Südkreta/southern Crete: Der Geschmack Byzanz – The taste of Byzantium

Wie du vielleicht schon mitbekommen hast, mag ich historische Rezept und koche auch ganz gern solche Dinge nach. In meinen Büchern „Soldierfood“ beispielsweise finden sich Rezepte vom alten Griechenland ebenso wie jene aus der Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und vieles mehr.

Eines der Rezepte, das ich ab und an ganz gerne koche ist eines aus dem alten Byzanz, das heute nur noch selten außerhalb Südkretas gekocht wird und nennt sich „Spaniada“. Für mich gehören solche „Gerichte der Geschichte“ einfach zum Leben dazu. Es ist ja eine tolle Sache, all die modernen Rezepte zu haben, die ganzen Erfindungen und Küchenexperimente, all die Mühen um das „dekadente“ Essen, aber die bodenständigen Rezepte sind mir noch immer die Liebsten.

Dieses Rezept bringt einen Hauch Mittelmeer mit sich und du brauchst dafür nur Zwiebel, Olivenöl, Bohnen, Salz, Pfeffer, Brühe und Paximadi (oder du nimmst einfach getoastetes Brot).

Zwiebel schälen, schneiden und anrösten im Olivenöl, weiße Bohnen dazu, einkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Brot toasten und in den Teller legen. Die Bohnenmischung drüberleeren und über alles die Brühe gießen. Ich hab hier noch etwas Schnittlauch drüber gegeben, aber du kannst Kräuter nach Wahl natürlich selber aussuchen und dann dazu geben.

Lass es dir schmecken, wenn du es probierst.

Nun hätte ich mal eine Frage an dich:
Geh doch mal in der Geschichte zurück. Aus welcher Zeitepoche würdest du gern mal ein Rezept ausprobieren? Wie glaubst du, schmeckt die Geschichte der Epoche, die dich interessiert?

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As you may have noticed, I like historical recipes, and I also want to recook such things. In my books „Soldierfood“, for example, you can find recipes from ancient Greece as well as those from the time of the American War of Independence and much more.

One of the recipes that I like to cook from time to time is one from the old Byzantium, which is rarely cooked outside of southern Crete today and is called „Spaniada“. For me, such „dishes of history“ belong to life. It’s a great thing to have all the modern recipes, all the inventions and kitchen experiments, all the efforts for the „decadent“ food, but the down-to-earth recipes are my favorites.

This recipe brings a touch of the Mediterranean, and all you need is onion, olive oil, beans, salt, pepper, broth, and paximadi (or just toasted bread).

Peel, slice, and toast the onion in olive oil add the white beans, boil down, and season with salt and pepper. Toast the bread and put it on the plate. Empty the bean mixture over it and pour the broth over everything. I have added some chives, but you can choose your herbs and then add them.

You’ll love it when you taste it.

Now I have a question for you:
Why don’t you go back in history? From which time would you like to try a recipe? What do you think about the history of the era you are interested in tastes like?

Warum magst du mich? Wer bin ich für dich?

Seit meiner frühesten Kindheit las ich gerne, verschlang Bücher und Geschichten.

Genau genommen war ich damals eine absolute Leseratte und Bücherwurm. Romane eröffneten Welten und schenkten Träume.
Viele der Geschichten sind inzwischen verloren. Charaktere und Figuren sind den Weg des Vergessens gegangen.
Einzelne Charakter blieben über all die langen Jahre immer präsent. Woran das liegt, weiß ich nicht.
Sie sind nach wie vor lebendig und prägten die ein oder andere Entscheidung in meinem Leben (mit).

Eine davon ist »Alanna von Trebond«.
In all der Fülle von Romanen, Geschichten und Figuren war sie nie die sonderlich große Erscheinung und hinkt in der Präsenz hinter weitaus bedeutenderen Charakteren her.
Alanna lebt in einer leicht fantasy-angehauchten Welt, hat einen Zwillingsbruder und tauscht mit ihm die Rollen. Er kann somit Zauberer werden und sie Ritter – wobei sie sich dafür als Bursche verkleiden muss.

Die ersten beiden Bände »Die schwarze Stadt« und »im Bann der Göttin« sind die besten aus der Reihe.

Im Grunde ist es eine Geschichte des Erwachsenwerdens, des Stärkerwerdens und des Lernens mit den eigenen Fähigkeiten umzugehen.
Der Schreibstil ist gelungen und die Charaktere, mit denen sie zu tun hat, machen ihr das Leben schwer. Für ein Kinder/Jugendbuch ist die Story ansprechend geschrieben und ich kann sie selbst jetzt noch lesen, ohne, dass es langweilig wird.

Sie ist zwar nicht die einzige Romanfigur, die bis heute in Form eines Buches im Regal steht, aber sie ist eine der besten.

Erinnere dich an die Geschichten und Romane deiner Kinderzeit und Jugend. Welche Figur ist dir bis heute in Erinnerung? Warum gerade diese?