Der Erfolg des Autors …. was ist es wirklich?

Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie viele heute berühmte Schriftsteller niemals vom Schreiben per se leben konnten.
Konkret fallen mir beispielsweise E.A.Poe, Jack London oder Kafka ein, die entweder einem klassischen Brotberuf nachgingen oder die finanziell schon vorher gut bestellt waren und somit ihrer Berufung, dem Schreiben, nachgehen konnten.

Eines haben diese großen Schriftsteller gemeinsam: Sie alle haben irgendwann einmal begonnen und das erste Werk abgeliefert.
Anfangswerke sind selten großartig, Schreiberlinge lernen durch das Arbeiten, daher ist konstruktive Kritik sinnvoll.
Ein kleiner Blick zu heute bekannten Autoren wie Stephen King zeigt, wo sie alle einst standen und wo sie heute stehen (können).

Dann steht man/frau am Anfang da, versucht das erste Buch, das erste Schriftstück zu fertigen. Auf das Ergebnis ist man/frau stolz und wünscht sich den bestmöglichen Erfolg dafür. Die Ernüchterung erfolgt, wenn es beispielsweise verrissen wird oder ignoriert.

Die ersten Texte, die ein angehender Autor schreibt, können voller Rechtschreib/Grammatikfehler sein, Ausdrucksweise und Stil sind fast immer unfertig und müssen sich erst entwickeln.
Häufig fehlt der Plan, welches Genre und welche Art der Geschichten einem zu schreiben liegen. Alles das kommt erst im Lauf der Zeit.

Hätte ich heute die Möglichkeit, einen meiner Lieblingsautoren persönlich zu treffen und mit ihm zu sprechen, ich würde ihn fragen:
»Wie bist du zu diesem, jetzigen Punkt gelangt? Wie bist du hierher gekommen? Da, wo du jetzt stehst, da will ich auch hin!«
Schade nur, dass derjenige nicht mehr lebt.

Was würdest du deinem Lieblingsschreiberling fragen, wenn du die Möglichkeit hättest?

6 Antworten auf „Der Erfolg des Autors …. was ist es wirklich?

  1. Da die Lieblingsautoren ja zumeist Profis sind, würde mich das Zeitmanagement interessieren. Wieviel investiert man in Recherche, wieviel ins Grobe und wieviel Zeit ins eigentliche Schreiben. Oder hat er/sie bei der Recherche Hilfe von Dritten? Gibt es feste Zeiten, an denen er/sie schreibt oder kommt spät abends noch spontan eine Stunde dazu, weil einem was einfällt? Solche Sachen wären ganz interessant …

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    1. Wenn du sie kennst, dann mach das.
      Es wäre doch schade, wenn du vielleicht später möchtest aber keine Möglichkeit mehr dazu hast.

      Wenn du dir unsicher bist, wie wäre dann so eine Fragestellung?

      „Darf ich dich was fragen?“
      „Ja, sicher.“
      „Wie machst du das, dass du genug Zeit zum Schreiben hast?“

      Gefällt 1 Person

  2. Ich würde vermutlich danach fragen, wann das nächste Buch zu erwarten sei. Niemals, wirklich niemals würde ich nach „technischen” Dingen des Schreibens fragen. Wäre denn ein solches Unterfangen nicht so, als ob man den möglichst freien Fluß der Seele in den unbarmherzigen Griff eines klobigen Schraubstocks, Logik genannt, einklemmen?

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    1. Es kommt darauf an, wie die Information aufgenommen wird – glaube ich eher.
      Schwierig für jene, die sich ausschließlich danach richten, ein Gedankenanstoß für andere, die sich ihren eigenen Weg suchen.

      Aber deine Frage ist gut 🙂

      Gefällt 1 Person

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