Powernapping nach der ersten Aufregung …

Das Leben als Katze vermag anstrengend zu sein. Herumtoben, laufen und mit den älteren Katzen zu spielen kostet eine Menge Energie und Kraft. Hier helfen einige Minuten »Powernapping« an den Dosenöffner gekuschelt, bevor die Spielerei und Lauferei erneut startet.

Carry fungiert als ältere Schwester, wobei die Frage ist, was sie ihr alles beibringen wird. Das steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

Trotz Gefauche in den ersten Tagen sind die beiden inzwischen nahezu unzertrennlich und nach dem Spielen erschöpft. Da muss der Katzendaddy als Ruhekissen herhalten.

Inzwischen passt sich Maze an ihre großen Schwestern an. Zuerst trillerte sie, jetzt gurrt sie mehr. Wer weiß, gegebenenfalls sprach sie anfänglich einen anderen »Dialekt«.

Abgesehen von einem Wirbelwind und entzückendem Wesen brachte Maze auch den Anfang des Romanes mit sich.
Bedenkt beim Lesen bitte, es ist ein Rohentwurf, der ein wenig Feinarbeit benötigt.

*****

Sie fror. Es wackelte und bewegte sich der Untergrund, auf dem sie lag. Das gefiel ihr nicht besonders, vor allem, wenn sie nichts zu sehen bekam. Das sorgte für Protest, sie maunzte leise und sah die Wesen an, die sie mitgenommen hatten. Was wollten die von ihr nur?

Müdigkeit kroch in ihr hoch.
Wohin kam sie? Was geschah mit ihr?
Hatte sie Angst? Das wusste sie selber nicht so recht. Es schlug das Herz bis hinauf zum Hals, in einem schnellen Takt.
Wo waren die Brüder hin verschwunden, als sie in den Kobel gesetzt wurde?
Es war kalt, sie sah nichts, es rumpelte und ruckelte, wo kam sie denn hin? Was geschah mit ihr?

Würde sie das erfahren wollen? Angst war es nicht, das sie bewegte – wohl eher im Gegenteil, sie spürte langsam aber sicher Müdigkeit in ihren Knochen.
Dann kam sie in die Wärme, es war nicht mehr kalt, sondern einfach nur noch schön warm. Doch wo war sie gelandet? Neugierig steckte die Kleine ihren Kopf hin und her, um möglichst vieles zu beobachten. Wo war sie nur gelandet?

Es roch anders als sie es kannte. Es roch seltsam, nicht mehr nach ihren Brüdern. Dennoch war da noch der Geruch, den sie von früher her kannte, von den großen Wesen, deren Gesten und Worte sie nicht verstand. Es war schon eigenartig. Aber gab es etwas, das sie hier begreifen würde?

Es dauerte für sie eine Ewigkeit, dann erst kam sie hinein in Wärme. Das eine große Wesen öffnete den Kobel und ließ sie hinausblicken. Es roch nach Nahrung, hatte das Wesen ihr doch etwas zu essen hingestellt.
Klar hatte sie Hunger, aber sie wollte auch Ruhe. War erschöpft und müde.
Es machte nichts aus, dass der Magen knurrte. Müde war sie. Sehr müde.
Dann die ganze Aufmerksamkeit, die es hier gab.
Die Streicheleinheiten.
Anfangs war sie bei allen scheu gewesen, das war doch auch bei den Geschwistern so gewesen. Es hatte etwas gedauert, bis das altbekannte Wesen sie hochheben durfte, weg von der Mama. Doch daran hatte sie sich gewöhnt und schließlich sogar gemocht. Den Geruch des Wesens, den sie öfters schon in der Nase hatte, noch weit vor der Zeit, als es sich um sie kümmerte. Wurde von diesem Wesen gestreichelt und liebgehabt.
Das neue Wesen hier, es schien dem anderen, altbekannten ähnlich zu sein. Das war in Ordnung. Leise fing sie zu schnurren an, sich selber zu beruhigen, so erschien ihr die Sache durchaus sinnvoll.
Der Schlaf drückte sie, doch noch war es nicht so weit.
Fasziniert vom neuen Geruch stand sie erst einmal da, nahm ihn in sich auf, sog ihn ein.
Da war noch etwas, das sie nicht verstand. Es roch nach etwas, wie sie selber war.
Aufrecht stehend, wartend, was da kommen möge, öffnete sich eine Tür und zwei andere Ihresgleichen kamen herein.
Der Schlafmangel machte sich allmählich doch bemerkbar.
Der Schlaf wollte nicht kommen, dazu die Aufregung und das Adrenalin. Wie das Herz pumpte und sie wachhielt. Es klopfte bis zum Hals. Dazu kam, dass diese fremden Wesen sie ständig hochhoben, dann jedoch spürte sie ihren Herzschlag und das beruhigte sie wieder.
Dann setzte eines dieser Wesen sie auf eine bequeme und weiche Unterlage. Das erinnerte sie an ihre Familie, ihr eigenes Rudel. Doch das war nicht da, war weit weg. Ob sie jemals wieder zurückkam? Spielte das eine Rolle?
Sie saß vor einem der Nahrungsplätze, es roch gut und angenehm. Bis sie mit der Nase vor dem Pott stand und zu futtern begann.
Nichts ließ sie übrig, das Essen stillte zumindest ihren Hunger. Sie hatte in dem Sinn auch keine Bange mehr, es schmeckte gut.
Dann hob das eine Wesen sie erneut hoch und sie startete mit dem Schnurren, diesmal eher gesättigt und aus Wonne, denn vor Angst.
Es setzte sie hinauf auf die weiche Unterlage und streichelte sie vom Kopf bis zur Schwanzspitze. Erinnerte sie irgendwie an ihr altes Rudel und ihre Mama, jetzt konnte sie einschlafen, alles war gut.

*****

Wie verlief die Eingewöhnungsphase bei dir, wenn du Katzen hast?
Hat es ohne Stress und Streitereien geklappt oder verlief es eher sehr hektisch und mit viel Gefauche?

Der Zaungast für die Katzen – ihr Freud und Leid …





Dieser Zaungast treibt meine Samtpfoten gern in den Irrsinn.
Hört Carry das Wort »Rabe«, sprintet sie Richtung Balkon, gackert wie verrückt und setzt einen irren Blick auf.

Manchmal beschleicht einen der Eindruck, zwischen den beiden entspinnt sich reger, wortloser Austausch. Als Jägerin schleicht sie sich an, wartet, bis der Vogel sich nicht mehr bewegt, und rückt immer näher.
Wenig später hockt sie vor der Balkontür, die Ohren flach nach hinten gedrückt.

Sie, die Hauskatze, hockt im Wohnzimmer und blickt einen Vogel an, der die Größe einer 1,5 Liter Flasche hat.
Meistens folgt ein Blickkontakt, er legt den Kopf schief und sieht in das Wohnzimmer zur Katze. Als Mensch beschleicht einen der Gedanke, zieht er sie auf?
Er da draußen kämpft täglich um sein Überleben, bringt Freunde mit, verscheucht die Meisen, für die das Futter gedacht ist.
Regelmäßig kehrt er wieder und bedenkt Carry mit schrägen, vielsagenden Blicken.

Zuletzt fragte ich mich, ob er als Charakter für den neuen Roman geeignet wäre.

Was meinst du?

neues Buchprojekt … wäre doch gelacht …

Derzeit überlege ich ernsthaft, ob ich mich nicht an einem Katzenroman versuchen sollte. Ich habe selber drei von der Sorte, oder anders ausgedrückt, ich bin für drei Katzen der Dosenöffner. Aber was tut frau nicht alles für ihre Rabauken?

Möchtest du wissen, wie sie aussehen?

Darf ich vorstellen?

Lexx (rechts), Alice (dezent im Hintergrund) und Carry (das bisherige Covermodell)

meine Samtpfote – ein Erinnerungsbuch

wenn eine Katze ins Haus kommt …

  • 100 Seiten
  • ISBN-13: 9783748168058
  • Verlag: Books on Demand

Wir lieben sie, vergöttern sie und können uns ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Wir erinnern uns liebevoll jenes Momentes, in dem der Vierbeiner sein neues Zuhause bezieht.

In diesem einzigartigen Buch kannst du als Dosenöffner alles eintragen, das dich bewegt, dich berührt und das du an deiner Katze liebst.

Es eignet sich als Geschenk für Katzenliebhaber und -freunde ebenso wie als Erinnerungsbuch für die späteren Jahre, wenn es die Samtpfote in denKatzenhimmel geschafft hat.

**************************************************

We love them, adore them and can no longer imagine life without them. We lovingly remember the moment when the four-legged friend moves into his new home.

In this unique book you can enter as a can opener everything that moves you, touches you and that you love about your cat.

It is just as suitable as a gift for cat lovers and friends as it is as a reminder book for later years when the velvet paw has made it to the cat heaven.