take a little break – oder warum eine Pause gut sein kann …

Ein kurzer Spaziergang reicht meistens um an neue Ideen zu kommen und diese in die Geschichte integrieren zu können.

Ich möchte euch heute einen potentiellen, neuen Charakter vorstellen, der mir heute im Augarten über den Weg gelaufen ist:

In Anlehnung an eine alte Kinderserie sind die Eichhörnchen bei mir immer Puschel. Im Augarten gibt es einen kleinen, umzäunten Bereich, den die Tiere lieben. Es ist kein Wunder, werden sie doch bei jedem Wetter gefüttert.

Dementsprechend zahm verhalten sie sich, haben sie doch (abgesehen von Hunden) nichts zu fürchten.

Das Foto stammt von heute. Ich saß dabei im Gras und wartete nur darauf, dass es zu mir kam.
(Wer das ausprobieren will, braucht anfangs jedoch Geduld und kühles Wetter.)

Was hat dich schon zu einer Figur oder zu einem Charakter inspiriert?

wo die Krähen ihre Nester haben …

Nachdem sich Noah langsam aber sicher als Figur im Roman bemerkbar macht, stellte ich mir die Frage, ob Noah männlich oder weiblich wird.

Mir persönlich ist das Geschlecht ziemlich egal, aber die Auswirkung auf die Geschichte vermag deswegen drastisch zu sein. Bedenken wir alleine die Sache mit der Brutpflege!

Ich wohne nahe dem Wiener Augarten, einer Grünfläche, die allerdings im Sommer völlig überlaufen ist. Bei einem Wetter wie heute hingegen ist es weitaus ruhiger, schließlich schätzen die meisten Nieselwetter kaum.

Krähen findet der beobachtende Spaziergänger dort mitunter sehr viele. Ich weiß, dass Noah auch dort seine Heimat haben wird, vermutlich mitten im Herzen des Augartens, ganz bei einem der alten Flaktürme. Rein darf man nicht, aber für eine Krähe ist es kein Problem sich oben an der Spitze ein Nest zu bauen.

Eine von ihnen neigt dazu, wie ein Hamster, sich die Krumen in den Rachen zu stopfen, kein einziges Stück zu verlieren. Der Schnabel geht ohnehin kaum mehr zu. Dann hoppelt sie weiter und fliegt davon in Richtung des Flakturmes.

Beobachte ich die Krähen im Augarten, dann sehe ich ein lebendiges Treiben, ein Hin-und-Herflattern und -fliegen. Ich sehe aber auch, wie die Krähen vertrauensvoll hoppeln und dabei am Boden spazieren, wenn jemand ihnen Brotkrumen oder Gebäckstücke hinwirft.

Das ist zwar nicht Noah, dafür fehlen die grauen Stellen an der Brustseite, aber in puncto Humor kann dieser Vogel durchaus mithalten.

Was habt ihr in Zusammenhang mit Krähen schon einmal erlebt?