Rudy und seine Probleme – Rudy and his problems

Als ich einst von Noah zu schreiben begann, da war mir bald schon klar, dass er nach seiner verlorenen Liebe zu suchen begann – wer sich dann irgendwo heimlich, still und leise dazu gesellte war Mortimer. Wenn du die Geschichte in ihrer Entstehung mitverfolgt hast, dann weißt du, dass Mortimer mit seiner Flöte etwas ganz Besonderes ist – besonders auf seine Weise.

Nun, Rudy hat ein ganz anderes Problem. Er sucht nicht seine verlorene Liebe, sondern er hat seinen Heimweg verloren. Du weißt vielleicht, dass er sich mit, wie andere seiner Artgenossen auch, beim Fliegen über das Magnetfeld orientiert. Was passiert nun aber, wenn eine Taube den Zugang dazu verliert und sie irgendwo strandet?
Natürlich möchte er zu seiner Familie zurück und heimfliegen, aber ohne Orientierung ist er eben in der Großstadt gelandet und weiß sich jetzt erst einmal nicht zu helfen.
Dann sind da noch andere Tauben, die bereits die meisten Flecken erobert haben.

Logisch betrachtet, sind auch Tauben auf ihre Weise ihrem Zuhause verbunden und es zu verlieren bedeutet, sie sind gestrandet im Irgendwo.

In Wien zählen Tauben leider vielfach als „Ratten der Lüfte“ und man sagt, man solle sie nicht füttern, was so manch einer dann doch ignoriert. Die Fragestellung ist für Rudy nun, was soll er machen, jetzt wo er die Orientierung verloren hat und inmitten einer großen Stadt mit vielen „Felllosen“ festsitzt.

Was würdest du an seiner Stelle machen?

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When I once began to write about Noah, it was soon clear to me that he began to search for his lost love – who then joined him somewhere secretly, silently and quietly was Mortimer. If you have followed the story as it unfolds, then you know that Mortimer is exceptional with his flute – especially in his way.

Well, Rudy has an entirely different problem. He’s not looking for his lost love. He’s lost his way home. You may know that he, like other members of his species, uses the magnetic field to orient himself when he flies. But what happens if a pigeon loses access to it and gets stranded somewhere?
Of course, he wants to go back to his family and fly home, but without orientation, he has just landed in the big city and doesn’t know how to help himself for now.
Then other pigeons have already conquered most of the spots.

Logically, pigeons are also connected to their home in their way, and to lose it means they are stranded somewhere.

In Vienna, unfortunately, pigeons are often counted as „rats of the air,“ and it is said that one should not feed them, which some people ignore. The question for Rudy is now, what should he do, now that he has lost his orientation and is stuck in the middle of a big city with many „furless“ people.

What would you do in his place?

die nächste Zeichnung II – the next drawing II

Auf den ersten Blick siehst du etwas, das ich selber früher sehr gern gemacht habe … eine Gestalt, die auf dem Boden sitzt und in Richtung Sonnenlicht sieht und dabei die Wärme genießt.

Doch blicken wir etwas tiefer, dann sehen wir auch etwas mehr:
Von oben kommen oft Eingebungen, die Sonne steht hier auch für eine Flut an Ideen. Wie oft denken Wesen, dass sie ein Spielball des Universums sind – ohne dabei zu bedenken, dass sie selber ihr Schicksal in die Hand nehmen können und dies auch sollen.
Diese abgebildete Figur hat begriffen, dass sie selbst es ist, die ihr Schicksal bestimmt, aber sie hatte auch Angst davor, sich in der Fülle an Möglichkeiten zu verlieren.

Eine Entscheidung, die nicht getroffen wird, ist keine Entscheidung.

Sie sitzt da, genießt die Fülle an Ideen und hat die Augen geschlossen – es ist wie ein Brainstorming, bei dem sie dann die Fülle erkennt und aussiebt.
Es ist ein Bild, das die Vielfalt an Optionen, die jeden Tag das Leben schenkt, bietet – weniger geht es hier um die Figur per se, als vielmehr das, was sich ihr bietet: Die tägliche Wahl von Entscheidungen. Ob diese dann gut oder schlicht sind, das ist ein anderes Thema – aber da wir in interessanten Zeiten leben, können selbst kleinste Entscheidungen vielleicht eine riesige Welle an Folgekonsequenzen mit sich bringen.
Darum steht dieses Bild auch dafür, dass Entscheidungen gut gewählt sein sollten – was das ist, das muss die entscheidende Person selbst herausfinden – so wie du, Tag für Tag.

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At first sight, you see something I used to like doing myself… a figure sitting on the floor, looking towards the sunlight, and enjoying the warmth.

But if we look a little deeper, we see a few more:
The sun also represents a flood of ideas. How often do beings think that they are a plaything of the universe – without considering that they can and should take their fate into their own hands.
This pictured figure has understood that it is she who determines her fate, but she was also afraid of losing herself in the abundance of possibilities.

A decision that is not made is not a decision.

She sits there, enjoying the abundance of ideas and has her eyes closed – it’s like a brainstorming session where she then realizes the abundance and sifts it out.
It’s an image that offers the variety of options that life offers every day – it’s not so much about the figure per se as it is about what is available to her: the daily choice of choices. Whether these are good or simple, that’s a different matter – but since we live in exciting times, even the smallest decisions can perhaps bring a massive wave of consequences.
That’s why this picture also stands for the fact that decisions should be well chosen – what this is, the decisive person has to find out for himself – just like you, day by day.

Kennst du die Wiener Legenden? – Do you know the Viennese legends

Wien ist eine ganz eigene Stadt, nicht nur der Einwohner wegen, sondern auch der Geschichten und Märchen wegen.

Wien hat, zugegeben, eine bewegte Vergangenheit – und zwar in jeglicher Hinsicht, leider ist vieles am Rande des Vergessens, das alleine als „Anekdote“ wertvoll ist.

Nehmen wir als Beispiel die Wiener Totenkultur. Es gibt zwar keine derartig weitreichenden Katakomben wie in Paris, aber dafür moderne Parkanlagen, die auf ehemaligen Friedhöfen stehen. Beispielsweise sei hier der Waldmüllerpark genannt, der ehemals der katholische Friedhof von Matzleinsdorf war. Selbst heute noch stehen im Zentrum Grabsteine, die aber sind so abgesperrt, dass sie zwar von außen zu sehen sind, aber wer sie genauer betrachten möchte, muss erst einmal den Schlüssel beim Verwalter holen. Kennst du die Geschichte vom „lieben Augustin“? Dann weißt du, was Wien in Pestzeiten bewegte.

Wenn du ein wenig im Internet oder in Bücher suchst, dann wirst du in vielfacher Weise Sagen und Legenden finden, quer durch die Wiener Bezirke, allein die Geschichten um den Wiener Stephansdom sind schon vielfach aussagekräftig.

Warst du jemals in dieser Stadt, dann kennst du vielleicht auch den ein oder anderen Flecken, der sich sehr seltsam anfühlt. Nimm beispielsweise den Platz über der Virgilkapelle – direkt neben dem Stephansplatz. Stell dich dort drauf und schließe die Augen – viele sagen, sie fühlen sich wie eine Batterie, die dort aufgeladen wird. Dann gibt es Flecken, wo du dank Erdstrahlung am liebsten weglaufen würdest … aber das ist individuell verschieden.

Nun kommen wir zum Punkt:
Rudy ist eine Taube und viele Vögel fliegen anhand eines Magnetfeldes … Rudy hatte das Pech, dass etwas von dieser Erdstrahlung störte und er seinen Weg dadurch verlor. So strandete er in dieser Stadt und war erst einmal ziemlich durcheinander.

Ob er seinen Weg wiederfinden wird? Gute Frage … Ich kenne die Antwort, du auch?

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Vienna is a very own city, not only because of its inhabitants but also because of the stories and fairy tales.

Vienna has, admittedly, an eventful past – in every respect. Unfortunately, much is on the verge of oblivion, which alone is valuable as an „anecdote“.

Let us take the Viennese culture of the dead as an example. Although there are no catacombs as extensive as those in Paris, there are modern parks that stand on former cemeteries. For instance, the Waldmüllerpark, which was formerly the Catholic cemetery of Matzleinsdorf. Even today, there are still gravestones in the center, but they are locked so that they can be seen from the outside, but if you want to have a closer look at them, you first have to get the key from the administrator. Do you know the story of „dear Augustin“? Then you see what moved Vienna in times of plague.

If you search a little on the internet or in books, you will find many legends and sagas, all over the districts of Vienna, just the stories about the St. Stephen’s Cathedral in Vienna are significant.

If you have ever been to this city, then you might also know one or the other spot that feels very strange. Take, for example, the square above the Virgil Chapel – right next to the Stephansplatz. Stand on it and close your eyes – many people say they feel like a battery being charged there. Then there are spots where you would like to run away thanks to earth radiation … but that varies from person to person.

Now we come to the point:
Rudy is a pigeon, and many birds fly on a magnetic field… Rudy had the misfortune that some of this earth radiation interfered, and he lost his way. So he was stranded in this city and was at first quite confused.

Will he find his way again? Good question… I know the answer, do you?

Wechsle die Perspektive – Change the perspective

Beim Schreiben wie im normalen Leben stößt du schon mal auf einen Punkt, wo du glauben magst, da geht nichts mehr, wo du anstehst, wo es einfach nicht mehr weitergehen mag.

Wenn ich schreibe und es geht nicht mehr weiter, dann ist es sinnvoll, auch mal den Text beiseitezulegen und an etwas anderem zu arbeiten. Dann greifst du irgendwann wieder zu dem Text und stellst erstaunt fest, dass du jetzt schreiben kannst, wo du zuvor gehangen bist.

Im Grunde hast du dir damit einfach nur die Möglichkeit gegeben, den eigenen Text aus einer anderen Perspektive anzusehen. Du hast die Perspektive gewechselt.

Eine andere Möglichkeit liegt darin, die Geschichte aus der Sicht einer anderen Figur zu betrachten.

Wie im realen Leben auch, ist es manchmal sinnvoll die eigene Perspektive zu lassen und zu überlegen, wie ein anderer die Dinge sehen würde. Das ist, natürlich, oft sehr schwer, aber es eröffnet eine Sichtweise, die wir sonst vielleicht nicht haben und nicht wahrnehmen.

Die ganzen Zeichnungen, die ich bislang eingestellt habe und wo andere noch folgen werden, sind eine gute Möglichkeit diesen Perspektivwechsel zu üben.

Probier es aus – was findest du heraus?

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When writing, as in ordinary life, you sometimes come across a point where you might think that nothing is going on, where you stand in line, where things can’t go on.

When I write, and it doesn’t go on, then it makes sense to put the text aside and work on something else. Then at some point, you reach back to the text and are surprised to find that you can now write where you were before.

You have simply allowed yourself to look at your text from a different perspective. You have changed the perspective.

Another possibility is to look at the story from the perspective of another character.

As in real life, it is sometimes useful to leave your perspective and think about how someone else would see things. This is, of course, often very difficult, but it opens up a view that we might otherwise not have and not perceive.

All the drawings I have made so far and where others will follow are an excellent opportunity to practice this change of perspective.

Try it out – what will you find out?

Bist du Landei oder Stadtkind? – Are you a country bumpkin or a city kid?

Eine Frage tauchte bei den Kommentaren auf, die ich recht interessant finde.
Bloggerin Geschichtentante: “ Wie kommst du auf die Idee von den Tauben von Wien zu erzählen?“

Das ist eine wirklich gute Frage, wie ich ehrlich zugeben muss. Warum ist Rudy eine Wiener Taube?

Dazu möchte ich hier auch mal ein wenig von mir selber erzählen.

Ich wurde in der Waldviertler Stadt „Allentsteig“ geboren und wuchs dort auch auf. Wer seinen Dienst beim Militär antritt, der weiß, dass dort auch der größte Truppenübungsplatz Europas zu finden ist. Manchmal, wenn die Nächte still waren, hörte ich die Panzer zu ihren Manövern fahren. Ich sah bereits als Kind den ein oder anderen Uniformierten. Mein Vater und mein Großvater arbeiteten dort.

Auf den Fotos oben sind zwei der Menschen abgebildet, die mir sehr wichtig waren, aber, die schon seit vielen Jahren nicht mehr leben – meine Großmutter und ihr Bruder! Die Fotos stammen von meiner Mutter und ich darf die Bilder auf dem Blog hier zeigen. Übrigens – ein wunderschönes Lied, wenn es um die Großelterngeneration geht: „Großvater“ – von S.T.S. – du findest es ganz leicht auf Youtube!

Ich liebte es, in den Wäldern zu wandern, Pilze zu suchen und all die Natur um mich zu haben, die mir in Wien oft so sehr fehlt. Es waren Stunden, in denen ich mit einem Buch irgendwo in einer Lichtung saß, die Natur genoss und einfach nur „lebte“. Doch einen Job zu finden ist dort schwer und so bin ich durch die Jobsuche eben nach Wien gezogen.

Seit ich denken kann, bin ich ein Landei und auch irgendwie stolz darauf.

Seit 1996 bin ich jetzt in Wien – aber ob ich mich jetzt wirklich als „Wienerin“ gefühlt habe? Nein, soviel Ehrlichkeit darf schon sein 🙂
Dafür ist mein Mann ein geborener Wiener und unsere Wohnung ist immer noch jene, in der er geborgen wurde. Was dann zu manchen schrägen Situationen führte. Er ist ein Stadtkind! Punktum!

Als Landei ist es für mich oft sehr schwierig mit einer lauten Stadt klarzukommen. Die Hektik und der Stress, den viele verbreiten, damit tue ich mir manchmal sehr schwer. Dafür blühe ich wiederum in der Stille auf und könnte oft stundenlang einfach nur auf einer Wiese sitzen und Schmetterlinge beobachten.

Warum erzähle ich dir das?

Wo viele „typische“ Großstadtkinder und Touristen vorrangig nach Events, Lokalen, Ausgehmöglichkeiten, Museen und guter Versorgung Ausschau halten, da sucht ein „Landei“ wie ich eher nach anderen Dingen. Manchmal sehe ich eine zirpende Grille mitten in Wien, dann sah ich mal drei Hasen (oder Kaninchen?) mitten durch einen Park rennen, ich freue mich über Meisen und Spechte, wenn diese auf der Rosskastanie gegenüber dem Balkon sitzen. Vor Jahren war ein junger Schwan auf der Donauinsel, der noch unsicher herumpaddelte und ich liebe es den Kampf zwischen Möwen und Enten zu beobachten, wenn sich diese um ein paar Brocken Brot streiten.

Dazu gehört dann auch, dass ich die Wiener Tauben beobachte und ihnen zusehe, wie sie miteinander umgehen. Für viele mögen sie „fliegende Ratten“ sein, aber sie tragen wie andere Tiere ein liebendes Herz und gehen (soweit ich weiß) lebenslange Beziehungen mit einer anderen Taube ein – und können sich auch verfliegen.

Wien ist geschichtlich betrachtet ein sehr spezieller Fall, ich würde es gern sehen zu Zeiten, als es noch „Vindobona“ hieß und die alten Römer es besiedelt hatten. Außerdem gibt es einige sehr eigene Sagen, die Wien-speziell sind.

Frage an dich:
Möchtest du etwas mehr dazu erfahren?

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One question came up in the comments, which I find quite interesting.
Blogger Geschichtentante: “ Where did you get the idea to tell about the doves of Vienna?“

It’s an excellent question. I have to admit. Why is Rudy a Viennese dove?

I want to tell you a little bit about myself.

I was born and grew up in the Waldviertel town of „Allentsteig“ If you start your military service, you know that the most significant military training area in Europe is located there. Sometimes, when the nights were quiet, I heard the tanks driving to their maneuvers. Even as a child, I saw one or the other uniformed man. My father and grandfather worked there.

The photos above show two of the people who were very important to me, but who have not been alive for many years – my grandmother and her brother! The photos are from my mother, and I am allowed to show the pictures on the blog here. By the way – a beautiful song when it comes to the grandparent generation: „Grandfather“ – by S.T.S. – you can easily find it on Youtube!

I loved to hike in the woods, to look for mushrooms, and to have all the nature around me, which I often miss so much in Vienna. Those were hours when I was sitting with a book somewhere in a clearing, enjoying nature and just „living“. But finding a job is hard there and so I just moved to Vienna because of the job search.

Since I can think, I am a country bumpkin and somehow proud of it.

I have been in Vienna since 1996 – but did I feel like a „Viennese“ now? No, that much honesty is allowed 🙂
But my husband is a born Viennese, and our apartment is still the one in which he has been sheltered. Which then led to some strange situations. He is a city kid! And that’s that!

As a country bumpkin it is often complicated for me to cope with a noisy city. The hectic pace and the stress that many people spread, I sometimes find it very difficult. On the other hand, I thrive in the silence and could often sit for hours in a meadow and watch butterflies.

Why am I telling you this?

Where many „typical“ city kids and tourists are looking for events, restaurants, nightlife, museums, and good food, a „country bumpkin“ like me is looking for other things. Sometimes I see a chirping cricket in the middle of Vienna. Then I once saw three rabbits (or rabbits?) running through the middle of a park, I am happy about tits and woodpeckers when they sit on the horse chestnut opposite the balcony. Years ago, there was a young swan on the Danube Island, still paddling around unsteadily, and I love to watch the fight between seagulls and ducks when they fight over a few chunks of bread.

This also includes watching the Viennese doves and watching how they interact with each other. For many people, they may be „flying rats“, but like other animals, they carry a loving heart and (as far as I know) enter into lifelong relationships with another pigeon – and can also fly away.

Vienna is historically a very special case. I would like to see it at times when it was called „Vindobona,“ and the ancient Romans had settled it. Besides, some very own legends are unique to Vienna.

The question to you:
Would you like to know more about it?

Kennst du die Serie „Tao-Tao“? – You know that show „Tao-Tao“?

Als Kind liebte ich die Zeichentrickserie „Tao-Tao“. Wenn du sie nicht kennst, darin geht es um ein Pandakind, dem die Mutter immer ein Märchen erzählt und immer waren die Märchenfiguren Tiere.
Bis heute blieb mir diese Serie als eine der wenigen in Erinnerungen und ich finde sie auch jetzt noch für Kinder eine wundervolle Sache.

Was gab es noch an Serien:
„Puschel, das Eichhorn“
„Lassie“
oder
„Nils Holgerson“

Was haben diese Serien gemeinsam? Zum einen waren sie vor fast 35 Jahren im staatlichen Fernsehen, sie erzählen allesamt wundersame Geschichten und zuguterletzt sind Tiere die Hauptprotagonisten.

Viele haben Tiere zu Hause und sehen sie häufig schon als Ersatz für Partner und/oder Kinder, aber sind sie das wirklich? Eines jedenfalls sind sie – lebende, liebende Geschöpfe, die mitunter ein immenses Ego haben aber auch Gefühle.

Ich hoffe, mir ist es mit Noah und Soar gelungen dies zu schildern. 🙂

Nun habe ich mal eine Frage an dich:
Welche Tiergeschichten magst du und welche Autoren siehst du als besonders gelungen an, wenn es um Tierromane und/oder -Erzählungen geht?

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As a child, I loved the cartoon series „Tao-Tao“. If you don’t know it, it’s about a panda child who’s mother always tells him a fairy tale and the fairy tale characters were still animals.
To this day, this series has remained in my memory as one of the few, and I still think it is a beautiful thing for children.

What else was there in series:
„Puschel, the Squirrel“
„Lassie“
or
„Nils Holgerson“

What do these series have in common? Firstly, they were on state television almost 35 years ago, they all tell wondrous stories and last but not least, animals are the main protagonists.

Many have animals at home and often see them as substitutes for partners and/or children, but are they? One thing they are – living, loving creatures, who sometimes have an immense ego but also feelings.

I hope I have succeeded with Noah and Soar in describing this. 🙂

Now I have a question for you:
Which animal stories do you like, and which authors do you consider to be particularly successful when it comes to animal novels and/or stories?

Wer oder was ist Rudy? – Who or what is Rudy?

Auf meinem Balkon besuchen mich jetzt nicht mehr nur die Krähen Noah und Soar, sondern ebenso auch ein paar Tauben. Eine davon ist Rudy.

Seines Zeichens ist er eine Stadttaube mit etwas schräger Vergangenheit. Wenn die Felllosen (bzw. die Menschen) nicht mehr aus den Häusern dürfen, das ärgert ihn durchaus – denn wo bitteschön, bleibt jetzt das Futter, das ihm so gut schmeckt?

Ach und außerdem ist Rudy nicht besonders schüchtern, wenn es darum geht, seine neu entdeckten Futterquellen gegen andere zu verteidigen – immerhin hat ER sie entdeckt. 🙂

Dass er vielleicht auch mal auf Noah trifft – wer weiß, das hat er mir noch nicht verraten – aber ich glaube, dass Mortimer noch das ein oder andere Wörtchen mitzureden hat.

Warum erzähle ich dir das alles?
Zum einen, weil ich noch keine Ahnung habe, wohin die Geschichte überhaupt führen wird – das ist alles, was ich im Moment weiß … die Dinge werden sich erst entwickeln. Zum anderen, weil ich glaube, dass es dir gefallen könnte, ihm bei seiner Entwicklung zuzusehen.
Manchmal braucht es Beispiele, um den Werdegang eines Projektes zu beschreiben und was ist dafür besser geeignet als ein neuer Roman?

Zumindest hat Rudy keinen sonderlich guten Orientierungssinn – eigentlich war er ja mal eine Brieftaube und hat sich verflogen … ob er ein Navi gebrauchen könnte? Vielleicht – aber das steht noch in den Sternen.

Möchtest du wissen, wie es weitergeht?

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On my balcony, I am now not only visited by the crows Noah and Soar, but also by some pigeons. One of them is Rudy.

His sign is a city pigeon with a somewhat strange past. If the skinless ones (or the humans) are not allowed to leave the houses anymore, that annoys him – because where is the food that tastes so good to him?

Oh, and besides, Rudy is not very shy when it comes to defending his newly discovered food sources against others – after all, HE discovered them. 🙂

That he might also meet Noah – who knows, he hasn’t told me yet – but I think that Mortimer still has a say in some things.

Why am I telling you all this?
Firstly, because I have no idea yet where the story will lead – that’s all I know at the moment … things will only develop. For another, because I think you might like to watch him evolve.
Sometimes it takes examples to describe the development of a project and what better way to do that than with a new novel?

At least Rudy doesn’t have a perfect sense of direction – he used to be a homing pigeon and got lost … could he use a navigation system? Maybe – but that’s still in the stars.

You want to know what happens next?

#iorestoacasaperte tu fallo per me

Diesmal etwas Italienisches (ich hab auch den Translator gebraucht). Nach einem kurzen Gedankenaustausch – reblogge ich diesen Beitrag. Vielleicht möchte ja der ein oder andere von euch mitmachen 🙂

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This time something Italian (I also used the Translator). After a short exchange of ideas – I reblog this post. Maybe one or the other of you would like to participate 🙂

Please Another Make up by lellaj1005

#iorestoacasaperte, tu fallo per me.
Non è più un invito a restare in casa per non ammalarci, ma una richiesta di rispetto nei confronti degli altri e di noi stessi.

logo_iorestoacasaperte

Allora oggi con ElebBlog , che ha ideato il logo carinissimo, abbiamo deciso di fare qualcosa insieme, lontane ma vicine e lo vogliamo fare insieme a tutti voi!
Non è il solito Tag, a dire il vero non è un tag, anche perché non nominiamo nessuno, ma allo stesso tempo vi aspettiamo in molti perché ci teniamo ad essere solidali in questa stupenda piattaforma!
Il nostro obiettivo è quello di toccare e sensibilizzare più persone possibili ad un comportamento corretto e incline al benessere comune. Ma anche tenerci compagnia in questo periodo destabilizzante per tutti.
Non cadiamo nella pesantezza del periodo, ma partiamo con delle semplici regoline di questo nuovo “gioco“, di sensibilizzazione e condivisione. ( ci…

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neuer Roman – diesmal die Tauben von Wien – new novel – new novel – this time the doves of Vienna

Du weißt sicher, dass ich an verschiedenen Projekten arbeite. Parallel ist es nicht immer einfach, aber doch recht interessant.

In letzter Zeit besuchen mich am Balkon sogar Tauben – eine davon ist Rudy 😉

Sie wird der Hauptcharakter in meinem nächsten Roman sein … zumindest flüsterte sie mir dies zu.

Als Schreiberling kommen die Ideen aus den seltsamsten Ecken – das wirst du auch noch erkennen.

Möchtest du mich auf dem Weg mit diesem neuen Projekt begleiten?

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I’m sure you know that I work on different projects. In parallel, it is not always easy, but still quite interesting.

Lately, even pigeons have been visiting me on my balcony – one of them is Rudy 😉

She will be the main character in my next novel … at least she whispered this to me.

As a hack, ideas come from the strangest corners – you’ll see that too.

Would you like to accompany me on the way to this new project?