Wo versteckt sie sich nur?

Wie „sinnlich“ gehen wir eigentlich durchs Leben?

Vielleicht kennst du diesen Spruch:
„ … nicht alle Sinne beisammenhaben!“
Im Grunde besagt er nichts anderes aus, als „nicht ganz gerade ticken“, „ eine Schraube locker haben“ oder auch simpel „leicht verrückt sein!“ – wobei der Ursprung auf das 18. Jahrhundert zurückzuführen ist.

In den letzten Monaten ist mir klar geworden (und vielleicht nicht nur mir), dass vieles von dem auf der Strecke bleibt, das sich lohnt zu halten – ABER wir auch eine große Chance damit erlangen, um etwas Neues zu erreichen, vielleicht wurzelnd in alten Tagen.
So viele von uns haben den Eindruck „entwurzelt“ zu sein – sich mit früheren Zeiten zu befassen (oh weia, es gibt so unglaublich viele leckere Kochrezepte aus einstigen Tagen – die Märchen und Sagen, die uns Schauer einjagen oder schlichtweg die Erklärung, warum Stonehenge überhaupt existiert 😉 ).
Wir als Gesellschaft haben so vieles vergessen, so viele Traditionen verlegt und verloren (oder wüsstest du, woher beispielsweise der Nikolaus wirklich stammt?).

Wir verlernen mitunter vieles um anderem Platz zu machen – und so ist es mit der Kreativität. Durch die Umstände, die lauten Schreie von so vielen … verlieren wir so leicht den Bezug zu unserem inneren Ich, der eigentlichen Seele der Kreativität – ABER auch den Tränen der Ewigkeit, in der wir verbleiben, wenn wir schon lange gegangen sind. Wenn du dich jemals mit Geschichte beschäftigt hast, stolperst du sicher über unzählige Anekdoten – der beste Geschichtslehrer ist halt genau das (mach die Geschichte lebendig, dann bleibt dir das auch im Herzen und im Gedächtnis) – oder wüsstest du noch, was ZB 333 bei Issos wirklich geschah? (Kleine Eselsbrücke meiner Geschichtslehrerin: 333, bei Issos große Keilerei). Es war eine der Schlachten von Alexander dem Großen 😉 so ganz nebenbei erwähnt.

Kreativität ist eine Gabe, die wir haben und die wir uns nicht kaputt machen lassen sollten, wobei es doch keine Rolle spielt, wie stark und ausgeprägt sie in uns seit der Geburt schlummert – nein, wir sollten sie nicht verlieren, frei wie einen Vogel fliegen lassen, denn dann kehrt sie zurück – ABER nicht einsperren. Locken und verführen – ABER nicht zwingen.

Eigentlich ist es wie mit der Liebe, die wir meist erst dann finden, wenn wir nicht gezielt nach ihr suchen – Aphrodite und Venus können echt sooo fies sein …

In den letzten Monaten hat sich die Kreativität zurückgezogen. Falls der Eindruck trügt, bitte sag es mir – ich würde mich hier gerne eines Besseren belehren lassen. Wir sind als Gesellschaft auf dem besten Wege in ein neues Biedermeier.
Falls du dich mit dem Biedermeier nicht so wirklich auskennst, es war eine Zeit es Rückzugs ins Private. Musik wurde gespielt, Künste wurden gepflegt – ABER es war auch eine Zeit der Überwachung, falls dir der Name „Metternich“ nichts sagt, recherchier einmal über den Herrn nach.

Wenn wir die Kreativität als Begleiterin haben wollen – und welcher Künstler, Autor oder anderweitig schaffende Mensch möchte das denn nicht? So ist es eine Überlegung herauszufinden, wie wir sie anlocken, ohne sie zu zwingen.

Nimm dich selbst dazu als Beispiel – so wie du im Moment bist, so, wie du dich empfindest und wie du lebst. Betrachte deine Sinne:
*) Tasten
*) Sehen
*) Hören
*) Riechen
*) Schmecken

Davon einmal abgesehen gibt den „6. Sinn“, Wärmesinn, Gleichgewichtsinn, Bewegungssinn, Worte-sinn, Gedanken-sinn, Lebenssinn und Ich-Sinn – was sich im Großen und Ganzen als zu drei Kategorien unterteilen lässt:
Umgebungssinne
Körpersinne
Soziale Sinne

Befassen wir uns aber nur mit den oberen 5 Sinnen, die wir tagtäglich nutzen, so sind sie für uns selbstverständlich – bis wir sie verlieren (und sei es auch nur vorübergehend).

Eine Möglichkeit, die Kreativität einzuladen ist es, einen der 5 Sinne für eine Weile bewusst zu negieren. Kannst du dich an das letzte Mal „blinde Kuh“ erinnern? Wie war es denn, als du mit verbundenen Augen dagestanden bist? Oder weißt du noch, wie du aus Schnupfen heraus eine Weile nichts schmecken und/oder riechen konntest?
Erst in diesen Momenten erkennen wir wirklich, dass so vieles, das selbstverständlich scheint, es nicht ist – genau wie die Kreativität. Wir glauben vielleicht, sie sei Teil von allem – ABER wir können sie auch verlieren. Wie die anderen Sinne können wir sie aber auch zurückbekommen (hoffe ich jetzt einmal) 😉

Teste einfach einmal aus, wie es sich für eine Weile ohne einen der fünf Sinne lebt – wo etwas fehlt; wird durch anderes ergänzt … was will dir deine Kreativität damit sagen?

Hast du dir das schon einmal überlegt? Denn Schreibblockaden können beispielsweise auch daher kommen, nicht nur, weil Worte im Moment fehlen mögen.

Wie hältst du es mit der heutigen Zeit und Covid?

Erinnerst du dich an eine Zeit vor Corona?

Mich erinnert die aktuelle Zeit doch ein wenig sehr an die „Weimarer Republik“, in der es nur zwei Parteien gab – entweder warst du für die eine oder für die andere. Gab es damals überhaupt jemanden, der sich nicht für die eine oder andere Seite entschied? Vielleicht die kleinsten Kinder, die noch nicht soweit waren – ansonsten hatte wohl jeder so seine eigene Meinung, von der er/sie sich aber auch nicht abbringen ließ.

Sehen wir uns die heutige Zeit an, so gibt es auch hier nur zwei Lager – Impfbefürworter und Impfgegner. Wie jeder andere auch, habe auch ich mich entschieden, meine Entscheidung war für mich die richtige und viele in meinem Umfeld teilen diese Entscheidung. Es gibt da diesen einen, chinesischen Fluch „und mögest du in interessanten Zeiten leben“, nun ich glaube, das tun wir tatsächlich!

Wenn wir die Nachrichten lesen, so ist zu erkennen, dass weniger die Fakten, als vielmehr das Bauchgefühl dominiert, die Emotionen vorherrschen und Vernunft wohl längst den Löffel abgegeben hat – ABER das betrifft irgendwie BEIDE Seiten.

Es ist nicht zu leugnen, dass CV längst im Leben jedes Einzelnen angekommen ist, egal ob wir wollen oder nicht. Spielt es eigentlich wirklich noch eine Rolle, wo der Ursprung war, oder ist es nicht längst viel wichtiger geworden, einen guten Umgang damit zu erlernen?

Letztens erst unterhielt ich mich mit einer mir lieben Bloggerfreundin darüber, dass viele Reiseblogger schweigsamer geworden sind, dafür aber Rezeptblogs doch etwas vermehrt auftauchen … Blogs, die sich vor allem mit Corona befassen hätten vor Jahren vielleicht noch als „Verschwörungstheorien“ gegolten und vieles mehr. Ja, Corona hat auch die Bloggerwelt beeinflusst und wird es weiterhin tun.

ABER stell dir einmal eine einzige Frage:
Willst du zulassen, dass Corona wirklich das einzige Thema im tatsächlichen Leben ist?
Es dominiert in vielfacher Weise – und genau dadurch verliert sich die Aufmerksamkeit auf andere Lebensbereiche und -aspekte hin. Was ist beispielsweise mit den Forschungen an wissenschaftlichen Bereichen wie der künstlichen Niere oder anderen durchaus lebensrettenden Aspekten? Muss sich wirklich alles dem Thema Corona unterordnen?

Wir leben in einer lauten, hektischen Zeit, die Aggressivität steigt in einem Ausmaß, der Angst machen kann. Heute saß ich in einem kleinen Wäldchen in der Nähe meines Wohnortes bei einem kleinen Waldsee und merkte wie ruhig und still es hier war. Vogelgezwitscher und das Wehen der Blätter im Wind, das leise Rascheln, wenn die Blätter an den Bäumen herumgewirbelt wurden und so ganz nebenbei bekam ich dabei eine kühle Nasenspitze ab 🙂

Was laut und aggressiv daherkommt, sorgt leicht dafür, dass das Leise entschwindet und zum Schweigen gebracht wird. Wir hören den Demonstranten zu, spüren die Aggressivität in den Stimmen von Menschen, die wir vielleicht einst als bedächtig und besonnen kennenlernten und überhören dabei das leise Weinen jener, denen nicht mehr zugehört wird.

Heute hören wir die Klingen eines neuen Krieges, wo Säbelrasseln und Schwerter aufeinanderprallen in Form von zwei Gegenparteien, die sich mitunter nur noch an die Gurgel gehen wollen – anstatt gemeinsam eine gute Lösung zu finden. Nun, des Menschen Wille ist sein Himmelreich – so heißt es doch so schön, oder irre ich mich?

Ich sehe die Welt momentan doch eher wie das bekannte Yin-Yang-Symbol – in allem steckt ein Teil des absoluten Gegenteils.

Nicht alles ist schlecht an der jetzigen Situation, aber vieles könnte besser gemacht worden sein.
Corona und die verhängten Lockdowns brachten Aspekte wie „Homeoffice“mit sich, wo Arbeitgeber endlich erkennen konnten, dass ihre Angestellten auch zu Hause gute Arbeit leisten können, viele haben gemerkt, es liegt ihnen, andere wiederum können damit gar nicht klarkommen.
Rasche Erfolge bei Entwicklungen wie eben der Corona-Impfung, nur, weil die Menschen sich tatsächlich auf eine Sache konzentrieren, statt an verschiedenen Teilaspekten von verschiedenen Bereichen zu arbeiten.
Anfangs erhielten so viele Hunde und Katzen ein neues Zuhause (was leider nicht auf Dauer war 😦 )

Auch die heutige Zeit hat einiges, das wir für später bewahren sollten:
gemeinsam für etwas streiten und dahinterzustehen … aufzustehen und sich nicht immer alles gefallen zu lassen hat zwar bei den Bauernaufständen nicht sonderlich viel gebracht – ABER doch auch Revolutionen mit bleibendem Erfolg (Französische Revolution, Boston Tea Party) auf die Beine gestellt.
Vielleicht steckt auch etwas Gutes darin, das als Samenkorn später Früchte tragen wird.

Nimm dir die Zeit und analysiere die aktuelle Zeit einmal … es ist ein Umbruch. Diese müssen nicht schlecht sein, sondern können auch sehr viel Gutes bewirken – vorausgesetzt es gibt einen entsprechenden Lernfaktor (der leider nicht immer gegeben ist).

Doch kehren wir zum eigentlichen Gedanken wieder zurück:
Corona dominiert derzeit so vieles, wir vergessen dabei so leicht andere Bereiche und Aspekte wie beispielsweise die eigene Kreativität. Was hilft dir, wenn du dich erschlagen fühlst? Wie erhältst du dir die Kreativität ohne im Sumpf der aktuellen Schwingungen unterzugehen?

Hast du deinen Weg gefunden?

Mallory hat hoffentlich aus ihrem Weg – ihrer Reise – gelernt und erkannt, wo sie steht, aber auch, wohin ihre Zukunft sie noch führen könnte.
Jedes Leben ist eine ganz besondere Reise mit vielen Auf und Ab, und all diese Aspekte nutzen wir doch auch, um Geschichten zu erzählen.
Als Schreiberlinge lassen wir an einem Ausschnitt des Lebens eines Wesens mitleiden und mitlachen, weinen und glücklich sein, Kämpfe mit erleben und Siege ersehen … Die Figuren lernen durch Fehlschläge und durch Erfolge… oder wie es ein mir sehr lieber Freund einmal sagte:
Auch wenn du auf die Schnauze fällst bist du zumindest um eine Körperlänge weiter 😉

Jedes Scheitern ist somit auch ein Sieg – in der Hoffnung, dass die betroffene Figur daraus lernt.

Nutzen wir doch die Macht der Worte und der Kreativität, um eine Geschichte aufzubauen. Du hast gesehen, was aus einem einzigen Wort alles machbar ist. Probier es doch selber einmal aus!

Wähle ein paar Worte und sei es, indem du ein Wörterbuch nimmst oder ein Buch blind aufschlägst und mit dem Finger drauf tippst. Es spielt eigentlich keine Rolle, welche Worte es sind, denn du kannst aus so vielem etwas machen.

Nimm dir beispielsweise 7 Worte (für jeden Tag der Woche eines) und arbeite eine Woche damit, bau aus den Worten auf, finde heraus, was in ihnen steckt und welche Wendung du damit dem Leben deiner Figur geben kannst.
Wenn du anfängst die Worte zu sezieren und zu analysieren wirst du erkennen, dass Worte mehr als nur Worte sind. Wie oft steckt hinter den Worten etwas, das wir anfangs gar nicht vermuten. Wir haben nur häufig vergessen, was Worte bedeuten können – und darum schreiben wir – um zu begreifen, zu erkennen, zu verstehen – ABER auch um etwas zu vermitteln und anderen zu zeigen, wie ihnen Phantasie helfen kann. Geschichten haben seit jeher weit mehr in sich getragen, als „nur“ zu unterhalten.
Blicke zurück zu den Märchen, die oft Warnungen darstellten oder zu den Sagen, die von vergangen Ereignissen erzählten.

Wir leben heute in einer Zeit der Worte, aber übersehen so leicht das dahinter.

Betrachte einmal, was heute alles geschrieben wird, Geschichten erstehen in Massen, weil sie sich gut verkaufen. Erinnerst du dich an die Vampirwelle, nachdem „Twilight“ in die Kinos kam oder an die Unmengen von Zombie-Geschichten, die eine Weile die Regale füllten?
Viele schreiben im Fahrwasser von etwas, nur weil sie auch ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Das ist keine schlechte Idee – weil es Fans gibt, die genau das immer wieder lesen wollen – ABER ob diese Geschichten dann wirklich vom Herzen her kommen, ist eine andere Sache.

Wenn du deinen eigenen Weg gehen willst, ist es mitunter besser, dich nicht nach der Masse zu orientieren – sondern zu überlegen, was dir wirklich liegt.

Mach es doch mal wie Mallory und lass dich auf eine neue Sache ein. Probiere mal andere Arten zu schreiben und teste aus, was dir Spaß machen könnte. Schreibe mal andere Genres oder wähle andere Arten von Charakteren – manchmal macht das sehr viel Spaß. So bin ich draufgekommen, dass mir beispielsweise Sci-Fi zu schreiben überhaupt nicht liegt, ich eher dem märchenhaften Stil mit Tieren schätze.

Finde deine eigene Grenze und sei kreativ – denn das ist ein essentieller Aspekt im Schreiben … sich in die Geschichte einfühlen, fließen lassen wie ein Fluss und zugleich auch sich selber zu finden.
Ein Schreiberling, ob Skalde, Barde, Minnesänger oder sonst etwas ist völlig egal – nur eines haben sie alle gemeinsam … Worte sind nicht nur Worte, sondern sie zieren das Herz des Ganzen.

Oder anders ausgedrückt:
Mach einfach – sei kreativ und höre in dein Inneres. Du bist nämlich nicht die Masse – ABER es ist wichtig, herauszufinden – was du wirklich bist und kannst. Sei authentisch, indem du schreibst, wie du die Geschichte siehst und wahrnimmst.
Wenn du der breiten Masse folgen willst, kannst du das gerne tun, es ist legitim – ABER frage dich einmal, ob es dann wirklich die Geschichten sind, die DU wirklich erzählen willst.

Ich kenne meinen Weg, meine Art zu schreiben – wie ist es mit dir? Hast du deinen Weg schon gefunden?

eine Reise durch Möglichkeiten – Ziel …

„Finde etwas, das tot und doch nicht tot ist, das verborgen und doch offen ist!“

Diese Worte klangen in Mallorys Kopf weiter, während sie einen Fuß vor den anderen setzte und nachdachte. Doch all die Zeit vermochte sie sich keinen Reim drauf zu machen.
Ihr Weg führte an vielen Büschen und Dornen vorbei, an kleinen Bächen und Ruinen, Bäumen, die wie Skelette ihre Äste nach oben Richtung Firmament streckten und irgendwann kam sie an eine kleine Lichtung, in der ein einsamer Baumstumpf stand.

Etwas zog sie in dessen Richtung, bis sie direkt vor ihm stand. Er strahlte etwas aus, das sie anzog.

War der Baum selber überhaupt noch am Leben? Knorrig und rissig wirkte die Rinde auf sie, Efeu wuchs auf dem Baumstumpf und in der Mitte des Baumes fand sie eine Höhle, in der vor Ewigkeiten wohl Vögel genistet haben mochten …

„Finde etwas, das tot und doch nicht tot ist, das verborgen und doch offen ist!“
War es nicht genau das?
Tot und doch nicht tot
Verborgen und doch offen?

Also griff sie in die Höhle und fühlte etwas Hartes, das sie mit ihrer Hand umfasste und hervorholte. Mallory hob die Hand und öffnete sie – in ihr verborgen ruhte ein kleiner, roter Rubin. Erstaunt sah sie den Rubin an und betrachtete ihn von allen Seiten – bis sie hinter dem Baum eine Gestalt hervortreten sah, die ihr die Hand reichte.

Es war der Schamane, der sie all die Zeit begleitet hatte.

„Komm!“ Raunte er ihr zu und führte sie sicher zurück.

Schwer atmend und verschwitzt öffnete sie die Augen und sah ihn an. Verwirrung war in ihrem Inneren, als wüsste sie nicht so recht, wo sie sich aufhielt – bis es ihr dämmerte.

„Willkommen zurück!“

Auch er wirkte erschöpft, während er ihre Hand wieder losließ.
„Was du gefunden hast, das ist dein wahres Herz, das, was du wirklich brauchst und willst. Bewahre es in deinem Inneren und wähle weise, wie du damit umgehen wirst!“

Mit diesen Worten verließ er den Raum ihr Zeit für sich selbst gebend. Ohne, dass sie dies merkte, flossen ihr die Tränen die Wangen hinab, etwas löste sich und gab sie frei.
Bis sie, Erleichterung verspürend, sich frei fühlte, wissend, dass sie ihre Reise erst begonnen hatte.

*****

Wie es nun mit Mallory weitergeht, das liegt allein in deiner Hand, wenn du mit ihr die nächsten Schritte gehen möchtest, dann tu dies. Führe sie dorthin, wo sie hingehört 🙂

Was denkst du? Was hat sie draus gelernt und wie wird es weitergehen?

eine Reise durch Möglichkeiten – Teil 5

Anfänglich fühlte sie sich verloren, als sie die nebelige Insel betrachtete und doch schien es etwas zu sein, das wichtig sein sollte für sie. Langsam, gemächlich und gemütlich ließ sie sich vorwärtstreiben, bis sie Boden unter ihren Füßen spürte und das Wasser verlassen konnte.

Nach wie vor in Nebel getaucht, ruhte diese Insel vor ihr… es roch nach Herbst und nach Winter – jene wenigen Tage im Jahr, in dem die Jahreszeiten sich die Hände gaben und der wahre Zauber des Wandels erkennbar wurde.

Erstaunt stellte Mallory fest, dass ihre Kleidung und sie selber trocken war, trotz all der Zeit, die sie im Wasser zugebracht hatte.
In ihrer Nähe sah sie Moos und kleinere, dornigere Büsche, die sie leicht überschreiten konnte, in deren Mitte sah sie einen schmalen Pfad, den sie entlangwanderte, als würde sie der Pfad anziehen. Schritt für Schritt ging es vorwärts, bis sie einer Lichtung entgegenschritt, die sie anzuziehen schien.

Von oben schimmerte etwas Licht hindurch und schien Wärme zu schenken … So setzte Mallory einen weiteren Schritt nach dem anderen vorwärts, bis sie selbst inmitten der Lichtung stand und betrachtete den Flecken vor sich genau.

„Finde etwas, das tot und doch nicht tot ist, das verborgen und doch offen ist!“
Vernahm sie in ihrem Inneren, in ihrem Kopf, doch als sie sich umdrehte und wissen wollte, ob hinter ihr jemand stand, war sie alleine, nur die dornigen Büsche waren hier, kein Mensch, kein Tier, kein anderes Leben – nur sie selbst mit einem Fragezeichen im Gesicht.

Frage an dich:
Was könnte das sein?

Denk frei … es gab einst ein Gedicht, in einem Buch, das ich bis jetzt im Kopf habe:
„In milchweißen Marmorhallen, in samtweicher Haut – in einem Brunnen, klar und kristallen, ein goldener Apfel, gleichwohl von Dieben überfallen, eine torlose Burg!“ …Was war mit dem Gedicht gemeint?
Nichts anderes als die Beschreibung eines „Ei“!

Bin auf deine Ideen gespannt, 🙂

ein neuer Weg im Dasein

Manchmal, so scheint es, frißt das Leben die Seele auf. In diesen Momenten kommt einfach alles zusammen, die Energie reicht nicht mehr aus um über den Tag zu kommen.

So ging es mir die letzten Wochen, in denen ich recht wenig gepostet habe … aber es ist ein Silberstreif am Horizont zu sehen, da mir ein Aspekt inzwischen wegfällt – die Jobsuche.

Seit einigen Tagen habe ich eine Jobzusage aus dem Nachbarort, wodurch wieder einiges an Ressourcen und Energien frei wird. Meinen Geburtstag letzte Woche haben wir auch schön gefeiert – 2022 ist für mich also der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Bisher war es ein recht bewegtes Jahr …

Jetzt, mit einer Zusage in der Tasche, kann ich mich wieder ruhigeren Gewissens meinen Buchprojekten widmen – also auch dem „Selfpublisher-Büchlein mit den Interviews“ 🙂 Hurrah!!

Vielen lieben Dank auch an all jene, die mir Mut zugesprochen haben – ich weiß es wirklich zu schätzen, es hat geholfen – vielen Dank dafür! Die Kommentare werde ich noch alle bearbeiten 🙂

Wie geht es dir derzeit?
Glaubst du, auch für dich wird 2022 ein komplett neuer Abschnitt im Leben werden?

eine Reise durch Möglichkeiten – Kommunikation

Und weiter geht es mit Mallory …

😉

Kommunikation ist alles, auch, wenn manche das Wort per se einfach nicht mehr hören wollen oder können, weil schlichtweg gründlich überstrapaziert ist. Also verwenden wir einfach schlichtweg etwas anderes dafür mit der gleichen „Kernaussage“ 😉

Stehen wir in Verbindung zu- und miteinander, transportieren wir Gedanken und Meinungen und klären wir Missverständnisse 🙂
so können wir auch „Kommunikation“ bezeichnen …

Als sich die stürmische See beruhigte, trat Sonnenlicht hervor und spiegelte sich im Wasser. Leichte Wellen verblieben und die Sonne schenkte Mallory Wärme in ihr Herz.
Sie beruhigte sich und atmete tief ein, Sonnenlicht tat ihr gut.

Gemächlich ließ sie sich treiben und beinahe erschien es ihr, als würde in naher Ferne „seine“ Gestalt noch erkennbar sein und doch wusste sie, dass es vorbei war. Zumindest glaubte sie es.

Es war schön gewesen, ihn wieder zu sehen nach all der langen Zeit und schmerzhaft ihn gehen zu lassen. Manches musste man ziehen lassen, um weiter zu gelangen, und so trieb sie mit ihrem Holzstück weiter und weiter, bis sie einen Schwarm Vögel wahrnahm.

Gemächlich begann sie mit leichten Paddelbewegungen – hieß es nicht, wo Vögel waren, gab es auch Land? Noch konnte sie nicht erkennen, um welche Vögel es sich handelte und doch schien sich genau dort der nächste Schritt ihrer Reise zu bewegen.

Endlich, sah sie Land vor sich, eine kleine Hügelkette in weiter Ferne, die Vögel, wie sie sie anzulocken schienen. Über allem schien Nebel zu schweben und machte es ihr somit unmöglich, genauer zu erkennen, was dahinter ruhen mochte. Lange weiter auf dem Meer zu treiben war nicht das Wahre, wie auf einer Schatzsuche ging es für sie weiter – vorwärts. Einerseits trieb Neugierde sie an, andererseits das innere Empfinden, nicht stehenbleiben zu wollen.

Frage an dich:
Was meinst du, was könnte sie dort vorfinden?

unendlich viele Möglichkeiten, welche schlägst du ein?

Hast du mich schon vermisst?

Die letzte Zeit war für meinereiner ziemlich – sagen wir mal – fordernd. Vor allem, da es zu viel Druck von allen möglichen Seiten gab, wodurch einfach einmal ein kleinerer Rückzug nötig war.

Sehen wir einfach in die Welt hinaus, so ist deutlich zu sehen, dass auf allem so unendlich viel Druck liegt. Gewiss – bis zu einem ganz gewissen Grad ist Druck sogar nötig, sonst würde aus Kohle kein Diamant entstehen – aus Stahl würde kein Schwert schmiedbar sein … ABER irgendwo ist auch der Punkt, wo Rückbesinnung einfach notwendig wird.

Wir können nicht immer nur Druck aushalten – weil wir uns sonst selbst vergessen …

Wie geht es dir derzeit mit all dem Druck?

Als der erste Lockdown war, fühlten sich Ruhe und Stille so schön an, ein klein wenig Erinnerung an alte Tage, in denen der Advent Besinnlichkeit schenkte. Heute ist das längst vergessen und es zählt nur noch das Weiter-Höher-Besser … aber ist das wirklich immer das Wichtigste?

Wo enden wir, wenn wir alle an diesen Dingen zerbrechen und was ist einem selbst wichtiger?

Ich sehe in meiner Firma, wie Menschen allmählich zu zerbrechen drohen, die Belastung immer stärker und mehr wird … und vermutlich geht es vielen anderen auch so.

Mein Ziel ist es, euch allen hier Motivation zur Kreativität zu geben, euch (ja auch dir) entsprechende Unterstützung zukommen zu lassen. Wenn dann die Erkenntnis ist – meine Kraft ist im Keller und ich kann nicht mehr unterstützen, wie gut ist das dann für jene, die es benötigen?

Darum möchte ich dich heute bitten – hör auf dich, horche in dich hinein und sieh dir an, wo deine Ziele sind. „Hörst“ du sie noch oder sind sie längst unter dem Druck begraben?
Spürst du noch die Energie des Schmetterlings in dir oder ist dieser längst in einem feinen Seidennetz gefangen worden und verausgabt sich im sinnlosen Versuch, sich zu befreien?

Ich für meinen Teil habe einige Entscheidungen getroffen, um mein Ziel wieder aufnehmen zu können … denn es ist ein gutes Ziel, zu unterstützen 🙂
Tu das Gleiche – folge deinem Herzen …

in den nächsten Tagen wird es mit der Reise weitergehen 🙂
Ich wünsche dir Kraft, in diesen Tagen … ein Zurück in die Zeit vor dem Lockdown wünschen sich so viele, aber auch wieder nicht …

wie geht es dir damit? möchtest du die Welt zurück, wie sie vorher war – mit all den Konsequenzen, die sich daraus ergeben?

Existieren unendlich viele Möglichkeiten?

Die „Reise durch Möglichkeiten“ ist zur Inspiration gedacht und wird noch ein paar weitere Schritte beinhalten 🙂

Nimm die ganz normalen Spielkarten, die für Poker oder Jolly-Spiele gedacht sind und sieh sie dir an. Du findest darin die Zahlen 1 bis 10, Bube, Dame, König und das As (was ja mit 1 gleich bedeutend ist).
Was kannst du daraus „sehen“?

Es gibt dazu eine ganz nette Geschichte.

Einst hielt ein Regiment Feldgottesdienst. Einer der darin dienenden Soldaten holte Spielkarten aus seiner Tasche und breitete sie auf dem Boden vor sich auf. Der Geistliche war irritiert, da er glaubte, der Soldat würde den Gottesdienst ignorieren.

Daraufhin wurde er aufgefordert, Rechenschaft abzulegen, und er begann zu erklären:
„Das As erinnert mich daran, es gibt nur einen einzigen Gott. Die Zwei steht für Gut und Böse, die Drei wiederum ist für die Dreifaltigkeit. Bei der Vier erkenne ich die vier Erzengel und die Fünf sind die klugen fünf Jungfrauen. Bei der 6 erinner ich mich an die 6 Tage, an denen Gott Himmel und Erde schuf, am 7. Tage wiederum ruhte er. Bei der 8 sehe ich die Familie um Noah – die zusammen acht waren. Die 9 wiederum sind die 9 Aussätzigen, die unser Herr im Himmel sandte und die 10 entsprechen den 10 Geboten. Die Königin ist die Heilige Jungfrau, die Mutter Jesu, der König wieder ist der König Salomon. Der Bube jedoch – ist der Verführer, der Teufel, das mich stets daran erinnert gerecht und wahr zu sein.
Zähle ich die Augen auf dem Kartenspiel, dann sind es 365 – die Tage im Jahr. 52 Karten gibt es – so wie das Jahr Wochen hat und bei 12 Bildkarten sind die Monate drinnen.

Die 4 Symbole sind die Jahreszeiten … Das Kartenspiel ist mir somit Gebetsbuch und auch Kalender. Und nicht zuletzt schenkte mir meine Mutter dieses Kartenspiel – und somit ist es mir eine liebe Erinnerung an sie.

Auch, wenn ich die Tarotkarten nicht dazu heranziehe, so sind sie ein gutes Beispiel. Jede der großen Arkana steht für etwas – vom Magier über den Narren bis hin zum Turm und den Liebenden. Sieh sie dir an und betrachte die Bilder genau. Sieh dir jedes einzelne Bild genau an und überlege, was du darin findest, betrachte die Details genau und zieh Querverbindungen. Wenn du dir die Möglichkeit schenkst, findest du so vieles, das du nutzen kannst, wenn dir einmal keine Idee einfällt 🙂

Durch alles fließt Kraft, Kreativität und Inspiration

In all den Geschichten, die du kennst existieren in der ein oder anderen Form Gegenpole, zumeist im Sinne von „Gut und Böse“. Ohne diese Gegenpole würden viele Geschichten in der Form nicht funktionieren. Häufig arbeitet die „negative“ Seite Kreativität, Entwicklung und Stärke zu behindern, zu unterdrücken und zu zerstören, doch diese lässt sich nicht einfach so vernichten, denn sie ist stark und mächtig und darum lässt sie aufbegehren und will „ihr Leben leben“ und inspirieren.

Ohne Willen und Leidenschaft verlieren sich häufig die Kraft zu erschaffen.

Leidenschaft braucht aber etwas, um zu fokussieren – was bietet sich hier mehr an, als innerer Frieden um die Leidenschaft wie Feuer zu lenken? Du kannst mit Feuer einen unkontrollierten Waldbrand auslösen oder aber auch wie einen Laser auf ein einziges Ziel lenken. Es mag dabei anfangs interessant sein, vieles auszutesten, aber irgendwann ist es eine gute Idee ein ganz bestimmtes Ziel ins Auge zu fassen und gezielt darauf hin zu arbeiten.

Theorie oder Praxis – oder beides zusammen? Was hilft Wissen, wenn es nur für sich behalten wird?

In vielen Geschichten sind Charaktere auf der Suche nach Wissen und Erfahrungen, doch was machen sie hinterher damit? Häufig landen die Artefakte in Museen in Kisten, ohne anderen Weisheit, zu vermitteln. Wissen ist gefährlich – darum auch die ganzen Bücherverbrennungen, bringt es doch den Wunsch nach Freiheit in die Herzen vieler.
Nur dann, wenn es sinnvoll genutzt wird, hat es einen Zweck.
Ist dann nicht häufig das Ziel der Weg und darüber hinaus? Oder wie es ein mir sehr wichtiger Freund mal formulierte – an die Grenzen und ein kleines Stück darüber hinaus. Wissen suchen und erlangen ist eine gute Sache, aber wer sich dem einmal verschrieben hat, kann derjenige dann überhaupt aufhören? Reizt es nicht, immer mehr davon zu erfahren? Doch was nützt das Wissen, wenn es nicht verwendet wird? Geht es dann nicht erst recht wieder verloren?

Freiheit im Leben und Sinn im Tod

Wenn wir uns die Figuren in Geschichten ansehen, so geht es häufig darum frei-und-selbst-Bestimmt leben zu können/zu dürfen und dabei gleichzeitig einen Sinn im Ende des Lebens zu sehen. (Zitat Babylon 5: das dritte Prinzip des vernunftbegabten Wesens ist die völlige Selbstaufgabe für einen Freund, eine Sache oder ein geliebtes Wesen). Das Zitat beinhaltet das Wichtigste – ohne einen guten Grund herrscht der „Überlebensinstinkt vor – selbst, wenn ein Charakter seinem Leben ein Ende setzt, kann hier die „Sache“ von einem Ende der aktuellen Situation schlagend werden.
Beides in Konsens gesetzt sorgt dafür, dass das Leben sich wandeln kann und aneinander wächst – so wie auf den Frühling der Sommer und Herbst folgen und damit der Tod Einzug halten kann und aus dem Grab des Winters heraus, neues Leben ersteht, indem es einen Lebensfunken in sich in Form von Samen trägt.

Der Sinn hinter der „Reise durch die Möglichkeiten“ ist einfach den Geist, Grips und die Kreativität zu entfachen ohne die es für einen Schreiberling schwer sein wird, etwas zu Papier zu bringen.

Lass mich deine Gedanken dazu lesen 🙂
wie siehst du das?

eine Reise durch Möglichkeiten – Teil 4

Als Lebewesen haben wir verschiedene Instinkte in uns, unterschiedliche Möglichkeiten und allgemein auch Grenzen, die über unser Gedeih und Verderben entscheiden. Innerer Widerstand kann nur bis zu einem gewissen Grad hinausgezögert werden – allzu lange sich dagegen zu wehren jedoch – kann einen als Lebewesen völlig zugrunderichten. Widerstand ist manchmal einfach eine Notwendigkeit – ABER nicht um uns zu vernichten, sonder um uns zu schützen, und dass wir daran wachsen können.

*****

Kommunikation

Was bedeutet für dich „Kommunikation“?
Bezieht es sich „nur“ auf die Wahl der Worte beim Unterhalten oder gehst du weiter? Ist Kommunikation einfach alles um einen herum oder nur auf wenige Punkte in der Existenz begründet?
Kennst du noch die Geschiche vom „Turmbau zu Babel“? Es ist eine schöne Anekdote, wie schön vielfältig etwas sein kann – ABER auch, dass es eine gemeinsame Basis braucht, um zu wissen, was der andere meint, oder wüßtest du genau, was beispielsweise in den verschiedenen Ländern der Erde eine ganz bestimmte Handgeste bedeutet? (ZB salutieren, oder das Victory-Zeichen oder schlichtweg Arme verschränken,…)

Vor einigen Jahre trat der jungen Sterlin seinen Beruf als Handelsangestellter an. Eigentlich mochte er, was er tat – und doch geschah immer wieder das ein oder andere Missgeschick, das er für Zufall hielt und abtat.
Als rationeller Mensch hielt er alles für Humbug, was er nicht sehen und somit erkennen konnte. Irgendwann verfolgte ihn das Pech, verlor ihm wichtige Personen und auch sein Geld.

Verzweifelt bat er seine Nachbarin um Hilfe und die bekam er. Sie stellte eine Verbindung zu jenem Wesen her, dessen Worte er beständig ignoriert hatte – und hörte zu. Tat, was ihm das Wesen riet und erkannte, dass er seinen eigenen Schutzgeist fast vergrault hätte, seinen Schutzengel, der ihm all die Zeit nur helfen wollte.

Erst jetzt begriff er, wie wichtig es war, nicht alles zu ignorieren – und schlug einen neuen Weg ein. Als Jugendlicher hatte ihn das Spirituelle begeistert und so fand er schlussendlich seinen Weg im Buddhismus. Sein Schutzengel wollte ihm das All die Zeit klar machen, doch Sterlin hatte seine Worte völlig ignoriert – bis er sich gezwungen sah zuzuhören.

Kommunikation kann so vieles sein – es ist defakto unmöglich „nicht“ zu kommunizieren. Ob es nun Worte sind oder Gesten, Mimik oder Unausgesprochenes … selbst andere Welten könnten sich auf ihre Weise bei uns melden.
Kennst du die Geschichten über Telepathie und beispielsweise einem Menschen an der Grenze zum Tode, der seinen Liebsten in diesem Moment erscheint? Ist dies nicht auch eine Art von „Kommunikation“?

  • Kommunikation – richtige Wahl der Worte – der Autor, der eine Geschichte erzählt
  • Kommunikation – mit Gestik und Mimik etwas vermitteln – ein Baby, das mit seinen „Eltern“ spricht
  • Kommunikation – Botschaften verbreiten – als Kurier oder Botschafter
  • Kommunikation – ein spiritueller Führer in Zwiesprache
  • Kommunikation – neue Wege finden

Vorteil und Nachteil

Für viele ist heute das Wort „Kommunikation“ längst zum Reizwort geworden. Zu viele Meetings und Besprechungen fressen Zeit und unterwandern Arbeitszeiten, zu viele stellen sich gern in den Mittelpunkt und übergehen damit andere.

Doch ohne Kommunikation geht es einfach nicht.

Wie soll „Verstehen“ geschehen, wenn es kein Kommunizieren gibt? Dazu fügen sich Sprache, Worte, Gesten und vieles mehr zu einem großen Ganzen.
Doch wer sagt nicht, dass nicht auch andere Welten mit uns Menschen kommunizieren wollen?

Im Voodoo ist es beispielsweise so, dass jemand, der Hungan oder Mambo werden soll und dies ignoriert, so lange „hingewiesen“ wird von den Loah, bis er/sie dem Weg folgt. Dann wieder gibt es Naturwesen, die sich schüchtern verbergen, bis sie vertrauen und dann entsprechend sich zeigen (meist vor dem inneren Auge).

Kommunikation ist ein wahnsinnig breites Feld – doch sie ist ebenso wichtig, wie das Essen. Wenn du die Survival-Show „Alone“ gesehen hast, dann weißt du, was gemeint ist. Häufig war es nicht die Überlebens- und Hungersituation, die die Teilnehmer forderte – sondern weil sie niemanden hatten zum Sprechen. 😉

Aspekt

Kommunikation ist ein essentieller Aspekt des Daseins, ohne Zuwendung und Aufmerksamkeit verblüht die Seele.

Wir brauchen sie um Botschaften zu übertragen und zu empfangen – wer keine Worte hat, der braucht eben Bilder.

Nützlich für Figuren und Geschichten:

Kommunikation ist das um-und-auf für Entwicklung und Verständnis.

*) Lösung für Probleme
*) Missverständnis, bei gleichen Worten und anderem Hintergrund
*) Verbindung von Welten
*) Anleitung durch andere

Kommunikation bedeutet auch einen Mentor oder Lehrer haben zu können, der bei der Entwicklung hilft.

Deine Aufgabenstellung für diesen Schritt der Reise:

Überlege dir eine Art der Kommunikation, die du für deine Figur als „Lernbedarf“ vorgibst. Vielleicht ist es ein Mentor wie Yoda für Luke (bringt ihm den Umgang mit etwas bei), eventuell ist es eine Sprachgeschichte oder vielleicht etwas ganz anderes …

Wie verstehst du „Kommunikation“ und wie kannst du sie in eine Geschichte einbauen, wenn es genau darum geht?