Lass die Gedanken fließen II – let the thoughts flow II

Auf den ersten Blick siehst du wahrscheinlich eine Meerjungfrau. Manche denken dabei an Arielle aus dem Disney-Film, andere an Nixen oder Sagengestalten, wieder andere sehen darin Meereswesen, die in Mythologien aber auch in Legenden, Sagen und in Religionen ihren Sitz haben.

Nehmen wir als Beispiel die haitianische Figur der „la Sirene“. Sie ist eine Loa (freundlich gesonnener Schutzgeist) und eine wunderschöne Meerjungfrau, die gern mit Delphinen schwimmt. Auf Youtube findest du sogar ein paar Gebete, die an sie gerichtet sind.

Im Nordischen findest du beispielsweise Ægir, die göttliche Personifikation des Meeres.

Doch neben diesen beiden gibt es noch unendlich viele andere, die das Meer symbolisieren oder die dafür stehen.

Die meisten Lebewesen bestehen zu einem hohen Prozentsatz an Wasser. Ohne diese Flüssigkeit könnten wir nicht leben und dadurch auch nicht existieren – das Leben fließt in eigenen Bahnen.

Das Meer ist in stetiger Bewegung und so ist auch unser aller Leben. Wie es dir nie gelingen wird, das Meer tatsächlich einzusperren, so wenig werden wir es jemals schaffen, unser Dasein als statisch zu wahren. Leben bedeutet Fließen und stetiger Wandel.

Wir glauben, gerade in jüngeren Jahren, wir könnten uns alles nach eigenem Willen unterwerfen, selbst ohne die Gesetze der Natur und des kosmischen Gefüges zu achten. Doch das wird schiefgehen. Wer es lernt das anzunehmen, was ist und das Beste draus zu machen, der kann mit den Wellen reiten. Wer es schafft mit dem Strom des Lebens zu schwimmen, dem gelingen selbst unmöglich scheinende Dinge.

So wie das Wasser eine wahre Urkraft ist, die wir nicht unterwerfen können, fließt alles doch zum Wasser hin. Der Mond wiederum ist die beeinflussende Komponente und regiert alles Flüssige.
Dies trifft das Meer mit den Gezeiten, das Wachstum von Pflanzen (dazu gibt es einen Mondkalender) aber auch Zusammenhänge mit dem Blut (wie viele Frauen monatlich spüren).
Wir glauben heute in modernen Zeiten leicht, wir könnten uns die Erde untertan machen und merken dann, es geht nicht. Wir sind nicht die Herren der Welt oder der Schöpfung, sondern leben mit ihr gemeinsam, als Teil von ihr.

Im Wasser und im Meer erfahren wir auch heute noch die Allmacht, die dieser Planet bereithält. Dazu passt der Film „der Europa-Report“, der Leben auf anderen Planeten zeigt, aber anders, als wir es glauben.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns nicht allzu weit von allem entfernen, dass die Natur uns bietet, sie wahren und nicht zerstören. Auch, wenn wir es vielleicht nicht mehr glauben, aber im Einklang mit der Natur zu leben, zu esseen und sie als solche wahrzunehmen, ändert den Blickwinkel und es tun sich Möglichkeiten auf, die der „moderne Mensch“ häufig nicht mehr sieht.

Doch wie hilft dir das alles bei deiner Geschichte?
Viele Figuren sind irgendwo gestrandet und leben abgeschnitten von der Natur. Nimm eine Figur, die beispielsweise in einer Großstadt lebt. Sie ist umgeben von Häusern, Beton und lärmenden Mitmenschen. Es gibt kaum Natur und sie selbst ist unglücklich, ohne zu wissen warum. Dann fährt sie aus irgend einem Grund für eine Weile in den Wald, vielleicht verirrt sie sich dort und ist gezwungen, mit der Situation klarzukommen.
In dieser Situation trifft sie auf ein Wesen, das ihr hilft und sie leitet. Sie nach draußen begleitet und ihr auf dieser Reise zu ihrem inneren Frieden verhilft. Der Geist der Natur!
Alternativ kann sie auch auf einem kleinen Boot einem Schiffsunglück entgangen sein und Hilfe durch ein Wasserwesen bekommen. Wichtig ist hier nur, dass du die Natur in Form eines natürlichen Wesens eingreifen lässt.

Was fällt dir dazu ein?

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At first sight, you probably see a mermaid. Some people think of Ariel from the Disney movie, others of mermaids or mythical creatures, and still others see sea creatures in it, which have their seat in mythologies but also in legends, sagas and religions.

Let us take the Haitian figure of „la Sirene“ as an example. She is a loa (friendly protective spirit) and a beautiful mermaid who loves to swim with dolphins. On Youtube, you can even find some prayers addressed to her.

For example, in the Nordic, you will find Ægir, the divine personification of the sea.

But besides these two, countless others symbolize the sea or stand for it.

Most of the living beings consist of a high percentage of water. Without this liquid, we could not live and therefore could not exist – life flows in its ways.

The sea is in constant motion, and so is all of our life. Just as you will never be able actually to imprison the sea, so little will we ever be able to maintain our existence as static. Life means flowing and constant change.

We believe, especially in our younger years, that we can subject everything to our own will, even without respecting the laws of nature and the cosmic structure. But that will go wrong. Those who learn to accept what is and make the best of it can ride the waves. The one who manages to swim with the current of life succeeds even in seemingly impossible things.

Just as water is a true elemental force that we cannot subdue, everything flows towards the water. The moon, in turn, is the influencing component and governs all liquid.
This affects the sea with the tides, the growth of plants (there is a lunar calendar for this) but also connections with the blood (as many women feel every month).
Today in modern times, we easily believe that we could subdue the earth, and then we realize that it is not possible. We are not the masters of the world or creation but live together with it, as part of it.

In the water and the sea, we still experience the omnipotence that this planet holds in store for us. The film „The Europe Report“, which shows life on other planets, but in a different way than we believe.

This makes it all the more important that we do not stray too far from everything that nature offers us, that we preserve it and not destroy it. Even though we may no longer believe it, but to live, eat and perceive nature as such in harmony with nature changes our perspective and opens up possibilities that „modern man“ often no longer sees.

But how does all this help you with your story?
Many characters are stranded somewhere and live cut off from nature. Take a character who lives in a big city, for example. It is surrounded by houses, concrete and noisy people. There is hardly any nature, and she is unhappy without knowing why. Then for some reason, she goes to the forest for a while. Maybe she gets lost there and is forced to deal with the situation.
In this situation, she meets a being who helps her and guides her. He accompanies her outside and helps her on this journey to her inner peace. The spirit of nature!
Alternatively, she may have escaped a shipping accident on a small boat and get help from a water creature. The only important thing here is that you let nature intervene in the form of a natural being.

What do you think of this?

Schenke ihnen Leben 03 – give them live 03

Vorschlag 3 – Freysam, der Schmerzvolle

Kennst du dich ein wenig mit der Geschichte aus? Es gibt da eine wundervolle Historienreihe mit Sean Bean: „Die Scharfschützen“, in denen er einen Soldaten und bald schon Kommandanten der „95th Regiment of Foot“ spielte. Diese Truppe war berühmt für ihre damals ungewöhnlich tarnenden, grünen Uniformen und ihre hervorragenden Scharfschützen.

Wer sich ein wenig über echtes, historisches Soldatenleben abseits verklärter Romantik informieren möchte ohne groß Bücher zu wälzen, findet in der Serie einen kleinen Eindruck.

Mein Vorschlag für einen neuen Charakter stammt jedoch weniger aus der napoleonischen Ära, als vielmehr aus der Zeit des 30jährigen Krieges, bzw. aus der Zeit danach.
Die Figur, die ich dir anbiete heißt „Freysam, der Schmerzhafte“. Zwei Väter stünden ihm zur Wahl, seine Mutter könnte selbst bei bestem Willen nicht sagen, wer der eigentliche Vater nun sei. Einerseits könnte es ein einfacher Soldat aus einem Heerlager sein, andererseits ein Wesen, das sich manchmal ganz gern einen Scherz macht, indem es menschliche Gestalt annimmt, aber kein echter Mensch ist.
Seine Mutter trug in diesem Moment tiefen Schmerz in sich, den Freysam als Gabe oder Fluch in seinem Leben mit sich führte – von Anfang an. Schmerz ist seine „Waffe“ – doch das wie – nun, das kann in allen möglichen Varianten genutzt werden. Das lasse ich dir frei.

Optisch wirkt er recht kräftig, größer als die meisten seiner Zeit. Aufgewachsen unter Kriegstagen in rauen Zeiten und dadurch abgehärtet ist er sonnengebräunt und könnte genausogut als Gladiator seine Kämpfe bestehen …

Nun liegt es an dir, wohin schickst du ihn?

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Proposal 03 – Freysam, the Painful

Do you know a little bit about history? There is a beautiful story series with Sean Bean: „The Snipers“, in which he played a soldier and soon commandant of the „95th Regiment of Foot“. This troupe was famous for the green uniforms with unusual camouflage at that time and their excellent marksmen.

If you want to learn a little bit about the real, historical soldier’s life far away from romanticism, you will find a short impression in this series.

My suggestion for a new character, however, comes less from the Napoleonic era, but rather from the time of the 30-year war, or rather from the time after that.
The character I offer you is called „Freysam, the Painful“. He would have two fathers to choose from. His mother could not say who the birth father was even with the best will in the world. On the one hand, it could be a simple soldier from an army camp. On the other hand, a being who sometimes likes to joke around by taking on human form, but is not a real human being.
His mother carried deep pain in her at that moment, which Freysam carried as a gift or curse in his life – from the very beginning. Pain is his „weapon“ – but the how – well, that can be used in all possible ways. I leave that to you.

Visually, it looks quite powerful, bigger than most of its time. Grown up under war days in rough times and thus hardened he is sunburnt and could just as well pass his fights as a gladiator …

Now it’s up to you, where are you sending him?

der Held der Geschichte – the hero of the story

Jede gute Geschichte braucht einen „Helden“ bzw. einen oder mehrere Hauptprotagonisten.
Wenn du an deinem ersten Werk arbeitest wirst du dir vermutlich keinen riesigen Wälzer vornehmen, in dem unzählige Charaktere einen Hauptpart innehaben, sondern eher einen einzigen Hauptcharakter oder vielleicht zwei parallel agierende Hauptprotagonisten wählen.

Praktisch jeder Charakter kann ein „Hauptprotagonist“ sein oder zu einem solchen werden, aber wenn wir von einem „Helden“ sprechen, so ist dies etwas komplexer.

Betrachten wir das Wort „Held“ genauer, so ist es durch Chorona doch sehr stark strapaziert worden. Nicht alles und jeder ist gleich ein Held, wir haben JEDER eine eigene Vorstellung von diesem einen kleinen Wort. Dabei kann ein Held vielfach ausgelegt werden.

Was ist wohl eher ein Held? Jemand wie jene Soldaten, die 1945 Österreich unter Beschuss befreiten oder waren es die Trümmerfrauen, die vielfach das zerstörte Land wieder aufbauten?
Ist eine Sagengestalt wie Siegried aus den Nibelungen eher ein Held als jemand wie Siddhartha Gautama, auf den eine ganze Glaubensrichtung beruht?
Wäre eher ein Freiheitskämpfer wie der haitianische François Mackandal oder wohl doch eher eine Frau, die im Kindbett starb eine Heldin?

Bevor du den Hauptprotagonisten deiner Geschichte wählst, lass dich ruhig inspirieren, doch überlege gut, welche Art „Held“ du für deine Geschichte haben möchtest.

Helden leisten außergewöhnliches – aber nicht alles und nicht jeder ist ein Held, auch, wenn er/sie etwas Großartiges tun mag.

Was ist für dich ein wahrer Held, der es wert wäre, in deiner Geschichte den Hauptpart zu erhalten?

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Every good story needs a „hero“ or one or more main protagonists.
When you work on your first work, you probably won’t choose a massive tome in which many characters have a central part, but rather a single main character or maybe two main protagonists acting in parallel.

Practically every character can be or become a „main protagonist“, but when we talk about a „hero“, it’s a bit more complicated.

If we take a closer look at the word „hero“, it has been put under a lot of strain by Corona. Not everything and everyone is a hero; we each have our idea of this one little word. A hero can be interpreted in many ways.

What is more likely to be a hero? Someone like the soldiers who liberated Austria under fire in 1945, or was it the women in ruins who rebuilt the destroyed country?
Is a legendary figure like Siegried from the Nibelungs more of a hero than someone like Siddhartha Gautama, on whom an entire denomination is based?
Would a freedom fighter like the Haitian François Mackandal or a woman who died in childbirth be a heroine?

Before you choose the main protagonist of your story, be inspired, but think carefully about what kind of „hero“ you want for your account.

Heroes do extraordinary things – but not everything, and not everyone is a hero, even if he/she may do something great.

What is a true hero to you that would be worth getting the central part in your story?

wenn du genauer hinsiehst II – if you look closer II

Kennst du noch die alte Serie „Masters of the Universe“? Eines der bekanntesten Bilder ist dafür „He-Man und wie er das Schwert nach oben hält“. Die Spitze seines Schwertes reicht hinauf und taucht in gleißendes Licht.

Nun, das können wir hier eher nicht machen, aber das Grundthema ist doch das Gleiche.

Also betrachtest du das Bild, dann siehst du fürs Erste eine Frau, die die Arme nach oben streckt und die Energie der Sterne (oder der Sonne aufnimmt). Viele von uns glauben an Energien und Strahlen, die uns helfen, die uns Energie geben und uns wie eine Batterie aufladen können. Es gibt Flecken auf der Erde, wo von unten Energie nach oben ausgestrahlt wird.

Energieströme und -netze sind auch wichtig, damit beispielsweise Vögel ihre Flüge machen können.

Das ist der offensichtlichere Part.

Weniger klar erkennbar ist auch hier wieder ein „Dahinter“. Stell dir die Frau vor, wie sie nach oben greift und sich nach der Wärme der Sonne verzehrt. Wenn du die Märchen- und Sagenwelt etwas besser kennst, dann weißt du von Geschichten, in denen Figuren eingefroren waren oder schliefen. Die Zeit des Erwachens – davon erzählen viele Geschichten aber nicht mehr. Da wäre beispielsweise Merlin, der lange schlief, oder Schneewittchen, die im gläsernen Sarg träumte. Die Sonne, die von oben herabstrahlt, wird diese Figur erwecken und zu neuem Leben begleiten.

Doch was ist diese Zeit der Ruhe und des Schlafens anderes, als eine stille Phase von Regeneration? Veränderungen kommen nicht von heute auf morgen, aber sie kommen. Die Figur mag träumen von anderen Zeiten, darf aber ihre Wünsche auch nicht aufgeben – wie schwer auch immer das sein mag. Im Grunde, sollte die Figur auf der Zeichnungen nicht dem Jammern widmen, sondern sich innerlich sammeln und danach gestärkt hervortreten.

Wie im Winter die Natur schläft und neue Kraft finden mag, so kann auch in dieser Phase für die Figur eine Art „Winterschlaf“ stattfinden, in der sie alles verarbeiten kann und danach mit neuen Kräften und ohne Altlasten ihren neuen Alltag eingehen kann.

Wie aber setzt du das für deine Figur um? Nimm doch einfach die aktuelle Zeit, viele fühlen sich eingesperrt, wer kann und sich selber dies zulässt, könnte diese jetzige Phase dazu nutzen, mehr über sich zu erfahren.

Was, wenn du eine Figur schaffst, die ähnlich wie Merlin, über lange Zeit schlief? Einst in tiefen Schlaf versetzt und nun muss sie erst die Bruchstücke ihrer eigenen Vergangenheit zusammensetzen. Denk einmal an eine Figur, die aus einer psychischen Problemsituation heraus alles vergessen hat und jetzt darum kämpft ihre Erinnerungen zurück zu bekommen.
Wie hilfst du ihr dabei?

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Remember the old show „Masters of the Universe“? One of the most famous pictures is „He-Man and how he holds the sword up“. The tip of his sword reaches up and dips into glistening light.

Well, we rather can’t do that here, but the underlying theme is the same.

So if you look at the picture, for now, you see a woman stretching her arms upwards and absorbing the energy of the stars (or the sun). Many of us believe in energies and rays that help us, that gives us power and can charge us like a battery. There are spots on earth where energy is radiated upwards from below.

Energy streams and networks are also crucial so that birds, for example, can make their flights.

That is the more prominent part.

Less recognizable is again a „behind“. Imagine the woman reaching up and consuming herself for the warmth of the sun. If you know the world of fairy tales and legends a little better, then you know of stories in which figures were frozen or asleep. The time of awakening – but many stories do not tell about that anymore. For example, Merlin, who slept for a long time, or Snow White, who dreamt in a glass coffin. The sun, shining down from above, will awaken this figure and accompany it to new life.

But what else is this time of rest and sleep but a quiet phase of regeneration? Changes do not come overnight, but they do happen. The figure may dream of other times, but it must not give up its desires – however difficult that may be. The character in the drawings should not devote itself to whining but should gather within and then come out stronger.

Just as nature is asleep in winter and may find new strength, so also in this phase, a kind of „hibernation“ can take place for the figure, in which he can process everything and afterward enter his new everyday life with new strength and without old burdens.

But how do you implement this for your figure? Just take the current time, many feel trapped, who can and allows himself to do so, could use this current phase to learn more about himself.

What if you create a figure that, like Merlin, slept for a long time? Once put into a deep sleep and now she has to put together the fragments of her past. Think of a character who has forgotten everything due to a psychological problem situation and now struggles to get her memories back.
How do you help her with this?

neues Projekt Skaldenschule II – new project Skaldenschool II

Vor einigen Tagen schrieb ich hier von meinem neuen Projekt der „Skaldenschule“.

Die letzten Tage arbeitete ich daran eine neue Page aufzuziehen, der nur dafür gedacht ist. Du findest sie hier:

https://skaldenschule.com/

Nun ist die Frage an dich:
Gibt es etwas, das du als wichtig findest, bzw. das du glaubst, dass für jemanden wichtig sein könnte, der sich nicht wirklich drüber traut zu schreiben?

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A few days ago I wrote here about my new project on the „Skaldenschule“.

The last days I worked on a new page, which is only for this purpose. You can find it here:

https://skaldenschule.com/

Now the question for you is:
Is there something that you think is important, or that you think might be important to someone who doesn’t dare write about it?

„Heimatfilme“ und die Sehnsucht nach der heilen Welt – „Heimatfilms“ and the longing for the ideal world

In den 50er und 60er Jahren (aber schon ab 1946 aufwärts) waren gerade im deutschsprachigen Raum „Heimatfilme“ sehr beliebt. Eines der bekanntesten Exemplare dazu ist „Mariandl“, ein anderes „die Geierwally“.

Meistens geht es um Geschichten von einzelnen Personen, die häufig im bäuerlichen Umfeld lebten und arbeiteten und mit allem Möglichen zu kämpfen hatten, aber die zuletzt mit einer schönen Zukunft belohnt wurden.

Doch warum galten gerade solche Filme als en vogue?

Menschen mögen Geschichten und lassen sich gerne inspirieren. Gute Geschichten helfen uns, den Alltag loszulassen und in eine andere Welt einzutauchen. Die Menschen in den 50er Jahren wollten gern die schweren Zeiten vergessen, die sie viele Jahre lang erlitten hatten und die Zeit im Kino half ihnen dabei.

Betrachten wir heute die Vielzahl an Geschichten und Filmen, so ist es kein Wunder, wenn gerade Actionstreifen, Superhelden oder auch Liebesfilme gern gesehen werden.

Hast du dir überlegt, warum du schreiben willst, dann stellt sich als nächstes die Frage – WAS willst du schreiben?
Möchtest du inspirieren oder dem Leser eine schöne Zeit schenken? Willst du helfen oder vom Alltag ablenken?

Es geht dabei noch gar nicht um das Genre, sondern vielmehr darum, was deine Motivation dahinter ist.

Das ist der nächste Punkt, den ich dir empfehle, darüber nachzudenken. Natürlich kann sich auch diese Motivation ändern, aber bedenke auch, es ist eine gute Sache am Anfang zumindest eine Grundidee zu haben.

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In the 50s and 60s (but already from 1946 onward) „Heimatfilme“ were very popular, especially in the German-speaking countries. One of the best-known examples is „Mariandl“, another one „die Geierwally“.

Mostly they are about stories of individual persons who often lived and worked in a rural environment and had to struggle with all kinds of things, but who were rewarded with a bright future in the end.

But why were such movies considered en vogue?

People like stories and like to be inspired. Good stories help us to let go of everyday life and immerse ourselves in another world. People in the 50s wanted to forget the hard times they had suffered for many years, and time in the cinema helped them to do so.

If we look at the multitude of stories and films today, it is no wonder that action flicks, superheroes, and even love movies are popular.

Once you have thought about why you want to write, the next question is – WHAT do you want to write?
Do you want to inspire or give the reader a good time? Do you want to help or distract from everyday life?

It’s not about the genre yet, but rather about what your motivation is behind it.

This is the next point I recommend you to think about. Of course, this motivation can also change, but also consider that it’s a good thing to have at least one basic idea at the beginning.

Carpe diem – nutze den Tag – use the day

Als ich mich heute mit einer liebgewordenen Bloggerin via Whatsapp unterhalten habe ist mir schlagartig eines klar geworden:

Viele angehende Autoren haben eine gewisse Vorstellung davon, wie es ist als Schriftsteller zu leben und auch davon leben zu können. Aber wie ist es wirklich?
Wir haben JETZT die perfekte Möglichkeit um genau das herauszufinden. Ich nutze die Zeit jetzt um an meinen Romanen und Projekten zu feilen und verwende diese Tage dafür um herauszufinden, ob ich das für mich auch wirklich möchte.
Wie in jedem anderen Beruf auch sind Vorstellungen über einen Beruf in jedem von uns, aber wir wissen nicht, ob sie den Tatsachen auch wirklich entsprechen.
Menschen sind aber auch kommunikative Wesen und viele schaffen es nur sehr schwer ihren eigenen Weg auch einmal in Ruhe und Stille zu gehen. Doch für einen Autor ist es essentiell sich auch einmal zurückzuziehen und in Stille zu arbeiten.

Mein Appell an dich ist nun folgender:
Träumst du davon als Autor deine Brötchen zu verdienen und davon leben zu können? Schaffst du es wirklich diszipliniert genug zu sein um deine Texte und Projekte alleine und häufig auch ohne zwischenmenschliche Kontakte fortzusetzen oder gar abzuschließen?

Finde es heraus – du hast JETZT die perfekte Zeit dafür!

Glaubst du, es ist das, was du wirklich eines Tages haben und/oder wie du eines Tages leben möchtest?
Nutze doch diese Ruhetage um genau das herauszufinden.

Meine Frage an dich:
Wie stellst du dir ein Leben als Autor vor bzw. könntest du dir wirklich vorstellen damit deinen Lebensunterhalt verdienen zu können? Denn bedenke, du wirst oft viel alleine sein und die wenigsten Menschen begreifen schlussendlich, dass die eigenen Texte dich vielleicht in eine Welt bringen könnten, die selbst deine Liebsten nicht verstehen und wo sie dich vielleicht für sehr seltsam halten.

Könntest du dir das für dich wirklich vorstellen?

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When I talked with a beloved blogger via Whatsapp today, one thing suddenly became clear to me:

Many aspiring writers have a specific idea of what it’s like to live as a writer and to be able to make a living from it. But what is it like?
NOW we have the perfect opportunity to find out precisely that. I use the time now to work on my novels and projects and use these days to find out if I want to do that for myself.
As in any other profession, there are ideas about a business in each of us, but we don’t know if they correspond to the facts.
But people are also communicative beings, and many of them find it very difficult to go their way in peace and quiet. But for an author, it is essential to retreat and work in silence.

My appeal to you is now the following:
Do you dream of becoming a writer and earning a living? Can you manage to be disciplined enough to continue or even complete your texts and projects alone and often without interpersonal contacts?

Find out – you have the perfect time for it NOW!

Do you think this is what you want to have one day and/or how you want to live one day?
Use these days of rest to find out precisely that.

My question to you:
How do you imagine your life as a writer to be, or could you believe that you could earn a living doing that? Because think about it, you will often be alone a lot, and very few people finally understand that your texts might bring you into a world that even your loved ones don’t understand and where they might think you are very strange.

Could you imagine that for you?

der Beginn deines Projektes – the beginning of your project

Was hältst du für klüger?
Ein Projekt auf gut Glück irgendwo zu starten oder zumindest eine ungefähre Ahnung zu haben, wohin du damit gehen möchtest?

Bereits bei dieser Frage mögen sich die Geister scheitern. Doch vor allem anderen ist der Punkt:
Wo und wie fangen wir überhaupt an?

Hier tun sich viele – vielleicht auch du – sehr schwer und genau das ist auch der erste Schritt:

Überlege dir, WARUM und WOFÜR du überhaupt schreiben willst. Bedenke aber, dass sich ein Projekt im Lauf der Zeit auch zu verändern vermag.
Vielleicht startest du ein Schreibprojekt damit, dass du eine Art Tagebuch für dich selbst ins Leben rufen möchtest und dann entscheidest, du machst ein Buch daraus – oder du wagst dich an einen Roman und merkst dann, es wird ein Buch voller Kurzgeschichten.

Sieh die Dinge wie sie sind – alles was wir tun, kann sich im Lauf der Entwicklung verändern und das ist gut so.

Wovor hast du Bedenken, wenn du bislang noch nicht den Mut gefunden hast dein Schreibprojekt anzugehen? Hast du Furcht davor, deine Arbeit könnte zerrissen werden oder dass du glaubst, du könntest nicht die richtigen Worte finden?

Ich sage dir, du hast das Zeug dazu – du musst nur DEINEN für DICH passenden Weg finden – dann kannst du auch erkunden, warum du überhaupt schreibst.

Mach dir klar, dass Schreiben ein Handwerk ist und dass du darin mit jedem Werk besser wirst.

Darum hier eine Aufgabe und Frage für und an dich:

  1. Warum und wofür willst du schreiben?
  2. Finde heraus, warum und wofür du schreiben willst, wenn du es noch nicht weißt.

Wenn du dies weißt, dann bist du bereit für den nächsten Schritt.

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Which do you think is wiser?
To start a project on the off chance somewhere or at least have a rough idea where you want to go with it?

Already at this question, the spirits may fail. But above all else, the point is:
Where and how do we even start?

Here many people – maybe you too – are having a hard time, and this is precisely the first step:

Think about WHY and FOR WHAT you want to write. But keep in mind that a project can also change over time.
You might start a writing project by creating a kind of diary for yourself and then decide to make a book out of it – or you might dare to write a novel and then realize that it will be a book full of short stories.

See things as they are – everything we do can change as we go along, and that’s good.

What are you worried about if you haven’t yet found the courage to tackle your writing project? Are you afraid that your work might be torn up or that you think you can’t find the right words?

I tell you, you have what it takes – you just have to find YOUR way to write – then you can explore why you write at all.

Realize that writing is a craft and that you will get better at it with each piece of work.

So here is a task and question for and to you:

  1. why and for what do you want to write?
  2. find out why and for what you want to write if you don’t know it yet.

When you know this, then you are ready for the next step.