ernte des Gesäten

Einst war der Herbst die Zeit der Fülle und des Lohnes für harte Arbeit. Nun durfte gefeiert werden, ohne Selbstgefälligkeit, einfach aus Dankbarkeit heraus. Daher kommen ja auch Erntedankfeste, das Thanksgiving und andere, ähnliche, Feiern. Doch diese Zeit geht auch einmal vorüber und macht Platz für den harten Winter.

Schenke deiner Figur einen Aspekt oder Zeitraum, in dem er/sie/es etwas feiern darf. Vielleicht ist es ein Geschenk für eine bestandene Abschlussprüfung oder eine Prämie für einen hart erarbeiteten Geschäftsdeal.

Gibt sich die Figur damit zufrieden, das Erreichte zu genießen, oder strebt er/sie/es nach mehr?

Setzen wir uns mit dem Wort „Ernte“ genauer auseinander, dann wird klar, Ernte ist nichts, das so einfach geschenkt wird. Es ist, bei genauer Betrachtung, harte Arbeit das Korn einzufahren, die Früchte zu ernten und alles auf den richtigen Platz für die kommenden, mageren Zeiten zu legen. Was übersehen wird, kann verrotten.

Nehmen wir an, deine Figur arbeitet als Missionar/in um Menschen in anderen Ländern zu helfen. Er/sie/es baut ein Kinderdorf auf, weil die Menschen ihre Kinder nicht mehr unterstützen können. Es ist geschafft, das Dorf steht und die Kinder haben ein Zuhause und eine Möglichkeit zu lernen und ausreichend Essen zu bekommen. Hier ist der Grund zu feiern. Die erste Saat ist ausgesät und die erste Ernte eingefahren.
Doch ausruhen kann diese Figur nicht, denn nun geht es daran, die Kinder auch weiter versorgen zu können. Hier könnte die nächste Arbeit darin bestehen, Pateneltern für die Kinder zu finden, die monatlich Geld überweisen, um einem Kind Hilfe für einen Start in ein neues Leben zu geben.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Ein Ziel zu erreichen sollte kein Argument dafür sein, um nun die Hände in den Schoß zu legen. Das Leben besteht aus vielen Zwischenschritten, diese Ernte ist nur eine von vielen im Leben der Figur. Es werden weitere, größere, anstrengendere Ernten folgen.

Problemstellung:
Genügt deiner Figur das Erreichte oder will er/sie/es mehr? Sieht der Charakter ein ferneres Ziel, wird ihm/ihr/es klar, dass Ruhe fehl am Platz ist. Die Fragestellung ist nun, welches Saatgut soll gesät, welche „Keimlinge“ gepflanzt werden, um das nächste Ziel zu erreichen?

Was ist die Lösung?
Gib deiner Figur eine Aufgabe und unterteile diese in kleinere Zwischenstufen. So kann von einer Ernte zur nächsten „gearbeitet“ werden, von einem Step zum nächsten. Jede Ernte ist größer und kostet mehr Kraft als die vorherige, aber die Belohnung ist dann auch eine weit größere als die vorherige.
Eine Ernte, wie sie hier gemeint ist, ist ein Wendepunkt des Lebens, in der die Figur die eigenen Ziele überdenken kann und das Lebensziel vielleicht auch neu ausrichten möchte.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die etwas Großes erreichen und/oder aufbauen wollen
  • Figuren, die etwas Bestimmtes zu erreichen suchen (ein Amt, einen Lehrabschluss, …)
  • Geschichten vom Werden und Verblühen
  • Geschichten über Familien über mehrere Generationen hinweg

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Schafft deine Figur es, die Ernte dessen, was sie ausgesät hat einzusammeln und sich der Früchte zu erfreuen? Ist er/sie/es bereit für den nächsten Zyklus? Welche Ernte bekommt sie und wohin geht es für den Charakter als nächstes?

*****

Part 12 – Harvest of the sowings

Once upon a time, autumn was the time of abundance and reward for hard work. Now it was possible to celebrate, without complacency, only out of gratitude. That’s where harvest festivals, Thanksgiving, and other similar celebrations come from. But this time passes and makes room for the hard winter.

Give your character an aspect or period in which he/she can celebrate something. Maybe it’s a gift for a passed final exam or a reward for a hard-earned business deal.

Is the character content with enjoying what he or she has achieved, or is he or she striving for more?

If we take a closer look at the word „harvest“, then it becomes clear that harvest is not something that is given as a gift. On closer inspection, it is hard work to break in the grain, harvest the fruit, and put everything in the right place for the lean times ahead. What is overlooked can rot.

Let us assume that your figure works as a missionary to help people in other countries. He/she is building a children’s village because people can no longer support their children. It is done, the village stands and the children have a home and an opportunity to learn and get enough food. Here is the reason to celebrate. The first seed is sown, and the first harvest is brought in.
But this figure cannot rest, because now it goes to be able to supply the children also further. Here the next work could be to find godparents for the children who transfer money monthly to help a child start a new life.

What should the character recognize now?
Reaching a goal should not be an argument for putting one’s hands in one’s lap. Life consists of many intermediate steps. This harvest is only one of many in the life of the character. Further, more abundant, more strenuous harvests will follow.

Problem:
Is your figure satisfied with what you have achieved, or does he/she want more? If the character seems a more distant goal, he/she will realize that calmness is out of place. The question now is, which seeds should be sown, which „seedlings“ should be planted in order to reach the next goal?

What is the solution?
Give your figure a task and divide it into smaller intermediate stages. So you can „work“ from one harvest to the next, from one step to the next. Each grain is more significant and costs more energy than the previous one, but the reward is also much bigger than the previous one.
A harvest like the one meant here is a turning point in life, where the character can rethink her own goals and may also want to realign her life goal.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures who want to achieve and/or build something great
  • Figures who seek to make something specific (an office, a diploma, …)
  • Stories of becoming and withering away
  • Stories about families over several generations

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
Does your character manage to collect the harvest of what he has sown and enjoyed the fruits? Is he/she ready for the next cycle? What crop does she get, and where does the character go next?

Grundbasis für den Charakter Step 11 – The basic for your character Step 11

Part 11 – Stillstand

Manchmal geht einfach nichts weiter. Da können wir tun, was wir wollen, wir treten am gleichen Punkt und finden kein vorwärts.
Oft genug passiert dies auch einer Figur in einer Geschichte. Egal, was diese Figur tut, sie bleibt an der gleichen Stelle hängen.

Manche Figuren tragen in sich das Gefühl, zu warten und auszuharren ist ein Fehler. Dann probieren sie alles Mögliche, nur, um den Moment des Wartens endlich abhaken zu können. In den meisten Fällen mag das auch klappen, die Figur kommt auf Ideen, die sie sonst nicht hätte. Manchmal jedoch ist abwarten, die bessere Lösung.

Nehmen wir an, deine Figur ist ein Erfinder. Er/sie/es sucht nach einer Lösung um eine bestimmte Krankheit zu heilen. Dies mag eine dramatische Seuche sein. Hier ist die Zeit knapp. In jedem Moment, der verstreicht, stirbt jemand an dieser Seuche. Ist hier wirklich die richtige Lösung abzuwarten?
Manchmal ist es das sogar in einer derartigen Situation. Auch deine Figur muss mal schlafen und sich regenerieren. Hier durchzuarbeiten kann zu Fehlern führen, die die Forschungsergebnisse beeinträchtigt.

Nicht immer ist es sinnvoll, sich völlig zu verausgaben. Mitunter ist eine Pause notwendig, um neue Kraft zu schöpfen und der eigenen Seele etwas Ruhe zu gönnen. Danach geht es mit neuer Kraft weiter.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Steht deine Figur vor einem scheinbar unüberwindlichen Hindernis, sollte sie geduldig und klug entscheiden. Manchmal müssen erst die äußeren Umstände passen, um ihn/sie/es an das Ziel zu lassen. Wichtig ist, dass die Figur ihr Ziel nicht aus den Augen verliert.

Problemstellung:
Gerade junge Charaktere neigen mitunter zu Ungeduld, sie wollen alles sofort und am liebsten vorvorgestern. Dabei übersehen sie häufig, dass es manchmal erst die Erfahrung ist, die sie erlernen müssen um ein Rätsel zu lösen.

Was ist die Lösung?
Die Figur steht bei ihren Erfindungen an und kommt nicht weiter. Er/sie/es hat alles ausprobiert, was eine Lösung versprach. Hier wäre eine Ruhephase sinnvoll, in der diese Figur nachdenken kann. Manchmal kommen die richtigen Lösungen sogar im Schlaf.
Doch eines darf die Figur nicht – aufgeben! Sie sollte an einer Lösung weiterarbeiten, aber sich zuvor eine Pause gönnen. Innehalten und rekapitulieren, schweigend den bisherigen Status betrachten und überlegen, ob der Weg wirklich richtig ist.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die in einer Zwickmühle stecken
  • Figuren, die ein großes Ziel verfolgen – wie auch immer dies aussehen mag
  • Figuren, die sich in klösterliche Gefilde zurückziehen, um sich selbst zu finden
  • Geschichten um Zweifel und die Angst nicht gut genug zu sein

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Wo könnte deine Figur hängen? Welchen Stillstand würdest du dem Charakter mit auf den Weg geben?

*****

Part 11 – Standstill

Sometimes just nothing goes on. There we can do what we want. We step at the same point and find no way forward.
Often enough, this also happens to a character in a story. No matter what this character does, it stays in the same place.

Some characters have the feeling that waiting and persevering is a mistake. Then they try all sorts of things, to get rid of the moment of waiting finally. In most cases, this might work; the character comes up with ideas she wouldn’t otherwise have. Sometimes, however, waiting is a better solution.

Let’s assume that your figure is an inventor. He/she is looking for a solution to cure a specific disease. This may be a dramatic plague. Time is short here. In every moment that passes, someone dies of this disease. Is there the right solution to wait?
Sometimes it is even in such a situation. Your figure also has to sleep and regenerate. Working through this can lead to mistakes that affect the research results.

It doesn’t always make sense to spend all your time. Sometimes it is necessary to take a break to recharge your batteries and give your soul some rest. Then it goes on with new strength.

What should the character recognize now?
If your character is faced with a seemingly insurmountable obstacle, it should decide patiently and wisely. Sometimes the outer circumstances have to fit first to let him/her reach the goal. The character mustn’t lose sight of his or her goal.

Problem:
Young characters in particular sometimes tend to be impatient, they want everything immediately and preferably the day before yesterday. They often overlook the fact that it is sometimes the experience that they have to learn to solve a puzzle.

What is the solution?
The figure stands in line with her inventions and doesn’t get any further. He/she has tried everything that a solution promised. Here a rest phase would be meaningful, in which this figure can think. Sometimes the right answers even come during sleep.
But one thing the figure must not – give up! It should continue to work on a solution but allow itself a break before. Pause and recapitulate, silently consider the previous status and consider whether the way is correct.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures stuck in a dilemma
  • Figures that pursue a great goal – whatever it may look like
  • Figures retreating into monastic realms to find themselves
  • Stories of doubt and fear of not being good enough

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
Where could your character hang? Which standstill would you give the figure on the way?

Grundbasis für den Charakter Step 10 – The basic for your character Step 10

Part 10 – Bedürfnis

Welchem Traum folgt deine Figur? Will er/sie/es berühmt und/oder reich werden? Will er/sie/es die Liebe des Lebens finden? Oder strebt deine Figur nach gänzlich anderen Träumen?

Nehmen wir als Figur ein Kind, das auf Adoptiveltern wartet. Es wartet Jahr um Jahr, doch keiner will es haben. Dann gibt es vielleicht eines Tages auf und glaubt, es wird niemals Adoptiveltern haben. Wenige Wochen später kommt ein Paar, das sich genau für dieses eine Kind entscheidet, obwohl es vielleicht schon 14 Jahre alt ist.
Oder eine andere Figur könnte ein Tier in einem Tierheim sein, das mit ein oder zwei Jahren dort „einzog“. Vielleicht kommt eine alte, einsame Frau, die meint, sie könne es nicht verantworten ein junges Tier zu adoptieren, weil sie selber nur noch wenig Zeit zu leben hat. Sie ist einsam und möchte einem Wesen ein schönes Heim bieten.
In beiden Fällen ist es der gleiche Traum, in beiden Fällen haben die Figuren ihren Traum abgehakt oder sogar vergessen. Genau dann sind sie aber geistig so weit, dass ihr Wunsch erfüllt wird.

Steht die Figur in einer Situation, wo sie sich etwas sehnlichst wünscht, wird er/sie/es wohl nicht erhalten. Das Herz zeigt, wohin es geht, es schlägt sehnsüchtig für einen Wunsch, so intensiv wie nichts anderes. Im Grunde „programmiert“ es damit den Weg, wohin diese Figur will. Doch im Überschwang ist eine Erfüllung zu früh.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Eine Figur muss manchmal erst das Gegenteil dessen erleben, was sie erreichen und/oder haben will. Es ist die Frage, wie geht er/sie/es damit um, den Traum in weite Ferne entschwinden zu sehen?

Problemstellung:
Was eine Figur braucht, um ihrem Traum näher zu kommen, ist oft das genaue Gegenteil dessen, was sie haben will. Einem Traum und/oder Wunsch nachzujagen, hat viele zerstört, aber vielen auch den Weg dazu ermöglicht. Die Fragestellung ist nun, wie schafft die Figur es, ihre „Lektion“ zu lernen, indem sie mit dem Gegenteil konfrontiert wird und dann ihren Traum zu erlangen?
Was ist ein Traum/Wunsch wert, der sofort erfüllt wird? Wird er dann noch geschätzt?

Was ist die Lösung?
Einen Wunsch, den man sich selbst nicht erfüllt …
Ein Traum, den man sich selbst verwehrt …
Es gibt so vieles im Leben, das der Charakter tun oder angehen kann. Manchmal ist es sinnvoll, den eigentlichen Traum ruhen zu lassen und sich anderen Dingen zu widmen. Wünscht sich der Charakter, adoptiert zu werden, ist es wenig sinnvoll, wenn er/sie/es ständig sehnsüchtig nach Adoptiveltern Ausschau hält. Manchmal kommen diese aus einer Ecke, wo sie nicht erwartet werden.
Die Lösung könnte in diesem Fall darin bestehen, sich in einer Gabe oder einem Talent, das er/sie/es hat, besonders zu engagieren und damit auf sich aufmerksam zu machen.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die adoptiert werden wollen
  • Figuren, die nach der „einzig, wahren Liebe“ suchen
  • Figuren, die reich werden wollen
  • Geschichten über Verlustängste

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Welches Bedürfnis könnte deine Figur haben? Durch welches „Gegenteil“ schickst du sie, damit sie ihre Lektion lernen kann?

*****

Part 10 – Need

What dream does your character follow? Does he/she want to become famous and/or rich? Does he/she want to find the love of life? Or does your character aspire to completely different dreams?

Let’s take as a figure a child waiting for adoptive parents. It waits year after year, but nobody wants it. Then perhaps one day, he will give up and believe that he will never have adoptive parents. A few weeks later, a couple comes and decides to have this one child, even though it is perhaps already 14 years old.
Or another figure could be an animal in an animal shelter that „moved in“ at the age of one or two. Maybe an old, lonely woman comes who thinks she can’t take responsibility for adopting a young animal because she has little time to live herself. She is alone and would like to offer a beautiful home to a being.
In both cases, it is the same dream; in both cases, the characters have ticked off or even forgotten their goal. Exactly then, however, they are mentally so far that their wish is fulfilled.

If the figure is in a situation where she desires something, he/she will probably not receive it. The heart shows where it is going, and it beats longingly for a wish, as intense as nothing else. It „programs“ the way where this figure wants to go. But in plenty, a fulfillment is too early.

What should the character recognize now?
Sometimes a character must first experience the opposite of what it wants to achieve and/or have. The question is, how does he/she deal with seeing the dream vanish into the distance?

Problem:
What a character needs to get closer to her dream is often the exact opposite of what she wants. Chasing a vision and/or desire has destroyed many, but has also made it possible for many. The question now is, how does the character manage to learn her „lesson“ by being confronted with the opposite and then achieving her dream?
What is the value of a dream/wish that is fulfilled immediately? Will it still be appreciated?

What is the solution?
A wish that one does not fulfill oneself …
A dream that one denies oneself …
There are so many things in life that the character can do or approach. Sometimes it makes sense to let the actual dream rest and to devote oneself to other things. If the character wishes to be adopted, it makes little sense if he/she is always on the lookout for adoptive parents. Sometimes they come from a corner where they are not expected.
The solution, in this case, could be to become mainly involved in a gift or talent that he/she has and to draw attention to him/herself.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Characters who want to be adopted
  • Figures looking for the „only true love
  • Figures who want to get rich
  • Stories of fears of loss

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
What need could your character have? What „opposite“ do you send her through so she can learn her lesson?

Grundbasis für den Charakter Step 9 – The basic for your character Step 9

Part 9 – Herausforderungen im Leben

Fast alle Geschichten leben von Herausforderungen in der einen oder anderen Version. Charaktere in Geschichten brauchen Prüfungen, um zu reifen, zu wachsen und das Beste und Stärkste in sich zu finden.

Stellst du deine Figur vor Herausforderungen, die sie anfangs glaubt, nicht bestehen zu können, bietest du ihr damit auch die Möglichkeit zu lernen und zu erstarken.
Schickst du sie von einer Prüfung zur nächsten, kann sie versagen und aufgeben oder die Prüfungen mit Mut und Klugheit bestehen.

Hat deine Figur einen Traum, muss dieser nicht unbedingt leicht zu erreichen sein. Stell dir eine Figur vor, die ein Haus erwirbt und dieses in neuen Glanz setzen möchte. Das Haus ist eine Bruchbude und muss renoviert werden, die Figur hat jedoch keine ausreichenden Finanzmittel. Wie kreativ ist der Charakter, um das Gebäude schließlich als Schmuckstück präsentieren zu können?

Es ist für keinen einfach, die eigene Komfortzone zu verlassen, aber es ist unumgänglich, um ein Ziel zu erreichen. Nimm eine Figur aus ihrem gewohnten Umfeld, indem du sie beispielsweise mit einem Flugzeug über nördliche Gefilde abstürzen lässt. Hier ist die Frage, wie überlebt sie? Kennt sie sich mit Survival aus, ist es natürlich leichter, aber was tut eine Figur, deren Hauptlebensinhalt es bislang war, die besten Schnäppchen in einem Geschäft in der Großstadt zu finden?

Je stärker die Herausforderung ihn/sie/es fordert, umso mehr kann er/sie/es daraus mitnehmen, auch, wenn er/sie/es zuerst glaubt, daran zu zerbrechen.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Herausforderungen mögen deine Figur ängstigen, aber sie sind nötig, um daraus zu lernen und ihn/sie/es in der Entwicklung vorwärtszubringen.

Problemstellung:
Angst vor Herausforderungen kann einer Figur Probleme bereiten, sie aber auch klein halten. Vielleicht ist ihm/ihr/es stets eingetrichtert worden nichts zu können und nichts zu sein oder die Figur steht vor einem unendlich großen Hindernis, das auf den ersten Blick unmöglich zu schaffen ist.

Was ist die Lösung?
Deine Figur könnte die Herausforderung auf kleinere Stufen runterbrechen und so die Angst davor überwinden. Er/sie/es könnte sich auf die Suche nach Unterstützung machen – mit gemeinsamer Kraft geht vieles leichter

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die viele Schicksalsschläge erleiden müssen
  • Figuren, die viel hatten und dann alles verlieren
  • Figuren, die für einen Traum erst durch ihre persönliche „Hölle“ gehen müssen
  • Geschichten über Teenager
  • Geschichten über Verluste und Gewinne

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Wo würdest du die Grenzen bei diesen Herausforderungen ziehen?

*****

Part 9 – Challenges in life

Almost all stories live from challenges in one version or another. Characters in stories need trials to mature, grow, and find the best and most reliable in themselves.

If you present your character with challenges she initially believes she can’t overcome, you’re also allowing her to learn and strengthen.
If you send her from one exam to the next, she can fail and give up or pass the exams with courage and wisdom.

If your character has a dream, it doesn’t have to be easy to achieve it. Imagine a character who buys a house and wants to put it in a new splendor. The house is a dump and must be renovated, but the figure does not have sufficient funds. How creative is the character to finally present the building as a jewel?

It is not easy for anyone to leave their comfort zone, but it is essential to achieve a goal. Take a character from its familiar environment, for example, by crashing it in a plane over northern climes. Here’s the question, how does she survive? If she knows Survival, it’s easier, of course, but what does a character whose primary purpose in life so far has been to find the best bargains in a big city store do?

The more the challenge challenges him/her, the more he/she can take out of it, even if he/she thinks he will break it first.

What should the character recognize now?
Challenges may frighten your character, but they are necessary to learn from them and to move him/her forward in development.

Problem:
Fear of challenges can cause problems for a character, but it can also keep them small. Perhaps he/she has always been tricked into not being able to do anything and not bring anything, or the character is faced with an infinitely significant obstacle, which at first glance is impossible to overcome.

What is the solution?
Your character could break down the challenge to smaller steps and overcome the fear of it. He/she could go on the search for support – with collective strength, and many things go smoother.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures that have to suffer many blows of fate
  • Figures that had a lot and then lost everything
  • Figures who first have to go through their personal „hell“ for a dream
  • Stories about teenagers
  • Stories of losses and gains

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
Where would you draw the line in these challenges?

Grundbasis für den Charakter Step 8 – The basic for your character Step 8

Part 8 – Ausgewogenheit

In vielen Geschichten ist der Kern die Suche nach dem Glück, das nie gefunden wir. Nun stellt sich die Frage, was ist Glück?
Figuren suchen nach Reichtum oder einer Partnerschaft und sind doch unzufrieden.

Gibst du deiner Figur dies als Aufgabe, so ist die Frage, wo diese Figur steht und was er/sie/es zuerst als Glück empfinden mag.

Wahres Glück findet sich in Geschichten sehr häufig in Wahrheit und Ehrlichkeit. Versteckt sich diese Figur vor der Wahrheit, wird er/sie/es sich schwertun, das wahre Glück zu finden. Wie oft ist doch der Schatten einer Lüge oder eines Geheimnisses vorhanden, das er/sie/es am wirklich glücklich sein hindert?

Hier findet sich der Kernpunkt darin, ausgeglichen zu sein. Ist es für die Figur wirklich wichtig, das eigene Glück von anderen oder den äußeren Umständen abhängig zu machen?

In dieser Art Geschichten ist es notwendig, zu erkennen, dass das eigene Glück von innerer Ausgewogenheit und innerem Frieden abhängt.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Wird das Kind als Wesen nicht im Zustand der Unschuld geboren? Manche sagen, Kinder können noch Blicke in andere Welten sehen und Naturgeister wahrnehmen.
Nehmen wir diesen Gedanken, so trägt die Figur doch bereits alles in sich, das ihm/ihr/es genau diese Ausgewogenheit ermöglicht.
Es geht nicht darum, dass der Charakter wieder zum Kind werden soll. Der Charakter soll erkennen, dass er/sie/es alles Notwendige bereits in sich trägt. Es muss nur gefunden werden. Doch dafür ist es nötig, Frieden mit sich selber zu schließen.

Problemstellung:
Die Figur geht beispielsweise auf eine spirituelle Reise, besucht Seminare, wandelt durch verschiedenste Religionen und findet doch nicht, wonach er/sie/es sucht.
Wie erkennt diese Figur nun, dass er/sie/es gar nicht nach außen gehen muss, sondern sich auf das eigene Innere konzentrieren sollte?
Zeigst du deiner Figur alles Materielle und wendet sie sich ab? Führst du sie durch Glaubenssysteme und doch ist die Figur unzufrieden? Wie lässt du die Figur erkennen, wie sie ihren inneren Frieden, ihr Glück und somit ihre Ausgewogenheit findet?

Was ist die Lösung?
Unzufriedenheit im Äußeren ist häufig eine „Antwort“ auf Unzufriedenheit im Inneren. Aggressivität, Frust und andere negative Themen sind häufig Antwort auf innere Unsicherheiten und Ähnliches.
Zeig der Figur Möglichkeiten, um nach Ausgeglichenheit zu streben. Ob dies nun durch einen Glauben, Leben als Einsiedler oder als Großelternpart einer Großfamilie ist spielt keine Rolle.
Was den einen zufrieden macht, muss es beim anderen nicht auch tun. Deine Figur muss erkennen, was zu ihm/ihr/es passt. Dafür ist Feingefühl gefragt – die Figur spürt, was ihm/ihr/es guttut. In diesem Sinne mag es sinnvoll sein, „betäubendes“ wie Alkohol oder Drogen aus dem Leben der Figur loszulassen.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, sich einem Entzug unterziehen
  • Figuren, die durch depressive oder emotional schwere Zeiten wandeln
  • Figuren, die materiell alles haben und doch spüren, dass ihnen das Glück davonläuft
  • Geschichten über Aussteiger
  • Geschichten über das Erwachsenwerden

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Was wäre deine Wahl in puncto Ausgeglichenheit für die Figur?

*****

Part 8 – Balance

In many stories, the core is the search for happiness, which we never found. Now the question arises, what is satisfaction?
Characters are looking for wealth or a partnership and yet are dissatisfied.

If you give this to your character as a task, the question is where this character stands and what he/she may first perceive as happiness.

True happiness is very often found in stories in truth and honesty. If this character hides from the truth, he/she will find it difficult to find true happiness. How often is there a shadow of a lie or a secret that prevents him/her from really being happy?

Here, the key point is to be balanced. Is it indispensable for the character to make his or her own happiness dependent on others or external circumstances?

In these kinds of stories, it is necessary to realize that one’s happiness depends on inner balance and peace.

What should the character recognize now?
Is the child not born as a being in a state of innocence? Some say that children can still see glimpses into other worlds and perceive nature spirits.
If we take this thought, the figure already carries everything in itself that enables him/her to achieve exactly this balance.
It is not about the character of becoming a child again. The character should recognize that he/she already carries everything necessary within him/her. It just has to be found. But for this, it is necessary to make peace with oneself.

Problem definition:
The figure, for example, goes on a spiritual journey, attends seminars, walks through various religions, and yet does not find what he/she is looking for.
How does this figure recognize that he/she does not have to go outside at all, but should concentrate on his/her own inner being?
Do you show your figure everything material and turn it away? Do you lead it through belief systems, and yet the figure is dissatisfied? How do you let the character see how it finds its inner peace, its happiness, and thus its balance?

What is the solution?
Dissatisfaction on the outside is often an „answer“ to resentment on the inside. Aggression, frustration, and other negative issues are often the answer to inner insecurities and the like.
Show the figure possibilities to strive for balance. Whether this is through faith, life as a hermit, or as a grandparent of an extended family does not matter.
What satisfies one does not have to meet the other. Your character must recognize what suits him/her. Sensitivity is required for this – the character feels what is right for him/her. In this sense, it may make sense to let go of „narcotics“ like alcohol or drugs from the character’s life.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures, undergoing withdrawal
  • Figures walking through depressive or emotionally difficult times
  • Figures who have everything materially and yet feel that happiness is running away from them
  • Stories about dropouts
  • Stories about growing up

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
What would be your choice in terms of balance for the character?

Grundbasis für den Charakter Step 7 – The basic for your character Step 7

Part 7 – der Preis für ein Geschenk

Biete der Figur ein Geschenk an. Ist es etwas Materielles oder etwas Spirituelles? Doch wie alles, hat auch ein Geschenk einen Preis, der auf die eine oder andere Weise zu begleichen ist.
So mag diese Figur das Geschenk annehmen und beispielsweise einem anderen etwas dafür schenken. So gibt er/sie/es das „Geschenk“ weiter.
Oder er/sie/es macht ein Gegengeschenk.

Das mag bei materiellen Dingen funktionieren, doch was, wann die Figur eine mediale und/oder spirituelle Gabe erhält? Nehmen wir an, dieser Charakter erhält die Gabe der „Hellsichtigkeit“. Das kann eine spannende Sache für eine Geistergeschichte sein, so kann die Figur diese Gabe sinnvoll oder zur Zerstörung nutzen.

Alles im Leben braucht Ausgleich. Nimmt deine Figur das Geschenk an, so sollte er/sie/es auch bereit sein, etwas zu geben – und er/sie/es sollte willens sein, dieses Geschenk nicht zu missbrauchen.

Mit anderen Worten, ein Geschenk kann in einer guten Geschichte wie eine Art „Prüfung“ genutzt werden.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Geschenke erhält ein Charakter in einer Geschichte selten ohne Grund. Zumeist hat es einen Preis und/oder den Effekt, dass er/sie/es etwas zu lernen hat. Ein (spirituelles) Geschenk mit Demut anzunehmen und die darin verborgenen Gaben in Güte zu nutzen ist insbesondere für negativ ausgelegte Figuren ein ziemlicher Lernprozess.
Ein Geschenk jedweder Art kann für diese Figur eine ziemliche Herausforderung in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung darstellen, je nachdem, was er/sie/es als „Lernziel“ in der Geschichte hat.

Problemstellung:
Das Leben besteht aus Geben und Nehmen. Wer nimmt, sollte auch geben um den Kreislauf zu wahren. Eine Gabe sollte nicht missbraucht werden, auch, wenn es Verlockungen gibt.
Wenn deine Figur die Gabe der Hellsichtigkeit erhält, wie geht er mit seiner Gabe um? Glauben ihm die anderen? Kann er/sie/es als „Orakel“ oder „Medium“ helfen? Wird diese Gabe missbraucht, kann es auch zum Verlust dessen führen. Die Fragestellung ist hier, wie lernt deine Figur durch das Geschenk sich selbst zum Guten zu entwickeln?

Was ist die Lösung?
Die Figur könnte die Gabe als solche erkennen und überlegen, wie er/sie/es diese zum Wohle einsetzen kann. Bleiben wir beim Beispiel des Mediums. Er/sie/es könnte – gegen ein entsprechendes Entgelt verfluchte Häuser reinigen oder Besessene von ihren Dämonen lösen. Möglicherweise findet er/sie/es ruhelose Seelen und geleitet diese ins Licht.
Nicht jede „Bezahlung“ ist Geld im materiellen Sinne!

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die plötzlich mediale Fähigkeiten erlangen
  • Figuren, die auf einer Seelenreise – wie bei Indogenen Völkern die Reise zum Erwachsenwerden
  • Geschichten, mit Spukelementen
  • Geschichten über Indogene Völker

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Wie würdest du das „Dilemma“ lösen?

*****

Part 7 – the price of a gift

Offer the figure a gift. Is it something material or spiritual? But like everything else, a charity has a price to pay in one way or another.
So this figure may accept the gift and give something to someone else for it. So he/she passes on the „gift“.
Or he/she makes a return gift.

This may work with material things, but what when does the figure receive a medial and/or spiritual gift? Let us assume that this character gets the gift of „clairvoyance“. This can be an exciting thing for a ghost story, so the character can use this gift sensibly or for destruction.

Everything in life needs balance. If your character accepts the gift, he/she should also be willing to give something – and he/she should be ready not to abuse it.

In other words, a gift can be used in a good story as a kind of „test“.

What should the character recognize now?
Gifts are rarely given to a character in a story without reason. Mostly it has a price and/or the effect that he/she has something to learn. Accepting a (spiritual) gift with humility and using the hidden tips in kindness is quite a learning process, especially for negatively designed characters.
A gift of any kind can be quite a challenge for this character in his or her personal development, depending on what he or she has as a „learning goal“ in history.

Problem:
Life consists of giving and taking. Whoever takes should also gives to preserve the cycle. A gift should not be misused, even if there are temptations.
If your character receives the gift of clairvoyance, how does he deal with his gift? Do the others believe him? Can he/she help as „oracle“ or „medium“? If this gift is misused, it can also lead to the loss of it. The question here is, how does your character learn to develop for good through the gift?

What is the solution?
The figure could recognize the gift as such and consider how he/she can use it for the good. Let’s stick to the example of the medium. He/she could – for a fee – clean cursed houses or release possessed people from their demons. He/she may find restless souls and lead them into the light.
Not every „payment“ is money in the material sense!

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures that suddenly acquire medial abilities
  • Figures, which on a soul journey – like with Indigenous peoples the quest to grow up
  • Stories with haunted elements
  • Stories of Indigenous Peoples

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
How would you solve the „dilemma“?

Grundbasis für den Charakter Step 6 – The basic for your character Step 6

Part 6 – die erhaltene Erleuchtung

Nehmen wir an, dein Charakter war sein Leben lang blind und nach einer Operation erhält er/sie/es das erste Mal im Leben die Möglichkeit zu sehen.
Oder der Charakter hält ein Buch in Händen, in dem etwas steht, das die Welt erschüttern könnte.

Viele streben im Leben nach Erkenntnissen, Erleuchtung oder suchen nach der Wahrheit. Haben sie sie gefunden, endet eine Geschichte zumeist. Doch spinnen wir einmal den Faden weiter.
Da hat diese Figur also gefunden, wonach er/sie/es so lange gesucht hat und hält Wissen in den Händen, das vielleicht seit Jahrtausenden verborgen war. Vielleicht kennst du den „Stein von Rosette“. Durch ihn ließen sich alte Schriftzeichen entziffern, deren Bedeutung über Jahrtausende vergessen waren. Nun hätte dieses Wissen geheim gehalten werden können, doch stattdessen drang es an die Öffentlichkeit.

Setzt du deinen Charakter vor eine ähnliche Situation, wie würde er/sie/es reagieren? Würde er/sie/es das Wissen für sich behalten oder es anderen zugänglich machen?

So ähnlich ist es mit Gründern von Gemeinschaften. Stell dir eine Figur vor, die mit göttlichen Erkenntnissen gesegnet ist und eine Gruppe an Interessierten um sich schart. Wie geht er mit diesem Wissen um? Nutzt er/sie/es zum Segen der Gruppe oder wird es eine neue, diktatorische Sekte?

Erkenntnisse und Einsichten zu haben ist eine wundervolle Sache – ABER – dieses neue Verständnis für andere zum Wohle zu nutzen … wäre deine Figur jetzt schon soweit oder müsste er/sie/es noch viel lernen? Nach einer Erkenntnis ist die Frage – wie geht es weiter?

Was soll der Charakter nun erkennen?
Wie soll er/sie/es mit diesen Kenntnissen umgehen? Wer derartiges Wissen erlangt, verliert sich vielleicht darin, nutzt die Macht, um sich selbst vorwärts zu puschen, aber andere bleiben dabei auf der Strecke.
Die Fragestellung ist hier – wie kann er/sie/es dieses Wissen zum Wohle einsetzen? Wissen bedeutet Macht – großes Wissen bedeutet große Macht.

Problemstellung:
Stell ein Kind in einen Süßigkeitenladen und sag, es darf damit machen was es will. Behält es die Süßigkeiten für sich oder teilt es sie mit anderen?
Diese Frage lässt sich leicht umlegen. Einsicht und Weisheit sind ein „Dreamteam“, um den Wert von Macht zu verstehen und diese auch positiv umzusetzen. Der Charakter muss teilen lernen!

Was ist die Lösung?
Viele suchen ihr Leben lang nach Erleuchtung – darum boomen Religionen auch vielfach. Sie liefern leicht verdauliche Ansichten, was ja nichts Schlechtes sein muss. Manchmal sind einfache Worte besser als die Dinge zu verkomplizieren.

Sinnvoll ist es beispielsweise einen Charakter eine Erleuchtung angedeihen zu lassen und diesen dann in eine Einöde oder in eine mehrtägige, spirituelle Erfahrungsreise zu schicken. Auf sich selbst besinnend, abseits von Trubel und Hektik anderer Menschen kann die Figur auf einer Seelenreise erkennen, wie dieses neue Wissen zum Wohle anstatt zum Schaden eingesetzt werden kann.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die eine Erleuchtung und/oder Vision haben
  • Figuren in historischem Kontext, insbesondere zu Zeiten der Kreuzzüge oder der beginnenden Neuzeit – vielleicht auch in Zusammenhang mit der Inquisition
  • Geschichten, die eine Seelenreise beinhalten (beispielsweise mit Initiationsriten)

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Wie würdest du das „Dilemma“ lösen?

*****

Part 6 – the received enlightenment

Suppose your character was blind all his life and after an operation, he/she gets the chance to see it for the first time in life.
Or the character has a book in his hands that contains something that could shake the world.

Many people strive in life for knowledge, enlightenment or seek the truth. Once they have found it, a story usually ends. But let’s spin the thread some more.
So this character has found what he/she has been searching for so long and holds knowledge in his hands that has perhaps been hidden for millennia. Perhaps you know the „Stone of Rosette“. He made it possible to decipher old characters whose meaning had been forgotten for thousands of years. Of course, this knowledge could have been kept a secret, but instead, it penetrated the public.

If you put your character in a similar situation, how would he/she react? Would he/she keep the knowledge to himself/herself or make it available to others?

It is similar to the founders of communities. Imagine a figure blessed with divine knowledge and gathering a group of interested people around it. How does he deal with this knowledge? Does he/she use it to bless the group or does it become a new dictatorial sect?

To have insights and insights is a wonderful thing – BUT – to use this new understanding for the benefit of others … would your figure be ready by now or would he/she still have to learn a lot? After a realization is a question – what is the next step?

What should the character recognize now?
How should he/she deal with this knowledge? Whoever acquires such knowledge may lose himself in it, use the power to push himself forward, but others fall by the wayside.
The question here is – how can he/she use this knowledge for the good? Knowledge means power – great knowledge means great power.

Problem:
Put a child in a candy shop and say, it may do with it what it wants. Does it keep the sweets for itself or does it share them with others?
This question is easy to answer. Insight and wisdom are a „dream team“ to understand the value of power and to implement it positively. The character must learn to share!

What is the solution?
Many seek enlightenment throughout their lives – which is why religions are booming many times over. They deliver easily digestible views, which doesn’t have to be a bad thing. Sometimes simple words are better than complicating things.

For example, it makes sense to let a character enlighten and then send him to a wasteland or a spiritual journey of several days. Reflecting on itself, away from the hustle and bustle of other people, the figure on a soul journey can see how this new knowledge can be used for the good instead of the harm.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures that have enlightenment and/or vision
  • Figures in a historical context, especially during the Crusades or the beginning of the modern era – perhaps also in connection with the Inquisition.
  • Stories, which contain a soul journey (for example with initiation rites)

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
How would you solve the „dilemma“?

Grundbasis für den Charakter Step 5 – The basic for your character Step 5

Part 5 – Zyklus des Lebens

Steckt deine Figur gerade in einer für sie unerträglichen Situation?
Das kann ein grauenhafter Job oder auch, eine unerträgliche Beziehung sein. Vielleicht steckt diese Figur in einer Depression oder leidet an etwas anderem …

So wie einst die Menschen direkt im Zyklus der Natur lebten, wo sie im Herbst die Ernten einfuhren und der Winter mehr der Ruhe diente, so ist es wie alles andere im Leben auch.
Das Leben ist ein Zyklus, egal ob es dich als Autor betrifft, oder ob es deine Figur betrifft.
Mal geht es aufwärts – mal geht es abwärts.

Es gab übrigens einen Fluch aus dem Roman „Die Säulen der Erde“, der hier auch passt:
„Mögest du ganz hoch hinauf steigen und dann ganz tief fallen!“

Denk darüber nach, was das bedeutet.
Wer niemals die obersten Höhen kennenlernte, der kann nicht ganz so tief fallen. Wer ein Vermögen hatte, den schmerzt es mehr alles zu verlieren als jemanden, der sein Leben lang mit wenig auskommen musste.

Das Gleiche gilt auch umgekehrt.
Steckt dein Charakter in einer Krise fest, so bleibt noch immer der Blick nach vorne. Im Grunde lernt er/sie/es durch diese Krise.
Je härter das Leben ihm/ihr/es jetzt mitspielt, umso schöner und erfreulicher ist das, was darauf folgen kann.

Es ist nur die Frage, hat der Charakter bereits so viel gelernt, dass er/sie/es bereit ist für die Belohnung?

Was soll der Charakter nun erkennen?
Alles im Leben hat seinen Platz und seine Zeit. Jedes Erlebnis und jedes Ereignis lehrt ihm/ihr/es und bringt die Figur ein kleines Stück weiter auf dem Weg. Je rascher er/sie/es dieses Dilemma erkennt, umso schneller ist die Entwicklung und damit auch ein Ende der ganzen Situation.

Problemstellung:
Hier sieht die Figur kein Ende. Doch alles im Leben hat einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende. Es ist nur die Frage, wie lange diese Phasen dauern. Die Figur hat Angst oder andere negative Empfindungen, die genau diese Erkenntnis verhindern.

Was ist die Lösung?
Alles im Leben hat einen passenden Moment – das gilt auch für die schweren Zeiten. Sie dienen häufig dazu, dass wir etwas lernen. Genau diese Erkenntnis braucht die Figur. Diese Zeiten sind eine Herausforderung mit dem passenden Lohn im Anschluss.

Erkennt der Charakter das, so kann er/sie/es leichter den Weg gehen, aber auch gleichzeitig leichter nach einer Lösung suchen (Jobsuche, Depressionen angehen, …)

Oder wie ein mir sehr nahestehender Freund einst sagte:
Was ziehst du vor?
Einen leichten ansteigenden Weg, der dich zwar auf den Gipfel bringt, aber dann abfällt in eine endlose Tiefe und dir dort Schaden zufügt – oder einen steilen Aufstieg, der dann flacher ausläuft?
Ich kannte meine Antwort – kennst du sie für deinen Charakter auch?

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die in einem grauenhaften Job feststecken, der ihre Seele auffrisst, aber Angst vor der Kündigung hat (beispielsweise aus wirtschaftlichen Gründen)
  • Figuren, die in einer emotionalen/seelischen Krise stecken und nicht wissen, wie sie aus dem allem rauskommen können
  • Geschichten mit wahrem Background oder aus dem alltäglichen Leben gegriffene Erzählungen

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Wie würdest du das „Dilemma“ lösen?

*****

Part 5 – Cycle of life

Is your character in an unbearable situation right now? This can be a horrible job or an unbearable relationship. Maybe this character is in depression or suffers from something else …

Just as people once lived directly in the cycle of nature, where they reaped the harvests in autumn and winter served more to rest, so it is like everything else in life. Life is a cycle, whether it concerns you as an author or your character.
Sometimes it goes up – sometimes it goes down.
By the way, there was a curse from the novel „The Pillars of the Earth“ that also fits here:
„May you climb all the way up and then fall all the way down!“

Think about what that means.
He who never got to know the highest heights cannot fall quite so low. Anyone who had a fortune hurts more to lose everything than someone who had to make do with little all his life.

The same goes for the other way round.
If your character is stuck in a crisis, you still have to look ahead. Basically, he/she learns through this crisis.
The harder life plays along with him/her now, the more beautiful and pleasant is what can follow.

It is only the question, has the character already learned so much that he/she is ready for the reward?
What should the character recognize now?
Everything in life has its place and its time. Every experience and every event teaches him/her and takes the character a little further along the way. The quicker he/she recognizes this dilemma, the quicker the development is and with it the end of the whole situation.
Problem:
Here the figure sees no end. But everything in life has a beginning, a middle part, and an end. It is only the question of how long these phases last. The figure has fear or other negative feelings that prevent exactly this realization.
What is the solution?
Everything in life has a suitable moment – this also applies to difficult times. They often help us to learn something. This is exactly what the figure needs. These times are a challenge with the right reward afterward.
If the character recognizes this, he/she can walk the path more easily, but also search for a solution more easily at the same time (looking for a job, tackling depressions, …).

Or as a friend very close to me once said:
What do you prefer?
A slightly ascending path that takes you to the summit, but then drops into an endless depth and causes you damage there – or a steep ascent that ends flatter?
I knew my answer – do you know it for your character?

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures stuck in a gruesome job that eats up their soul but is afraid of resignation (for economic reasons, for example).
  • Figures who are in an emotional/mental crisis and don’t know how to get out of it all.
  • Stories with true background or stories taken from everyday life

Examples:
Which characters can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
How would you solve the „dilemma“?


Grundbasis für den Charakter Step 4 – The basic for your character Step 4

Part 4 – erkennen von Botschaften

Wie oft erzählen Geschichten von Figuren auf einer Suche?
Betrachte eine Figur, die mitten in einem Handlungsfaden steht und auf Antworten in seinem/ihrem Leben sucht. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Frage auf die Liebe, den Beruf oder andere Themen gemünzt ist.
Was kann in einer derartigen Geschichte eintreffen?

Im Grunde geht es darum, die Antworten zu finden und die Botschaften zu erkennen. Spielt es eine Rolle, wer oder was diese Botschaften schickt? Der Charakter kann ein Gläubiger sein oder einfach jemand, der das Schicksal herausfordert.

Betrachtet er/sie/es die Welt um sich herum genauer, dann wird klar, wie blind diese Figur bislang war – oder wie verblendet.
Was ist mit jemandem, der/die in einem Umfeld aufwächst, aber spürt, da stimmt etwas nicht? Oder jemand, der auf der Suche nach der einzig, wahren Liebe im Leben ist und diese sitzt ihm gegenüber, aber er/sie/es nimmt dieses Gegenüber nicht wahr?

Stellst du diese Figur vor einen Spiegel, vermag er/sie/es so manches nicht zu erkennen, bis es zu spät ist. Aber willst du es wirklich so weit kommen lassen? Ist es nicht besser, spät zu erkennen, als nie?

Jemand, der lernt Botschaften und Antworten zu finden, wird irgendwann den berühmten „Aha-Effekt“ erleben und daran reifen.

Was soll der Charakter nun erkennen?
Jeder sucht Antworten, mit Ausnahme derer, die ihre gefunden haben. Der Charakter könnte nun nach Bestätigungen seiner/ihrer Frage suchen, dabei die Fühler ausstrecken und/oder offener sein für Zeichen. Im Grunde genommen könnte einfach alles eine Botschaft sein.
Ignoriert der Charakter diese Botschaften, dann verliert er/sie/es sich vielleicht in der Suche oder bekommt die Antworten später mit einem Knall um die Ohren geschlagen.

Problemstellung:
Bei dieser „Wandlungsphase“ stellt die Figur mitunter die falschen Fragen. Nicht die Antwort ist hier das Problem, sondern die Frage!

Was ist die Lösung?
Botschaften werden manchmal ganz gern falsch ausgelegt.
Der Charakter könnte beispielsweise eine Person kennenlernen, die ihm/ihr/es hilft die Botschaften zu erkennen oder er/sie/es könnte etwas erleben, das die Brille der Blindheit ablegen hilft.

Grundsätzlich gilt es hier, die richtigen Fragen zu stellen und die Antworten auch als solche wahrzunehmen.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die auf ihrer Suche ein Medium/einen Seher befragen und erst die Antworten nicht verstehen
  • Figuren, die ein Unglück nach dem anderen erleben und nicht erkennen, dass die Antworten auf die Frage nach dem „Warum“ ganz wo anders liegt, als sie glauben
  • Figuren, die ein Trauma erlebt haben und nach einer Lösung für ihr Problem suchen
  • Geschichten mit Heldenthemen und/oder die Reise zum Erwachsenwerden

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Wie würdest du das „Dilemma“ lösen?

*****

Part 4 – Recognizing messages

How often do stories tell of „characters“ on a quest?
Look at a character standing in the middle of an action thread looking for answers in his/her life. It doesn’t matter if this question is about love, work or other topics.
What can happen in such a story?

Basically, it is about finding the answers and recognizing the messages. Does it matter who or what sends these messages? The character can be a believer or simply someone who challenges fate.

If he/she looks more closely at the world around him/herself, it becomes clear how blind this character has been – or how blind he/she has been.
What about someone who grows up in an environment but feels something is wrong? Or someone who is looking for the only true love in life and this is sitting opposite him, but he/she does not perceive this opposite?

If you place this figure in front of a mirror, he/she will not be able to recognize many things until it is too late. But do you really want to let it come to this? Isn’t it better to recognize late than never?

Someone who learns to find messages and answers will at some point experience and mature the famous „aha effect“.

What should the character recognize now?
Everyone is looking for answers, except those who have found theirs. The character could now look for confirmation of his/her question, stretching out feelers and/or being more open to signs. Basically, anything could just be a message.
If the character ignores these messages, then he/she might lose himself/herself in the search or get the answers later with a bang in the ears.

Problem:
During this „transformation phase,“ the character sometimes asks the wrong questions. Not the answer is the problem, but the question!

What is the solution?
Messages are sometimes misinterpreted.
For example, the character might get to know a person who helps him/her to recognize the messages, or he/she might experience something that helps to remove the glasses of blindness.

Basically, it is important to ask the right questions and to perceive the answers as such.

What kind of stories could this search be suitable for?

  • Figures who, in their search, question a medium/seer and do not understand the answers until they do.
  • Figures who experience one misfortune after another and don’t realize that the answers to the question of „why“ are quite different from what they think.
  • figures who have experienced traumata and are looking for a solution to their problem
  • stories with heroic themes and/or the journey to adulthood

Examples:
Which „characters“ can you think of that have already gone that way or are stuck in a story?

Question:
How would you solve the „dilemma“?