Skaldenschule – Arbeitsbücher :-)

Heute stelle ich dir die bisherigen Bücher der „Skaldenschule“ vor.

Als ich in meiner Schulzeit war (und das ist auch schon mehr als 20 Jahre her), fehlten mir kreative Einflüsse. Natürlich gab es Aufsatz schreiben und ähnliches – ABER das kreative Denken lernen gehörte nicht dazu.

Wie das Leben eben so spielt, entwickeln wir im Lauf der Jahre einfach selber jene Dinge, die wir als Kind oder Teenager nicht hatten.

Die „Skaldenschule“ ist dazu gedacht Impulse zu setzen. Gerade in der aktuellen Covid-Zeit, so auch der Feedback in verschiedenen Unterhaltungen, fällt auf, dass ein kreativer Input ganz nett wäre. Hier will ich mit der „Skaldenschule“ ansetzen. Ein Freund meinte kürzlich, viele fallen in eine Starre und brauchen jemanden oder etwas, der / das sie wieder rausholt.

Andere Aspekte betrifft die klassische „Schreibblockade“, wo wir mitunter vor einem leeren Blatt oder Bildschirm sitzen und nicht wissen, WAS wir schreiben wollen/können. Manchmal braucht es einfach nur eine Idee und genau hier soll die Skaldenschule ansetzen.

Frigga wiederum lernte ich vor einiger Zeit online kennen, sie möchte jedoch vorerst noch ein wenig zurückhaltend bleiben. 😉

Zu den Bänden:

Band 1:
einfache Wörter
Wind / Segel, Erde / Wurzel, Sonne / Licht, …
zeichen, male oder schreib etwas zu den Worten ….

Band 2:
Vornamen
Wilhelm / Abigail, Larry / Jeannette, Emeric / Sigurd, …
was fällt dir zu den Namen ein, lass den Namen auf dich wirken …

Band 3:
Worte des Urgedächtnisses
Schicksalsgöttinnen, Granatapfel, Göttervater, Krafttier, ….
alte Bilder, neue Ideen …. das Urgedächtnis anzapfen – das Traumgedächtnis berühren …

Band 4:
Worte zu Texten formen
Geschichte / Wild / sichern, Winterschnee / Zierde / bergen, König / Ziege / wollen, …
drei Worte aus denen du täglich einen kurzen Text bauen kannst …

Band 5:
Ideen für Inspirationen – einfach mal was ganz anderes tun
Waldspaziergang (Kopf freimachen, Sauerstoff tanken, Waldbaden), historische Persönlichkeit (was würdest du diese Person fragen), Szenario Engel / Teufel (lass die beiden auf deiner Schulter diskutieren, …

Die Bücher sind als Arbeitsbücher gedacht. Pro Tag ist eine Sache, ein Wort, eine Möglichkeit angegeben, wie es funktioniert, das steht bei jedem Buch vorne drin.

Jeder Tag soll dir damit eine Möglichkeit zur Inspiration bieten, dir helfen, wenn du einmal den Kuss einer Muse brauchst 🙂

ABER du kannst mich jederzeit direkt anschreiben.

In dieser Reihe kommt dann übrigens auch das Interview-Buch.

Hast du Fragen dazu?

Interview mit … DIR!

Wir alle haben eine Geschichte – DU genauso! Was macht dich so Einzigartig?

Ein Interview kennst du mit Sicherheit, ob nun an die Politiker oder Stars gerichtet, an die Manager oder andere Persönlichkeiten – es wird immer jemand interviewt.

Manchmal, wie bei meinem Bloggerkollegen Thomas Kamphuis (sein Blog ist hier: https://thomaskamphuis.com/), werden Interviews mit älteren Persönlichkeiten geführt, die über ihr Leben und die Vergangenheit erzählen.

Vielleicht kannst du dich an ein Bewerbungsgespräch erinnern, das du mal geführt hast, das mehr den Schein eines klassischen Interviews trug als reales Interesse.

Wenn du hinter eine Maske blicken willst, dann ist es wichtig, die richtigen Fragen zu stellen. Natürlich können wir Worte im Mund verdrehen, oder aus scheinbaren Schwächen untadelige Stärken machen. Doch das ist nicht der Sinn eines Interviews, wie es mir vorschwebt.

Stell dir vor, du würdest dich selbst interviewen. Setz dich vor einen Spiegel und stell dir vor, du würdest dich selber zu etwas interviewen, das genau „DICH“ auszeichnet. Überlege dir vorher einen Fragekatalog und dann nimm dir ausreichend Zeit. Denn DU bist es, um den / die es im Moment geht.

Warum bist du etwas Besonderes? Was ist das Tolle, das du tust oder was war das große, schwere Leiden, das du ertragen hast?
Jeder von uns ist anders, darum können wir auch die gleichen Fragen nur bedingt stellen.

Du und dein Interview – was wäre danach?

Hast du die Antworten auf deine Fragen, was würdest du damit tun? Wärest du bei einer Zeitung angestellt und hättest die Fragen für eine Kolumne gebraucht oder ginge es dabei um etwas anderes?
Was wäre die wichtigeste Frage, die du dir selbst stellen würdest – und warum gerade diese?

Szenario – der letzte Mensch …. wie ginge es dir damit?

Der kürzeste „Witz“ zum Thema: Der letzte Mensch sitzt traurig am Tisch, da klopft es …

Schreibblockaden lassen sich auf vielfache Weise lösen … Kreativität kommt auf unterschiedliche Weise, lassen wir uns doch einfach mal beflügeln von ihr.

Der letzte Mensch zu sein, ist ein recht interessantes Szenario, das auf die ein oder andere Weise schon verarbeitet wurde. Geschichten wie „The Last Man on Earth“ oder „The Quiet Earth“ sind nur zwei Beispiele – und selbst in diesen Geschichten ist der Hauptcharakter anfangs nur der Meinung allein zu sein.

Wenn wir uns vorstellen, was es wirklich bedeuten würde der letzte Mensch zu sein, so lässt es der Phantasie viel Freiraum. Der Mensch als Spezies ist natürlich ein soziales Wesen und schätzt den Austausch. Wer allein ist beginnt den Kontakt zu vermissen, der eine schneller, der andere langsamer, aber wirklich alleine sein – das könnten wohl nur die Wenigsten.

Anfangs wäre es mit Sicherheit eine spannende Sache, Dinge zu tun, die wir sonst durch die Regeln, Gesetze und Konformitäten nicht tun würden, Neues ausprobieren und vielleicht würden wir auch die Neugierde befriedigen und einmal in den Häusern der anderen nachsehen, wie es wohl darin aussehen mag.
Doch dann kommt irgendwann der Wendepunkt und es beginnt die Ansprache zu fehlen. Der letzte Mensch ist nun einmal doch sehr einsam.

Im Film „Cast Away – Verschollen“ spielt Tom Hanks einen Charakter, der im Zuge seines Jobs bei einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel landet und schlussendlich nicht nur beginnt, mit sich selbst zu reden. Robinson Crusoe passiert Ähnliches – nur findet er dann „Freitag“.

Hier stellt sich nicht nur die Frage, wie jemand damit umgeht, wenn er/sie/es merkt, der letzte Mensch zu sein, sondern welche Veränderungen im Inneren vor sich gehen. Ein Szenario wie dieses ist nicht nur eine wundervolle Möglichkeit für eine Charakterstudie, sondern bietet auch die verschiedensten Optionen für großartige Geschichten.

In vielen Survival-Situationen wird es mitunter durchgespielt, was es bedeutet, der letzte Mensch zu sein (wenngleich auch „nur“ auf eine bestimmte Zeit) – dazu ist die Survival-Show „Alone“ sehr zu empfehlen, bei der der Gewinner der ersten Staffel mir noch sehr gut im Gedächtnis ist – insbesondere wie er Opernarien singend Schnecken in seiner mitgebrachten Pfanne anbriet. Er schenkte den Hauptgewinn übrigens seinen Eltern.

Setzen wir die Figur, an der wir arbeiten doch genau diesem Szenario aus.

Ist es ein Flugzeugabsturz oder wacht die Figur eines Tages vielleicht einfach auf und ist allein?
Was tut er/sie/es?
Beklagt sich die Figur und beginnt mit dir als Schreiberling eine Diskussion?

Lass deine Phantasie spielen und erzähl doch mal, wie könntest du dir vorstellen würde es weitergehen?

Geh an deine Grenzen und ein kleines Stückchen drüber hinaus … eine kleine Challenge ;-)

Bleiben wir lieber ein kleiner Bonsai oder wollen wir wachsen?

Hast du in Kindertagen Mutproben mitgemacht?
Heute nennen wir sie „Challenges“ und sie verbreiten sich viral und online – wobei mir bei vielem nicht einmal ansatzweise klar ist, WARUM machen bei solchen Sachen überhaupt welche mit?

Doch betrachten wir es genauer, geht es häufig darum, Grenzen zu überschreiten oder vielmehr noch, sich vor anderen zu beweisen. Sich aus der eigenen Komfortzone hinausbewegen, ist dabei wohl weniger der Grund 😉

Einst gab es einen Mann in meinem Leben, den ich heute noch Freund nennen darf, der mir über Probleme hinweg half, mich stärker werden ließ, indem er mir genau damit half: „Geh an deine Grenzen und ein kleines Stückchen drüber hinaus …“
Genau auf diese Weise wuchs ich in meinem Inneren Stück für Stück, weil ich seinen Worten vertraute und seine Taten spürte.

Mit jedem Überschreiten der eigenen Grenzen, lernen wir uns besser kennen und werden wir auch stärker, reifer und erfahrener.

Würdest du bei einer der Challenges mitmachen? Ich hätte hier eine ganz andere Idee für dich und dazu möchte ich dich einladen.

7 Tage-Challenge für die Kreativität!

Manchmal stecken wir in einer Schreibblockade oder Kreativitätspause. Gerade die aktuelle Zeit hat bei so vielen einen Stillstand gebracht, dass es mitunter schwer ist, aus eigener Kraft daraus hervorzukommen.

Diese 7-Tage-Challenge beinhaltet genau 7 Übungen, die dich für eine kurze Zeit etwas Neues erfahren lässt, wer weiß, vielleicht kommt dadurch ein ungewohnter Schwung in deine Ideenvielfalt.

Nimm dir dafür 7 Tage Zeit und mach jeden Tag eine der Übungen, schreib auf, was du dabei erfährst oder wie es sich anfühlt, und betrachte nach den 7 Tagen, ob es dir hilft.
Übrigens ein kleines Feedback dazu würd mich auch freuen 🙂

Die Punkte der Challenge
  1. Wähle eine Farbe (zb Blau, Rot oder Grün) und überleg dir, wie du einem Blinden, der nie sehen konnte, genau diese Farbe nahebringst. Was fällt dir dazu ein? Wie vermittelst du dem Blinden die Farbe?
  2. Setz dich zur Morgen- oder Abenddämmerung ans Fenster oder ins Freie und betrachte die Veränderung der Farben, sieh dir die Wandlung an und hör auf die Geräuschkulisse – was tut sich? Hör bewusst hin.
  3. Meditiere – geh auf eine geistige Reise – lass die Gedanken fließen und betrachte einfach nur, was du wahrnimmst. Wenn du dir mit Meditation schwertust, schließe einfach die Augen und atme durch – lass dennoch die Gedanken fließen.
  4. Nimm ein großes, leeres Blatt Papier und einen Stift. Schließe die Augen und zeichne blind.
  5. Beobachte eine Kerzenflamme und sieh ihr zu, wie sie sich bewegt und wandelt unter deinem Atem. Beobachte dabei deinen Herzschlag und ob du ruhiger wirst im Inneren.
  6. Nimm verschiedene Utensilien und leg sie vor dich hin. Greif mit den Zehen danach. Wie fühlt es sich an?
  7. Stell dir vor, du wärest eine Katze und verhalte dich entsprechend. Du darfst auch gerne schnurren 😉

Nimm dir so viel Zeit pro Tag für die einzelnen Punkte wie du magst. Es sind ungewöhnliche Dinge, etwas, das wir sonst nicht unbedingt tun und die genau das bringen: „Geh an deine Grenzen und ein kleines Stückchen drüber hinaus …“

Probier es aus – mach die Challenge mit, wenn du Lust drauf hast – und magst du mir erzählen, was du dir bei den Punkten dachtest und wie es sich für dich angefühlt hat?

Sind Träume für das Schreiben wichtig?

Sind es die nicht die Träume, die uns voran treiben? Wovon sprechen deine Träume, glaubst du, sie sind zum Schreiben wichtig?

Hast du je ein Traumtagebuch geführt oder kannst du dich an einen ganz besonderen Traum erinnern?

In vielen Kulturen werden Träume als Botschaften gesehen, werden analysiert und begutachtet. Wie oft erscheinen sie als Propheten und bieten so viel mehr, als nur einfach eine Verarbeitung des normalen Alltags?

Hast du dich je mit der Interpretation von Träumen beschäftigt oder dass sie auf unser „Urgedächtnis“ zugreifen sollen? Bilder vom Fallen, vom Sterben oder von Zähnen können mitunter Ängste zeigen oder dass wir etwas verarbeiten sollen.

Aber was ist mit den hellen Köpfen, die große Rätsel mit Hilfe ihrer Träume lösten oder mit Geschichten, die durch Träume inspiriert wurden?

Letztens lief eine Biographie von J.K.Rowling über den Bildschirm, worin gezeigt wurde, dass sie von Harry Potter eigentlich im Traum erfuhr und dann über ihn schrieb, wodurch sie ihn ins Leben rief.
Nun könnte man/frau sich auch denken, dass vielleicht die Gestalt des Jungen immer schon existierte und leben wollte, bei ihr im Traum anklopfte und sie dazu brachte über ihn zu schreiben und ihm somit Leben schenkte.

Träume sind wie Spiegel, wir können viel oder wenig in sie hineininterpretieren. Ich kann mich noch sehr gut erinnern als ich als Teenager davon träumte auf einer Eisscholle zu treiben und einen Wolf bei mir zu haben. Ob es sich erfüllt hat? Nunja, ich kenne tatsächlich jemanden, der viel Gemeinsamkeiten mit einem Wolf hat und mich im geistigen Sinne von einer Eisscholle zog, wenn auch viele Jahre später.
Dann träumte ich vor einiger Zeit von meiner Muse und 13 Monden – was das nun wieder bedeutet, daran wird noch gerätselt 😉
Ich selber führe übrigens kein Traumtagebuch, aber vielleicht sollte ich es tun 😉

Führst du eines? Gibt es darin einen Traum, an den du dich gut erinnern kannst? Möchtest du davon erzählen?

Träume können jedenfalls eines sein – Inspirationsquelle für Geschichten, Romane und vieles mehr. Wir sollten vielleicht öfters träumen und so die Welt erleben, weg von den allgemeinen, trockenen Fakten und uns mehr aufs Abenteuerliche einlassen – denn auch die Träume sind im Grunde Abenteuer im Inneren.

Hat sich einer deiner Träume aus Schlafenszeiten einmal erfüllt?

Lässt du dich gerne inspirieren? Was tust du, wenn die „Luft raus ist“?

Sind wir nicht umgeben von vielerlei Inspirationsquellen? Doch welche passt zu mir?

Könntest du dir ein Leben ohne Pausen vorstellen?

Das Schreiben und daraus werden ist ein kreativer Prozess, der manchmal einen Push braucht. Schreibblockaden oder wenn „die Luft raus ist“ mögen ein Graus sein, aber vielleicht sind sie sinnvolle „Pausen“, die dabei helfen, wieder etwas zu Atem zu kommen.

Wenn ich ein Werk fertig habe, schließe ich es geistig ab und schon, während das fertige Manuskript bereit ist, beim Verlag hochgeladen zu werden, arbeite ich schon an nächsten Buch, bin geistig schon beim folgenden Werk – wobei ich immer an mehreren Sachen parallel arbeite. Für mich ist es kein Multi-Tasking, sondern schlichtweg bin ich nicht immer in der gleichen Stimmung. So kann ich abwechseln und immer an dem Arbeiten, wonach mir gerade ist. Aber auch ich kenne es, wenn die „Luft raus ist“ und nutze dann mein Umfeld, um mich inspirieren zu lassen.

Besonders gut eignen sich für mich beispielsweise die verschiedenen Elemente:

*) Wasser – diesem Element zuzusehen, wenn es fließt, die Geräusche zu hören, wenn es gluckst oder im Regen zu stehen, wenn er auf die Haut prasselt – das erweckt Geschichten, Träume und Phantasie …
Übrigens gilt Wasser als „weibliches“ Element – vielleicht sind deswegen so viele Sagengestalten weiblich? Wer weiß …

*) Feuer – es ist inspirierend, wenn ich in die prasselnden Flammen sehe, wie sie sich bewegen, der Geruch von Kaminfeuer inspiriert mich, weil ich einfach ein Faible für das Einstige habe und ich den Duft mit alten Geschichten längst vergangener Tage verbinde

*) Luft – jedesmal, wenn ich von meinen Ausflügen zurückkehrte in die Großstadt fühlte es sich für mich an, als würde mir jemand die Kehle zuschnüren. Wien ist, dank Feinstaubbelastung, nicht unbedingt der beste Ort für die Gesundheit, aber das ist ein anderes Thema. Fuhr ich hingegen aufs Land hinaus, klagte mein Mann häufig darüber (wenn auch im Scherz), es gäbe jetzt eine „Sauerstoff-Watschn“ (also ne kräftige Ohrfeige). Luft kann ebenso inspirieren, wenngleich hier aber Wind und Co eine tragende Rolle spielen. Stell dir mal vor, du wärest an einem Ort, wo keine Luft und kein Sauerstoff wären 😉

*) Erde – hast du mal als Kind in der Erde gegraben? Ich finde dieses Element unglaublich inspirierend, du weißt doch nie, was sich unter der obersten Erdschicht wirklich befindet.
Wie oft finden wir wahre Schätze unter der Bodenkrume in Form von Artefakten? Allein das so gut bekannte Pompeji birgt nach wie vor unbekannte Schätze. Weißt du denn, unter wie vielen Stellen der Erde sich Tote befinden? Nicht zuletzt sind die Erdölfelder nichts anderes als die sterblichen Überbleibsel der Dinosaurier. Ein weiteres Beispiel sind die Wiener Parks – die oftmals Friedhöfe waren – aber das wissen viele auch nicht mehr.

*) Holz – ist das nicht in manchen Kulturen auch als „Element“ gültig?
Betrachte einfach einmal ein x-beliebiges Stück Holz, sei es in verarbeiteter Form wie einer Tischplatte oder ein Baum, vor dem du gerade stehen magst. Sieh dir die Maserung an und berühre das Material. Schließe die Augen und fühle einfach nur – inspirieren lassen durch die Sinne 🙂

Selbst wenn die Luft raus ist und du erst einmal Pause brauchst, ist das nicht wichtige, denn selbst bei einem Dauerlauf wird dir irgendwann mal die Kraft ausgehen – dann halte inne und lass dich inspirieren 🙂

Welches Element würde denn zu dir passen in dieser Situation?

Orte der Stille – besuchst du manchmal die Toten?

Suchst du Stille, besuche einen Friedhof – Tote wie Lebende hüllen sich in Schweigen.

Inmitten einer großen Stadt findest du selten wahre „Orte der Stille“. Es ist häufig laut und hektisch und das Leben knallt sich einen vor die Nase. Ruhe und Beschaulichkeit finden ist eine Kunst, die Welt wird immer lauter und lauter.

In Wien gehört beispielsweise der Zentralfriedhof zu den stillsten Orten – und mit einem wahren Lebensquell aus unzähligen Wildtieren und Streunern. Seien wir dankbar für diese Orte der Stille.

Suchst du einen solchen Flecken – besuch doch mal einen Friedhof!

Dort wirst du Stille und Besinnlichkeit finden, wie an kaum einem anderen Platz. Wobei Wien hier eine »Sonderstellung« einnimmt. Viele Parks waren einst Friedhöfe! In den meisten von ihnen wirst du zwar keine diesbezügliche Anmerkung finden, aber du kannst sie im Internet recherchieren. Manchmal – wie im Waldmüllerpark – hast du sogar noch Grabsteine hinter Bäumen stehen, schön aufgereiht, aber hinter einem Zaun verschlossen.

Für alle Länder gilt dieser Gedanke jedoch nicht. In manchen Ländern feiern die Menschen mit ihren Ahnen auf den Friedhöfen, feiern Feste und machen Picknicks. Es kommt also sehr auf das Land an, in dem du dich aufhältst. Wobei es schon ein schöner Gedanke ist, mit den geliebten Verstorbenen zu feiern, einfach sie noch irgendwo in der Nähe zu wähnen.

Orte der Stille – die Heimat für Wildtiere

Ist es so von der Hand zu weisen, dass sich Tiere auf Friedhöfe zurückziehen um Ruhe und ein Zuhause zu haben? Insbesondere trifft dies schon auf den Wiener Zentralfriedhof zu, aber ähnliches kannst du auch in anderen, vor allem größeren, Friedhöfen vorfinden. Es ist ein Flecken der Ruhe, Erholung und weg von der Hektik.

Wenn du einmal wirklich Ruhe brauchst, dann nimm deine Schreibsachen oder ein Buch, setz dich auf eine der vorhandenen Bänke und genieße die Stille und den Frieden. Zieh Kraft daraus, fühle und spüre die Ruhe und nimm mit, was dir das Umfeld bieten mag.

Manche erzählen von besonders kreativen Schwüngen, die sie auf Friedhöfen empfinden, andere berichten, dass sie Ideen haben, die ihnen nie zuvorgekommen wären. Sei bereit dafür, deine innere Stimme zu vernehmen, und hör ihr zu. Vielleicht sagt sie dir, wie es mit deiner neuen Geschichte weitergehen kann.

Wer sagt nicht, dass schlichtweg die Schwingungen der Verstorbenen ein wenig inspirieren können? Orte der Stille und Besinnlichkeit verfügen oft über ein ganz eigenes Feld an kreativen Ideen und Gedanken. Nutze die Möglichkeit für dich und lass dich zu Geschichten inspirieren.

Wie empfindest du den Besuch eines Friedhofes, wenn du einfach nur Ruhe haben willst?