Lass die Gedanken fließen II – let the thoughts flow II

Auf den ersten Blick siehst du wahrscheinlich eine Meerjungfrau. Manche denken dabei an Arielle aus dem Disney-Film, andere an Nixen oder Sagengestalten, wieder andere sehen darin Meereswesen, die in Mythologien aber auch in Legenden, Sagen und in Religionen ihren Sitz haben.

Nehmen wir als Beispiel die haitianische Figur der „la Sirene“. Sie ist eine Loa (freundlich gesonnener Schutzgeist) und eine wunderschöne Meerjungfrau, die gern mit Delphinen schwimmt. Auf Youtube findest du sogar ein paar Gebete, die an sie gerichtet sind.

Im Nordischen findest du beispielsweise Ægir, die göttliche Personifikation des Meeres.

Doch neben diesen beiden gibt es noch unendlich viele andere, die das Meer symbolisieren oder die dafür stehen.

Die meisten Lebewesen bestehen zu einem hohen Prozentsatz an Wasser. Ohne diese Flüssigkeit könnten wir nicht leben und dadurch auch nicht existieren – das Leben fließt in eigenen Bahnen.

Das Meer ist in stetiger Bewegung und so ist auch unser aller Leben. Wie es dir nie gelingen wird, das Meer tatsächlich einzusperren, so wenig werden wir es jemals schaffen, unser Dasein als statisch zu wahren. Leben bedeutet Fließen und stetiger Wandel.

Wir glauben, gerade in jüngeren Jahren, wir könnten uns alles nach eigenem Willen unterwerfen, selbst ohne die Gesetze der Natur und des kosmischen Gefüges zu achten. Doch das wird schiefgehen. Wer es lernt das anzunehmen, was ist und das Beste draus zu machen, der kann mit den Wellen reiten. Wer es schafft mit dem Strom des Lebens zu schwimmen, dem gelingen selbst unmöglich scheinende Dinge.

So wie das Wasser eine wahre Urkraft ist, die wir nicht unterwerfen können, fließt alles doch zum Wasser hin. Der Mond wiederum ist die beeinflussende Komponente und regiert alles Flüssige.
Dies trifft das Meer mit den Gezeiten, das Wachstum von Pflanzen (dazu gibt es einen Mondkalender) aber auch Zusammenhänge mit dem Blut (wie viele Frauen monatlich spüren).
Wir glauben heute in modernen Zeiten leicht, wir könnten uns die Erde untertan machen und merken dann, es geht nicht. Wir sind nicht die Herren der Welt oder der Schöpfung, sondern leben mit ihr gemeinsam, als Teil von ihr.

Im Wasser und im Meer erfahren wir auch heute noch die Allmacht, die dieser Planet bereithält. Dazu passt der Film „der Europa-Report“, der Leben auf anderen Planeten zeigt, aber anders, als wir es glauben.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns nicht allzu weit von allem entfernen, dass die Natur uns bietet, sie wahren und nicht zerstören. Auch, wenn wir es vielleicht nicht mehr glauben, aber im Einklang mit der Natur zu leben, zu esseen und sie als solche wahrzunehmen, ändert den Blickwinkel und es tun sich Möglichkeiten auf, die der „moderne Mensch“ häufig nicht mehr sieht.

Doch wie hilft dir das alles bei deiner Geschichte?
Viele Figuren sind irgendwo gestrandet und leben abgeschnitten von der Natur. Nimm eine Figur, die beispielsweise in einer Großstadt lebt. Sie ist umgeben von Häusern, Beton und lärmenden Mitmenschen. Es gibt kaum Natur und sie selbst ist unglücklich, ohne zu wissen warum. Dann fährt sie aus irgend einem Grund für eine Weile in den Wald, vielleicht verirrt sie sich dort und ist gezwungen, mit der Situation klarzukommen.
In dieser Situation trifft sie auf ein Wesen, das ihr hilft und sie leitet. Sie nach draußen begleitet und ihr auf dieser Reise zu ihrem inneren Frieden verhilft. Der Geist der Natur!
Alternativ kann sie auch auf einem kleinen Boot einem Schiffsunglück entgangen sein und Hilfe durch ein Wasserwesen bekommen. Wichtig ist hier nur, dass du die Natur in Form eines natürlichen Wesens eingreifen lässt.

Was fällt dir dazu ein?

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At first sight, you probably see a mermaid. Some people think of Ariel from the Disney movie, others of mermaids or mythical creatures, and still others see sea creatures in it, which have their seat in mythologies but also in legends, sagas and religions.

Let us take the Haitian figure of „la Sirene“ as an example. She is a loa (friendly protective spirit) and a beautiful mermaid who loves to swim with dolphins. On Youtube, you can even find some prayers addressed to her.

For example, in the Nordic, you will find Ægir, the divine personification of the sea.

But besides these two, countless others symbolize the sea or stand for it.

Most of the living beings consist of a high percentage of water. Without this liquid, we could not live and therefore could not exist – life flows in its ways.

The sea is in constant motion, and so is all of our life. Just as you will never be able actually to imprison the sea, so little will we ever be able to maintain our existence as static. Life means flowing and constant change.

We believe, especially in our younger years, that we can subject everything to our own will, even without respecting the laws of nature and the cosmic structure. But that will go wrong. Those who learn to accept what is and make the best of it can ride the waves. The one who manages to swim with the current of life succeeds even in seemingly impossible things.

Just as water is a true elemental force that we cannot subdue, everything flows towards the water. The moon, in turn, is the influencing component and governs all liquid.
This affects the sea with the tides, the growth of plants (there is a lunar calendar for this) but also connections with the blood (as many women feel every month).
Today in modern times, we easily believe that we could subdue the earth, and then we realize that it is not possible. We are not the masters of the world or creation but live together with it, as part of it.

In the water and the sea, we still experience the omnipotence that this planet holds in store for us. The film „The Europe Report“, which shows life on other planets, but in a different way than we believe.

This makes it all the more important that we do not stray too far from everything that nature offers us, that we preserve it and not destroy it. Even though we may no longer believe it, but to live, eat and perceive nature as such in harmony with nature changes our perspective and opens up possibilities that „modern man“ often no longer sees.

But how does all this help you with your story?
Many characters are stranded somewhere and live cut off from nature. Take a character who lives in a big city, for example. It is surrounded by houses, concrete and noisy people. There is hardly any nature, and she is unhappy without knowing why. Then for some reason, she goes to the forest for a while. Maybe she gets lost there and is forced to deal with the situation.
In this situation, she meets a being who helps her and guides her. He accompanies her outside and helps her on this journey to her inner peace. The spirit of nature!
Alternatively, she may have escaped a shipping accident on a small boat and get help from a water creature. The only important thing here is that you let nature intervene in the form of a natural being.

What do you think of this?

USA: Welches Kind liebt es nicht? – What kid doesn’t love it?

Ein typisch amerikanisches Gericht, das du weder in Restaurants noch allzu bekannt in Europa finden wirst ist der Sloppy Joe.

Und ich habe noch kein Kind (oder Erwachsenen) erlebt, der dabei nicht gerne zugreift.

Nach meinem Urlaub in Montana meinte mein Mann, er möchte das ausprobieren – und hat mir ein Rezept in die Hand gedrückt, das ich seither manchmal sehr gerne zubereite.
Wenn du kein Fleisch isst, dann verwende Sojahack – das macht geschmacklich nur wenig Unterschied.

Als wir meiner Patentochter in spe mal Sloppy Joe servierten saß sie mit Kullerauge da und fragte, „Was, ich darf patzen?“
Na klar doch – darum wird der auch seltenst in Lokalen serviert. Also immer auch schön ne Serviette oder ähnliches dabei haben 🙂

Das Rezept ist einfach – und du brauchst nur Brötchen, faschiertes Fleisch (oder Sojahack), 1 große Flasche Ketchup oder entsprechend passende Tomatensauce, Paprika, etwas Senf, Zwiebel und sehr wichtig: Worcestersauce …

Auch, wenn viele glauben Burger und Pommes sei das typisch amerikanische Nationalgericht, bin ich eher der Ansicht, mit einem Sloppy Joe kannst du bei einem USA-Fan eigentlich nichts falsch machen. 🙂
Wobei es so viele tolle, amerikanische Gerichte gibt, weil es so unterschiedliche Küchenrichtungen gibt.

Verrate mir doch mal, welches amerikanische Gericht ist deiner Meinung nach perfekt – um einen Fan der USA zu erfreuen?

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A typical American dish that you will not find in restaurants or too well known in Europe is sloppy joe.

And I have never seen a child (or adult) who doesn’t like it.

After my vacation in Montana, my husband said he wanted to try it – and gave me a recipe that I’ve enjoyed preparing ever since.
If you don’t eat meat, use soya mince – it makes little difference in taste.

When we served sloppy joe to my goddaughter-to-be, she sat there with a googly eye and asked, „What, I can make a mess?“
Of course, you can – that’s why it’s rarely served in restaurants. So always have a napkin or something similar with you 🙂

The recipe is simple – and all you need are rolls, minced meat (or soya mince), one big bottle of ketchup or the appropriate tomato sauce, paprika, some mustard, onion, and very important: Worcester sauce …

Even though many people think that burgers and fries are the typical American national dish, I guess you can’t go wrong with a Sloppy Joe for a USA fan. 🙂
But there are so many great American dishes because there are so many different cooking styles.

Tell me, which American dish do you think is perfect – to please a fan of the USA?

Wo und wie findest du deine Figuren? – Where and how do you find your characters?

Manchmal ist eine Figur dort zu finden, wo wir sie am Wenigsten erwarten.
Ich suche meine Figuren selten gezielt aus, sondern lasse mich inspirieren. Da sind die Tiere, die manchmal zu Besuch kommen oder die mich aus einem bestimmten Grund heraus faszinieren.

Manchmal inspirieren Märchen oder ein schlichter Besuch in einem Wald, in dem Eindrücke entstehen, die eine Stadt schlichtweg nicht bieten kann. Beispielsweise das leise Wispern der Blätter, wenn der Wind sie an der Rinde hin und her bewegt oder der Duft nach Petrichor, wenn die Erde nach einem heißen Sommertag herrlich nach Regen duftet.

Mein Wandertag gestern beispielsweise umfasste an die 20 km, knapp 10 Stunden und ein herrlich leeres Waldstück im besten Frühsommerwetter.
Auf einem der alten, überwucherten Pfade fand ich dann Lizzi Lizzard (Feuersalamander). Was ich mit ihm machen werde weiß ich noch nicht. Aber vielleicht meldet er sich eines Tages zu Wort oder er wird zu einem Begleiter meiner Rocky-Mountain-Koyoten 😉

Wie geht es dir mit deinen Figuren? Lässt du dich überraschen oder suchst du gezielt nach ihnen?

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Sometimes a figure can be found where we least expect it.
I rarely choose my characters specifically, but rather let myself be inspired. There are the animals that sometimes come to visit or that fascinate me for a specific reason.

Sometimes fairy tales or a simple visit to a forest inspire me, creating impressions that a city cannot offer. For example, the soft whispering of leaves when the wind moves them back and forth along the bark or the smell of Petrichor when the earth smells wonderfully like rain after a hot summer’s day.

My hiking day yesterday, for example, was about 13 mi, almost 10 hours, and a wonderfully empty piece of forest in the best early summer weather.
On one of the old, overgrown paths, I found Lizzi Lizzard (fire salamander). What I will do with him, I do not know yet. But maybe one day he will speak up, or he will become a companion of my Rocky Mountain coyotes 😉

How are you doing with your figures? Do you let yourself be surprised, or are you looking for them specifically?

unsere Leben sind miteinander verwoben – our lives are interwoven

Kennst du den Film „der Wolkenatlas“?
Darin gibt es einen wundervollen Kommentar, den ich zuletzt auch bei Vikings wieder hörte:
„Unsere Leben sind miteinander verwoben!“

Hast du dir jemals darüber Gedanken gemacht, was das bedeuten könnte?

In alten Tagen sagte man, es gäbe drei Frauen, die jedem Kind das Schicksal weben würden. Du findest sie in verschiedenen Mythologien – beispielsweise die Nornen im hohen Norden, Moiren in Griechenland, Parzen im Römischen Reich oder Zorya bei den Slawen. Aber wie Drachen fast überall zu finden sind, sind es auch solche Schicksalsweberinnen, du musst nur ein wenig in den Geschichten und Mythologien lesen.

Unsere Leben / Schicksale sind miteinander verwoben – manche glauben daran, dass wir wiedergeboren werden und immer wieder mit den gleichen Seelen Kontakt haben – mal als Eltern/Kind, mal als Geliebte, mal als Todfeinde oder ganz anderes.

Nehmen wir einfach mal an, unsere Leben sind miteinander so verwoben, dass wir immer wieder die Personen treffen, die wir in früheren Leben schon kannten. Kennst du das Gefühl, eine wildfremde Person kommt dir absolut vertraut vor?

Stell dir eine Person vor, die du das erste Mal in deinem Leben siehst. Vielleicht sitzt ihr euch gegenüber in einem Zug oder eure Augen treffen sich beim Einkaufen. Du spürst, du kennst diese Person, aus anderen Tagen, aus anderen Zeiten.

Lass einer Figur deiner Wahl beim Schreiben genau das wiederfahren. Du kennst deine Figur wie sonst keiner, du weißt wie er/sie/es ist und was wichtig ist für diese Figur.
Wenn du einmal nicht mehr weiterweißt, dann hilft diese Übung ganz gut – wer ist diese fremde Person und wieso fühlt sich deine Figur dieser Person so sehr verbunden?

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Have you seen the movie „The Cloud Atlas“?
There is a fascinating commentary in it, which I recently heard again in Vikings:
„Our lives are intertwined!“

Have you ever thought about what that might mean?

In the old days, they said three women would weave destiny for any child. You can find them in different mythologies – for example, the Norns in the far north, Moiren in Greece, Parzen in the Roman Empire, or Zorya in the Slavs. But just like dragons are found almost everywhere, so are such weavers of destiny, you have to read a little in the stories and mythologies.

Our lives/destinies are interwoven – some believe that we are reborn and have contact with the same souls over and over again – sometimes as parents/children, sometimes as lovers, sometimes as mortal enemies or completely different.

Let’s assume that our lives are so interwoven that we keep meeting the people we knew in previous experiences. Do you know the feeling that a stranger seems familiar to you?

Imagine a person you see for the first time in your life. Maybe you are sitting across from each other on a train, or your eyes meet while you are shopping. You feel you know this person, from other days, from different times.

Let a character of your choice relive precisely that when writing. You know your character like nobody else. You know how he/she is and what is essential for this character.
If you don’t know what to do anymore, this exercise will help you quite well – who is this strange person, and why does your character feel so close to this person?

Welche Fotos wählst du für deinen Blog? – Which photos do you choose for your blog?

Bei der Unterhaltung mit einem deutschen Blogger bekam ich die Frage gestellt, warum ich nur meine eigenen Fotos verwende und keine anderen.

Genau genommen hatte ich mir bisher nie wirklich Gedanken darum gemacht, weil es mir einfach so richtig erschien. Im Nachhinein betrachtet, muss ich zugeben, er hat recht – wo er mir schrieb, dass eigene Bilder ein Ausdruck des eigenen Ich sind.

Nur drei Fotos sind nicht von mir – das Babybild von Maze und ihren Brüdern und die Partefotos meiner Großmutter und meines Großonkels.

Wie hältst du es mit den Fotos auf deinem Blog? Nimmst du nur eigene oder auch von anderen (Gratis)Seiten?
Wie entscheidest du, welche du nimmst und welche zu dir und deinen Texten passen?
Wir drücken uns über den Blog aus und zeigen unser inneres Ich. Hast du dir jemals darüber Gedanken gemacht?

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While talking to a German blogger, I was asked why I only use my photos and no others.

I had never really thought about it before because it just seemed so right to me. Looking back, I have to admit that he was right – where he wrote to me that my pictures are an expression of my self.

Only three photos are not of me – the baby picture of Maze and her brothers and the party photos of my grandmother and my great-uncle.

How do you feel about the photos on your blog? Do you take only your own or also from other (free) sites?
How do you decide which ones to take and which ones suit you and your texts?
We express ourselves through the blog and show our inner selves. Have you ever thought about it?

warum in die Ferne schweifen – why wander far away

Ich gebe es zu – ich liebe die Serie „Vikings“. Floki, der isländische Whisky, benannt nach dem historischen Floki ist ein Traum und auch generell habe ich eine Vorliebe zu nordischen Themen entwickelt, die ich interessant finde.

Wem es ganz ähnlich geht, dem kann ich den Verlag NVP empfehlen:
https://newvisionspublications.wordpress.com/

Kurzerhand gesagt, die Betreiber des Blogs möchten vor allem eines erreichen, dass sie ein möglichst großes Archiv aufbauen aus nordischen Themen. Meiner Meinung nach ist es einen Besuch wert, wenn du dich dafür interessierst.

Ich probiere auch gern neue Gerichte aus, unter anderem war da die isländische Kakaosuppe auch dabei – genaueres dazu findest du hier:
https://myskaldkonur.com/2019/11/26/suses-aus-dem-hohen-norden-sweets-from-the-high-north/

Generell ist die nordische Küche auch recht gut für die schlanke Linie, meist finden sich leckere Dinge wie Skyr oder Beeren darin.

Aber ich habe auch ein Faible für allerlei historische Rezepte. Dabei kann ich vor allem „Tante Linas Kriegsküche“ und „Tante Linas Nachkriegsküche“ schwer empfehlen. Auch mag ich Rezepte der „Bushcraft“ und „Survival“-Thematik sehr.

Aus der Vorliebe dieser Rezepte heraus ist dann mein Buch „Kulinarisches aus Wald und Flur: Rezepte für Waldläufer, Survivalisten und Outdoorfans“ entstanden.

Manchmal ist es ganz interessant einen Blick in diese einfacheren Rezepte zu werfen, statt immer nach dem nächsten „Mount Everst der Cuisine“ zu suchen. Ich glaube, ein hochdekorierter Sternekoch hätte seine Probleme mit mir.

Zwei Beispiele für dich:

Gänseblümchensuppe
Gemüsebrühe, Gänseblümchen, Sauerrahm, Maizena zum Andicken, Pfeffer, Salz
Gänseblümchen fein hacken
in der Gemüsebrühe kochen, pfeffern und salzen
Alles mit mit Maizena andicken und noch ein paar Minuten kochen und mit Sauerrahm dekorieren.

Nagerlsterz (das zeigten mir einst meine Großeltern)
Benötigt werden:
Nagerl (Eierschwammerl), Gries, 2 Eier, Zwiebel, Petersilie, Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Nagerl gut putzen, waschen und in gröbere Stücke schneiden. kleingeschnittene Zwiebel anrösten, Nagerl und Petersilie dazugeben. Gries unterrühren und etwas dünsten lassen. Abschließend Eier dazu einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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I admit it – I love the show „Vikings“. Floki, the Icelandic whiskey, named after the historical Floki, is a dream, and also, in general, I have developed a preference for Nordic themes, which I find interesting.

If you feel the same, I can recommend the publisher NVP:
https://newvisionspublications.wordpress.com/

In short, the blog’s operators want to achieve one thing above all: to build up as vast an archive as possible of Nordic topics. In my opinion, it is worth a visit if you are interested.

I also like to try out new dishes, among other things Icelandic cocoa soup was included – you can find more information here:
https://myskaldkonur.com/2019/11/26/suses-aus-dem-hohen-norden-sweets-from-the-high-north/

In general, the Nordic cuisine is also quite useful for the slimline, mostly you can find delicious things like Skyr or berries in it.

But I also have a weakness for all kinds of historical recipes. Especially „Aunt Lina’s war kitchen“ and „Aunt Lina’s post-war kitchen“ can be hard to recommend. I also like recipes of the „Bushcraft“ and „Survival“ theme very much.

Out of the preference of these recipes, I wrote my book „Kulinarisches aus Wald und Flur: Rezepte für Waldläufer, Survivalisten und Outdoorfans„.

Sometimes it is quite interesting to have a look at these more uncomplicated recipes instead of always looking for the next „Mount Everest of Cuisine“. I think a highly decorated star chef would have his problems with me G.

Two examples for you:

Daisy soup
vegetable stock, daisies, sour cream, corn starch, pepper, salt
Finely chop the daisies
cook in the vegetable stock, add pepper and salt
Thicken everything with corn starch and cook for a few more minutes and decorate with sour cream.

egg mushroom (my grandparents once showed me that)
Needed:
egg mushroom (chanterelle), semolina, two eggs, onion, parsley, salt and pepper to taste

Clean and wash the rodents thoroughly and cut into coarser pieces. Sauté the chopped onion, add the rodents and parsley. Stir in semolina and let it steam a bit. Finally, add eggs and season with salt and pepper.

Schenke ihnen Leben 03 – give them live 03

Vorschlag 3 – Freysam, der Schmerzvolle

Kennst du dich ein wenig mit der Geschichte aus? Es gibt da eine wundervolle Historienreihe mit Sean Bean: „Die Scharfschützen“, in denen er einen Soldaten und bald schon Kommandanten der „95th Regiment of Foot“ spielte. Diese Truppe war berühmt für ihre damals ungewöhnlich tarnenden, grünen Uniformen und ihre hervorragenden Scharfschützen.

Wer sich ein wenig über echtes, historisches Soldatenleben abseits verklärter Romantik informieren möchte ohne groß Bücher zu wälzen, findet in der Serie einen kleinen Eindruck.

Mein Vorschlag für einen neuen Charakter stammt jedoch weniger aus der napoleonischen Ära, als vielmehr aus der Zeit des 30jährigen Krieges, bzw. aus der Zeit danach.
Die Figur, die ich dir anbiete heißt „Freysam, der Schmerzhafte“. Zwei Väter stünden ihm zur Wahl, seine Mutter könnte selbst bei bestem Willen nicht sagen, wer der eigentliche Vater nun sei. Einerseits könnte es ein einfacher Soldat aus einem Heerlager sein, andererseits ein Wesen, das sich manchmal ganz gern einen Scherz macht, indem es menschliche Gestalt annimmt, aber kein echter Mensch ist.
Seine Mutter trug in diesem Moment tiefen Schmerz in sich, den Freysam als Gabe oder Fluch in seinem Leben mit sich führte – von Anfang an. Schmerz ist seine „Waffe“ – doch das wie – nun, das kann in allen möglichen Varianten genutzt werden. Das lasse ich dir frei.

Optisch wirkt er recht kräftig, größer als die meisten seiner Zeit. Aufgewachsen unter Kriegstagen in rauen Zeiten und dadurch abgehärtet ist er sonnengebräunt und könnte genausogut als Gladiator seine Kämpfe bestehen …

Nun liegt es an dir, wohin schickst du ihn?

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Proposal 03 – Freysam, the Painful

Do you know a little bit about history? There is a beautiful story series with Sean Bean: „The Snipers“, in which he played a soldier and soon commandant of the „95th Regiment of Foot“. This troupe was famous for the green uniforms with unusual camouflage at that time and their excellent marksmen.

If you want to learn a little bit about the real, historical soldier’s life far away from romanticism, you will find a short impression in this series.

My suggestion for a new character, however, comes less from the Napoleonic era, but rather from the time of the 30-year war, or rather from the time after that.
The character I offer you is called „Freysam, the Painful“. He would have two fathers to choose from. His mother could not say who the birth father was even with the best will in the world. On the one hand, it could be a simple soldier from an army camp. On the other hand, a being who sometimes likes to joke around by taking on human form, but is not a real human being.
His mother carried deep pain in her at that moment, which Freysam carried as a gift or curse in his life – from the very beginning. Pain is his „weapon“ – but the how – well, that can be used in all possible ways. I leave that to you.

Visually, it looks quite powerful, bigger than most of its time. Grown up under war days in rough times and thus hardened he is sunburnt and could just as well pass his fights as a gladiator …

Now it’s up to you, where are you sending him?

Wer ist Horst? – Who is Horst?

Die letzten Tage war es etwas ruhiger um meinen Blog, ich zog mich etwas zurück und dachte auch viel nach.

Nun, in Bezug auf meinen neuen Roman um die Tauben Rudy und Kurt tauchte immer häufiger der Name Horst auf.
Allerdings hat sich Horst noch nicht „geoutet“. Die Gedanken dazu reichen von Fledermaus bis hin zu einem Spatz, der sich auch mit einem Falken anlegen würde, weil er einfach so ein großes Mundwerk hat.

Verrate mir doch mal, wer oder was könnte für dich Horst sein?

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The last days it was a bit quieter around my blog, I withdrew a bit and thought a lot.

Well, regarding my new novel about the pigeon’s Rudy and Kurt the name Horst appeared more and more often.
However, Horst has not yet „come out“. Thoughts about it range from a bat to a sparrow that would also mess with a hawk because he just has such a big mouth.

jede Krise ist auch eine Chance – every crisis is also a chance

mein Mann / my husband

Stell dir vor, du wärest jemand, der seit sehr langer Zeit lebt und mehrmals die Pest sowie die Spanische Grippe erlebt hat. Vielleicht würdest du die Augen verdrehen, aufseufzen und meinen „nicht schon wieder“ – oder du wärst ganz relaxt, weil das auch alles wieder vorbei geht.
Eines wirst du dann in all der langen Zeit auch gemerkt haben – die Menschheit erstarrt vielleicht in der Zeit einer solchen Krise, doch danach geht das Leben weiter.

Der Mensch neigt dazu, sich auf Dauer eher an die positiven Dinge zu erinnern, das Schlechte wiederum verblasst häufig.

Es gab eine große Veränderung binnen kurzer Zeit. Was wirst du im Endeffekt an Gutem mitnehmen?

Ich werde mit Sicherheit die Ruhe und Stille vermissen, die es lange gab. Andere wieder haben etwas Neues für sich entdeckt, wie zB kochen gelernt. Lange Zeit wollten Menschen ihre Arbeitszeit reduzieren und mehr Zeit für die Familie haben, was sie nun konnten. Viele Firmen haben nun, notgedrungen, Erfahrungen mit Homeoffice gemacht – und vielleicht festgestellt, dass man Mitarbeitern auch mehr vertrauen kann.

Welchen positiven Effekt nimmst du aus der ganzen Sache mit?

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Imagine you are someone who has lived for a very long time and has experienced the plague and the Spanish flu several times. Maybe you would roll your eyes, sigh, and say „not again“ – or you would be very relaxed because all this will pass.
One thing you will have noticed in all this time – humanity might freeze in the time of such a crisis, but after that, life goes on.

In the long run, people tend to remember the positive things, but the bad stuff often fades away.

There was a significant change within a short time. In the end, what good things will you take with you?

I will undoubtedly miss the peace and quiet that has been there for a long time. Others have discovered something new for themselves, like learning to cook. For a long time, people wanted to reduce their working hours and have more time for their families, which they now could. Many companies have now, of necessity, had experiences with home offices – and perhaps discovered that employees could also be trusted more.

What positive effect do you take away from all this?