Grundbasis für den Charakter Step 24 – The basic for your character Step 24

Part 24 – Freiheit und Träume

Wenn du die Liebe suchst, dann flieht sie vor dir, suchst du sie nicht, dann steht sie unvermittelt vor der Tür.
So lässt sich dieser Punkt beschreiben. Jeder hat doch Träume und Wünsche und würde vermutlich alles dafür tun, diese umzusetzen.

Nehmen wir hier eine Figur, die ihre Herkunft entschlüsseln möchte. Er/sie/es ist ein Waisenkind, das bei Fremden aufwächst. Obwohl die Adoptiveltern liebevoll sind, spürt das Kind, dass ihm/ihr/es etwas fehlt und macht sich auf die Suche nach den leiblichen Eltern.
Doch all die Jahre ist die Suche vergebens. Das Kind hat nichts in der Hand außer dem Gefühl, dass da etwas nicht stimmt.
Dann kommt es in die Phase der ersten beruflichen Erfahrungen und hat einfach keine Zeit mehr zur Suche und genau in diesem Moment ist da ein Schlüsselmoment, der diese Figur den leiblichen Eltern nahebringt. Die Frage ist nun, greift das Kind zu oder nicht?

Viele wollen einen Traum beinahe schon mit Gewalt erzwingen, aber das geht selten gut oder funktioniert kaum.
Dann sagen andere, schreib deinen Traum auf und vergiss ihn. Aber wie soll etwas vergessen werden, das einem so wichtig ist?

Macht es einen Unterschied, ob wir einen Samen säen und ihn dann lange Zeit nicht beachten oder ob wir alle 5 Minuten hinsehen, um zu sehen, was sich tut?
Es ist schwer, sehr schwer sogar, einen Traum ruhen zu lassen und ihm diese Zeit zu gönnen, ihn zu vergessen und dann sich zu freuen, weil der Traum wahr geworden ist – wer kann das wirklich?

Was soll der Charakter nun erkennen?
Mit Gewalt kann deine Figur den Traum nicht herbeizaubern. Lehre ihn/sie/es Geduld oder eine Möglichkeit, nicht beständig an diesen Traum zu denken und sich dann darin vielleicht sogar zu verlieren.

Problemstellung:
Träume können zur Besessenheit werden. Was deine Figur auch will, Geduld zu lehren ist wichtig. Denk an dich selber, könntest du deinen wichtigsten Traum wirklich so einfach ziehen lassen? Das ist genau das Problem deiner Figur.

Was ist die Lösung?
Auch, wenn es schwer fällt, so bleibt häufig nur die Option die Dinge zu akzeptieren. Konzentriert und doch entspannt zu bleiben ist eine Kunst, die erst erlernt werden muss. Schafft deine Figur es nicht von sich aus eine Lösung zu finden, so bleibt nur die Möglichkeit, dass sich diese Figur selbst ändert um ihren Traum nicht zuletzt in einen Alptraum zu verwandeln.

Für welche Art Geschichten könnte diese Suche sich gut eignen?

  • Figuren, die die Liebe suchen
  • Figuren, die einem Traum nachjagen
  • Figuren, die sich etwas wünschen und dafür bereit sind über Leichen zu gehen
  • Geschichten von Aufbau und Zerstörung
  • Geschichten von Träumern und Realisten

Beispiele:
Welche Charaktere fallen dir ein, die einen solchen Weg bereits hinter sich haben oder in einer Geschichte damit feststecken?

Fragestellung:
Wie kann deine Figur ihren Traum im Auge behalten, ohne ihn zu verlieren? Im Grunde ist es notwendig, sich selbst zu entwickeln. Träume können sich ändern, aber Herzenswünsche tun dies selten. So stellt sich die Frage, was deine Figur wirklich will und/oder braucht, um glücklich zu werden.

*****

Part 24 – Freedom and Dreams

If you seek love, then it flees from you, if you do not seek it, then it is suddenly at the door.
This is how this point can be described. Everyone has dreams and wishes and would probably do everything to make them come true.

Let’s take a character here who wants to decipher her origin. He/she is an orphan who grows up with strangers. Although the adoptive parents are affectionate, the child feels that he/she is missing something and sets off in search of his/her biological parents.
But all these years the search is in vain. The child has nothing in her/his hands except the feeling that something is wrong.
Then it comes into the phase of the first professional experiences and simply has no more time to search and exactly in this moment there is a key moment which brings this figure close to the bodily parents. The question is now, does the child take hold or not?

Many people almost want to force a dream with violence, but this rarely works well or hardly ever works.
Then others say, write down your dream and forget it. But how can you forget something that is so important to you?

Does it make a difference if we sow a seed and then ignore it for a long time or if we look every 5 minutes to see what is happening?
It is hard, very hard even to let a dream rest and allow it this time to forget it and then rejoice because the dream has come true – who can really do that?

What should the character now recognize?
Your character cannot conjure up the dream by force. Teach him/her patience or a way not to think about the dream all the time and then maybe even get lost in it.

Problem:
Dreams can become an obsession. Whatever your character wants, teaching patience is important. Think about yourself, could you really let your most important dream go so easily? This is exactly the problem of your figure.

What is the solution?
Even if it is difficult, often the only option is to accept things. Staying focused and yet relaxed is an art that must first be learned. If your character doesn’t manage to find a solution on his own, the only possibility is that the character changes himself and turns his dream into a nightmare.

For what kind of stories could this search be suitable?

  • Characters who are looking for love
  • Figures chasing a dream
  • Characters who make wishes and are willing to die for them
  • Stories of construction and destruction
  • Stories of dreamers and realists

Examples:
Which characters come to your mind that have already gone this way or are stuck in a story with it?

Question:
How can your character keep her dream in mind without losing it? Basically it is necessary to develop yourself. Dreams can change, but heart’s desires rarely do. So the question arises what your character really wants and/or needs in order to become happy.

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